Insane Laughter

Kann lachen ungesund sein?

Nein … es sein denn …

Mit seinem Song Insane Laughter zeigt Herr Ösi, dass ein Kompositeur beim Kompostieren eines Musikstücks heutzutage nicht zwangsläufig auf eine einzige Stilrichtung festgelegt ist. Der Stiel ist durch den Besen nur ungenau vorgegeben und somit variabel. Klammer auf, ein Scherz, Klammer zu. Die einzelnen Noten, sprich die Software hat den einen beziehungsweise anderen Fußtritt benötigt, um sich in die gewünschte Reihenfolge zu begeben. Zwo, drei, Viertel-Takt und so. Womöglich ist eine neue Musikrichtung geboren, wahrscheinlich aber  nicht …

Wolferl, bitte schau oba und sog, dass des gaunze ned nur Scheiße is …
Wolferl? – Wolferl!!!
(Wolferl ist ein eingetragenes Markenzeichen der Salzboro-Ösiland GmBH & CoKG Un-Limited Limit Cooperation)

Die gute Nachricht für Gesang Allergiker: der Song ist bis auf den Titel gebenden Insane Laughter völlig instrumental …

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15 Gedanken zu “Insane Laughter

  1. ÖSIS GERAUBTE WERKE

    Juli 2016 – 20.56 Uhr: Die Sommerhitze hängt sich in alle Winkel. Die Fenster und Türen sind aller Orten weit geöffnet. Auch im Ösiblog ist man um Frischluftzufuhr bemüht.
    Der Musiker Fuchsflur Amadeus Nozart wandert an diesem schönen Tage durch das Bloghüttengebirge. Entspannt nimmt er die Sommeridylle wahr, betrachtet den strahlend blauen Himmel, der von einer mit einer Izza bestückten Drohne durchflogen wird, ein Hiebetürenlaster fährt vorüber … kurzum ein herrlicher Sommertag wie er im Buche steht.
    Doch was ist das? Die empfindlichen Gehörgänge des Klangkompostierers von der Alm werden auf ungewöhnliche Geräusche aufmerksam. Er lauscht. Ein Lachen. Es klingt wie ein Lachen. Herr Nozart nähert sich der Geräuschkulisse und steht vor dem kunterbunten Ösiblogbau. Doch wer hat ein so beschwingt musikalisches Lachen? Ist das möglich? Bisher kannte der Musiker diese ungewöhnlichen Klänge nur vom lachenden Hans, auch Jägerliest genannt, einem kleinen Vogel aus Australien. Sollte diese Spezies nun auch hier beheimatet sein? Nein wie ungewöhnlich, das Lachen wird untermalt von einer beschwingten Melodie. Der Klangkompostierer ist begeistert, zieht ein kleines Beserl aus seinem Rucksackerl hervor und kehrt die klanglichen Überreste die über das Fenstersims purzeln vorsichtig zusammen. Rasch werden die melodiösen Überbleibsel eingetütet. Doch noch immer weiß er nicht, wer diese Geräusche verursacht. Vorsichtig steigt er auf den Rücken einer Vespa eines Izzadienstes, die an der Hauswand lehnt und sieht durch ein Fenster. Und was sieht er da? Aus einer voluminösischen Stereoanlage erklingt die neueste Komposition von Herrn Ösi. „Insane Laughter“ zeigt das stylische Display blinkend an. Plötzlich geht eine Türe auf. Ein Mann mit weißer Perücke und Gehrock betritt den Raum. Verstohlen blickt er um sich. Herr Nozart traut seinen Augen nicht. Das ist doch der Herr Mozart, der mit dem ersten Buchstaben seines Nachnamens im Alphabet einen Rang vor ihm rangiert. Naja und auch in der Musikhistorie hat er sich wesentlich weiter vorne eingereiht als der gute Herr Nozart mit seinem müffelnden Pümpeltanz.
    Aber was muss er jetzt Erschreckendes sehen? Dieser Herr Mozart, sein geliebtes Wolferl, der ihn mit seiner kleinen Nachtmusik immer in den Schlaf musiziert hat, dieser Herr kramt nun in den Manuskripten von Herrn Ösi. Weit zieht er seine Perücke in die Stirn. Der antike Sekretär wird rücksichtslos durchwühlt, die Mäuse aus dem Katzenvideo fliegen durch die Luft, eine Spartasse geht zu Bruch, der Vogel neben der kleinen Stehlampe im Wohnzimmer fällt zu Boden. Rabiat durchkämmt Wolfgang Amadeus Mozart alle Unterlagen, bis er triumphierend einen Stapel Notenblätter in Händen hält. Er stopft sie sogleich in seine Taschen, begibt sich zum Computer und schreibt:
    „Lieba Ösi! Sei ma net bös, oba als i dei Musi auf meina Wolkn ghört hob, do is mei Herzal aufgangen. So a scheene Melodie, die konn nua i komponiern. S dud ma Leid, oba des Liederl konn i dia nöd übalossn. Dann wärs hin mit meim Ruhm auf Ördn. Loss ma doch bittascheen dia Freid. Des kennt i net ertrogn, wönn mi auf Ördn niemond mehr mögn dad. Und dir folln jo dia Küh reihenweis um an Hols, du konnst di voa Berühmtsan jo kaum no rettn. I loss da a dein Hiebetiernhit, obwohl i den scho a gean ghobt hätt …
    Oba du konnst jo sicha üba olls lochn, wia ma hert. Und dei Frau Saftschubsn, dia räumt nocha no aufi.
    Servus, dei Wolferl.“
    Dann entschwindet der weltbekannte Musiker aus der Hintertüre und hinterlässt einen verdutzt dreinblickenden Herrn Nozart.
    Doch nach kurzer Zeit muss dieser laut lachen, so etwas kann ihm auch nur hier wiederfahren.
    Und im nach Hause gehen fällt ihm ein, dass er sogar die überflüssigen Restmoldien des ösischen Musikklassikers, der aufgrund der geklauten Noten wohl nie an die Öffentlichkeit kommen wird (dem neidischen Herrn Mozart seis verziehen), noch in seinem Rucksackerl hat. Wie gut es doch ist, ab und zu im Dreck zu wühlen und die melodiösen Reste anderer Leute einzusammeln. Die Klänge werden kompostiert und ergeben mit Sicherheit einen guten Dünger für den nächsten Pümpeltanz oder Reinigungsgerätewalzer. Einmal mehr: Ösi sei Dank!

