Herr Ösi korrigiert das Opus 25 von Arnold Schönberg

Wir bleiben beim Thema Musik.

Herr Ösi nimmt sich heute den Komponisten Arnold Schönberg zur Brust, beziehungsweise dessen Suite für Klavier Opus 25 und korrigiert dieses vor Fehlern und Misstönen sowie Misttönen strotzende Werk … kopfschüttelnd sich wundernd, dass dies noch keiner vor ihm tat. Das Ergebnis dieser Verbesserung finden Schönberg-Fans, die sich nachfolgende Rezension ersparen möchten – aber wer will das schon? – am Ende des Artikels.

Für alle, die Schönberg und seine Werke nicht kennen: da haben Sie nicht viel versäumt.

Seine Musik klingt so, als wäre er, der Arnold – nein, jetzt nicht der Schönberg, sondern der andere Arnold, der Schwarzenegger Arnold – nach einer anstrengenden Trainingseinheit vor Erschöpfung auf oder in die Tasten eines beiläufig im Fitnesscenter abgestellten Klaviers gefallen.

Der Klang eines zufällig herabstürzenden Körpers oder Gegenstandes auf die weißen und schwarzen Tasten eines Klaviers ist charakteristisch für diese Suite … und leider auch für die übrigen Werke Schönbergs.

Jeder Musikschüler, insbesondere das angehende Kleinkind im fortschreitenden Alter zwischen 2 und 3,5 Jahren, welchem man zu Weihnachten oder als Geburtstagsüberraschung einen Konzertflügel (zu 0,01 %) oder eine Kinderorgel (zu 99,99 %) aushändigt, weiß Schönbergs kompostorisches Schaffen auf Anhieb zu schätzen. Kaum vom Geschenkpapier befreit, spielt der Knirps oder die Knirpsin, erstaunlicherweise ohne die geringsten musikalischen Vorkenntnisse, das Opus 25 – und zwar fehlerfrei!

Selbst ein Arnold Schwarzenegger oder ein beliebig hulk’scher Wrestler, der mit seinen riesigen Pranken normalerweise die Gegner durch den Ring wirbelt, auf dass die Knochen nur so krachen, kann, so erratisch und wild er auch in die Tasten drischt, einfach nichts falsch machen. So sehr er sich bemüht, das Instrument zu quälen, zu malträtieren, aus dem Klimperkasten kommt immer Arnold Schönberg raus.

Dabei hätte der Mann, seine natürlichen Gaben nützend, durchaus Karriere machen können, zum Beispiel als Schreiner, als Fernsehkoch oder als Astronaut. Talent hätte er gehabt. Aber nein, Komponist wollte und musste er unbedingt werden.

Wissenswertes: am 31. März 1913 fand im Musikvereinssaal zu Wien ein Konzert unter der Leitung von Arnold Schönberg statt, welches später unter dem Namen Watschenkonzert Eingang in die Musikgeschichte fand. Im Publikum kam es ob der ungewohnten Musik zu tumultartigen Ausschreitungen. „Das Klatschen der Ohrfeigen war noch das Melodiöseste, das man an diesem Abend zu hören bekam“, erinnerte sich der Operettenkomponist Oscar Straus.

Genug geschwafelt. – Wir schreiten nun, mehrfach herzhaft in die Hände gespuckt,  zur Tat und korrigieren das „Werk“.

Einmal den Rotstift angesetzt, saust dieser wie ein Irrer übers Notenblatt – wobei Notenblatt chchch – und findet ob der überbordenden Unzulänglichkeiten mit dem Anstreichen und Ausbessern kein Ende.

Herr Ösi hat, quasi zur besseren Sichtbarmachung seiner Verbesserungen, den Korrekturstift kurzerhand durch einen Synthesizer ersetzt und verleiht hiermit dem Opus 25 einen neuen und längst überfallig zeitgemäßen Anstrich.

Ein völlig übermotivierter wie gleichzeitig gefährlicher Eingriff von Frau Silvia Saftschubse lässt die Korrektur jedoch außer Kontrolle geraten und steuert, vom Ehrgeiz der Praktikantin geradezu besessen, das Unternehmen „Schönberg’sche Verbesserung“ unausweichlich der Katastrophe entgegen. – Doch sehen beziehungsweise hören Sie selbst.

