Weltuntergang, Teil Zwo

Nach Sichtung des Films Melancholia kommt der Ösi ziemlich verstört aus dem Kino gewackelt. In dem ziemlich öden und langweiligen Streifen von Herrn von Trier, der nicht, wie es logisch gewesen wäre aus Rheinland-Pfalz stammt sondern aus Dänemark, was wiederum beweist, dass heutzutage auf rein gar nix mehr Verlass ist, also in diesem langweiligen Stück Zelluloid kommt erst gegen Schluss etwas Spannung auf, als ein fremder Planet mit der Erde crasht und diese dabei vernichtet. Leider ist der Film danach zu Ende … just in dem Moment, wo es endlich interessant geworden wäre.

Der Ösi denkt natürlich sofort an sein eigenes Posting Weltuntergang und daran, dass er dort für den geneigten Leser einen Weltuntergangscounter eingerichtet hat, der jederzeit verrät, wie viel Zeit ihm noch verbleibt. Und plötzlich dämmert ihn, dass wir es im nächsten Jahr mit einer äußerst ungewöhnlichen und untypischen Doppel-problematik zu tun haben.

Doppelproblematik? Ja, Doppelproblematik!

Einerseits die von den Maya mit großem Brimbamborium prophezeite Wiederkehr der Götter, also das hernieder Schweben eines UFOs auf unsere Mutter Erde, wie es die Außerirdischen den Mayas anno Dingens in die hohle Hand hinein versprochen haben.

Andererseits droht uns Planet X alias Nibiru, ein Himmelskörper, der nur alle 3600 Jahre an uns vorüber schwebt und beim letzten Umlauf schon tatkräftig am Untergang von Atlantis mitgewirkt hat, diesmal mit der totalen Vernichtung.

Das ist ein bisschen sehr viel, was da 2012 in einem einzigen Jahr stattfinden soll, findet der Ösi, nachdem wir uns in den letzten paar Tausend Jahren noch einigermaßen gelangweilt haben … Erst gar nix und dann alles auf einmal. Die geschätzten Damen und Herren von der Chaos-Forschung werden dafür sicher die notwendige Erklärungen bereithalten.

Am wahrscheinlichsten dürfte sein, dass sich die beiden Ereignisse in der beschriebenen Chronologie abspielen. Also, zuerst das UFO, das eine gewisse Anzahl handverlesener Erdenbürger quasi in allerletzter Minute vor dem Eintreffen des Unheil-Planten rettet. Andersrum wäre es ja nicht denkbar.

Das Tohuwabohu wird ziemlich riesig werden, wenn sich Millionen von Menschen um die paar Sitzplätze im UFO prügeln. „Mal sehen, wer es schafft“, sagt der außerirdische Raumschiff-Pilot zu seinem Co-Piloten und Herr Darwin hätte wahrlich seine diebische Freude gehabt. Dass das UFO für die nächsten 1000 Lichtjahre bloß Stehplätze bereithält, hat ja im vorhinein keiner wissen können. Und dass die Reise zu einem unbekannten Planeten geht, wo die glücklich Geretteten hinter Glas und in Formaldehyd eingelegt im unlängst eröffneten Alien-Museum ihr neues und letztes zu Hause finden, hätte nicht mal der größte Pessimist voraus gesagt.

Aber oftmals kommt es erstens anders, zweitens als man denkt, und warum sollten die Außerirdischen nicht tief unten im Meer, z. B. unten im Marianengraben einen Vulkan zünden, dessen Eruptionen wie die Triebwerke einer Rakete wirken und die es der Erde gestatten, ein Ausweichmanöver vor dem heranrasenden Planeten zu fliegen.

Damit wären wir vorerst aus dem Schneider. Vorerst. Denn dann hätten wir immer noch Griechenland, die Eurokrise und so weiter …

 

        

 

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2 Gedanken zu “Weltuntergang, Teil Zwo

  1. Das drohende Gefahrenpotential zu erkennen und möglichst rechtzeitig beschreitbare Lösungswege aufzuzeigen, hat sich der Ösi auf die Fahnenstange geschrieben. Er lädt die restliche Menschheit ein, sich aktiv an seinen Planspielen zu beteiligen, weil ganz allein und ohne Helfer wird er die Weltenrettung kaum hinbekommen …

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