Die Beschleunigerin

Beschleunigerin

Fotos, Text & GIF: Herr Ösi

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26 Gedanken zu “Die Beschleunigerin

  1. Sie sehen nun eine Wahlwerbeverspottung der Partei „Für Dumme People“.

    Reporter: „Halt, halt. Nicht so schnell, Frau Cècile Bonnet-Weidhofer.“
    CBW: „Hopp, hopp, keine Müdigkeit vorschützen, junger Mann. Wenn Sie mir schon Fragen stellen wollen, müssen Sie mir wohl oder übel folgen.“
    Reporter: „Aber doch nicht so. Ich renne Ihnen seit Stunden im Galopptempo hinterher. Können Sie nicht mal stehen bleiben?“
    CBW: „Dieses Wort habe ich aus meinem Sprachschatz gestrichen! Bei mir dreht sich alles um Geschwindigkeit!“
    Reporter: „Ach!?! Dass Sie im ersten Artikel Ihres Bildungsbeschleunigungsgesetzes sogleich die Eliminierung der Schnecken veranlasst haben, stiess bei vielen Großgrundbesitzern zwar auf Begeisterung, aber meinen Sie nicht, Sie sind ein wenig zu weit gegangen, auch die Schweizer von der Landkarte verschwinden zu lassen? Nur weil dort die Uhren ein klein wenig langsamer ticken und …“
    CBW: „Sie sagen es! Ich gehe weit. Ich gehe sogar noch weiter. Ich gehe am weitesten von allen. Und warum? Weil ich mich immer mehr beschleunige.“
    Reporter: „Aber die Schweizer …“
    CBW: „Sehen Sie denn nicht die Vorteile? Sie beschließen, ab morgen ratz fatz per Beschleunigungsgesetz blitzgescheit, gutaussehend und wohlhabend zu sein und schon führen Sie ein ganz anderes Leben.“
    Reporter: „Ich weiß nicht. Das ist doch völlig an den Haaren herbeigezogen. Außerdem haben Sie immer noch nicht meine Frage …“
    CBW: „Sie müssen überhaupt nichts ziehen, junger Mann. Schon gar nicht an den Haaren. Schließlich beschleunigt sich mit dem Beschleunigungsgesetz künftig alles von alleine. Wir überholen uns praktisch selbst. Das braucht unsere Wirtschaft.“
    Reporter: „Und die Schweizer …“
    CBW: „Sehen Sie mich an. Will nicht jeder so wie ich sein? Will nicht jeder so strahlend zuversichtlich und unbeschwert in eine beschleunigte Zukunft blicken? Und das Beste an meinem neuen Gesetzentwurf ist die Tatsache, dass es noch nicht einmal ein Tempolimit gibt! Schnell fahren erlaubt. Rasen bildet!“
    Reporter: „Ich wage ja gar nicht mehr nach den Schweizern zu fragen …“
    CBW: „Ach wissen Sie. Zum einen müssten Sie doch wissen, dass Politiker immer den gestellten Fragen ausweichen. Und zum anderen gibt es eben immer gewisse Collateralschäden zu verzeichnen, wenn man historische Einschnitte in der Weltgeschichte vornimmt.“
    Reporter: „Meinen Sie nicht, dass Sie da ein wenig übertreiben?“
    CBW: „Irrtum. Sie haben sich nur noch nicht die beschleunigte Denkweise angeeignet. Dadurch wird alles viel einfacher. Weil durch die Geschwindigkeit werden unsere Gehirnzellen durch die Fliehkraft so zusammengedrückt, dass nur noch ein Restbestand an Hirnmasse in der Lage ist, zu denken. Und dieses Überbleibsel ist dann das beschleunigte Denkergebnis.“
    Reporter: „Ich komm da nicht mehr mit. Weder auf meinen zwei völlig lädierten Beinen noch intellektuell. Tut mir leid.“
    CBW (das Lächeln verfinstert sich): „Wie bitte? Sie kommen nicht mehr mit? Sie meinen Sie sind lahm wie eine Schnecke?“
    Reporter: „Na so würd ich das nicht sagen, ich bin bloß nicht ganz so … “
    CBW (im Kommandoton): „Hubert! Egon! Her zu mir!“
    Zwei schwarz gekleidete Muskelpakete eilen herbei: „Chefin? Was gibts zu tun?“
    CBW: „Hier. Der Knilch ist ne Schnecke. Er ist nicht schnell genug!“
    Hubert und Egon: „Nicht schnell genug? Schon verstanden!“
    CBW: „Alles klar. Aber gebt mir acht. Ich will keine Sauerei auf der Straße haben. Unser Land muss sauber bleiben!“

