Mann oder Frau?

Die Südafrikanerin Caster Semenya holt Gold auf der 800 Meter Strecke. Allerdings wisse man nicht, ob es sich bei der Siegerin nicht eventuell um einen Mann handelt. Und dies aufzuklären, wäre langwierig und schwierig heißt es.

Diese Meinung kann und will ich mich ganz und gar nicht anschließen. Es würde keine zwei Sekunden dauern, der lieben Caster oder dem lieben Caster das Höschen vom Arsch zu reißen. Finden wir einen Penis vor, dann könnte die Disqualifikation noch an Ort und Stelle ausgesprochen werden bzw. nach Durchführung einer sofortigen Kastration könnte der Lauf ggf. wiederholt werden.

Finden wir statt dem Penis eine Vagina vor, dann schicken wir Prof. Dr. Schreckenberger ins Rennen. Keiner hat so viel Erfahrung mit künstlichen Vaginas wie dieser Tausendsassa, der von seinen Bewunderern liebevoll „Schrecki“ genannt wird. Schrecki erkennt eine falsche Muschi bereits aus 10 Meter Entfernung und eine richtige ebenso.

„Reine Geruchsfrage“, erklärt uns der Meister sein Talent. Unsereins, würden wir Schreckis Job verrichten wollen und da sehe ich verzeinzelte Herren schon kräftig mit dem Kopf nicken, unsereins müsste hierzu erst mal die verschiedensten Körperteile und Gerätschaften in die uns unbekannte Vagina einführen und komplizierte Tests vornehmen.

Natürlich wäre unser Urteil niemals ein gerechtes, weil die Sympathie zu der zu testenden Person uns gewaltig beeinflussen würde, weshalb man in letzter Zeit dazu übergeht, den Testern bei der Geschlechtsbestimmung die Augen zu verbinden. „Blindverkostung“ wird dieser Vorgang in der Fachsprache gern genannt.

Herrn oder Frau Semenya wollen wir, bitteschön, nicht blind verkosten. Das überlassen wir lieber unserem Schrecki.

Siehe Artikel in Spiegel Online.

 

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4 Gedanken zu “Mann oder Frau?

  1. NEWS-TICKER-NEWS-TICKER-NEWS-TICKER-NEWS-TICKER-NEWS-TICKER

    In der Ösi-Redaktion laufen die Telefone heiß. Tausende Männer stellen sich als Blindverkoster unentgeltlich zur Verfügung. Der Verdacht liegt nahe, dass nicht nur Caster Semenya sondern sämtliche WM-Athletinnen auf ihr Geschlecht überprüft werden müssen.

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  2. Was sollen da erst die Marathon-Blindverkoster sagen?

    Wobei: die bei einem Marathon entstehende „Geschlechts-Kruste“ ist laut Prof. Dr. Schreckenberger durchsetzt mit wichtigen Mineralsalzen und Nährstoffen auf die kein Blindverkoster freiwillig verzichten möchte.

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