Virtueller Käse

Dem unerbittlichen Sparzwang, den die Wirtschaft seit Jahren, wenn nicht seit Jahrzehnten ausgesetzt ist und vor dem es scheinbar kein Entrinnen gibt, sind neuerdings auch die unabhängigen Ösifilm-Studios ausgesetzt.

Erst 2016 kam unter dem Titel „Katzenvideo“ der erfolgreichste Ösifilm aller Zeiten in das Internet und lockte ein dreistelliges wenngleich leider kein Millionenpublikum hinter den Öfen hervor. (Warum heißt es immer großspurig bester Film „aller Zeiten“ und nicht „bis dato“, wenn doch ständig darauf hingearbeitet wird, den letzten Rekord zu brechen? Das soll einer verstehen.)

Im vorliegenden Interview spricht Herr Ösi über das weltweite Spardiktat, die Kunst der Kunst und über die Möglichkeiten, durch geschickte Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Ressourcen, das Optimum für anstehende Filmprojekte herauszuholen. Seine Anregungen gelten natürlich auch für den kunstfreien Alltagsbetrieb und geben selbst dem Laien praktische Tipps zur Hand.

Aus Kostengründen wurde der Fragen stellende Reporter eingespart und durch einen virtuellen Reporter ersetzt. Wo soll das noch hinführen?

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39 Gedanken zu “Virtueller Käse

