Ösi Karikatur

Ösi Karrikatur
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Die Wellen schlagen hoch und höher. Eine veröffentlichte Ösi-Karikatur sorgt für Aufruhr und Entsetzten im pseudo-zivilisierten Bereich links der Wolga.

Eine anonym bleiben wollende Geiltalerin hat in der Karikatur angeblich ihr nichtsnutzig angetrautes Mannsbild erkennen wollen. 

„Saufa und den gaunza Tog in da Hängematta liegn, des is da Erwin, des is mei Oida!“

Die Dame protestiert aufs schärfste über die Zurschaustellung ihres Mannsbilds, über diese infame Mediatisierung ihres, wenngleich auch nichtsnutzigen, Alten. 

Ihre Ehe sei nach eigenen Aussagen und den Angaben des gesamten Ortes ziemlich beschissen, dennoch gehe ihr eheliches Dingens niemandem etwas an. Mal abgesehen von dem Hias vom Rübenacker und ein paar örtlichen Schweinehirten, wie sie einschränkend hinzufügt.

Wenn das so weitergeht, droht sie glaubhaft, werde sie noch zu dieser radikalen Religion hinüber konvertieren, vor der den Leuten der Arsch auf Grundeis geht. Und den Herrn Ösi, schließt sie ihre Schimpftiraden, diesen Herren hätte sie sowieso gefressen …

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29 Gedanken zu “Ösi Karikatur

  1. Blödsinn! Das ist ganz eindeutig MEIN ALTER! Und die Rechte an meinem Alten liegen ganz eindeutig bei mir. Ich kann das beweisen! Mit der Heiratsurkunde! Ich verklage euch alle!!! Ach was – verklagen! Ich bewerfe euch mit Bonbons äh… Bomben!

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  2. Bei genauer Betrachtung könnte ich zwar Ansprüche wegen des Hundes stellen, gebe aber ausnahmsweise in diesem speziellen Fall der Kunst den Vorzug und kann das Gemälde nur weiterempfehlen …

    (Wie konstatierte jüngst ein nichtbloggender Blogleser äußerst fachmännisch: „Dieser Ösi versetzt einen doch immer wieder in gute Laune!“ Genau so isses.)

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  3. Werte Leserin!

    Mittlerweile häufen sich die Meldungen von Ehefrauen, die ihre ihnen angetrauten Männer wiedererkennen bzw. dies vorgeben. Das mag an der detailgetreuen Wiedergabe der Karikatur liegen. Die Rechte an dieser Zeichnung liegen ausschließlich beim Herrn Ösi, der jedoch, gegen Bares – versteht sich – gerne bereit ist, diese Rechte an Sie abzutreten.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ihre oesiblog Redaktion

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  4. Dein Hunderl, schließt der Ösi, nachdem er den süßen Kerl schon mehrfach bildlich bewundern durfte, würde sich niemals und schon gar nicht in aller Öffentlichkeit, zu oben gezeigter Darstellung hinreißen lassen …

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  5. Verquerter Herr Ösi,

    wussten Sie eigentlich, wie man jemanden nennt, der harmlosen Gattinen nachstellt und deren Ehemänner aufs Papier bringt?

    Kakarazzo!

    Jawoll!

    Hochachtungsvoll! Eine Betroffene

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  6. Liebe Leserin,

    seien sie nicht verbittert. Herr Ösi ist weder Kakarazzo noch Hohorazzo (einer, der harmlosen Ehemännern nachstellt, während er ihre Gattinnen portraitiert)

    Nach der Ausstellung „Der frühe Dürer“ hat man sich in Nürnberg zum Nachfolgeprojekt „Der späte Ösi“ entschlossen. Kommen Sie und genießen Sie diesen Event in Anwesenheit des Künstlas. Und gewinnen Sie, mit etwas Glück, die Karikatur Ihres vermeintlichen Gatten …

    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr oesiblog Kultur-Dezernat

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  7. Vielen Dank, nachdem ich die besagte Ausstellung bereits in Augenschein genommen habe, verzichte ich künftig generell auf sämtliche „Der/die frühe/späte *.*“-Ausstellungen…

    und auf Ihre Karikaturen sowieso, Sie sollten längst zur Kenntnis genommen habn, dass ich nur an Schadenersatzzahlungen und nicht an Ihren Zeichnungen interessiert bin.

    Wieso eigentlich „vermeintlich“? Zweifeln Sie etwa an der Echtheit meines Angetrauten?

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  8. Geneigte Leserin,

    Ihre Abzock-Mechanismen greifen beim oesiblog nicht.

