habemus papam ösi

Leck mich am Arsch: Herr Ratzinger, der weltweit einzige Mitarbeiter mit lebenslanger Jobgarantie hat überraschend hingeschmissen. Aus heiterem Himmel sozusagen.

Klar, der dubiose Konzern für den er arbeitete, ist seit Jahrhunderten immer wieder für Schlagzeigen gut. Und das nicht nur für die positiven, weil Schlagzeilen naturgemäß eher negativ, wie Hexenverbrennung, Exkommunidingens und so weiter.

Während Steve Jobs Job öfter mal zu Disposition stand und diesen auch schon mal verappelte bzw. einbüßte, hätte der alte Ratzi auf den endlosen Bowlingbahnen der katholischen Kirche weiterhin eine ruhige Kugel schieben können und nix wäre (ihm) passiert.

Was bitteschön, fragt sich der Ösi, bewegt einen CIO zu solch einen Schritt. Am mangelnden Umsatz kann’s wohl nicht gelegen haben. Wahrscheinlicher schon, dass ihm seine Frau ordentlich Feuer unterm Heiligen Stuhl gemacht hat, weil sie endlich mit ihm in trauter Zweisamkeit das Leben geniessen wollte. Oder einfach nur dieses lateinische Geschwafel satt hatte.

Wie dem auch sei, Ratzi ist weg, der Job ist neu zu besetzen … und der Ösi langweilt sich ein bisschen. Papst spielen wäre genau das richtige für ihn, auch wenn er in dem Job – naturgemäß – noch keine Erfahrungen sammeln konnte. Das nötige Alter hat er und die Scheinheiligkeit auch.

Als eine erste Amtshandlung würde er das Papamobil auf Andy Warhol Pop-Art umlackieren. Weitere Ideen, wie die Wiederbelebung altrömischer Orgien, würden mit Sicherheit nicht lange auf sich warten lassen … bloß der ewigen Rollbahnküsserei auf diversen Flughäfen würde er nicht nur aus hygienischen Gründen ein Ende bereiten.

habemus papam ösi – das wär‘ doch mal was!

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25 Gedanken zu “habemus papam ösi

  1. Ja, da wäre ich auch sofort dafür. Wenn schon nicht Bundespräsident, dann wenigstens Papst … ach, ich würde dir so manche Position gönnen – nicht nur wegen des Salärs, damit du dir endlich ein angemessenes Mädchen für alles leisten kannst (wo war noch rasch die Bewerbungsliste?), sondern in Vorfreude auf den Spaß, den wir dann alle hätten. Und abtauchen könntest dann auch nicht mehr einfach so von heute auf morgen … 😉

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  2. Als Papst braucht man doch ganz sicher auch jemanden der eine höchst demagogische und dogmatisch korrekte Öffentlichkeitsarbeit betreibt – stehe ebenfalls gerne und jedezeit perfide zu eurer Verfügung, Eminenz!

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  3. Du wärst sicher ein guter Renaissance Papst geworden.
    Zu jener Zeit wurden sogar Mätressen toleriert.
    Ob du bei den fanatischen „jungen Kardinälen“ die von den letzten beiden Päpsten berufen wurden eine Chance hast wage ich zu bezweifeln.

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  4. Als Papst brauchst du kein Salär, weil da hast du überall freien Eintritt, allerfeinstes Buffet inklusive, allzeit Stau freie, weil abgesperrte Straßen, einen großzügigen und sprichwörtlich kathedralenhaften Arbeitsplatz … bloß das angestaubte Outfit samt neuer Hirtenstab-Collection müsste mir Monsieur Gaultier nachhaltig überarbeiten.

    Dir und dem Hunderl möchte ich jetzt schon – meine Wahl natürlich vorausgesetzt – einen Job anbieten, dessen Aufgabengebiet sich danach richtet, welche persönlichen Schwerpunkte du dir und der restlichen Welt setzt, quasi ego et orbi. Nur für gelegentliche Abtaucherein müsstest du mir den Rücken freihalten …

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  5. Da ich schon bei der Personalplanung bin: wenn du Hamburg gegen Rom eintauschen könntest, hätte ich schon noch den einen oder anderen Job zu vergeben. Wie wär’s mit dem Sonderbeauftragten für Fußball- und Schachtechnischen Fragen?