  1. Licht aus, Käselampen an!
    Ruhe im virtuellen Raum!
    Endlich keine Seifenopern mehr! Endlich keine kulturlosen Kultursendungen mehr! Endlich keine banalen TV-Bananitäten mehr!
    Das Warten hat ein Ende! Endlich!
    Herr Ösi ist wieder da! Er ist zurück! Ja wo war er denn? Eingeklemmt in den unerbittlichen Schraubzwingen des Sparzwangs, aus denen er sich meisterhaft hinter dem Ofen befreite (die zwei eifrigen Mausefreunde knabberten … nag … nag … hilfreich die Fesseln des allgemeinen Stumpfsinns durch). Und nun diktiert er, in nimmermüder unübertrefflicher Ösimanier der Welt sein Käsediktat in die unsauber geführten Hefte bzw. Kühlschränke.
    Auf der heimeligen Couch, unauffällig ein an Jackson Pollock erinnerndes Gemälde noch rasch im Hintergrund platziert, treffen wir das bis dato größte Multitalent an.
    Immer auf Achse, den Motorradhelm noch auf dem Schopfe, plaudert Herr Ösi aus dem Nähkästchen bzw. aus der Käseschatulle. Als Repräsentant von … ja von was? Kurz gesagt von allem, also: als Repräsentant schlechthin zeigt er sich modisch in extravaganter Ösikluft.
    Jedes Statement ein Treffer. Klar in Aussage und Inhalt. Ob Halbsatz, vollständiger Satz oder intellektuell tiefgründiges Schweigen. Der Royal Champ geht mit den allgemeinen Sparzwängen hart ins Gericht, zeigt schonungslos, welch einschneidenden Sparmaßnahmen die Ösifilm-Studios ausgesetzt sind. Selbst die Hauptdarsteller des Katzenvideos müssen sich kulinarisch nun auf virtuellen Käse beschränken. Virtueller Käse? Ja, nimmermüde, stets hellwach beantwortet der chamäleonesk, kaum wahrnehmbar optisch chanchierende Herr Ösi jede noch so unbeantwortbare Frage mit Leichtigkeit. Gerade wenn es um die Kunst der Kunst geht, wird dies scheinbar ausweglos ungelöste Thema ganz simpel mit Kunst beantwortet. Mit ösischer Kunst versteht sich, niederösischer um genau zu sein. Gekonnt wird dem Betrachter eine weiße Maus aus dem Hemdtäscherl untergejubelt. Eine Sinnestäuschung oder existiert sie tatsächlich? Tja, die Kunst der Kunst …
    Der virtueller Reporter kapituliert rasch bei diesem Diskurs und kommt zur nächsten Frage.
    Den gebannten Hörer und Betrachter freut es zu vernehmen, dass Herr Ösi an einer Fortsetzung des Katzenvideos gebastelt hat. Und all das unter den vorhandenen Sparzwängen!
    Nichtsdestotrotz wusste sich Herr Ösi wie immer zu helfen und erfand ganz einfach den virtuellen Käse. Unter freundlicher Mithilfe einer Käseschubse oder Lochschubse oder je nachdem welche Tätigkeit die Dame in diesem Falle zugewiesen bekommt.
    Mit absoluter Überzeugung glaubt der Künstler felsenfest an seine Mäuse und das gesamte Käseprojekt und versichert in einem symphatischen Schlußstatement, noch hoch hinaus, es kann nicht hoch genug sein, zu wollen. Und da bekanntlich der Ausblick auf dem Gipfel droben am schönsten ist (wenn nicht gerade der mist die mountains covered), kann sich der Ösi-Fan gemütlich im Sessel zurücklehnen und genüßlich ein erneutes Auftreten der zwei berühmten Katzenvideomäuse (Didi und …?) bewundern.
    Rhetorisch einwandfrei geschult, liefern sich die zwei Nager ein tiefgründiges Gespräch über virtuellen Schweizer Käse und aus Herrn Ösis Kühlschrank entwendeten Jean-Luc-Camembert, Pro- und Contra-Argumente werden von links nach rechts geschubst. Währenddessen erhascht der Betrachter im Hintergrund einen Blick aus Herrn Ösis Wohnzimmerfenster ins gegenüberliegende liebliche Bloghüttenbistro, wo sich einige Gäste zwecks unbezahlter Rechnungen und übelriechenden Käses kräftig in die Haare kriegen, die Fresse polieren, … was man eben so macht, wenn man mit der Servicedienstleistung unzufrieden ist.
    Mittlerweile hat die graue Maus Didi das Heft bzw. den Käse in die Hand bzw. die Pfoten genommen und pocht auf den Verzehr des ösischen Käses, sofort durchschauend, dass das virtuelle Milchprodukt kaum satt machen kann. Wie bereits in Katzenvideo Teil 1 ist die weiße Maus ein wenig unschlüssig und bildet so den kongenialen Gegenpart zu seinem Mausepartner, die hier gemeinsam, kaum einen überrascht es, erneut Theaterkunst vom Feinsten abliefern.
    Und all dies unter den prüfenden Blicken der künstlerischen Augen unseres Bis-dato-Allroundgenies Herrn Ösi, der das Ende des Films erneut offen gestaltet, so dass auf eine Fortsetzung gehofft werden darf.
    Ein Meisterwerk das über jeden Zweifel erhaben ist und eventuelle Kritiken umgehend im Keim erstickt. Der Ösinator hat wieder zugeschlagen.
    Und schreien die Einen beim Anblick des virtuellen Käses empört: „Das stinkt doch zum Himmel!“
    So wissen die Kenner längst, dass ein virtueller Käse gar nicht stinken kann!
    So präsentiert Herr Ösi wie immer ein einzigartiges Produkt, das niemals einen Haken, höchstens ein paar Löcher haben kann.

    Lieber Herr Ösi!
    Ich neige ja manchmal zu Übertreibung (manchmal?), wenn ich hier meine Kommentarfladen fallen lasse. Aber was Sie hier abgeliefert haben ist einfach nur fantastisch! Mir fehlen beinahe die Worte, ob dieses wundervoll authentischen Experimentalkunstwerkes. Wenn es der Ösifilm-Produktionsgeschäftsleitungsvorsitzende gestattet, würde ich mir gerne Ihren Käsefilm in meine Filmsammlung daunloden. Ich verspreche, ihn auch sorgsam aufzubewahren und keine Mäuse (ach, habe ich ja sowieso keine) ranzulassen. Und als hätte es meine Nachbarskatze geahnt, dass Sie heute eine Forstsetzung des Katzenvideos präsentieren, gab sie mir gestern mal wieder einen Wink mit dem Zaunpfahl durch ihr Erscheinen, welches mich sogleich an ihre Mäuse hat denken lassen.
    Tja, und mit Preisen und Auszeichnungen wurden Sie ja mittlerweile überhäuft. Was bleibt da an Anerkennung zu schenken übrig, wenn man alles hat? Schulterzuckend steht die Kuh auf der Weide. So erlaube ich mir in Anlehnung an den virtuellen Käse mal ganz unverschämt durchs virtuelle Netz zu springen, Ihnen virtuell um den Hals zu fallen um mich für diese einzigartige Katzenvideofortsetzung zu bedanken … rempel … Verzeihung, ich hoffe, ich habe mit meinem ausladenden Kuhkörper Ihr Mobiliar nicht zu sehr beschädigt … 🙂

