Flugzeugabsturz

Vor beinah einer Woche ist ein Airbus 330-200 der Air France auf seinem Flug von Rio de Janeiro nach Paris abgestürzt. Die Maschine, so heißt es, sei über dem Atlantik in schweres Gewitter geraten und aus bisher ungeklärten Umständen zum Absturz gekommen. Von der Maschine und den 228 Insassen fehlt seither jede Spur. Soweit die Medien.

DER REPORTER ist, wie üblich, der Sache aufs gründlichste auf den Grund gegangen und kommt zu erstaunlichen Resultaten.

Da nach Tagen intensivster Suche weder Wrack- noch Leichenteile und schon gar nicht der Flugschreiber gefunden werden konnten, ist davon auszugehen, dass der Flieger gar nicht abgestürzt ist, wie fälschlicherweise berichtet wurde und immer noch berichtet wird sondern auf gänzlich andere Art und Weise verschwunden ist.

Während das Festland heutzutage quasi bis auf den Quadratmillimeter vermessen und katalogisiert ist und uns, den Satelliten sei Dank, nicht der kleinste Maulwurfhügel im Verborgenen bleibt, stecken die Weltmeere nach wie vor voller Rätsel. Klar, machen sie auch 2/3 unseres Planeten aus. Und da kann es schon passieren, dass mann/frau/ding auf so einem Ritt hoch über den Wolken und noch höher über den Wellen mal einfach so … verschwinden.

Die Lösung ist, haarscharfes Überlegen vorausgesetzt, denkbar einfach. Der Flug AF 447 wurde von einer Horde außerirdischer Luftpiraten regelrecht eingefangen und entführt. Der Laie wird jetzt ungläubig den Kopf schütteln. Der Experte jedoch weiß, dass diese extrastellaren Rowdies überdimensionale Schmetterlingsnetze benutzen, um Fluggeräte aller Art damit einzufangen. Meist fällt ihnen dabei relativ harmloses Fluggut wie Enten oder Tauben zum Opfer. Manchmal sind es auch ausgebrannte Raketenstufen, Wettersatelliten oder altersschwache Weltraumteleskope.

Und nun: AF 447, entführt mit einer Dreistigkeit, die Ihresgleichen sucht.

Wissenschaftliche Studien belegen, dass 34,7 % aller US-amerikanischen Staatsbürger bereits mindestens ein Mal Opfer einer Entführung durch Außerirdische wurden. 12,6 % gaben sogar Mehrfachentführungen zu Protokoll.

Beschäftigt man sich näher mit diesen außergewöhnlichen Ereignissen, erkennt man, dass es den Außerirdischen ausschließlich darum geht, den Genitalbereich der Menschenrasse zu untersuchen, während die restlichen Körperteile, also Gliedmaßen, Organe und Sonstiges keinerlei Beachtung finden.

Noch auffälliger ist die regelrechte Analfixierung dieser außerirdischen Schweine. Die Opfer berichten von Dehnungsspielchen der widerlichsten Art, von unsterilen und anatomieunverträglichen Dildos, von Sauereien, die nicht mal die xxxxxx Internetseiten zu bieten haben, kurz: eine bodenlose Scheiße, die, nach Augenzeugenberichten nicht am Boden sondern im luftleeren Raum stattfindet.

Aber wir kommen ja völlig ab vom Thema. Die brasilianische Luftwaffe findet erste Leichen aus dem Air-France-Jet, läuft soeben über meinen Ticker. Nicht mit uns, wir wissen Bescheid, wir lassen uns nicht verarschen.

 

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4 Gedanken zu “Flugzeugabsturz

  1. Stimmt. Gebe Dir völlig recht. Ich saß in der AF-Maschine und habe von den vielen Untersuchungen eine kurze Pause. Natürlich benutze ich die Pause zum Bloggen. Also, keine Panik, das Air France Flugzeug befindet sich derzeit links hinter Sirius in der MXG07V4 Galaxis, irgendso einem ollen Spiralnebel. Die Aliens sind hauptsächlich an mir interessiert, wann sehen die schonmal eine Transe, so richtig halb-halb. Die anderen 227 Passagiere und Besatzungsmitglieder machen Party nonstop und besaufen sich, was das Zeug hält. War übrigens wirklich ein riesiges Schmetterlingsnetz, mit dem sie uns einfingen, so ähnlich wie Spongebob zum Quallenfischen verwendet.
    Das Oberalien versprach mir, nächste Woche bringen sie uns zurück.

    LG Emma

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  2. Sind auch Außerirdische am Werk, wenn man aus dem Netz fliegt?
    Welche Teile sind dann an meinem PC so interessant?
    Oder hat er gerade wegen den vielen Versuchen neben dem Netzabsturz keine Geschlechtsteile mehr?

    Fragen über Fragen …

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  3. Schön, Emma, dass es dir gut geht. Manche dieser außerirdischen Flugrowdies sind ja durchaus human und wenn sie einen guten Tag haben, gehen sie schon mal auf die Wünsche und Vorlieben ihrer Opfer ein. 77,3 % der Entführungsopfer berichten sogar, richtig Spass bei den Untersuchungen gehabt zu haben, wollen jedoch dieses Detail nicht in den Medien veröffentlicht wissen.
    Tja, dann wünsche ich dir noch einen (ent)spannenden Aufenthalt inklusive guten Rückflug.

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  4. Netzabstürze sind grundsätzlich hausgemacht. Wär ja auch etwas zu einfach, die Aliens für jedes und alles verantwortlich zu machen … das haben sie nicht verdient. Um dein Problem abzustellen, kannst du …
    – dir einen Computerspezialisten halten
    – den Provider wechseln
    – selbst Computerspezialistin werden
    – dir das Computern abgewöhnen
    – dir einen Mann mit Zweit-PC suchen
    Irgend was hab ich noch vergessen, aber ich glaube die Vorschläge reichen fürs erste.

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