Zeitlicher Ablauf:
0:00   Schönberg Original
0:47   Herr Ösi verbessert
1:48   Eingriff Frau Saftschubse und Katastrophe

 

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21 Gedanken zu “Herr Ösi korrigiert das Opus 25 von Arnold Schönberg

  1. Bloody Sounding Saw

    An der Wiener Atonalen Schule schreitet Silvia Saftschubse den Flur entlang. Sie betritt das Klassenzimmer. Die Hiebetüre wird geschlossen und lässt aus der Beschriftung eine „Tonale Schule“ werden.
    Freundlich lächelnd legt Frau Saftschubse ein Köfferchen bestückt mit Musikskalpellen auf ihr Pult, die gut gereinigte Kettensäge hängt sie an einen Haken an die Wand.
    Silvia Saftschubse: „Herzlich willkommen zu unserem Kurs „Minimalisieren mit Genuss“.“
    Die 2-3,5-jährigen Kinder klatschen laut Beifall und sitzen brav an ihren Plätzen.
    Anschließend werden die Rolläden hinuntergelassen, der Videorekorder wird eingeschaltet … es flimmert … auf dem Flachbildschirm erscheint ein Schwarz-weiß-Film.
    „Das ist Herr Ösi“, erklärt Frau Saftschubse und deutet auf den Herrn, der sinnierend mit einer handvoll Rotstifte auf einen Synthesizer zuschreitet. Schönbergs Opus 25 wird eingespielt. Herr Ösi blickt nachdenklich in die Kamera, bevor er sich entschlossen über die Tasten beugt und nach exakt 0:47 Sekunden seine Finger zielsicher auf das Instrument niedersausen lässt und seine bewusst gewählten, gut kompostierten Töne zwischen Herrn Schönbergs Klangsammelsurium webt.
    Die Kinder im Klassenzimmer sitzen gelangweilt da und rufen empört, dass sie derlei Geklimper schon im Alter von 2 Jahren hätten fabrizieren können. Frau Saftschubse nickt beschwichtigend. Sie geht zu ihrem Pult und sagt mit feierlicher Stimme: „Liebe Kinder, gebt fein acht, ich hab euch etwas mitgebracht.“
    Dann greift sie hinter sich und nimmt die Kettensäge vom Haken. Die Kinderaugen beginnen zu leuchten.
    Der vorlaute Eduard in der letzen Reihe ruft umgehend: „Ach, das olle Ding. So eine hat mein Alter auch. Die ist doch von vorgestern.“
    Die Zahnarzttochter Jasmin aus der ersten Reihe kreischt: „Jetzt sei doch mal still du Angeber. Ich kenne diese Säge noch nicht. Es hat schließlich nicht jeder so martialische Eltern wie du.“
    Frau Saftschubse: „Ruhe Kinder. Seht her. Hier handelt es sich um das ausgeklügeltste Modell einer Kettensäge, das zur Zeit auf dem Markt ist. Man kann harmlose Dinge damit tun, wie Bäume fällen, Knochen sägen, den ungeliebten Nachbarn eliminieren, na ihr kennt das ja alles schon …
    Diese Säge hier ist nun besonders präzise im Schnitt und wurde eigens für die Musikchirurgie entwickelt. Der Rotstift ist out. Die „Bloody Sounding Saw“ ist in. Ihre kleinen Zähnchen bohren sich exakt in die Notenhälse der zu entfernenden Noten. Die richtige Schnitttechnik ist hierbei entscheidend. Man darf die Säge nicht zu steil und nicht direkt an einem Notenkopf ansetzen, da sonst zu viel Klangflüssigkeit aus den Tonzeichen tropft. Sollte es dennoch einmal zu einer solchen Situation kommen, entfernt umgehend den von der Säge gebissenen Notenkopf, es besteht absolute Tollwutgefahr. Entsorgt das Missgeschick am besten gleich in Herrn Ösis Trash-Can. Wenn ihr nun sorgsam die Klangköpfe von den Hälsen getrennt habt, ist die Hauptarbeit getan, das Musikstück ähnelt nun wieder mehr einem Musikstück denn einer akustischen Unmöglichkeit.
    Und endlich kommen wir zum genießerischen Teil des Ganzen:
    Werft nun die abgetrennten Köpfe in einen großen Küchenmultimixer. Stellt ein Dutzend kristallene Cocktailgläser bereit, in Reichweite die Eiswürfel. Anschließend werden die Notenköpfe so lange zerhäckselt, bis sie komplett ausbluten, der rote Saft eine rubinrote Farbe annimmt und die Konsistenz der ganzen Masse schließlich zäh fließend von einem Löffel tropft. Die Gläser können jetzt mit dem Soundgetränk, das ich mir als Saftschubse natürlich habe patentieren lassen, gefüllt werden. Rasch noch die Eiswürfel hinzu, eine Zitronenscheibe dekorativ ans Glas gesteckt und fertig ist der wohlschmeckende Klang.
    Seht ihr Kinder, so lässt sich aus einer Tortur für die Ohren noch ein Genuss für den Gaumen kreieren!“
    Jasmin: „Aber Frau Saftschubse, zum Schluß auf dem Video … also … was ist denn da mit dem Herrn Ösi … das Video war ja plötzlich in ganz farbig …“
    Frau Saftschubse: „Ach, liebe Jasmin, da ist mir ein kleines Malheur passiert und die Kettensäge ist mir aus den Händen geglitten und … aber halb so schlimm … weißt du, der Herr Ösi ist wie der Terminator, radikal und unzerstörbar. Du kannst dir sicher sein: He`ll be back!“