    Mit den herzlichsten Grüßen aus … achso, jetzt bin ich ja gerade bei Ihnen …:)
    Mallybeau — Wer hat`s erfunden? – Der Herr Ösi, wer sonst!?!
    …und jetzt noch ein Abschlussfoto …Cheese!!! 🙂

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    • Liebe Frau Mallybeau,

      herzlichen Dank für Ihr dickes Lob.
      Beim Ösifilm werden ja alle Produktionen ohne vorher zu proben aus dem Stegreif gedreht. Überdies: der erste Take muss passen. Egal, ob er es tut oder nicht. Gegen Ende des Videos, die Filmcrew, bestehend aus einigen überdrehten Mäusen und dem Herrn Ösi, haben sich, aufgrund Konzentrationsmangel beim Letztgenannten, einige Unzulänglichkeiten eingeschlichen, die, aus Gründen der Authentizität und zur Abgrenzung gegenüber mainstreamlicher Einheitsprogramme, selbstredend beibehalten wurden. Das Resultat ist daher ebenso ehrlich, wie ein ehrlicher Schweinsbraten, eine ehrliche Packung Camel oder eine ehrliche Maß Bier, wobei bei den drei Letztgenannten durchaus gewisse Zweifel berechtigt wären oder sind.
      Ihr wieder überaus gelungenes Filmplakat, diesmal mehr ein Mode- als ein Filmplakat, nimmt die nächsten geschäftlichen Aktivitäten des oesiblogs vorweg. Die abgebildeten Kleidungsstücke gehen demnächst als geschmackvolle Einzelanfertigungen in die übliche Massenproduktion. Bei einem geplanten Einheitspreis von € 999,99 pro Stück holen wir die Bekleidungsindustrie ins alte Europa zurück und etablieren sie unter dem Label „Haute Cültür“ neu. Da rede dann keiner mehr von Sparzwang und davon, gewisse Industrien könnten sich in den „sogenannten“ zivilisieren Ländern nicht halten. Als Schmankerl quasi als Sahnehäubchen oder Schlagobersgipfel oben drauf erhält der Kunde auf Wunsch und kostenlos einen Aufdruck mit dem Titel „Alles Käse“, „oesiblog“, „Herr Ösi“ oder „Didi“ oder, gegen einen geringen Aufpreis, sein Einzelstück sogar aufdrucksfrei.

      Liebe Frau Mallybeau,
      selbstverständlich dürfen Sie diesen Käse downloaden. Wie ich eben sehe, haben Sie das Oeuvrechen regebloggt. Dafür recht herzlichen Dank. (Ich hoffe, dass Sie dadurch keine Einbußen in Ihrer Leserschaft hinnehmen müssen … 🙂 )

      Mit den besten Grüßen
      Herr Ösi
      (Vom Dreh noch ganz verdreht)