    Hubert und Egon zücken ihre Kettensägen und lassen den lieben Reporter in beschleunigter Grausamkeit, in gleich große Teile zerlegt, in einem Müllsack verschwinden (in einem gelb-blauen, versteht sich).

    CBW: „Prima. Das ging ja schleunigst. Welch ein herrlicher Tag, wenn sich Probleme so rasch lösen lassen. Wie gut, dass es mein Beschleunigungsgesetz gibt. Wie gut, dass es mich gibt.“

    Cecilia Bonnet-Weidhofer (im Freundeskreis auch Cebowe genannt) tänzelt vergnügt auf die Straße, setzt ihr freundlichstes Coregalächeln auf, ihr Zebra-T-Shirt erstrahlt rein in der untergehnden Sonne, bis … tuuuut tuuut … platsch …

    20.15 Uhr – Tagesschau: „Soeben wurde vom Hauptstadtstudio mitgeteilt, dass die Abgeordnete Cebowe vom entschleunigten Schweizer Bummelzug überrollt wurde. Ihre Freunde trauerten 1 Sekunde und widmeten sich anschließend wieder in rasender Geschwindigkeit dem Tagesgeschäft.“

    Lieber Herr Ösi!

    Ich schreibe in Zukunft nur noch gaaaanz laaaaangsam und hoffe, dass Sie sich ebenso viiiiieeel Zeit nehmen mit Ihren Beiträgen. Nicht, dass es uns noch ergeht, wie der Grinsedame Cebowe, ohwehohweh! Ich habe soeben auf der Alm den Slow-Motion-Knopf gedrückt und sende Ihnen nun im Schneckentempo diese Worte … mögen sie wohlbehalten und vor allem noch in diesem Leben bei Ihnen ankommen!

    Herzlich entschleunigte Schneckengrüße, garantiert ohne Schleim
    Mallybeau aus Maaaaliiiibuuuu 🙂

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    • An der Himmelspforte.

