Bugarach

Bugarach, ach, Bugarach
die Welt sie schläft, dein Berg ist wach
ein Dörflein klein in Pyrenäen
kaum je ein Mensch hat es gesehen
wo Füchse gute Nacht sich sagen
die Menschen mit Natur sich plagen
da steht ein Berg, sehr groß und breit
ein Weltentor, bald ist’s so weit

Im Meere schwimmen Königsbrassen
in deinem Bauche Untertassen
und während einer hangwärts rodelt
im Bergesinneren es brodelt
die Aliens, sie machen sich bereit
zu Starten in der Vorweihnachtszeit
weil wenn die Erde untergeht
ist’s für das Starten längst zu spät

Im Inneren des Bergs versteckt
damit man sie auch nicht entdeckt
da wuselt eine Alienbande
nur wenige wissen es am Rande
gelind‘ gesagt: ’ne ziemliche Blamage
der Berg als UFO-Alien-Garage
sie fliegen aus, sie fliegen ein
im Bienenstock könnt‘ es kaum ems’ger sein

Wenn zu Jahresend‘ die Erd‘ zerplatzt
weil der Mensch zu viel gepatzt
werden Aliens die Welt verlassen
in ihren schmucken Untertassen
während uns in diesen letzten Tagen
läppische Euro-Rettungssorgen plagen
tun Aliens schon UFOs checken
weil eines wollen sie nicht: verrecken

So mancher der von Bugarach gehört
und vom Geiste geblieben ist ungestört
trennt sich von seinem geliebten Kreise
macht sich auf zur letzten Reise
hofft, ein Ticket zu ergattern
mit den Aliens fortzuflattern
weit hinaus ins Weltenall
weil schön sein kann es überall

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23 Gedanken zu “Bugarach

  1. Klar, bin natürlich dabei – das lasse ich mir doch nicht entgehen! Als Geschichtsschreiberin von der ersten Stunde an sozusagen 😉 Wie gut, dass du Französisch sprichst!

    Aber wozu Zahnpasta? Ein bisschen Müffeln gehört doch in der Szene zum guten Ton…

    Und – was mir immer noch nicht ganz klar ist – wie kommen die ausgerechnet auf so ein Kuhdorf?

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  2. Sehr schön, sehr schön, das freut mich.

    Zahnpasta wieder gestrichen, aber die Hausschuhe müssen mit. Die Aliens haben womöglich die selbe Paranoia wie der Ösi, wenn ihm die Leute in Straßenschuhen durch die Wohnung laufen …

    Ich habe bei einem Interviews eines Einheimischen auf youtube herausgehört, der Bürgermeister hätte das angezettelt, was ich mir gut vorstellen kann

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  3. Interessant, brisant und auch nicht unwahrscheinlich die These, das Schachspiel käme von den Außerirdischen. Ein jedes Mal, wenn ich Partien von diversen Weltmeistern nachspiele, beschleicht mich dieser Verdacht …

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  4. Müssen aber vermutlich echte Birkenstock-Latschen sein, naja, eine kleine Investition in das Überleben nach dem Weltuntergang… die haben doch da bestimmt eine Quarantäne-Schleuse für Erdlinge…

    Coole Marketing-Strategie… Ob wir das für Nürnberg übernehmen sollten?

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  5. Sehr kreativ hat sich der Herr Ösi dem kleinen Dorf genähert und es nun dankenswerterweise auch seiner Leserschaft nahegebracht.
    A propos Nähe – irgendwie finde ich es beruhigend, dass die erst mal dort in der Ferne üben …

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  6. Ist das eigentlich mangelnder Ehrgeiz oder bist Du auch ’n fauler Sack, dass Du nix draus machst… es gibt da immer wieder so Stellen, wo man denkt, da könnte man was draus machen, gibt viele Professionelle (ich meine: Publizierende, muahaha), die sind schlechter… aber ja, ich weiß: Du wolltest nur ’n bisschen Fann, ich sehe das wieder zu verbissen, ach herrje, herrjemine…

    (… das will ich gerade vermeiden, dass man mich mit meinem „Budenzauber“ auf so eine Eso-Schiene schiebt, nebenbei bemerkt… aber „lustich“ is‘ doch: die Leute würden nie auf den Gedanken kommen, mal zu Anna Lyse zu schlendern… na ja…)

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  7. Nix Birkenstock. Damit kommst du am Türsteher von der Untertasse nicht vorbei, weil du im Inneren den Boden zerkratzen würdest …

    Nürnberg wäre für so ein Marketing echt prädestiniert. Ich frage mich die ganze Zeit, wann die endlich die Alien-Bilder vom Dürer öffentlich zeigen. Wahrscheinlich nach dem Weihnachtsrummel. Bloß da könnte es zu spät sein …

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  8. Das ist das Problem! Die sind einfach total unterbesetzt im Marketing-Stab! Dürer und der Christkindlesmarkt absorbiert alle Kapazitäten, so dass sich das mit der Weltuntergangs-Exklave noch gar nicht rumgesprochen hat… aber vielleicht wollen die Franken auch nicht, dass der Rest überlebt? Wäre irgendwie naheliegend…

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  9. Ich fahr lieber selber – vielleicht sollte ich nicht nur das Pilotieren üben, sondern mich schon mal über den Bau entsprechender Flugobjekte für mich und mein Gefolge kundig machen, eine Fabrik hochziehen und – Stress – mich also ziemlich ranhalten …

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  10. Erdwärts fahre ich auch lieber selbst, aber in der Luft habe ich seit jeher Muffensausen, so dass ich mich wohl oder übel in die Obhut eines wie auch immer erfahrenen Piloten begeben muss. Dass mit deiner Fabrik könnte knapp werden. Mal sehen, ob ich auf der Fürther Kärwa noch ein paar Freifahrtscheine für die Untertasse ergattern kann. (Wenn ich mich richtig erinnere, dann reicht für das Hunderl ein Kinderfahrschein aus …)

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  11. … na ja… ich schalte den Fernseher, wie gesagt, nicht an, aber ich kriege auch nur höchstens 10% von dem gebacken, was ich gern machen wollen würden könnte… die Batterie is‘ runter, shit…

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  12. Nee, ich gehe nicht, mir tun alle Knochen weh (aber vielleicht muss ich trotzdem joggen, zwecks Aggressionsabbau)…

    Man kommt ja trotzdem nicht drumrum… und wenn die hypen Songs dann eben im Supermarkt über Einen dröhnen…

    Ja ja, alles ist vernetzt…

    Häff a good Feiertag!

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  13. Pingback: Fürth führt | oesiblog

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