    Lieber Herr Ösinator!
    Wer, wenn nicht Sie kann die Klasse haben, dem Herrn Schönberg eine Watschen zu watschen, die sich gewaschen hat! Firstklassig!
    Und dass Ihre Frau Saftschubse gelegentlich etwas ungeschickt hantiert, nun ja, das haben Praktikantinnen wohl so an sich. Auch hat sie Sie ganz nach Saftschubsenart etwas oberflächlich beschrieben und als radikal und unzerstörbar bezeichnet. Man müsste wohl ergänzend hinzufügen: unzerstörbar kreativ, mit charmanter Aussprache und exzellentem Gespür für dödeliges Gedudel und der Sicherheit versehen, ihre Ösiblogabonennten stets mit einem Lachen verzaubern zu können.

    Ich werde umgehend die Kettensäge anschmeissen, meine Musiksammlung zerkleinern, ein Soundgetränk mixen und auf der Weide sitzend auf Ihr Wohl anstossen! Prost! 🙂
    Herzliche Grüße vom schönen Berg
    Mallybeau – gut gestimmt, dank Kettensäge

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    • Oh bitte, beste Clara!
      Ich liebe Herrn Ösis Beiträge so sehr. Und es liegt mir fern, etwas ideenreicheres oder spannenderes zu schreiben. Mal ganz abgesehen davon, dass mein Kram ja ohnehin nur durch Herrn Ösis Inspiration zustande gekommen ist und jeder Einfall, egal von wem, einzigartig ist. Bitte nicht vergleichen, ich schreibe halt mit Kuhgehirn und Herr Ösi mit genialem Ösigehirn. Einfach beides genießen. 🙂
      Liebe Grüße auf den abendlichen Balkon
      MM

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    • @ Frau Mallybeau

      Zuerst die gute Nachricht: dem Herrn Ösi ist nix passiert. Oder fast nix passiert. Bloß ein kleines Dingens, einige Tage außer Gefecht, ansonsten kaum der Rede wert.

      Rückblende:
      Frau Saftschubse: Tut mir leid, Herr Ösi. Durch meine Schusseligkeit hätte ich Sie beinah geköpft.
      Herr Ösi: Halb so schlimm. Dann wär‘ ich als Zombie zurückgekehrt. Schaun‘ Sie. So und so und so.