      CBW: Mon Dieu, bon Dieu, dauert das hier.
      Himmelsschubse: Nicht drängeln, Frau Cécile Bonnet-Weidhofer.
      CBW: Hab’s eilig, Monsieur Petrüs.
      Himmelsschubse: Bitte alles der Reihe nach.
      CBW: Dites-moi, Sie sind doch nicht Monsieur Petrüs. Oder?
      Himmelsschubse: Correctement. Bin ich nicht.
      CBW: Dann sind Sie so was wie eine Immels-Schübs?
      Himmelsschubse: Correctement encore. Eine poussée du ciel.
      CBW: Ich muss zu Errn Petrüs, rapidement, es eilt.
      Himmelsschubse: Liebe Frau Cécile Bonnet-Weidho …
      CBW: CBW! Nennen Sie mich CBW! Das geht schneller.
      Himmelsschubse: Le temps, Frau Cécile Bonnet-Weidhofer, die Zeit spielt bei uns keine Rolle.
      CBW: Deswegen bin ich hier. Alors?
      Himmelsschubse: Alors quoi? Was jetzt?
      CBW: Wo ist er, dieser Petrüs?
      Himmelsschubse: Monsieur Petrüs, bitte. Den können Sie im Moment nicht sprechen.
      CBW: Ich bin von der FDP.
      Himmelsschubse: Ein Grund mehr, weshalb er für Sie nicht erreichbar ist.
      CBW: Pourquoi pas?
      Himmelsschubse: Weil er eine Nachbesprechung hat.
      CBW: Eine Nachbesprechung?
      Himmelsschubse: Die Herren besprechen das Wetter von gestern und von vorgestern nach. Das kann dauern. So eine Wetter-Nachbesprechung der letzten Tage ist eine ziemlich heikle Angelegenheit. Vor allem: weil heute ist es ja schon vorbei, das Wetter von gestern und von vorgestern.
      CBW: Verstehe. Sie bereiten sich auf das Wetter für morgen vor.
      Himmelsschubse: Sie verstehen rien, rein gar nichts. Das Wetter von morgen wird erst übermorgen oder überübermorgen nachbesprochen.
      CBW: Das ist ja sinnlos, absolument stupide, das Wetter der Vergangenheit nachzubesprechen.
      Himmelsschubse: Wir halten es seit Jahrtausenden so.
      CBW: Hören Sie und spitzen Sie gut Ihre Schübs-Ohren. Ich erkläre Ihnen jetzt als Beschleunigungs-Bevollmächtigte der FDP wie Sie ihre uneffizient …
      Himmelsschubse: (öffnet den Himmel, CBW fällt ins Bodenlose)
      CBW: … Sie werden noch von mir höööören!!!

      Schlafzimmer.
      CBW: Weidi-Chérie, mon trésor d´amour. Wach auf.
      Weidi: Uaaaah! Was gibt’s?
      CBW: Ich abe eine Idee.
      Weidi: Cécile … spinnst du, es ist 3 Uhr morgens.
      CBW: Mon Schnucki-Bärchen. Wir müssen beschleunigen.
      Weidi: Ja, ja, wir müssen Deutschland beschleunigen. Aber das kann doch bis 7 Uhr warten.
      CBW: Nein, nicht Deutschland. Wir müssen den Immel beschleunigen.
      Weidi: Den Himmel?
      CBW: Zuerst beschleunigen wir den Immel und dann werden wir …
      Weidi: Und wie willst du in den Himmel hinein kommen?
      CBW: C´est facile. Ich lass mich von einem Schweizer Bummelzug überrollen. Et voila. – Weidi? Weidi, was tust du?
      Weidi: Ich telefoniere. – Ja, die Herren, Sie können mich sofort abholen, ist mir, ist mir bewusst, 3 Uhr morgens, ja, Sie waren vorgestern schon hier, ebenso letzte Woche, die Adresse wie gehabt … und sagen Sie Ihrem Chef, mein Aufenthalt wird wohl ein längerer werden … schalldichte Gummizelle, perfekt, meine Herren, Abriegelung zur Außenwelt klingt plausibel kompatibel … bitte beeilen Sie sich …
      CBW: Zuerst knöpfe ich mir diesen Monsieur Petrüs vor, sagt, er hätte eine Wetter-Nachbesprechung der letzten zwei Tage, sagt seine Schübs. Ich sage nur Schmarren … Weidi? Weidi? Wo ist denn mein Schnucki-Bärchen? WEIDI???

      Werte Frau Mallybeau,

      Ihre Zeilen sind gut, wenn auch leicht verspätet, bei mir angekommen. Klar, zuerst die Alm runter, dann Autobahn, aber nein, die sommerlichen Baustellen, von den kaputten Brücken will ich gar nicht reden, also doch eher die Landstraße entlang, durch die ganzen Dörfer, die heutzutage mit Ampeln und Kreisverkehren zugepflastert sind, die Brummis, die ihr Revier verteidigen, da kommen manche Wörter erst nach mehrmaligen Anlauf als solche vorbei, rauf und runter, und endlich …
      Ich schreibe ja, zugegeben, auch so langsam, dass mein PC einen jeden Buchstaben zwecks Kontrolle in die USA schicken und überprüfen lassen kann, ob es ihn gibt und ob er so wie ich ihn hinschreibe überhaupt hingeschrieben werden darf. Aber eigentlich wollte ich Ihnen zu Ihrer wie immer messerscharfen Analyse gratulieren.

