Oktoberfest

Die neue Oktoberfest-Kellnerin Version: Zwoa-Punkt-Drei-Punkt-G’suffa (hier in einer schematischen Darstellung) bietet nicht nur visuelle Reize für alle Bayern-Bazis und solche, die es noch werden wollen, nein, das neue Modell ist auch in seiner Effizienz nicht zu überbieten.

Oktoberfestkellnerin

Oktoberfestkellnerin

Ganze 73 Maßkrüge schafft Zwoa-Punkt-Drei-Punkt-G’suffa auf einmal zu stemmen, in den nach Sch(w)eiß und Urin stinkenden Festzelten zu verteilen und abzukassieren. Das ist Weltrekord !!!

Monatelang haben sie dafür im CSU-Seehofer-Ministerium an der neuen Kellnerin gewerkelt und geschraubt. Der Horst selbst, den man vorwirft, nichts anderes mehr zu tun als an seiner Straßenmaut zu tüfteln, ohne deren flächendeckende Einführung nicht nur Bayern sondern auch Restdeutschland unweigerlich den Bach hinunter geht, wie er stets gebetsmühlenhaft wiederkäuert, Horst selbst hat in unermüdlichem Einsatz dieses ambitionierte Projekt voran getrieben.

Damit hat Horst Seehofer gewollt oder ungewollt, aber doch eher gewollt als ungewollt, dem Vorvorgänger Edmund Stoiber ein Denkmal gesetzt, der ja seinerseits nicht aufhörte, seinem Vorvorgänger und Übervater Franz Josef Strauß, dem er stets bis zum Anschlag in eine bestimmte Körperöffnung hinein gekrochen ist, Denkmäler hinzusetzen. Wie ja ein hochrangiger Bayer grundsätzlich nicht aufhören kann, einem anderen noch höherrangigen und vorvorgängerischen Bayern ständig irgendwelche Denkmäler hinzusetzen. Ganz Bayern, kann man folglich schließen, ist nur deshalb entstanden, weil einer dem anderen ein noch bombastischeres Denkmal hingesetzt hat.

Diese nun vorläufig letzte Denkmalhinsetzerei soll mit ihren 73 Maßkrügen an das Lebensalter von FJS erinnern, der am 1.10.1988 mit einem Hubschrauber vom Oktoberfest aus zu einer Hirschjagd nahe Regensburg geflogen werden sollte … aber, nun ja …

Bemerkenswert an Zwoa-Punkt-Drei-Punkt-G’suffa ist der extrem lange und sogenannte Freunderlwirtschaftsarm, der im vorliegenden Fall sogar bis zur JVA Landsberg, also bis zum einsitzenden Herrn Hoeneß, hinunterreicht und dem armen wie gleichwohl verbrecherischen Knastbruder das mia san mia Gefühl, ohne dem der echte Bayern nicht existieren kann, heimelig vermitteln soll. Verhalten und nur für geübte Ohren hörbar haderthauert es im Käfer Promi-Zelt, wenn Frau Christine in einem ihrer schmucken Modellautos diskret vorfährt. Der neue Freunderlwirtschaftsarm aus garantiert bayrischer Produktion, sagt der Horst, soll in die ganze Welt hinaus exportiert werden. Berlin und die EU in Brüssel haben ihn bereits erfolgreich getestet und können nicht mehr ohne ihn. Prost!

Allen schunkelnden Zeitgenossen – und politisch korrekt – Innen, die sich die Wies’n Gaudi mit ihren unzähligen Alkoholleichen, Schlägereien und derben Entgleisungen nicht leisten können möchten oder wollen, aber trotzdem und irgendwie – wie auch immer – mit dabei sein müssen möchten dürfen, verweist Herr Ösi auf diesen Artikel.

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8 Gedanken zu “Oktoberfest

  1. Jo, dou schau her – endlich wieda a Beitrag in gewohnter Güteklasse! Bayerisches Reinheitsgebot sog I sou blous! Jawoll! Halleluja Kruzetürkn Bloudsvodakatz!!! Sauber, sog I !!! Proscht, Ösi!!!

    Und des Buidl is ja wohl 1A Spitzenklasse – Sabberlott! Dou häid da Spezl scho a hoibe okassiert – na, koa Beia – a hoibe Müijon oba fei af’d Händ!!! In’d Schweiz geid ja eitza nimma – bleid gloffa… Irt’s Saudeppn, irt’s hundsmiserabligen!

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  2. Bayern, Müchen, Oktoberfest auch für einen Norddeutschen eine fremde Welt die ich nicht unbedingt kennenlernen muss. Vielleicht ist es kein Zufall das in der Sueddeutschen Zeitung vom vergangenen Donnerstag ein Bericht über das Wiener Nachtleben zu lesen war. Tenor: Rudimentär vorhanden – aber 85% der Wiener lägen um 21.30 Uhr im Bett.

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  3. Ich bin in meiner Jungendzeit einige Jahre täglich nach Wien gependelt, erst Schule, dann Job, aber stets abends aufs Land zurückgekehrt, obwohl es 70 Km waren.

    Vielleicht war ja damals schon in der Hauptstadt nix los.

    Eine andere Erklärung: 85% der Wiener sind regelmäßig auf irgendwelchen deutschen Volksbelustigungen unterwegs … 🙂

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  4. Auto hatte ich schon, bin aber ausschließlich mit dem Zug gefahren. Da konnte ich entspannen, z. B. im Balkanexpress, der 4 Stunden vor meiner Zeit hätte halten sollen, aber aufgrund kleinerer Verspätungen oft erreichbar war.

    Nun Triest klingt eher nach Trist, ist ja auch fast Balkan und ob da wirklich was los ist und ob die Ösis Balkanisch sprechen und verstehen (ich nein), vermag ich beim besten Willen nicht zu sagen …

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  5. Ich vermute du tust Triest unrecht. Die Bilder bei google lassen mich in Erwägung ziehen, dort einen Urlaub zu verbringen.

    Ich fahre auch mit dem Zug zur Arbeit. Zwar nur eine halbe Stunde aber die lässt sich besser verbringen als hinter dem Lenkrad. Man kann lesen, schreiben oder mit den inzwischen vertrauten Mitfahrern plaudern.

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