      Frau Saftschubse: Es muss ein Blackout gewesen sein.
      Herr Ösi: Die gesamte Menschheit leidet seit geraumer Zeit unter einem Blackout, einem permanenten Blackout. Das macht auch vor Ihnen nicht Halt.
      Frau Saftschubse: Trotzdem, schade um den Synthesizer.
      Herr Ösi: Wohl wahr. Auf dem hat schon Miles Davis gespielt, damals, als seine Trompete nicht so wollte, wie er wollte. 70er Jahre und oder 80er, Montreux, Bitches Brew, etcetera. Erinnern Sie sich?
      Frau Saftschubse: Herr Ösi!
      Herr Ösi: Ich weiß. Sie waren noch nicht geboren.
      Frau Saftschubse: (nachdenklich die Kettensäge nachtankend) Schauen Sie nur! Da kraxeln Noten aus dem kaputten Synthie.
      Herr Ösi: Tatsächlich. Ich werd‘ narrisch! Schnappen Sie sich die Kerle!
      Frau Saftschubse: (wirft die Kettensäge an) Na wartet, ihr Halunken! Euch werd‘ ich’s zeigen!
      (Die Praktikantin kennt kein Erbarmen. Klangflüssigkeit spritzt durch die ganze oesiblog-Redaktion. Sie tunkt ihren Finger in die Schweinerei und kostet.) Mmmm! Klangflüssigkeit, köstlich!
      Herr Ösi: Klangflüssigkeit?
      Frau Saftschubse: Probieren Sie, Herr Ösi, probieren Sie.
      Herr Ösi: Donnerwetterchen! Das schmeckt ja lecker. Ich glaube, Sie haben soeben ein neues In-Getränk kreiert. Gratuliere. Die Welt wird Ihnen zu Füßen liegen.
      Frau Saftschubse: Ich werde es „Bitches Brew“ nennen.
      Herr Ösi: Ein bisschen mehr Political Correctness, wenn ich bitten darf.
      Frau Saftschubse: Wie wäre mit „Bloody Sounding Saw“?
      Herr Ösi: Schon besser, nein, ausgezeichnet.
      Frau Saftschubse: Hurra! Wir werden den Getränkemarkt dominieren.
      Herr Ösi: Revolutionieren.
      Frau Saftschubse: Substituieren.
      Herr Ösi: Kollabieren. Schubsen Sie gleich alle Colas und die Roten Bullen in die Tonne.
      Frau Saftschubse: Au ja, weg mit dem gummibärigen Gesöff.
      Herr Ösi: Die ganze Welt wird lechzen nach Klangflüssigkeit. Schubsen Sie. Schubsen Sie.
      Frau Saftschubse: Ich schubse. Heia, das macht Spaß.
      Herr Ösi: Wir verarbeiten schlechte Musik zu wohlschmeckender Klangflüssigkeit.
      Frau Saftschubse: Hier, die vollständige Werksausgabe von Helene Fischer.
      Herr Ösi: Kettensäge! Kettensäge!
      Frau Saftschubse: Florian Silbereisen.
      Herr Ösi: Ratatata! Ratatata!
      Frau Saftschubse: Hansi Hinterseer.
      Herr Ösi: Jetzt bloß nicht nachlassen!
      Frau Saftschubse: Mozart.
      Herr Ösi: Oh, oh, oh, nein, den nicht.
      Frau Saftschubse: Wir werden Jahre benötigen, bis die schlechte Musik beseitigt ist.
      Herr Ösi: Sieht so aus.
      Frau Saftschubse: Puuh! Ganz schön anstrengend. Ich kann nicht mehr.
      Herr Ösi: Legen wir eine Pause ein. Wir haben sie verdient.
      Frau Saftschubse: Sie sind mir wirklich nicht böse wegen dem Blackout?
      Herr Ösi: Ach was. Zur Feier des Tages: Machen wir ein wenig Musik. Legen Sie uns eine Schallplatte auf.
      Frau Saftschubse: Was möchten Sie denn gern hören, Herr Ösi.
      Herr Ösi: Wie wär’s mit Arnold Schönberg?

      Werte Frau Mallybeau,

      mit fehlen die Worte, ob Ihrer genialen Rezension und ich könnte für die gegenwärtige Ladehemmung Frau Saftschubse verantwortlich machen, jetzt, während ihrer Abwesenheit, mittendrin in den Patentverhandlungen, die Konzerne überbieten sich gegenseitig, ein bisschen Klangflüssigkeit zu ergattern, sogar Monsanto kämpft um die (noch) ungenutzten Klanghälse zwecks Verarbeitung zu Dünger, ein genmanipulierter Fi-Si-Hi-Hals (für oben genannte hüstel Musiker) ist wirksamer als der größte Mist, einmal unter die Erde gepflügt, düngt er das Feld für einen halben Tag, wenn er Glück hat, der Bauer, ansonsten muss er sich umorientieren, zum Beispiel „Bauer sucht Musikerfolg“, eutschlandweit, während D. Bohlen nach Verhäckselung seines Oeuvres sich der rural rustikalen Landwirtschaft zuwendet oder die Hiebetür zu neuen Einnahmequellen öffnet, nein, natürlich mache ich Frau Saftschubse für meinen gegenwärtigen Zustand, der als nicht ganz einwandfrei bezeichnet werden darf, also als uneinwandfrei, nicht verantwortlich, wo kämen wir da hin?, und mit ein bisschen Glück wird es ja wieder.
      Mein Glas mit köstlichster Klangflüssigkeit gefüllt, erhebe ich zum Prosit und sende herzliche Grüße hinauf auf Ihre Alm.