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    • Genial, werter Herr Ösi!
      Der Käsefilm prangt bereits in meiner Filmothek an oberster Stelle. Ich ahne schon, dass ich mir den nun immer als Gute-Nacht-Schmankerl zum einschlafen (nicht weil so einschläfernd!) ansehen werde. Auch wenn ich mir ab und an mal ganz gerne einen guten Western oder einen mörderischen Krimi ansehe, so braucht die brave Kuh am Abend dann doch was fürs Gemüt. Mit diesem Film habe ich bestimmt immer wundervolle Träume!
      Und dass Sie das alles aus dem Stegreif fabriziert haben, Hochachtung! Ich liebe Ihre Filme wirklich sehr.
      Von der Modelinie bestelle ich vorab eine gesamte Gesamtkollektion MIT Aufdruck. Ohne kann ja jeder! Darf auch gerne mit Loch sein…Vielen Dank!
      Einbußen meiner Leserschaft werde ich mit Sicherheit nicht hinnehmen müssen, eher das Gegenteil wird der Fall sein. Und selbst wenn ich am Ende ohne einen einzigen Besucher dastehe, solange ich auf Ihrer Bloghütte verweilen darf, ist mir das egal … 🙂
      Erholen Sie sich gut von Ihrem Drehwurm bzw. der Drehmaus …
      Herzliche Grüße aus dem Kühlschrank
      Mallybeau

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  2. Mallybeau-Kommentar – Teil 2

    Lieber Didi und weiße Kumpelmaus!
    Ich gratuliere aufs Herzlichste zu Euren Auftritten und beantrage hiermit eine gelochte Autogrammkarte. Vielen Dank im Voraus!
    Ich hoffe ja sehr, dass Ihr weiterhin Herrn Ösi treu bleibt und nicht den Sprung in die Tiefe wagt. Den Zuschauern würden so unübertroffene Schauspieler (Schaumäuse?) verlorengehen und Ihr könnt es mit Sicherheit nirgends besser haben, als im Ösiblog.
    Sollte aber versehentlich die werte Frau Saftschubse beim putzen und wienern, wenn sie denn diese Tätigkeit zur Abwechslung dem lieben Herrn Ösi mal abnimmt, Euch zwei mit dem Wischlappen unsanft vom Schrank wischen und Ihr ganz ungewollt in die Tiefe fallen und Herr Ösi bemerkt es nicht gleich, puh ich brauch ein Komma, … dann dürft Ihr natürlich immer gerne auf der Alm einkehren. Zu meiner Schande musste ich ja bereits feststellen, dass es hier jedes Tier gibt, nur keine Mäuse. Aber wie gesagt, der Sprung in die Tiefe wird hoffentlich in einen Sprung in die Höhe verwandelt, vor lauter Freude über solch einen grandiosen Auftritt. Den Käse vom Herrn Ösi habt Ihr Euch redlich verdient.
    Mausige Grüße aus dem Käseloch
    M. Mauswohn 🙂
    PS: Micky Maus kann einpacken!

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    • Liebe Frau Mallybeau,

      „Katzenvideoschachtel“, „Virtueller Käse“ und dergleichen Blödsinn mehr, dürfen wir bei unseren Auftritten vor einem Millionenpublikum absondern. Absonderlich. Und peinlich. Aber als Maus steht man hierarchiemäßig ziemlich weit hinten. (Bloß der weiße Kumpel, dessen Name nicht einmal ich kenne, rangiert noch hinter mir. Der kann aber weder lesen noch schreiben, weshalb ich für ihn diesen Job mit übernehme.) Haben wir ein Video abgedreht – der Herr Ösi freilich wie immer aus dem Häuschen, weil stolz auf seine Arbeit, weil er sich für einen modernen Jean Luc Godard hält, dabei wäre Jean Luc Camembert angebrachter, bei so viel Käse, wie der produziert – ist also der Film im Kasten, drehen wir Mäuse den Spieß um und tanzen dem Herrn Ösi auf der Nase. Bitte ergänzen Sie ein „herum“, wenn Sie es für nötig halten. Das Fräulein Saftschubse räumt den Saustall auf und füttert uns, während der Herr „Künstler“ wie Napoleon Bonaparte durch die Redaktion schreitet und Regieanweisungen verteilt. „Fräulein Saftschubse, warum ist der Sauvignon Blanc nicht im Kühlschrank?“ „Wer hat meinen Käse aufgefressen?“ (Wir, haha) „Warum haben wir heute so wenig Besucher?“ (Bei dieser Qualität ist’s nicht verwunderlich) „Wo sind die Mäuse? Ich hab‘ ein Hühnchen mit ihnen zu rupfen!“ (Kacke, jetzt wird es ungemütlich …)
      Doch die Standpauke ist schnell vorüber. Klingelingeling! Posteingang. Eine Rezension von Ihnen auf dem oesiblog. Die Mine des Herrn Ösi hellt sich zusehends auf. Jetzt lächelt er sogar. Der Tag ist gerettet.
      Ihr großzügiges Angebot behalten wir gern im Hinterstübchen. Sobald uns der Chef einige freie Tage zugesteht …