      Herzliche Grüße
      Herr Ösi
      (Wie?, dieser Buchstabe kann hier nicht so stehen wie er steht?)

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    • Ich sags ja, lieber Herr Ösi!
      Die Schubsendialoge liegen Ihnen einfach! Perfekt! Jetzt sehe ich die ganze Zeit in den Himmel und stelle mir vor, wie die Himmelsschubse die Wolken umeinanderschubst … oder ist das die Wolkenschubse?
      Die Buchstabenschubse ist jedenfalls halbwegs heil auf der Alm mit dem Buchstabenschubslaster angekommen und hat Ihre Worte, leicht ramponiert, abgeliefert. Aber es scheint ja so üblich zu sein, dass Schubsen stets Praktikantinnen sind, die noch Einiges zu lernen haben.
      So werde ich mich zunächst an die Buchstabenpflege begeben und bin schwer am überlegen, ob ich mir nicht auch mal wie Sie eine Schubse für diverse Almtätigkeiten zulegen soll. Es fällt mittlerweile doch reichlich Arbeit an.
      Ich schubse einen herzlichen Sommergruß in Form eines Buchstabensalates Richtung Ösihütte, Bon Appetit! 🙂

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    • Liebe Frau Mallybeau,

      das Zulegen einer Schubse kann ich Ihnen nur wärmstens empfehlen. Klar, in der Regel sind das Praktikantinnen, die zwar noch einiges zu lernen haben (wer muss das nicht?), aber in ihrer ungestümen, draufhauenden Art, sagen wir mal: reinigendes Gewitter. Das Geniale daran ist, Sie – jetzt natürlich nur virtuell gemeint, weil bei Ihnen kann ich mir das nicht vorstellen – Sie treten also unbeabsichtigt in eines dieser zahlreich aufgestellten Fettnäpfchen hinein … und schon könnten Sie sagen, die Schubse war’s, ich hab nichts getan. Von der Arbeit auf Ihrer Alm ganz zu schweigen. Da muss ja ständig was geschubst werden, Heu und so weiter. Ein weiterer Vorteil wäre die … ja, ja, Fräulein Silvia, ich komm ja schon …
      Entschuldigen Sie mich bitte, die Praktikantin ruft.
      Übrigens: Ihr Buchstabensalat war köstlich, naturbelassen, herzerfrischend.

      Beste Grüße
      Ihr
      Herr Ösi
      (natürlich ist so eine Schubse nicht immer das reinste Vergnügen … aber verraten Sie mich nicht …)

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    • Werter Herr Ösi!
      Vielen Dank für die ausführliche Berichterstattung über die Schubsenzunft. Sie haben mich überzeugt, ich werde mir eine schubsige Schubsenkraft zulegen. Nur wo bekomme ich die jetzt her? Ich habe mich gefragt, ob es da möglicherweise ein Schubsenvermittlungsamt gibt? Oder hat Ihre Frau Saftschubse irgendwelche Beziehungen, die sie da mal schubsen und spielen lassen könnte? Ein genaues Anforderungsprofil muss ich mir allerdings erst zurechtlegen, nicht dass ich beispielsweise eine Wolkenschubserin bekomme, die wäre hier auf der Alm dann doch meistens fehl am Platze. Sollten Sie eine Schubse weiterempfehlen können, senden Sie sie bitte bei mir zu einem Vorstellungsgespräch vorbei!
      Verbindlichsten Dank.
      Schön, dass der Salat geschmeckt hat, dann werde ich in meiner Vita unter der Rubrik „Fähigkeiten“ die Buchstabensalatschubse hinzufügen.
      … und natürlich verrate ich Sie nicht. Niemals! 🙂
      Herzliche Schubsengrüße aus Malibu