      Ihr
      Herr Ösi
      (I saw the chainsaw)

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    • … jetzt fehlen auch mir die Worte. Frau Saftschubse hat mich verbal ausbluten lassen. Und dieser ausgeblutete Körper wird vermutlich in der Sommersonne verbrutzeln, da ich meine schöne Schallplattensammlung nicht aufgeben möchte um mir einen neuen Drink zu mixen, zumal, und das ist der größte Faux-Pas an der Sache, ich sträflicherweise nicht einmal im Besitz einer Kettensäge bin. Welch eine Schande, wo schon der 3-jährige vorlaute Eduard mit derlei Werkzeug wie selbstverständlich hantiert … irgend etwas hab ich falsch gemacht 🙂
      PS: Dass Sie auf dem Synthesizer des Herrn Davis musiziert haben, beeindruckt mich ungemein! 🙂

      Gefällt 1 Person

    • @ Clara HH

      Sehr geehrte Clara,
      Sie müssen, und das ist das Besondere, sich überhaupt nicht entscheiden zwischen einem entweder und/oder oder, weil der oesiblog ja pflegeleichter ist als eine jede Wirklichkeit, die einen immer wieder vor Probleme und/oder Entscheidungen stellt, die sich letztendlich als unüberwindbar darstellen und denen man am besten aus dem Weg geht.
      Ihr
      Herr Ösi
      (Guru oder so)

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    • @ Frau Mallybeau

      Sie haben nichts falsch gemacht. Frau Saftschubse hat sich auf plakativ plagiativer Weiser Ihrer Klangflüssigkeit bemächtigt, als sei der Ideenklau das Normalste auf der Welt, und drumrum eine Geschichte gesponnen. Ich werde die Praktikantin umgehend dafür rügen.
      Ihre wertvolle Schallplattensammlung müssen Sie selbstverständlich mitnichten vernichten … es sei denn, Sie kopieren sie vorher auf entsprechende Datenträger. Dann haben Sie jederzeit genug Musikvorrat für die köstlichsten Drinks … 🙂

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  2. Wie schön, von einer Zeit zu lesen, in der es noch wegen eines Konzertes zu einem Eklat kommen konnte. Welche Bedeutung Kultur doch einmal hatte – und das ganz ohne Fernsehen oder Radioübertragung. Ein Watschenkonzert! Ob ich Schönberg mag, weiß ich noch nicht. Muss ich vielleicht mal hören, kann ja sein, dass ich mich dran gewöhne, so wie an trockenen Rotwein, Knoblauch und alten französischen Käse.

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    • Damals war seine Musik ziemlich revolutionär, heute ist sie es irgendwie immer noch.
      „Eine gesunde Watschen hat noch keinem geschadet“, pflegte meine Mutter immer zu sagen, bevor sie mich ohrfeigte.
      Wie sich doch die Zeiten ändern …

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  3. Lieber Herr Ösi,
    ich kenne Arnold Schönberg nicht. Wenn ich nur von der Musik ausgehe, die ich gehört habe, bevor sie von Ihnen verbessert und zu einer wahren Klangfreude transportiert wurde (12 Ton?) dann ist der Arnold Schönberg auch so ein lustiger Geselle, der die elitären Kunstliebhaber verarscht.
    Wie Hape Kerkeling sich mal als seriöser Sänger verkleidet hat und mit unmöglicher, kreischender Stimme immer „HURTZ“ geschrien hat. Das elitäre Publikum hat begeistert applaudiert, aber wenig Humor gezeigt, als alles aufgelöst wurde.
    Ich bin SO froh, nicht zur Kunstelite zu gehören. Als Fotograf vieler Vernissagen erlebe ich da auch manchmal „Kunst“, die man erst mal „verdauen“ muss. 😉
    Gruß Heinrich

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    • Sie haben wie immer Recht, lieber Herr Heinrich, vor 100 Jahren musste man schon einiges an Energie und wohl auch an Talent aufwenden, mindestens 12 Töne, um in den Musikvereinssaal, oben auf die Bühne hinauf zu gelangen, um von dort das Publikum zu verarschen. Heutzutage wimmelt es nur so von Spaßvögel, die bar jeglicher Energie und Talent mittels einer Erfindung namens „Internet“ ihren Unsinn weltweit verbreiten … 🙂

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    • Ich sehe den Tag kommen, da dem Herrn Ösi auf Grund seiner schaffensfrohen Tatkraft im Beschreiten neuer Wege in der tönernen Welt der Geräuschproduktion mit dem Arnold-Schönberg-Preis geehrt werden wird.
      „Der Arnold-Schönberg-Preis wird für ein künstlerisches Lebenswerk verliehen, das Schönbergs Anspruch weiterführt.“
      Wenn da nur nicht die Frau Silvia Saftschubse wäre.

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  4. So richtig zur Geltung kommt Ihre Audio Aufnahme erst in einer vollbesetzten Bahn. Ich werde das morgen testen. Fürchte mich etwas vor den Watschn, die ich sicher kassieren werde.
    Schon jetzt kann ich sagen, dass ihre Verbesserung dringend nötig war. Schönberg kannte ich nicht. Das macht wohl nichts.

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