      Freundliche Grüße
      Didi & Co
      (Mauswohn … klingt für uns himmlisch nach Wohlfühloase)

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    • Lieber Didi und Kumpelino!
      Da habt Ihr aber Glück, dass Euch der Herr Ösi so viel Freiraum lässt und Ihr virtuellen Käse nach Herzenlust produzieren dürft. Aber auch der Zuschauer kann sich absolut glücklich schätzen, Eure Darbietungen bewundern zu dürfen, die alles andere als blödsinnig, sondern einfach nur wundervoll herzlich und ehrlich sind. Etwas Besseres kann einem gar nicht passieren!
      Also immer weiter schön Käse fressen und die Saftschubse ärgern. Und wenn der werte Herr Godard hier schon Erwähnung findet, so gerät er durch das Käsefilmmeisterwerk von Herrn Ösi (done with Bonaparte) umgehend wieder unter die Ösirellis.
      Ich vermute ja, dass viele Besucher heimlich vor der Ösihütte abgezweigt werden, da sonst befürchtet wird, dass sich in Zukunft nur noch alles um die Ösiwelt dreht und der Künstler das allgemeine Vermarktungsmonopol an sich reist (man bedenke: die Pfannenindustrie, die Modewelt, die Ösirellis,von der Musikindustrie ganz zu schweigen), all das wäre dann in Ösihand, was ich persönlich traumhaft fände, aber heutzutage neigt ja leider kaum noch jemand dazu, seinen Mitmenschen etwas zu gönnen. Eine Schande!
      Richtet Eurem Chef aus, wenn Ihr mal Urlaub auf der Alm machen dürft, wird es Euch mit Sicherheit an nichts fehlen. Die harmoniesüchtige Kuh wird alles für ihre Gäste tun, nicht ganz uneigennützig, so hofft sie doch auf weitere Mausevideos oder Käsefilme oder Katzenstreifen … Hauptsache Ösi!
      Liebe Grüße aus der Käserei
      Mallybeau

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  3. Pingback: Käse – Wiedergekäutes von der BLOGHÜTTENALM

  4. Ich bin so gut wie begeistert, lieber Herr Ösi, vor allem von deiner Bildschirmpräsenz und den tollen Outfits, „nicht Lagerfeld“, sondern „Lagerhalle“, nicht zu vergessen die Verkleidungskünste beim Auftritt als zwei Mäuse vor Zombiegemetzel. Großes Kompliment! Tritt dAdA rein!

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    • Danke schön.
      Die Doppelrolle als Maus und Maus war mir freilich nur durch die gleichzeitige Ablenkung des Betrachters möglich, der sich in dieser Sequenz hauptsächlich auf die Vorgänge in der Gaststätte konzentriert … 🙂

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  5. Lieber Herr Ösi,
    ich habe überlegt, wo ich nun kommentiere, und habe das auch zuerst auf dem Mallybeau-Blog gemacht, der eine Kopie Ihres Werkes angedeutet hat Da ich schon die Eintrittskarten von Frau MM gesponsert bekam, erfülle ich ihr natürlich selbstverständlich ihren Wunsch, das Kommentieren hier beim Künstler noch einmal zu wiederholen.
    Leider sind meine Videogenüsse am Computer etwas eingeschränkt, die Ohren spielen ja in meinem Orchester immer die störende Rolle – und bei diesen hitzigen Temperaturen dicke Kopfhörer aufzusetzen, das ist nicht so richtig lecker, auch für 9 Minuten nicht. Außerdem sind es Funkkopfhörer und wollen sich alle Nase lang in andere Senderfrequenzen einhören. Ich wusste z.T. gar nicht, ob es zum Film gehört oder nicht.
    Von all diesen Schwierigkeiten abgesehen, haben Sie ja modisch und optisch allgemein alle Register gezogen – besonders mit dem beeindruckenden Haupt-Outfit.
    Gute Nacht sagt artig Clara zum Abschied

