Alien Alarm 62 (Die Schlüpfung)

Jetzt ist es passiert.

 

Herr Karl, der Labor Saal Diener, war über seiner BILD zeit Tung ein ge nickt. Die Nackte mit den grossen Titten hatte er noch mit be kommen, weil er bei deren an Blick ein bisschen gesabbert hatte, aber dann war er so fort und fried lich ein ge schlafen, was kein Wunder ist, wenn man be denkt, dass der Büro Schlaf zwar der weit ver breitetste, der Labor Schlaf jedoch der gesündeste ist.

Herr Karl er wachte mit einer riesigen er Ektion. Das war freilich keine sen Sation. Über raschend war nur, dass während Herr Karl schlief ein Alien seinem Ei ent schlüpfte und wie alle frisch ge Backenen nur einen einzigen Wunsch hegte: raus hier.

Der labor saal Diener, der in seiner be ruflichen lauf Bahn schon so mancher reh Torten Kre Arthur den Weg hinaus in die frei Haidt hatte ver sperren müssen, trat dem Vieh mit der ent schlossenen breit beinig Keit eins western Helden gegen über. Es war etwa so als wäre Garry Cooper wieder auf er standen um ein re Make von High Noon zu drehen.

Das Vieh ahnte so fort, dass die Pose des Herrn Karl su ggerierte: wenn du hier raus willst, dann nur über meine Leiche.

Jetzt begann das übliche Pendeln. Das Vieh schwankte nach links, also aus der Alien Sicht nach links, was aus der Sicht von Herrn Karl wiedrum rechts be deutete und also er, der Herr Karl, nach rechts pendelte, worauf das Vieh so gleich nach rechts, also vom Herrn Karl aus ge sehen nach links pendelte, wo rauf Herr Karl der Richtung des Alien natürlich so fort folgte. Pendelte der eine nach rechts, folgte ihm der andere, pendelte der andere nach links, folgte ihm der eine und vice versa.

                      

Machte das Vieh eine an Deutung, an Herrn Karls linker oder rechter Seite vorbei zu huschen, konterte dieser mit einer an ge deuteten fang Bewegung in die je weilige Richtung. So ging das Pendeln und das an Deuten einer vorbei Huschung und das vor be Reiten einer fang Bewegung eine Weile hin und her, bis das Vieh seine geh Schwindigkeit er höhte und so mit eine ge wisse A-Synchronizität der Pendelungen ver ursachte.

Nun musste Herr Karl seiner seits die schlag Zahl er höhen, um das synchrone Pendeln wieder her zu stellen, während das Vieh langsam Spass am ewigen Modulieren seiner geh Schwindigkeit zu finden schien, in dem es mal etwas schneller, dann wieder etwas lang samer pendelte, was den labor saal Diener zur ständigen neu an Passung seiner eigenen pendelungs geh Schwindigkeit heraus forderte.

Es geht halt nix über einen er fahrenen labor saal Diener vom Schlage eines Herrn Karl auch wenn die out ge sourcte job ver nichtungs Maschinerie in ihrem rot stiftigen streichungs Mechanismus heut zu tage nicht mal vor den alt gedienten Recken vor industieller ge Mütlichkeit halt zu machen be reit Schaft zeigt.

Und während Herr Karl für einen kurzen augen Blick an die ra tionalisierungs mass Nahmen dachte, die seinem la Bor und also ihm selbst noch be vor standen, da huschte das Vieh an dem alten hau Degen vorbei. Nicht links, nicht rechts, sondern genau zwischen seinen Beinen hin durch.

Ver dutzt drehte sich Herr Karl um und drohte dem Vieh mit der aus gestreckten Hand, so als wollte er ihm eine g’sunde Watsch’n applizieren. Das Alien reh vanchierte sich ob der ihm an gedrohten tätlich Keit, in dem es dem über Raschten den RING Finger ab biss und danach ziel bewusst Richtung aus Gang strebte.

Die schnellen Reporter Oberammergau, die für das öffentlich rechtliche privat fern Sehn eine reh Portasche über un geh öffnete Alien Eier in pla Nung hatten und zu diesem be Hufe gerade im be Griffe waren, das la Bor ein gang seitig zu be treten, sahen zu ihrer ver Blüffung wie das flüchtige Alien das la Bor aus gang seitig ver lies.  

  

Geistes gegen wärtig nahm die Journaille die ver Folgung auf.

 

Zur ersten Folge.