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  6. Johannes PaulII war ja allen Ernstes Mitglied bei Schalke 04.
    Du müsstest Mitglied bei Greuterfürth und dem 1. FC Nürnberg werden und man wird sicher erwarten das du die Bayern per Bannfluch aus der Bundesliga „katapultierst“.

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  7. Vielleicht nimmt ja der künftige Ex-Papst den Trainerjob bei Schalke 04 an, der ohnehin bald wieder zur Disposition stehen dürfte. Oder er ersetzt Hildebrand im Tor und wehrt die gegnerischen Schüsse mit dem Hirtenstab ab … sofern dies in den FIFA Regeln gestattet ist …

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  8. Ratzinger dürfte eher ein Bayern Fan sein. Johannes Paul II war in den 80er Jahren tatsächlich in Gelsenkirchen – wohl wegen der vielen seit dem 19. Jahrhundert dort zugewanderten Polen. Bei dieser Gelegenheit wurde er tatsächlich Ehrenmitglied bei Schalke 04.

    Sollte der zurückgetretene Papst sich im Fussball engangieren wollen gäb es auch im Süden viel zu tun. Greuterfürth braucht Beistand und die Vorstandskrisen bei 1860 München können wohl auch nur mit göttlicher Hilfe beendet werden.

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  9. Den Fürther Fußball vor dem drohenden Abstieg zu retten, ist wohl selbst mit göttlicher Hilfe kaum mehr möglich. Da müsste man schon 17 Erstligavereine wegen nachgewiesenem Doping disqualifizieren. Mindestens …

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  10. Das ist ja das Gefährliche: da macht er Sympathiepunkte noch und nöcher, obwohl seine Politik, milde formuliert, nicht gut für das Land ist…

    (… übrigens ein „schönes Beispiel“ für meinen „Innen-und-Außen-Dualismus“ – so lange ganz viele Italiener ziemlich reaktionäre Machos sind – damit kenne ich mich ja aus, ahuahahu! – wird der immer wieder gewählt auch, wenn er den größten Blödsinn verzapft…)

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  11. Tja, leider ist es nix geworden.

    In der Absage hieß es lapidar, ich hätte noch nicht das nötige Alter und die Reife, vom Lebenswandel ganz zu schweigen …

    Ich denke auch, dass ich der bessere Papst geworden wäre. Nun ja, ich bleibe dran, fürs nächste Mal.

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  12. Was sehen meine trüben Augen,
    ich will es gar nicht richtig glauben,
    der grüne Ösi ist verschwunden,
    ein andr’er hat hieher gefunden,
    ob der jetzt schreibt auch einen Jokus,
    oder verharrt in seinem Focus?
    Lass harren uns der Ding‘ geduldig,
    er bleibt uns sicher doch nichts schuldig.

    Na und nu?
    😉

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  13. Wenn Frühjahr’s endlich Blümchen blühn‘
    tauscht Ösi aus sein frisches Grün
    die Farbe ändert sich auf Grau
    was nicht bedeutet: er ist schlau
    das Bildchen ändert er ganz schnell
    das alte ist nicht aktuell

    Er nennt es eine Schreibblockade
    weil keine Ideen in seiner Lade
    im obereren Stübchen ist es leer
    das Schreiben fällt im ziemlich schwer
    er würde es sehr gern beheben
    doch vorerst muss der damit leben

    So sehr er sich bemüht samt Focus
    was ihm einfällt ist für den Locus
    doch von Stress lässt er nicht sich leiten
    und hoffet bald auf bessre Zeiten

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  14. Ach ich kann den ösi ja so gut verstehen, mir fällt eigentlich auch nichts mehr ein. Mich ödet so vieles einfach nur an und ich vergesse gemeinerweise auch ganz schnell, was ich ohne Interesse gelesen habe, und das ist nicht nur altersbedingt.
    Ein wenig bei der Stange hält mich nur, dass ich in einer Art Rundbrief „dem Clan“ Bericht gebe, aber die beklagen sich auch schon, dass meine Berichterstattung so grottenlangweilig ist. Außerdem gibt mein alter Rechner den Geist auf und das geht mir auch auf den Geist. Ersatzbeschaffung ist immer so lästig.
    Na schau’n wir mal, bis neulich.
    😉

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