Alien Alarm 91 (Epilog)

Kühler, weisser, un geh mütlicher Raum. Flackernde neon Röhren.

Doktor:   Sprechen sie weiter.
Ösi:       Die Kanzlerin sagte:  Dazu ein paar mäh Daillien, olympisches Gold, bitte 
              schön, können sie haben. Sie sagen mir die gewünschte dis Ziplin und 
              ich. Da rauf Mr. Coconuts: Dis Ziplin? Dis Ziplin! Ich muss den pla Neten 
              sprengen.
Doktor:   Ja? Und?
Ösi:       Chchchch.
Doktor:   Finden sie das witzig?
Ösi:       Ja und nein.
Doktor:   Ich frage sie noch mal: diese er Zählung entspringt einem Traum. Das 
              haben sie nicht würklich erlebt.
Ösi:       Nein, kein Traum. Ich war da bei. Verstehen sie: ich war real dabei.
Doktor:   Herr Ösi, machen sie sich und uns das Leben nicht schwerer als
              un bedingt nötig. Geben sie zu, dass sie alles nur geträumt haben, 
              und sie werden sich gleich besser fühlen.
Ösi:       Ich habe nicht geh träumt. 
Doktor:   Wie ging es weiter?
Ösi:       Die Kanzlerin:  Nein! Hören sie mir zu. Sie bekommen, was sie wollen. 
              Greifen sie zu und herein spaziert in den selbst Bedienungsladen. Der 
              steht normaler weise nur uns po Litikern zur ver Fügung.
Doktor:   Ich nehme an, sie sind sich ihrer an Schuldigung bäh wusst.
Ösi:       Das hat sie so gesagt.
Doktor:   Das haben sie so geträumt!
Ösi:       Die an Kunft der Aliens steht kurz bevor. Sie werden jeden mo Ment 
              ein treffen. Binden sie mich los und lassen sie mich gehen!
Doktor:   Wir können sie nicht gehen lassen. Nicht in diesem zu Stand!
Ösi:       Ich muss weg hier.
Doktor:   Weiter. Er zählen sie weiter.
Ösi:       Mr. Coconuts sagte:   Ich darf mich nicht verlieben. Nicht verlieben. Ich 
              muss sprengen.    
Doktor:   Er geh mahnte sich also selbst, sich nicht in die Kanzlerin zu ver
              lieben, sondern die Erde in die Luft zu sprengen. Habe ich sie
              richtig verstanden?
Ösi:       Ja, endlich. Sie haben’s erfasst. So war es. Darf ich jetzt gehen?

Doktor:   Was geschah dann?
Ösi:       Die Kanzlerin warnte ihn da vor, einen Fehler zu begehen, der sich 
              nicht rück gängig machen liess, während er an Weisung ans mutter
              Schiff gab, die Sprengung vor zu bereiten.
Doktor:   Eine würklich gute geh Schichte. Sie hätten schrift Steller werden
              sollen.
Ösi:       Herr Doktor, ich MUSS hier raus. U-n-b-e-d-i-n-g-t. Ich weiss nämlich,
              wie ich die Erde retten kann.
Doktor:   S-i-e können die Erde retten?
Ösi:       Eventuell.
Doktor:   Soso eventuell.
Ösi:       Natürlich bin ich mir nicht völlig sicher, aber einen ver Such wäre es
              schon wert.
Doktor:   Und des 1/2 sollten wir sie gehen lassen.
Ösi:       Richtig.
Doktor:   Und wenn ich NEIN sage?
Ösi:       Ich muss hier raus!
Doktor:   Ich bestimme, was hier geschieht!
Ösi:       Binden sie mich los! Ich muss raus! Raus!!! Raus!!!

Doktor:   Schwester! – Schwester!!!

 

 

Zur ersten Folge.

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6 Gedanken zu “Alien Alarm 91 (Epilog)

  1. Es ist so ungerecht. Da könnte einer eventuell die Welt retten, und wieder wird er offenbar daran gehindert. Man sollte doch meinen, dass unter Berücksichtigung der Abwägung sämtlicher Interessen das Gemeinwohl immer noch im Vordergrund steht.

    Und erzählen Sie mir jetzt nicht, werter Herr Ösi, dass es nicht anders verlaufen wäre, hätten Sie das Thema Liebe nicht ins Spiel gebracht. Die ist nämlich schuld. Immer. Aber mir glaubt ja wieder keiner.

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  2. Also das militärische Dingens steht halt immer über drüber, weil höhere Befehlsgewalt (die es ja in der Liebe auch geben kann, aber nur in Klammern).

    Das heißt: die Liebe ist nicht immer schuld, nein, ganz im Gegenteil, aber eben hier, hervor gerufen durch höhere, ja aller höchste Befehlsgewalt, war sie eben machtlos, das Unheil aufzuhalten.

    Im Grunde, meine Beste, ist alles längst vorausbestimmt. Nur: die Liebe macht vieles erträglicher, meint der Ösi.

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  3. Man darf aber auch einmal etwas liegen lassen. Goethe beispielsweise hat nie eines seiner Werke als vollendet betrachtet. Noch wenige Wochen vor seinem Tod ließ er das Siegel des eigentlich abgeschlossenen schon an Cotta verkauften Faust II aufbrechen und trug sich mit Änderungsgedanken. Nur schweren Herzens ließ er den Text dann doch unverändert.
    Oder denke an Doyle der Sherlock Holmes Wiederauferstehen lassen mußte weil das Publikum seinen Tod nicht akzeptierte.
    Im konkreten Fall habe ich aber den Eindruck, das dir ein wenig Abstand von den Aliens gut tut. Nun gilt: Entdecke die Möglichkeiten!

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  4. Natürlich kann man niemals sagen, dieses oder jenes sei abgeschlossen und fertig, weil es nix gibt, woran man nicht noch feilen und verbessern könnte.

    Andererseits, wenn man selbst den Eindruck hat, das Ding ist erst halb fertig, dann gehöre ich zu denjenigen, die es trotzdem irgendwie – besser schlecht als gar nicht – zu Ende bringen MÜSSEN, weil sie wissen – und dieser Gedanke wäre unerträglich – das Werk würde bis zum Sanktnimmerleinstag als Torso vor sich hin tümpeln.

    Und letztendlich ist es eine Befriedigung zu wissen: jetzt ist Schluss, jetzt ist es geschafft.

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