    Unser hauseigener Rechtsbeistand verweist gemäß § 17, Absatz 3, auf ihre offene Klage vor dem Obersten Pariser Gerichtshof in der 19. Instanz, wonach Sie die Rückführung des Eiffelturms in Ihren eigenen Besitz verlangen (Aktenzeichen xy, dann unleserlich), unter der Begründung, einer Ihrer Vorfahren mütterlicherseits, hätte zwischen dem 3. und 17. August 1888 auf dem Camp de Mars gearbeitet und am südöstlichen der vier Stützpfeiler mehrere Schrauben der Marke DIN-Ziemlich-Groß angebracht, die ein In-sich-Zusammenkrachen des Bauwerks bisher wesentlich verhindert haben. Sollte Ihrem Eilantrag nicht stattgegeben werden, verlangen Sie eine Beteiligung von mindestens 50 % der Einnahmen, die aus den Eintrittsgeldern, dem Restaurationsbetrieb und dem umliegenden Souvenirhandel erzielt werden. Ein ebenfalls in Schwebe befindliches Verfahren um die Eigentumsrechte an der New Yorker Freiheitsstatue weist Sie als knallharte Geschäftsfrau aus, um die Shareholders weltweit buhlen.

    Lassen Sie uns den Weg gemeinsam beschreiten, steigen Sie beim oesiblog ein und erhöhen Sie dessen Rentabilität mit welchen Mitteln auch immer …

    Ihr
    oesiblog Finanzvorstand

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  9. Sehr geehrter Herr oesiblog Finanzvorstand,

    da Sie bekunden, unwidersprochen zur Kenntnis genommen zu haben, dass der Eiffelturm, auf die einstweilige Verfügung meiner Mandantin hin bereits aus iOS 6 Maps eliminiert, so wie auch die Freiheitsstatue, die sich ebenfalls wie wir zweifelsfrei urkundlich belegen können im Besitz meiner Mandantin befindet, können wir nunmehr gernezum geschäftlichen Teil unserer Verhandlungen übergehen. WIEVIEL?

    Mit den allerfreundlichsten Grüßen, zu denen wir uns imstande sehen

    C. r. i. s. K. von und zu N.
    anwaltlich vertreten durch
    C. r. i. s. K. von und zu N.

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  10. Einerseits sollte man natürlich kein Öl in’s Feuer des Ösischen Fundamentalismus, der ja für seine nicht unwesentlichen Folgen bekannt ist, gießen; andererseits aber ist natürlich auch dieses Werk von der Meinungsfreiheit und im Besonderen auch von der Freiheit der Kunst geschützt bzw. schützenswert.

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  11. Liebe Mandan … äh Leseri … äh Mitstreiterin,

    wir denken, 2 bis 3 Milliarden Dollar an Schadensersatz müssten für Sie … äh für uns schon dabei raus springen.

    Wenn wir bedenken, auf welch schändliche Weise Apple mit iOS6 Ihr wohl verdientes Eigentum mit Füßen tritt, indem Ihre Besitztümer einfach ausgeblendet werden, wären selbst 5 bis 6 Milliarden an Schadensersatz, quasi als Untergrenze, nicht zu viel verlangt. Herr Ösi, seit jeher im Dauerclinch mit dem Spielzeughersteller Apple, wird wacker an ihrer Seite für unser beider Recht kämpfen.

    Ihr oesiblog Rechtsberater
    Dr. Philipp Hoch von Stapler

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  12. Sehr geehrter Herr Dr. Philipp Hoch von Stapler,

    Na, wenn das so ist – ich erteile Ihnen hiermit umgehend die totale Vollmacht!

    gez.
    C. r. i. s. K. von und zu N.

    P. S.: Bin im Erfolgsfalle auch mit einer 50:50 Lösung einverstanden!

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  13. Liebe (zukünftige) Milliardärin,

    es ist gebongt. Wir sind stolz und freuen uns, künftig gemeinsam mit Ihnen den Weg der Gerechtigkeit zu beschreiten. Unser Rechtsberater wird keine Mühen und keine unsauberen Tricks scheuen, um Ihren und unseren wohl verdienten Erfolg zu erkämpfen und ein für alle mal sicherzustellen.

    Vorzüglichst, Ihr Ösi – höxtpersönlich

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  14. Der Hintergrund stammt aus Picassos Blauer Periode. Die figürlichen Darstellungen deuten auf eine unvollendete Miro Skizze hin. Vielleicht haben die Erben dieser beiden Herren auch geschäftstüchtige Anwälte.

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  15. Nach dem „Frühen Dürer“ habe ich den Nürnbergern den „Späten Ösi“ als Nachfolgeausstellung vorgeschlagen, weil Ösis und Nürnberg, praktisch eine alte Tradition. Leider haben meine Worte bedeutend weniger Gewicht als die meines Vorgängerösis, der ja die Stadt architektonisch damals ziemlich umkrempeln ließ …

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  16. Deshalb hatten sie ihn in der Heimat rausgeschmissen. Entartete Kunst und so weiter. War ja nicht weit bis zur Grenze. – Manchmal frage ich mich, ob die das mit mir nicht auch, unterschwellig und ohne dass ich es merkte, gemacht haben …

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  17. Pingback: Fliege | oesiblog

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