Cloud and Illumination

WolkeMitBeleuchtung

Foto, Bearbeitung, Animation: Herr Ösi
Musik: Cloud and Illumination, Komposition: Herr Ösi

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22 Gedanken zu “Cloud and Illumination

  1. Die Abfolge der 45 Einzelbilder ist in Form und Farbe perfekt komponiert. Das Grauton-Bild ohne Farbe und Bildeffekte als Bild 22 in die Mitte zu stellen, um den Dreh- und Angelpunkt der sich ins unermesslich steigernden Farben und Effekte zu bilden, zeugt von übermenschlicher Schaffenskraft des Künstlers.
    Ein Geniestreich ist es, die Musik nach exakt 2 Minuten auszublenden, womit jedes Einzelbild 2.6666666666 Sekunden Musikuntermalung erhält, und der Betrachter nach 120 Sekunden in aller Stille in der Illumination versinken kann.

    Ich verneige mich ehrfürchtig vor diesem Jahrhundert- … was sage ich – Jahrtausendwerk!
    Mir fehlt das Fachwissen, solche Kunstwerke angemessen zu beschreiben.
    Dürrenmatt hätte gesagt:
    Es ist sinnlos geworden, ein Bild erzählen zu wollen, wenn auch das Sinnlose, die Freude es zu tun, nicht ausschließt, im Gegenteil, oft steigert.“

    Heinrich

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    • Lieber Herr Heinrich,

      ich hätte es wissen müssen. Wenn es jemandem gelingt, das vorliegende GIF in die richtige Anzahl von Einzelbilder aufzudröseln, inklusive das zentral verarbeitete Bild und die daraus sich ergebenden Effekte zu analysieren, dann Ihnen … und keinem anderen.
      Eine für das menschliche Auge kaum wahrnehmbare Bildfolge, erschwert durch einen sich ständig wiederholenden, zweiminütigen Klangkörper haben Ihrem analytischen Geist nichts anhaben können, ja, so möchte ich hinzufügen, Ihn erst regelrecht herausgefordert, dieses „Kunstwerk“ in eine Dimension zu rücken, die sein Erschaffer nie für möglich gehalten hätte.

      Herzlichen Dank
      Ihr
      Herr Ösi
      (angehender Zauberlehrling)

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    • Lieber Herr Ösi,
      ich strenge mich mit den Analysen und der Anerkennung deshalb so übermenschlich an, weil es ein großes Anliegen von mir ist, durch Unterstützung die Kunstdimension und Berühmtheit des Künstlers noch zu Lebzeiten zu erreichen, was wie bekannt nicht jedem großen Künstler gelungen ist.
      Ich kann dann eines Tages sagen: „Und ICH habe ihn gekannt! …. beinahe persönlich“
      Gruß Heinrich

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    • Lieber Herr Heinrich,
      Ihre analytische Expertise lässt allerdings den expliziten Hinweis auf die Herrn Ösis Opus »innewohnende Metaphorik« sowie »atmosphärische Dichte« vermissen.

      Gefällt 1 Person

    • Lieber Herr Nömix,
      Sie haben mich ertappt! Da gibt es große Lücken bei mir. Ich schaue mich asap um, bei der Volkshochschule einen Kurs in metaphorischer Atmosphäre zu belegen.
      Gruß Heinrich

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  2. Kulturmagazin Aspekte
    Heute: Cloud and Illumination von Herrn Ösi
    Es berichtet unsere Korrespondentin Tina B. Scheuert:

    Guten Abend meine Damen und Herren. Ich berichte live aus der neuen Art-Gallery-Hall „Oesi-Foundation“ in Oesiland. Unserem Sender wurde die große Ehre zuteil, das neue Werk des facettenreichen Herrn Oesi hier vor der am kommenden Mittwoch stattfindenden Oesissage zu besichtigen. Ich befinde mich in einem luftleeren Raum (schnauf) und betrachte das virtuell-akustisch-malerische Klangobjekt, welches unverkennbar wegweisend für eine neue Stilrichtung in der modernen Kunst sein wird.
    Eine sommerlich beschwingte Jazzmelodie dreht sich dem Hörer sogleich vertraut in seine Gehörgänge. Gute Laune stellt sich ein, die Augen hüpfen über eine fluoreszierende Digitalcollage, gerasterte Farbfetzen lassen an Andy Warhol denken, kurz aufflackernde schwarze Seitenstreifen erinnern an das cineastische Metier, was bei Herrn Oesi natürlich nie fehlen darf. Ein fröhlich blauer Sommerhimmel und weiße Wolkenkissen wechseln im Hintergrund in harmonischem Rhythmus ihre Farben, während im Vordergrund eine Lampe, exakt im goldenen Schnitt platziert, das Klangobjekt teilt. Scheps und unaufdringlich hängt die Beleuchtung im Bild und wirft Fragen auf. Symbolisiert diese Lampe die fehlende Sonne am Himmel? Wird damit der menschliche Eingriff in das natürliche Leben angeprangert? Oder hat hier lediglich der Nachbar Meier in seinem Hinterhof den kläglichen Versuch unternommen, ein Ufo zu fotografieren, Bildbearbeitung noch nicht abgeschlossen? Die jazzigen Klänge halten das Oberstübchen weiter auf Trab … möglicherweise handelt es sich hierbei um eine moderne Wetterkarte? Die Gedanken kommen nicht zur Ruhe, binden den Betrachter an das oesische Werk …