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    • Meine Schubse ist mir von CERN zugelaufen. Die war früher Atomphysikerin, wurde aber entlassen, weil sie das kleine Higgs-Boson-Teilchen nicht finden konnte. Irgend ein Engländer fand das Ding schließlich unter seinem Bett.
      „Da sind Sie beim oesiblog goldrichtig“, hab ich der Schubse gesagt, da bräuchte sie bloß die passenden Formulierungen finden. Die könnten durchaus mal größer ausfallen, sofern sie nicht ausfallend ausfallen und die Leser vergraulen. Leider habe ich vergessen darauf hinzuweisen, dass der Job ohne Verwendung einer Kettensäge durchführbar ist … 🙂

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    • Oh, eine Atomphysikerin. Das macht Eindruck! Dass die Verbalkultur bei solch verschrobenen Wissenschaftlern mal auf der Strecke bleibt, ist ja zu verschmerzen. Bei Ihnen ist die Dame schließlich in goldrichtigen Händen, Sie werden Frau Saftschubse schon geradebiegen. Und wenn sie nicht spurt, lassen Sie einfach die goldrichtigen Worte von Herrn Goldfinger fallen: „Ich erwarte nicht, dass Sie reden. Ich erwarte, dass Sie sterben!“
      Das dürfte helfen, hoffentlich … 🙂
      Ich werde jetzt mal eine Anzeige in die Zeitung setzen und nach einer Hilfe suchen. Wenn schon keine Schubse verfügbar ist, meldet sich vielleicht wenigstens Schrödingers Katze … 🙂

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    • Davon hat die Schubse auch immer wieder gesprochen, von dem Schrödinger und seiner Katze. Also, mehr von der Katze als von dem Schrödinger selbst. Ich natürlich sofort abgewunken, da ich wusste, darauf lassen sich meine engagierten Mäuse niemals ein. Entweder die 2-Uhr-Katze, die ist gefährlich genug, oder das Projekt kann beerdigt werden. So haben mir die Biester gedroht, quasi Erpressung. Die gewonnene Palme d’Oesi, die ich nach einer Woche Rostock kräftig gießen musste, empfangen aus Ihren gütigen Händen, hat mir bezüglich der Katzenauswahl freilich Recht gegeben. Die Wahl der richtigen Schubse ist mindestens genauso wichtig wie die Wahl der richtigen Katze, beziehungsweise umgekehrt …

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    • Was? Ich bin entsetzt dass Sie Ihre Palme gießen mussten. Da hat Ihnen eine Gaunerschubse aber ein falsches Modell zukommen lassen, weil Gold muss im Allgemeinen und im Besonderen und im ösischen Falle sowieso und überhaupt nicht gegossen werden. Ich werde sofort eine neue echte Goldpalme gießen, vorsichtshalber getarnt als Zylinderkopf in einem alten Bugatti Royale verbauen und zu Ihnen fahren lassen.
      Ich stimme Ihnen voll zu, es ist absolut wesentlich, wenn man zwei zuverlässige Mäuse an seiner Seite weiß, ebenso wie eine richtige Schubse und eine geeignete Katze. Und zu meinem Erschrecken muss ich feststellen, ich habe keines dieser Dinge. Weder Mäuse, noch Schubse, noch Katze. Unglaublich. Meine Suchanzeige muss wohl erweitert werden 🙂
      Wie heißen Ihre zwei Mäuse eigentlich?

