Bisschen dingens

Nun ja, der Ösi war bisschen dingens in letzter Zeit, was sich, betrachten wir den Kalender etwas genauer und bilden wir die Differenz zwischen diesem und dem letzten Posting, als ein ziemlich größeres Dingens herauskristallisiert, wenn wir, wie gewohnt, die irdische Zeiteinheit in Tagen, Wochen, Monaten, et cetera als Merkmal der Abwesenheit zugrunde legen.

Von Herrn Koskator alias Oppa bereits dereinst bezüglich ungebührlicher Abwesenheit gerüffelt, hatte der Ösi in seiner süffisant und nicht ernst zu nehmenden Art und Weise geantwortet, seine Postings würde es ab jetzt nur noch im Monatsrhythmus geben, und auch da nur bis zum Weltuntergang, der, wie wir alle wissen, per 21. 12. 2012 noch längst nicht gesichert ist.

Dies könne, leider oder Gott sei Dank, noch eine Menge Postings bedeuten oder auch nicht, je nach dem, welche Berechnungsgrundlage wir als die mögliche erachten bzw. unsere irdische Präsenz von höherer Stelle wohlwollend noch geduldet wird.

Nach einem glücklich geglückten Kopfballtor des Herrn Gomez, das dessen geölte Haarpracht nicht wirklich erschüttern konnte, ist einige Tage später Deutschland aus der EM 2012 ausgeschieden und zwar ziemlich zeitgleich mit dem Umfaller von Frau Merkel, die, von strammen Südeuropäern in die Enge getrieben, das drohende Unheil im Strafraum und bedauerlicherweise in Unterzahl nicht mehr abzuwehren vermochte.

Ansonsten ist in dieser postingfreien Zeit nicht allzu viel passiert, was unbedingt eine Erwähnung im oesiblog finden müsste.

Ach ja, wir haben übrigens den 21. Juni überschritten, was bedeutet, dass die Tage wieder kürzer werden und wir uns mit Riesenschritten auf den Winter zubewegen. Der Temperaturumschwung ist ja schon da. Eine gute Gelegenheit, sich rechtzeitig auf den bevorstehenden Jahreswechsel vorzubereiten und das fast abgelaufene Jahr Revue passieren zu lassen, Jahresrückblick sozusagen.

Die ersten Ungeduldigen haben ihre Adventskränze ausgemottet und üben sich in der Zubereitung von Weihnachtsplätzchen, wobei erst die Zuhülfenahme von Glühwein und Grog diese Arbeit wirklich erträglich macht. Der Weltuntergangsgläubige erspart sich in diesem Jahr die Plätzchen und vor allem den Kauf von sinnlosen Geschenken. Der kreativ Weltuntergangsgläubige lässt eventuell im September ein letztes mal die Osterhasen aufmarschieren.

Und der Ösi?

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63 Gedanken zu “Bisschen dingens

  1. Ha! Du meinst, die müssten mich abdrucken, weil ja die Ösis, wenn sie nicht die Krone lesen, hin und wieder auf den SPIEGEL zurückgreifen. Praktisch die Verhinderung einer Minderheitenausgrenzung durch Leserbrief-Abdruck.

    Und ich dachte, die hätten mich wegen der Originalität und so weiter.

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