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    • Herzlich Willkommen, Clara HH,

      bei dem Video kommen Sie ganz gut ohne Kopfhörer zurecht, weil die wichtigen Fragen des Reporters sind ohnehin auf dem Bildschirm zu lesen. Und was Herr Ösi erzählt, lässt sich einfach aus seiner Gestik ablesen.
      Eine kleine Eigenwerbung am Rande: das Video Ösi Advertising wurde aus diesem Grund komplett als Stummfilm konzipiert … 🙂

      Schlafen Sie gut.
      Herr Ösi

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    • Aber Herr Ösi, ich möchte sie doch nicht als Stummfilmdarsteller kennen lernen – und es hat ja auch alles bestens funktioniert, nachdem die „Störsender“ aufgehört hatten, dazwischen zu reden.
      Jetzt werde ich in das empfohlene Werk hineinschauen.
      Einen Berliner Sonnengruß schickt Clara Himmelhoch, das „HH“ heißt leider nicht Hamburg

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  6. Lieber Herr Ösi,
    die wunderbar formulierten Kommentare zu Ihrem Kunstwerk sind weder zu erreichen und schon gar nicht zu übertreffen. Ich schließe mich deshalb einfach den Vorrednerinnen und Vorredner an. Das ist einfach und bequem und spart viele Worte, die ich sowieso nicht hätte.

    All die Punkte, an denen ich Ihnen gedanklich nicht folgen konnte, sind nun in diesem Film so umfassend erklärt worden, dass auch ich einfach gestricktes Wesen nun schon einen Bruchteil verstanden habe. Vor allem die Verwendung von virtuellem Käse hat mir völlig neue Perspektiven vermittelt.
    Ich teste gerade, wie ich mit virtuellem Käse etwas überbacken kann. Ich LIEBE mit Käse überbackene Speisen. Bei Ostwind rieche ich schon nachts ab 01:00 Uhr den frischen Brotgeruch einer Großbäckerei, die weit über einen bis zwei Kilometer Luftlinie entfernt ist.
    Leider werden die Käsebrötchen wohl erst später gebacken, wenn ich schon schlafe, oder in einer anderen Filiale hergestellt.

    So kann ich nun den Brotgeruch mit virtuellem Käse vereinen, und wenn kein Ostwind ist, und mir der Brotgeruch fehlt, bleibt der Käse aber erhalten. Das ist einfach wunderbar!
    Herzlichen Dank dafür!

    Gruß Heinrich

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    • Lieber Herr Heinrich,

      einerseits bin ich hoch erfreut, mit meinem bescheidenen Wissen zu Ihrer Bereicherung beigetragen zu haben … andererseits dürfen wir nicht vergessen, dass die Industrie heutzutage vielfach mit virtuellen Gerüchen operiert. Ohne Sie beunruhigen zu wollen, würde ich an Ihrer Stelle überprüfen, ob es sich bei besagter Großbäckerei tatsächlich um eine Großbäckerei handelt und nicht zum Beispiel um eine Raffinerie, die den Geruch von Diesel und Schweröl mit dem virtuellen Geruch von köstlich frischem Brot übertüncht.
      Tipp: Schicken Sie einfach mal Ihre Drohne los, herauszufinden, was sich auf dem Gelände dieser angeblichen Großbäckerei tatsächlich befindet … 🙂
      Möglicherweise werden Sie erstaunt sein.

