Bombardieren, bombardieren

„Warum bombardiert die Nato nicht auch Syrien?“, fragt die dümmste Zeitung des Landes.

Ja, warum eigentlich nicht, fragt sich der Ösi. Und warum bombardieren wir eigentlich nicht auch Ägypten, Tunesien, Israel, die USA, Russland, China, Bayern und den Rest der Welt. Unglück und Ungerechtigkeit geschieht nicht nur in Libyen sondern immer und überall.

Hiermit fordert der Ösi ein lückenloses und flächendeckendes Bombardement aller Erdteile dieser Welt und die unverzügliche Auslöschung der Menschheit.

Hugh! ich habe gesprochen!

Wäre doch gelacht, wenn wir das nicht hin kriegen würden …

 

 

           

Advertisements

16 Gedanken zu “Bombardieren, bombardieren

  1. Ach, bestimmt isser sehr beschäftigt. Ich hoffe nur, die Übersiedlung in seine Mansarde hat ihn nicht elektronisch von der Außenwelt abgeschnitten …

    Ansonsten gebe ich dir natürlich Recht. Es wird oft ziemlich einseitig gefordert, wo drüberzubrettern, aber wie so üblich wirbelt man lieber den fremden Mist aus sicherer Entfernung auf als den vor der eigenen Haustür – da käme man selbst womöglich ganz schön ins Husten.

    Ein schönes Blau übrigens … das des befeuerten Nachthimmels … aber, wie gesagt: Bayern ganz zum Schluss, gell. Schlimmstenfalls muss erst noch eine Suchmeldung in die dümmste Zeitung … 😉

    Gefällt mir

  2. Genau! Es mag die radikalste aller Problemlösungen sein. Aber es wäre eben auch die Lösung aller Probleme.

    (Dass die BILD einen Teil überhaupt Politik nennt, ist im Grunde genommen auch schon ein Witz für sich.)

    Gefällt mir

  3. Die Frage ist berechtigt. Vielleicht weil NATO/UNO erst jetzt begreifen. Welche Dimension die Unruhen in der arabischen Welt annehmen könnten. Wer spricht noch vom kleinen Tunesien wo alles begann? Weshalb bleiben die Despoten in Bahrain von Kritik und Gewaltandrohung verschont?
    Traurige Antwort: Die westlichen Demokratien können nicht helfen, wollen es wohl auch nicht. Es würde ja auch nicht bei Bombardierungen bleiben. Irgendwann kämen Bodentruppen zum Einsatz. Wie es dann weitergehen würde sieht man im Irak und in Afghanistan.

    Gefällt mir

  4. Die liebe Bevölkerung da unten ist bis dato ganz gut mit ihren Diktatoren zurecht gekommen. Wenn sie plötzlich meint, diese nicht mehr haben zu wollen, dann sollen sie sie eben beseitigen. Aber warum, und darum geht es mir, warum sollen wir (Europäer) uns um einen jeden Scheiß kümmern??? Haben wir keine anderen (eigenen) Probleme?

    Gefällt mir

  5. Ja, ich habe es mit positiver Überraschung aufgenommen – somit steht dem Bombardement ja nix mehr im Wege … allerdings kommen einem ürgendwie sukzessive die Ziele abhanden, sogar Osama ist angeblich schon eliminiert …

    Gefällt mir

  6. Ich denke, Osama hat längst das Zeitliche gesegnet, aber Obama brauchte dringend eine Erfolgsmeldung und also hat er ihn wieder ausgegraben und erneut exibombardiert. Osama? Obama? Sind das nicht längst alles die selben?

    Gefällt mir

  7. Moooooommmment!! Wir Europäer tragen schon Mitverantwortung. Schließlich haben wir als Kolonialherren die Eliten installiert die heute ihre Völker schamlos ausbeuten. Sie werden bis heute unterstützt. Besonders krass von den Franzosen die nach wie vor in ihren Kolonien schalten und walten wie sie wollen und sollte es in Algerien einmal richtig losgehen wird Herr Sarkozy seine Großmäuligkeit noch bitter bereuen.

    Ösis und Russen haben Glück gehabt. Die haben interkontinental kolonisiert. Das fiel nicht so auf. Aber ohne den ersten Weltkrieg wärt ihr vielleicht – ausgehend vom Marinehafen Triest – die Herrscher des Mittelmeeres. Dann wären Tunesier und Lybier jetzt in Wien.

    Gefällt mir

  8. Hätten wir den ersten Weltkrieg gewonnen und dann noch den zweiten und den dritten, kurz: wären wir Ösis nun anstelle der Amis an der Weltmacht, dann würden wir alle Völker dieser Erde dazu zwingen, endlich Schifahren und Schispringen zu lernen … und die Worte Schifahren und Schispingen so zu schreiben, wie wir sie für richtig halten.

    Leider ist auf dem Weg dahin so einiges schief gelaufen, aber es ist nicht unsere Schuld, es hat sich halt so ergeben.

    Wir sollten ruhig ein bisschen zusehen dürfen, wie sich die anderen die Schädel einschlagen. Und dabei müssen wir nicht unbedingt ein schlechtes Gewissen haben. Nicht einmal Herr Sarkotzy, der zur Zeit der Franzosenkonialisierung wohl noch in die Windel geschissen hat wenn überhaupt.

    Wir sollten endlich lernen, uns nicht für jeden Scheiß verantwortlich zu fühlen. Nicht mehr und nicht weniger.

    Gefällt mir

  9. Eine Großaustrische Hegemonie wäre mir gar nicht so unangenehm – von mir aus auch mit einem konstitutionell gezähmten Monarchen. Die Hohenzollern konnten „Kaiser“ nicht – also bliebe es habsburgisch.

    Hinsichtlich des Herrn Sarkozy habe ich einen Verdacht.
    Dessen Eltern waren ja Ungarn und Ungarn gehörte zur Donaumonarchie. Vielleicht ist er ein „Schläfer“ eingeschleust von einem Geheimbund der langfristig an einer austrischen Dominanz in Europa arbeitet.

    Gefällt mir

  10. Natürlich werden die meisten Ösis zu Protokoll geben, mit der Rückentwicklung ihres Reiches ganz gut gefahren zu sein, weil: weniger Land = weniger Leute = weniger Probleme. Andererseits haben wir unseren ex-gouvernierenden Terminator nicht zum Spaß in die Juessee geschickt, sondern mit einem dezidierten Kampfauftrag, aber außer der Umstellung seiner Hummer-Flotte auf Energie sparenden Hybridbetrieb, hat Mister Universum nicht viel zustande gebracht. Darüber hinaus hat man tatsächlich weltweit „Schläfer“ ausgesandt, die sich, bis dato, allerdings als Schläfer im wahrsten Sinne des Wortes erweisen … Dennoch: wir haben Geduld …

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s