    …Mittlerweile sind fünf Tage vergangen, Tina B. Scheuert steht noch immer, mit den Füßen wippend und nachdenklich sinnierend in der Art-Gallery-Hall vor dem oesischen Faszinosum. Jegliche Versuche ihrer Kollegen, der Dame Nahrungsmittel zu reichen, blieben vergeblich. Ausgemergelt verharrt sie stur vor dem hypnotisch wirkenden Objekt. Hier offenbart sich ganz offensichtlich ein neuer Kunstmagnet. Nun erschließt sich auch die Frage, warum die neue „Oesi-Foundation“ 50 Quadratkilometer Grundfläche einnimmt. Der einfallsreiche Künstler hat vorgedacht und ausreichend Stauraum für die kommenden Besucher geschaffen, die, haben sie einmal die Art-Gallery betreten, vermutlich das letzte Mal Tageslicht gesehen haben, bevor sie von dem hypnotischen Akustikhammer bis ans Ende ihrer Tage in Bann gezogen werden. Hier erklärt sich nun ebenso der flimmernde Sommerhimmel, der den Betrachtern als Ersatz für die Wirklichkeit geboten wird und wesentlich mehr Zuspruch zu finden scheint. Eine Assemblage aus heiteren Klängen mit düsterem Ausgang für den neugierigen Betrachter. Ein künstlerisch-musikalisches Abenteuerexperiment, welches die Menschen auf Dauer von der Straße in eine neue Wirklichkeit holt. Ein Paukenschlag aus der Ideenschublade des Herrn Oesi! Nichts anderes hat die Redaktion erwartet und betrachtet ehrfürchtig dieses Meisterwerk, während bei unserer Korrespondentin Tina B. Scheuert so langsam die Lichter ausgehen …

    Erhellenden Dank werter Herr Ösi. Herzlichste Kuhgrüße aus dem Jenseits 🙂 Mallybeau Mauswohn, illuminiert und auf einer Wolke sitzend.

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    • Liebe Frau Mauswohn,
      entschuldigen Sie, dass ich die Ergriffenheit Ihrer Rezension mit einer banalen Off-Topic Frage störe.
      Da sich Frau Turate gerade selbst vergiftet hat, könnten wir doch aus Kostengründen für sie und Frau Scheuert eine Doppelurne bestellen – oder?
      Gruß Heinrich

      Gefällt 2 Personen

    • 🙂 Eine ausgezeichnete Idee, lieber Herr Heinrich! Zu schade, dass uns Frau Turate mit ihrem Ableben beehrt hat, sie war ein so herzlicher Zeitgenosse! 🙂
      …und bei der Beisetzung erklingt Herrn Ösis Komposition, das wird ein Ereignis! 🙂

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    • Sehr geehrte Frau Tina B. Scheuert,

      nicht ohne eine gewisse Ergriffenheit habe ich Ihrer atemberaubenden Rezension beigewohnt, die, aus dem Vollen schöpfend, die vorliegende Performance, wenngleich nicht live aber eben fast live dargeboten, Ihre genaue Beobachtungsgabe unter Beweis stellt, darüber hinaus Ihre Fähigkeit, quasi selbst dann zwischen den Zeilen zu lesen, wo keine oder fast gar keine Zeilen vorhanden sind, also eine visuell-klangliche Darbietung aus dem Hause Ösi, welche die allerhöchste Konzentration aller vorhandenen Sinnesorgane erfordert, so einfühlsam facettenreich – unter so unmenschlich erscheinenden Bedingungen wie einer Nahrungsmittelaufnahmetotalverweigerung und anderen kaum zu beschreibenden Widrigkeiten – wiederzugeben, dass selbst der unbedarfte Laie, der den goldenen Schnitt bis dato für eine Anleitung aus einem BRIGITTE-Heft zum selber nähen eines Kleides hielt, geheilt Dank Ihrer Hilfe sozusagen erhaben wenn nicht gar erleuchtet von Dannen schreitet.
      Die Oesi-Foundation wird künftig allen Interessierten und Nicht-Interessierten virtuelle Echtzeitreisen vom Diesseits ins Jenseits und selbstverständlich vice versa zum Planeten „Cloud-Tina-B-Scheuert“ bieten, die einen Elon Musk vor Neid erblassen lassen werden.