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21 Gedanken zu “Alien Alarm 62 (Die Schlüpfung)

  1. Deine schriftstellerischen Eskapaden kommen mir ein wenig so vor, als wenn der Schreiber von Raumschiff Orion allwöchentlich aus seinem Grabe herauf stiege und in seinem fortschreitenden Verwesungszustand seiner ebenso greisen Tippse eine neue Folge in den Stenoblock (da wissen ja viele Leser nicht einmal mehr, was das ist!) diktierte – unsäglich vorbei an jeglicher derzeit angesagten Materie und am Quotenmessgerät sowieso…

    [Ich qetsche jetzt besser noch ein smiley dahinter, damit er mir nicht böse ist] 🙂

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  2. Die Quote, die Quote, meine ver Ehrteste, ist nicht das zau ber Wort und schon gar nicht das aller heil Mittel, dem wir huldigend hinter her hecheln in diesen ver rückten zei Ten, weil hier eben Kunst ent steht, ab seits aller billigen und schnell lebigen Trends, die ver puffen wie un ent schlossene Fürze in Raum und Zeit, das Bleibende wider setz sich wehe ment der ober flächlichen schnell lebig Keit und zementiert seinen eigenen Charakter eben da. Punctum.

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  3. Nun, dem kann ich nicht widersprechen, allerwertester Künstler, da haben Sie jetzt aber sowas von überzeugend argumentiert, dass mir die Worte ausgehen, was – wie Sie wissen – höchst selten der Fall ist, in der Tat!

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  4. Im Grunde geht es darum, dass wir nicht der ver Suchung er liegen dürfen, zu schreiben, was gerade Mode ist oder was die meinungs Macher gerade hören wollen, sondern das, was uns selber innigst am Herzen liegt. Ohne rück Sicht auf ver Luste.

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  5. … ich ahne schon, was jetzt kommt: ein denkbar schleimiger Bericht vom Alien-Planeten… aber Du wirst wohl Cameron & Co. nur schwer toppen können…

    Wahrscheinlich habe ich das schon mal gesagt (das Alter – auch das sagte ich schon, ich weiß!): mir kommen diese Stories immer vor wie Comics… Es fehlen eben „nur“ die Zeichnungen; der Inhalt der Sprechblasen steht ja da…

    Denken Sie darüber nach, Herr Außen-Ösi!

    … und eigentlich finde ich ja Schlüpfer sexy – aber nur an der Frau…

    (… chch…)

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  6. Die ganze ge Schichte ist ja äusserst schlüpfrig, aber dein ver Geich mit Comics ehrt mich sehr. Es gibt ja welche, die sagen: das ist kein Comics, das ist ein Garnix.

    Nun viel leicht wäre ich ja ein ge eigneter sprech blasen Bilder. Dann bräuchte ich nur noch die Zeichnung drum rum. Gerade das drum rum lasse ich am liebsten weg, weil sich das ein jeder für sich zu sammen reimen soll wie er will.

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  7. (… ich wollte ja nur gemeint haben… wie ich bereits Frau CrisK mittel kürzlich mitzuteilen mich nicht entblöden zu sollen wollen zu können meinte oder so ähnlich, blicke ich hin und wieder vom Bauchnabel hoch… aber nicht lange… schwer zu ertragen… was man da so sieht…)

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  8. Die Geschichte braucht ein wenig mehr „Speed“. Konkret: Die „Folgen“ müssen kürzer sein und häufiger gepostet werden. Diese Folge könnte ein guter Anfang sein. Wie geht es denn nun weiter mit dem entflohenen Alien.

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  9. Wir Ösis können höchsten auf einer Schi Piste in geh schwindig keits Rausch ver fallen oder soll ich, nach den er Gebnissen von Van Couver, nicht besser sagen „konnten“?

    „Speed“ ist also de finitiv nicht unsre/meine Stärke. Ich hätte wo möglich doch die ge Schichte über die Killer Schnecken schreiben sollen …

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  10. Vielleicht waren die Aliens Schuld am nicht ganz zufriedenstellenden abschneiden der austrischen Alpinen
    bei den Olympischen Spielen. Sie tragen euch den hartnäckigen Widerstand gegen ihre Welteroberungspläne nach.

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  11. Wir hätten ja schon die Welt mit einer geh mütlichen kaffee haus Kultur be glücken können mögen, waren aber, wie immer, zu lang sam. Heute werden wir zur Strafe von Star Fucks, Mr. Black, Black Bean, Mr. Bean und wie sie alle heissen do miniert.

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  12. Wenn die sich nicht auch schon in fremd ländischen Händen be finden. Die US Boys haben den wie Nern prak tisch schon die hof Burg mit samt pra Ter, Steffel und dem ganzen Klim Bim unterm Hintern weg ge kauft. Was uns unterm Strich bleibt sind ein paar alter schwache Fiaker Gäule.

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