Die eingebildete Demokratie

Einerseits und andererseits
sagt der Herr Ösi
einerseits bin ich der EU-Bürger
der EU-Bürger einerseits
anderseits darf ich hierzulande nicht wählen
die Deutschen
so Herr Ösi immer wieder
die Deutschen lassen den ÖSI
in DEUTSCHLAND nicht wählen
keine Wahlberechtigung in DEUTSCHLAND
weil der Herr Ösi ein ÖSI ist
sagt Herr Ösi
und also kein Deutscher
wird ihm die Wahlbeteiligungsberechtigung
verweigert in DEUTSCHLAND
so Herr Ösi
keine Wahlbeteiligungsberechtigung einerseits
andererseits rät Herr Ösi
dem gelernten Deutschen
dem Einheimischen also
auf die Abgabe seiner Wählerstimme
ebenfalls zu verzichten
weil belanglos
für den Deutschen
so Herr Ösi
ist die Abgabe der Wählerstimme
belanglos
völlig belanglos
sagt Herr Ösi
weil die Regierungsparteien
über die Wahlprognosen der verschiedenen Meinungsforschungsinstitute
ihre Wahl-Ergebnisse
längst vorbestellt, gekauft und zementiert haben
durch die Vorzementierung
vorbestellter Wahl-Ergebnisse
seitens der Regierenden
so Herr Ösi
kann das endgültige Wahl-Ergebnis
nur marginal von den bezahlten Prognosen abweichen
im Promillebereich wenn überhaupt
mein Bernhard freilich
der typische Staubsaugerbeutelvertreter
demoskopisch eins A
hadert zwischen der Mutti und dem Stinkefinger
die Mutti einerseits
der Stinkefinger andererseits
ihm graut vor der einen
den anderen findet er zum kotzen
und schon wieder eine Übereinstimmung
sagt der Herr Ösi
vor den einen graut uns
bei den anderen das sofortige Kotzen
sehen wir einen Politiker
graut uns
oder wir müssen uns übergeben
sehen wir die widerlichen Fratzen auf den Wahlplakaten
müssen wir uns übergeben vor lauter Grauen
den Deutschen graut vor ihren Politikern
wie den Ösis graut vor den ihren
die Franzosen finden ihre Führer zum Kotzen
die Italiener, die Griechen und die anderen ebenfalls
uns eint das Grauen und das Kotzen
wenn wir unsere Politiker auf den Wahlplakaten sehen
oder im Fernsehen, im Radio hören et-cetera
und doch müssen wir wählen
doziert mein Bernhard
bei dem Gedanken an den Stinkefinger
übergibt er sich ein bisschen
wir sind verdammt zu wählen
so mein Bernhard
außer dem Herrn Ösi
dem glücklich Entwurzelten fern der Heimat
der Herr Ösi ist kein Wähler
dem Herrn Ösi haben sie in DEUTSCHLAND
die Wahlbeteiligungsberechtigung versagt
keine Wahlbeteiligungsberechtigung
für expatriierte Ösis
immer und immer wieder
wählen wir mit dem selben Grauen
wenn wir keine expatriierten Ösis sind
so mein Bernhard
die häßlichen Fratzen die uns regieren
immer und immer wieder
wählen wir die
die uns sofort nach der Wahl bescheißen
uns das Geld aus der Tasche ziehen
die uns knechten und versklaven
immer und immer wieder
wählen wir das Grauen
weil wir Schiß haben vor dem Neuen
vor dem Unbekannten
weil uns die Fantasie fehlt
der Esprit und alles
aber weil wir an die Demokratie glauben
DEMOKRATIE
sagt Herr Ösi verächtlich
Mutti’s De-De-eR Zwo Punkt Null
wird pünktlich zum Wahltag
auf Drei Punkt Null upgegradet
Demoktratie war gestern
wenn überhaupt
weshalb diese ganze Wählerei
völlig sinn- und belanglos ist
für die Katz‘
so Herr Ösi
die DIKTATUR hat sich längst die Tarnkappe aufgesetzt
und sich über die DEMOKRATIE drüber gestülpt

meinem Bernhard graut nun gewaltig
irgendwas innerlich aufgestautes kommt in ihm hoch
und er muss kotzen
so auch Herr Ösi

Advertisements

22 Gedanken zu “Die eingebildete Demokratie

  1. Der Ösi, der hat’s richitg gut,
    weil er jetzt hier nicht wählen tut.
    Bei all dem bunten Farbenspiel,
    von Kompetenz erscheint nicht viel.
    Doch sag, was diktaturt uns nur?
    Uns Dummheit ist’s auf ganzer Flur,
    die schlimmer noch als Bosheit ist,
    drum meistens ich bin angepisst.
    Am Sonntag schleich ich dann zur Urne,
    vergleich mich mit gehaktem Wurme.
    Und wenn der Tag dann ist vorbei,
    ich denk, es ist doch einerlei,
    Rot, Grün, Schwarz und Gelb wär recht,
    nur Dunkelrot und Braun wär schlecht.