      Herzlichen Dank, wir kommen
      Ihr
      Herr Ösi
      (Oesi-Foundation Foundator)

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  3. Tschakalaka funky Bimmsel Bamsel
    was ein herrliches Gehangsel
    so spacig und so glimmend
    bin ich vom Angucken bereits von Sinnen
    Das ist ja wie auf LSD
    die Farben fluppen bis in den kleinen Zeh.
    Es groovt und zuckt und wölbt und bebt
    gäbs den Herrn Ösi nüscht, hätt ich dies nie erlebt.
    So erinnerts mich an fliegende Untertassen
    so schön, kanns kaum fassen!

    Sehr erhebend, werter Herr Ösi,
    ich fühle mich erneut ungemein von Ihnen inspiriert!

    Herzlich: Nana vom SpaceOdyssee

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    • Von Aliens stets inspiriert
      hat Herr Ösi ungeniert
      sorgsam dieses Werk verfasst
      und er hoffet, dass es passt
      das Alien im Mutterschiff
      übt fleißig am Gitarrenriff
      er spielt es cool und ziemlich funky
      auf dass uns alle laust der Monkey
      des Alien’s Braut im Hintergrund
      die trommelt sich die Finger wund
      das Raumschiff wankt, bis das es scheppert
      schon werden sie im UFO deppert
      die Erde bebt, die Wolke zittert
      das Vöglein im Geäst, es twittert:
      „Im Vogelnest es rockt und groovt
      zum Glück sind wir hier waterprooft“
      Herr Ösi sagt: jetzt ist es Schluss
      weil ein Gedicht mal enden muss

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  4. Tschakalaka funky Bimmsel Bamsel
    was ein herrliches Gehangsel
    so spacig und so glimmend
    bin ich vom Angucken bereits von Sinnen
    Das ist ja wie auf LSD
    die Farben fluppen bis in den kleinen Zeh.
    Es groovt und zuckt und wölbt und bebt
    gäbs den Herrn Ösi nüscht, hätt ich dies nie erlebt.
    So erinnerts mich an fliegende Untertassen
    so schön, kanns kaum fassen!

    Sehr erhebend, werter Herr Ösi,
    ich fühle mich erneut ungemein von Ihnen inspiriert!

    Herzlich: Nana vom SpaceOdyssee

    PMS: Verehrter, vielstkreativer Herr Ösi,
    a) fehlt mir noch der Autogramm-Download…also so einer Unterschrift auf Ihrem liebwerten Antlitz.
    b) Starschnitt wäre natürlich auch dufte. Also Poster in Schnipseln. Sie wissen schon, was ich meine. Monatlich ein Ösi-Schnipsel mehr. Im Mai die Wade im Juni das Ohr. Ich sachs Ihnen: das bringt die Menge zum Rasen, den Mob zum Toben, etc
    c) aber eigentlich wollte ich mich nur entschuldigen, sollte dieser meinige Kommentar nun vierfach vorliegen. Irgendwie läuft irgendwas beim Versenden des Kommentars nicht rund. Ich bitte um Nachsicht im Falle einer möglichen Spamflut

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    • Werte SpaceNana!
      Wenn Sie die Bemerkung gestatten, eine ausgezeichnete Idee, das mit dem Starschnitt. Werde ich umgehend übernehmen und wochenweise ein Körperteil der zerbröselten Tina B-Scheuert in A-4-Format auf die Erde senden, damit man sie nicht völlig vergisst. Und da easy dying gerade wieder hip ist, passt ihre Marketingstrategie hervorragend. Als Dankeschön erhalten Sie exklusiv als Erste das rechte Ohrläppchen.
      Herzlichste Grüße von meiner melodiösen Wolke
      Mallybeau Mauswohn 🙂

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  5. Konnte leider erst heute kommentieren, da ich nach Betrachten dieses Kunstwerks eine Woche in der Augenklinik zugebracht habe. Jetzt habe ich mir einen Bildschirm zugelegt, der mir die Einträge vorliest. Ich zitiere: „AuaAUAAua…“

    Gefällt 2 Personen

    • Nun, wenn du den Lautsprecher aktivierst, gibt es noch Musik dazu.
      Erst die Kombination Sehen & Hören macht dieses Werk vollkommen.
      Eventuell empfiehlt es sich, vor der musikalischen Ausführung den Ohrenarzt zu konsultieren … 🙂

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