    Lieber Herr Ösi!

    Soeben ist Herr Nozart auf meiner Alm wieder angekommen und hat sogleich seine eingesammelten Töne vor meine Füße gekippt und mit der Kompostierung begonnen. Diese Sinfonie wird sicherlich wieder ein Griff ins Klo!
    Ganz im Gegensatz zu Ihrem Song, der die schwülheiße Abendluft durch die Fenster mit einem breiten Grinsen, vielmehr einem Lachen, einem verrückten Kuhlachen durchzieht und allen Bloghüttenbewohnern einen wundervollen Abend beschert. Ich hoffe, Sie haben ebenfalls einen solchen. Wenn nicht, hier stehen wie immer alle Türen für Sie offen …

    Herzliche Grüße from the laughing (and insane sowieso) cow aus Malibow 🙂 🙂 🙂

    Gefällt 3 Personen

    • Liebe Frau Mallybeau,

      weil ja gern von Nachhaltigkeit gesprochen und diese immer wieder eingefordert wird, hat Herr Ösi noch vor dem Herrn Fuchsflur Amadeus Nozart frei in der Natur herum streunende Musiknoten aufgespürt, umzingelt, eingefangen und die musikalischen Nichtsnutze zu dem vorliegenden Oeuvre zusammengeschustert. Manche, wenn nicht gar alle, von diesen Noten sind ja von einer derartigen Biegsamkeit, dass, egal wie man sie zusammensetzt, immer ein Resultat dabei herauskommt.
      Mit dem Noten-Reh-Cycling nach Herrn Ösi werden bereits verwendete Musiknoten einer ersten Waschung unterzogen, manchmal Stone gewashed, getrocknet, geföhnt, praktisch das ganze Programm, um dann, eingeklemmt im Schraubstock der kompositorischen Kompostierung den finalen Schliff zu erhalten. Neu zusammengesetzt tönen und klingen sie wohlfeil, wiewohl nur klingen, denn klingeln tut es stets in den Kassen anderer Reh-Cycler, denen der Übergang vom stylischen Klingen in das monetäre Klingeln scheinbar müheloser gelingt.