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    • Die graue Maus heißt Wladimir, wird aber von der weißen bloß abkürzungsmäßig Didi genannt, da ansonsten (möglicherweise) viel zu viel Beckett in dem Stück, heißt: mögliche Urheberrechtsverletzungen und so Zeug, selbst die Anspielung Didis, sie würden auf den Herrn Godot warten, bringt einen ja mit einen Fuß ins Gefängnis, die 2-Uhr-Katze ist bloß ein Alibi für den Herrn Staatsanwalt, der dann sagt: „Meine Frau schaut nur Kochsendungen, mir ist aber bewusst, dass es einen Sender Namens RTL Soundso durchaus geben könnte. Katzensendungen ohne Katze sind seit neuestem der Renner, wie ich von Kollegen höre. Nur weil ich zufällig Staatsanwalt bin, heißt das noch lange nicht, dass meine Frau mir gestattet, Tiersendungen zu schauen … es sei denn, sie werden dabei zu schmackhaftem Braten verarbeitet. Herr Ösi, Sie sind noch einmal mit einem blauem Auge davongekommen. Fräulein Gerichtsschubse, der nächste Fall, wenn ich bitten darf.“ Wir blenden den Herrn Staatsanwalt behutsam aus.
      Die weiße Maus hat sich bis dato nicht mausgerecht bei mir vorgestellt, sagt aber, sie wäre ein Kumpel vom Didi … 🙂

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    • Tja, das mit den weißen Mäusen ist ja ohnehin so eine Sache. Da weiß man auch nie so wirklich, ob man die nun ganz real sieht oder sich nur einbildet … vielleicht ist es in Wirklichkeit doch nur eine einzige Maus, der liebe Didi. Oder es handelt sich um Didis Doppelgänger, ach nein, das war ja ein anderer Film.
      Und beim Verbauen einer schmackhaften Katzenbratengeschichte muss man auch gleich wieder aufpassen, dass man nicht die Urheberrechte der Serie ALF verletzt. Das ist schließlich die Leibspeise des zotteligen Melmacers. Da hüpft man von einem Fettnäpfchen ins nächste, aus dem einen dann eine Aus-dem-Fettnäpfchen-Befreiungsschubse wieder befreien muss.
      Ich glaube, Urheberrechtsverletzungsschubsen gibt es eine ganze Menge, heutzutage wird ja sowieso nur noch kopiert und geklaut. Hauptbetätigungszone China.
      Haben Sie in Rostock nicht auch ein Plakat mit einer Entschleunigungsschubse gesehen? Wenn nicht, sollte sie dringend kreiert werden, wenn wir schon beim Schubsenerfinden sind … 🙂

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    • Sollten die Schweizer Berge von heute auf morgen in Rauch aufgehen, werde ich Ihnen umgehend berichten, aber möglicherweise sehen Sie das ohnehin sofort, wenn Sie einen durchgehenden Blick von Dänemark Richtung Afrika haben … 🙂

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  2. Zuerst muss mal schleunigst der doofe Doppelname weg. Der ist schließlich eine Beschleunigungsbremse erster Güte. Bonnet reicht doch. Alles, was hilft, das dumme FDP-Pack so zu beschleunigen, dass es aus der politischen Landschaft rauskatapultiert wird, muss unbedingt gefördert werden. Danke, Herr Ösi, fürs Zeigen dieser unfassbar dummen Parteiwerbung!

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    • Ich war schon vorbei und bin extra zurück geradelt – obwohl es gerade zu regnen begann – um ein Foto von dieser Wirtschaftsbeschleunigerin zu schießen, weil ich nicht glauben konnte, was ich da sah. Ein paar Minuten später wurde ich von den Folgeplakaten regelrecht erschlagen …

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  3. Selbst Kommunalwahlen erhitzen zur Zeit die Gemüter, weil man meint, sie als Richtungswahlen ansehen zu können. Da legt man sich schon mal ins Zeug.
    Aber was will man machen, wenn die Plakathänger bzw. -verteiler nicht so recht den Durchblick haben?
    Bei uns wurden zunächst sehr interessant zwei Plakate zusammengehängt, die dann in der Zusammenstellung eine etwas eigenwillige Aussage induzierten. Alles kein Problem, die Sau wurde an den Rand verdrängt und so entzerrt war die Welt dann wieder in Ordnung.

    🙂

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