      Gruß
      Herr Ösi

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  7. Ich finde vor Begeisterung keine Worte. Also lasse ich es!
    Möchte aber noch anfügen von Ihrer Kollektion Modell „Lagerhalle“ sehr angetan gewesen zu sein!
    Gehe ich richtig in der Annahme das es die aktuelle Herbstkollektion ist und hoffentlich baldigst die Winterkollektion zu erwarten ist? Diese würde ich gerne in Schweizer Käse Look (wenn möglich) bestellen! Denn der Winter ist bekanntlich länger als draussen. Ausserdem ist in 3 Monaten schon wieder Weihnachten und wer freut sich nicht über Designerware? Mit erwartungsvollen Grüßen! Any

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    • Sehr geehrte Any,

      schön, dass Ihnen die Lagerhallen-Kollektion gut gefällt. Wir haben hart daran gearbeitet.
      In 3 Monaten oder früher stehen ja schon wieder die Osterhasen in den Regalen, so wie sich die Jahreszeiten ständig verschieben. Mittlerweile leugne ich selbst den Klimawandel nicht mehr … aber nur deshalb, damit das Lagerhallen-Zeug als Ganzjahresmode angeboten werden kann. Die Baureihe „Alles Käse“ ist das ganze Jahr über tragbar. Die Vorteile liegen auf der Hand. Ob Sie nun in die Freizeit gehen, in die Arbeit, zum Sport oder in den Knast, Sie sind immer gut und richtig oder richtig gut angezogen.

      Freundliche Grüße
      Herr Ösi
      (Import, Export, Carport)

      Tipp: Stanzen Sie für die warme Jahreszeit die Löcher in Ihrer Kleidung ruhig etwas größer aus …

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  8. Pingback: Käse | Mallybeau Mauswohns Multiversum

    • @ Jessie

      Danke schön.

      Tja, innerlich bin ich bei 16 1/2 stehen geblieben. Nur das zählt … 🙂

      Erstaunlich, dass Du Dir die Daten aus blog.de kopiert/gemerkt hast. Bei mir ist, wohl nicht verwunderlich, alles futsch.

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    • Naja … eigentlich hatte ich nur die Geburtstage meiner beiden Lieblingsblogger herüber „gerettet“. Auf die Mailaddis hab ich natürlich vergessen, weshalb die Glückwünsche heuer im Kommi verpackt werden mussten, was mir offenbar nicht ganz so diskret wie beabsichtigt gelang. Aber was ein Herr Ösi ist, der hält gottlob auch sowas aus.
      16 1/2 muss ja eine wonnige Zeit gewesen sein, dass du ausgerechnet da stehen bleiben wolltest und auch noch konntest. (Mein präferiertes Alter wäre 25. Da passte einfach alles, und so könnte es meinetwegen gerne geblieben sein … )

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  9. Endlich sehe ich mal ein zweites Exemplar dieses Schals in der (allerdings virtuellen) Wirklichkeit! Das mir bisher bekannte hat mein Mann vor gefühlten 200 Jahren (eigentlich 26) in die Ehe mitgebracht und trägt ihn vornehmlich, wenn er erkältet ist, dann aber in schicker Wickelung um Kopf, Hals, etc…. Glückwunsch zu diesem temporeichen Interview!:)

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    • Sehr geehrte Frau Waldmann-Brun,

      meine Glückwünsche gehen jetzt an Ihren Mann, obwohl ich Ihn gar nicht kenne.
      Ich beglückwünsche Ihren Mann zu seinem guten Geschmack
      … erstens bezüglich Ihnen
      … zweitens bezüglich des Schals
      Eine Konstellation, die man heutzutage sehr selten vorfindet.
      Ich freue mich, dass Ihnen das Interview gut gefallen hat. So soll es sein …

      Freundliche Grüße
      Herr Ösi

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  10. Lieber Herr Ösi!