      Das leicht vergilbte aber umso wertvollere Dokument Serie 8 bescheinigt mir der Erfinder dieser Partitur – oder besser – dieser Partitür zu sein und, damit die Partitür endlich steigen kann, sprich also die Party, verschließe ich die Partitür sorgsam hinter einer Hiebetür, mich sorgsam vergewissernd, dass Herr Iovanni Kevin-Bianca nicht Schulter überschauend zugegen.

      Sachte, fast zaghaft schweben die ersten Noten herüber von Ihrer Alm, werden fester, heben an, heben ab und verdichten sich zu einer gestandenen Melodie, was sag ich, einer Symphonie, die sich durch die Wolken des sich abzeichnenden Abends webt … Herr Nozart hat geliefert …

      Herzlichst
      Ihr
      Herr Ösi
      (Reh-Cycler for Music)

      Gefällt 1 Person

    • Ihre Noten-Reh-Cycling-Methode ist höchst beeindruckend, lieber Herr Ösi!
      Man erkennt sogleich, dass die dem schnöden Mammon hinterher rennenden Musikproduzenten sich derlei vielschichtigem Kompostierungsprogramm schon aus Zeit- und Niwogründen niemals hingeben würden/könnten. Ungewaschen, ungeföhnt und ungeschliffen werden die Lieder in die Charts geschickt und die Kassen klingeln.
      Da bleiben die Taschen beim ehrlichen Arbeiter leer … und es zeigt sich einmal mehr: Die Genies arbeiten im Verborgenen! 🎷
      … wie gut, dass der oesiblog seine Hiebtüre geöffnet hat … 🙂

      Gefällt 1 Person

  2. Lieber Herr Ösi!

    Das Gelächter lässt die Scheiben klirren.
    Doch davon lässt sich Ösi nicht beirren.
    Er stellt sich vor die Glasfassade einer Deutschen Bank
    Und lässt den Melodientiger aus dem Tank.
    Das mit der schillernden Verkleidung, das ists nun gewesen
    Jetzt ist es da, das transparente Bankerwesen!

    Vielen Dank für diesen Kracher!
    Ihre Kulturreisende

    Gefällt 1 Person

    • Während wir Musik entfachen
      geht die Deutsche Bank wohl krachen
      sie wackelt hin, sie wackelt her
      Pleite machen ist nicht schwer
      besser wär‘ die Welt genesen
      doch unmöglich … mit dem Bankerwesen

      Ihr
      Herr Ösi
      (Bänkischer Troubadour)

      Gefällt 1 Person

  3. Lieber Herr Ösi,
    ich weiß nun endlich wer Schuld hat! Schuld daran, dass ich immer verwirrter werde!
    Steht über dem Lied geschrieben „Mister Oesi“.
    „Aha“, denke ich,“ein Ausländer!“
    Der kann ja auch nicht wissen, dass „in Sahne“ mit „h“ geschriebem wird, und nicht zusammen.

    Dass aber UNSER Herr Ösi hinter all diesen Dingen steckt, habe ich praktisch erst sehr viel später erfahren und musst dann laut lachen! Warum meine Frau dann gemeint hat, mein Lachen klänge etwas „wahnsinnig“, kann ich zwar noch immer nicht verstehen, aber ich komme der Sache noch auf den Grund, auch wenn das völlig grundlos sein sollte.
    Gruß Heinrich

    Gefällt 2 Personen

    • Lieber Herr Heinrich,

      in der Soundcloud firmiere ich unter Mister Oesi, weil „Herr“ ist zu provinzial und mit dem „Ö“ tun sie sich dort furchtbar schwer.
      Der Song „Aber bitte mit Sahne“ war leider schon belegt, „Schlagobers“ klang mir zu banal, blieb also „insane“, was irgendwie auf das selbe rauskommt.
      „But please with insane“ hört sich zu wahnsinnig an, da kommt Gelächter besser.
      Ob Sie es glauben oder nicht. Alleine für die Titelfindung standen mir die Haare zu Berge …

      Ihr
      Herr Ösi
      (Schlägt den Schlagobers)

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  4. Das insane Cover hat es mir eigentlich deutlich mehr angetan als das elektronisch sardonische Gelächter. Und … ich habe ziemlich frustran auf den Schlussakkord dieses Un-Limited Werkes gewartet.
    Naja, alles hat kein Ende, nur die Wurst hat zwei.

    Gefällt 1 Person

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