    Na dann.
    🙂

    Gefällt mir

  2. Der Wähler wählt, es ist egal
    was er auch wählt, es wird zur Qual
    die Politik, man müsst‘ sie ächten
    weil was sie tut, das ist uns knechten
    du schöpfst den Mut, wählst Demokratie
    doch sie versteckt sich, zeigt sich nie
    am Ende laufen wir ins off’ne Messer
    der Ösi auch, er kann’s nicht besser

    Gefällt mir

  3. Also wenn du als Deutscher in Ösiland wohnen wollen würden tätest, Ösiland als einzigsten Hauptwohnsitz hättest und du deine Steuern dort bezahlen beziehungsweise hinterziehen würdest, sowie Ösiland als dein einzigstes geistiges und geografisches Zentrum anerkennen können würdest, dann, verdammt nochmal, dann müsstest du doch in Ösiland wählen gehen dürfen müssen. Oder?

    Gefällt mir

  4. … das verstehe ich echt nicht… ich dachte, das wäre dann eigentlich selbtverständlich (das habe ich jetzt übrigens ernst gemeint; ich muss das ja immer hinzufügen)…

    Aber ich kenne mich „mit so was“ nicht wirklich aus; Spießer und so – auch habe ich selten Kontakt mit so ösischen Menschen… hä-ähm…

    Gefällt mir

  5. … auf die Staatsbürgerschaft kommt es an

    ich Ösi, in D nix dürfen, in Ö aber schon
    du Ossi, in D alles dürfen, weil Ossi von Wessi feindlich übernommen oder so, in Ö bisschen eingeschränkt
    wir beide, in NL, I, CH, USA usw. überhaupt nix dürfen, weil persona non grata

    Gefällt mir

  6. … na ja, dann habe ich wieder was dazu gelernt, obwohl ich nicht weiß, ob ich das brauchen kann…

    … in den USA bin ich nicht persona non grata – ich kriege regelmäßig Tantiemen von der NSA für besonders systemstützend nichtssagende Blogartikel…

    Gefällt mir

  7. Ich sehe es auch so das man in dem Staat in dem man lebt auch wählen können muss. Der ganze Nationalkrampf ist von vorgestern. Nächstes Jahr bei der Europawahl darfst du aber und die ist wichtiger als Wahlen in Nationalstaaten auch wenn viele es noch nicht wissen oder wahr haben wollen. Ich hoffe auf eine europäische Staatsbürgerschaft noch zu meinen Lebzeiten.

    Gefällt mir

  8. Na js, zur Europawahl werde ich nicht hingehen, weil es nirgends einen Punkt gibt, wo man für die Abschaffung der EU stimmen kann … aber du kennst ja meine Einstellung zu dem Thema.

    Bezüglich Staatsbürgerschaft solltest du deine jetzige genau so stolz vor dir hertragen wie ich das mit der meinen tue …

    Gefällt mir

  9. Ich habe noch nie einem Politiker vertraut.Jedenfalls nicht im „gängigen“ Wortsinn. Politiker stehen – jedenfalls im „alten Europa“ für verschiedene philosophisch geprägte Einstellungen die sie auf die Lösung aktueller Problematiken von (vermuteten?) allgemeinen Interessen übertragen wollen.

    Da sich in Deutschland seit 1945 abgesehen von einer Ausnahme bei Bundestagswahlen nie eine absolute Mehrheit
    fand waren die Parteien (Glücklicherweise!!)immer darauf angewiesen Kompromisse zu schliessen. Daraus den Schluss zu ziehen man könne Ihnen nicht mehr vertrauen halte ich für unangemessen.

    Gefällt mir

  10. Das kann ich nicht beurteilen, wohne aber selber in einem „sterbenden“ Industriegebiet in dem jede Stadt ihre „Tafel“ hat und wohne in einem Stadtteil in dem es seit einigen Monaten unübersehbar osteuropäische Zuwanderer gibt. So dramatisch wie dargestellt scheint mir die Situation nicht zu sein.

    Eine solche Studie müsste natürlich hinterfragt und analysiert werden. Das geht über meine Möglichkeiten.
    Subjektiv gesehen macht sie mir keinen glaubwürdigen ersten Eindruck.

    Gefällt mir

  11. Auch mir erscheinen diese Zahlen erschreckend hoch und ich kann sie nicht überprüfen.

    Wenn man aber die Nachrichten liest, die über Merkel, Friede, Freude, Eierkuchen hinausgehen, dann kann man schon erkennen, worauf wir da zusteuern … und das gibt Anlass zur Besorgnis …

    Gefällt mir

  12. Ich bin besorgt darüber das so viele Menschen Sorgen haben und zu glauben scheinen das die Lösung ihrer Probleme im Beharren auf (bisher) bewährte Lebensweisen und Werten liegt. Das ein nicht unbeträchtlicher Teil dieser Menschen sich ausgerechnet bei Leuten wie Seehofer oder den Eurogegnern gut aufgehoben fühlen kann ich nicht nachvollziehen. Wenn mir jemand nach dem Mund redet werde ich mißtrauisch. Das dieser Reflex hierzulande unterentwickelt ist zeigt, das wir in Bezug auf demokratische Umgsangsweisen und Techniken immer noch Lernende sind.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s