    Dann frage ich gleich nochmal direkt nach, weil ja die werte Jessie so glückwunschmäßig (oh schlimm, ich rede schon wie die Westmalle-Künstlerin) angedeutet hat, dass Sie am 16. eventuell Geburtstag hatten ?!? Ich will ja nicht neugierig erscheinen und wollte, sollten Sie da Geburtstag gehabt haben, nachfragen, ob es gestattet ist, noch nachträglich hier einen Glückwunsch zu platzieren oder ob Sie das nicht so gern sehen … puh, das war jetzt aber umständlich …. 🙂

    Herzliche Sonntagsgrüße
    Mallybeau

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    • Haalt, da kommt doch noch was:
      Nachträglich zum Geburtstag, aber natürlich nicht weniger von Herzen (die barocke Goldumrandung denke sich der Betrachter bitte dazu):

      .ieber .err .si … He, Kevin-Bianca, misch dich da nicht ein, am Ösigeburtstag werden keine Schiebetüren verschoben! …
      Nochmal:
      Lieber Herr Ösi … pieps … pieps … nanu, ach Didi und der weiße Kumpelino, ihr seids. Halt, nicht den Geburtstagsbrief annagen, jetzt muß ich alles nochmal schreiben. Ihr seid ganz schön gefräßig. Der virtuelle Käse macht euch wohl nicht satt.
      Haaalt, nicht auch noch den Kuchen für den Herrn Ösi aufessen, oh nein, zu spät. Seht doch mal, was ihr da angerichtet habt, lauter Krümel. Jetzt muß der Herr Ösi an seinem Geburtstag den Mark Knopfler singen lassen und wegen euch putzen. Die Saftschubse ist ja bestimmt mit sägen beschäftigt. Naja, aber er weiß ja, was er an euch hat. Ihr seid schließlich zwei ganz liebe Mäuse, dann war jetzt der Kuchen für euch und die Kuh aus Malibu dekoriert jetzt schnell das Geburtstagszimmer mit einer leckeren Torte und streicht noch rasch den Fußboden in den ösischen Landesfarben…
      Schneller, schneller…he, halt, wer drängelt denn da? Die Cebowe, na toll, die hat jetzt gerade noch gefehlt. Frau Saftschubse es gibt Arbeit, weg mit der Tante.
      Heute ist vielleicht ein Tumult auf den Bloghüttenstraßen! Zur Sicherheit rolle ich lieber mal einen extrabreiten Dachsteppich aus, nicht dass noch irgendwo ein Unfall passiert.
      So, und das mit Cannes ist auch geklärt, die bringen dann demnächst die goldene Geburtstagstorte vorbei. Der Tomatensalat für die Gäste steht auch schon im Kühlschrank neben dem Kä…oh nein, nicht schon wieder alles weggefressen … Didiiii …
      Naja, jetzt liegen die Mäuse mit vollgeschlagenem Bauch auf dem Sofa, da kann ich schnell ein paar Worte loswerden:
      Lieber Herr Ösi!
      Zu Ihrem Geburtstag sende ich per Express einen kleinen Geburtstagsgruß mit Torte, leider mal wieder nur virtuell. So spart man sich zwar die Kalorien, aber eben auch den Geschmack. Das nächste Mal kriegen Sie den Kuchen dann in echt per Post zugeschickt! … Halt, Didiiii … der ist heute nicht zu bändigen … 🙂

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    • Liebe Frau Mallybeau,

      WOW, vielen herzlichen Dank für diesen grandiosen Geburtstagsfilm.
      Mein Bestreben, die einigermaßen richtigen, angemessenen Worte zu finden, muss freilich in Anbetracht dieses grandiosen Films und dieser wundervollen Geburtstagsüberraschung völlig versagen. Und tut es. Ich fühle mich als Local Hero – den Film habe ich freilich immer noch nicht gesehen, wenngleich die Musik Großes verspricht, aber im Vergleich … – bitte, nehmen Sie Platz, die Torte ist für uns beide. Der Ösi-Truppe habe ich Ausgang verordnet, sollen sie anderswo ihre Dummheiten machen.

      Ich erhebe mein Glas auf Sie und sage: zum Wohl.
      (Ein Chardonnay aus den Kühlschrank, nicht virtuell.)

      Herzlichste Grüße
      Herr Ösi
      (fühlt sich statt 16 1/2 jetzt nur noch 16 1/4 🙂 )

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    • Lieber Herr Ösi!

      Vielen Dank für die Einladung.
      Wenn man sich so den „Puppenfilm“ betrachtet, scheine ich ja auch bei 16, wenn nicht viel früher stehen geblieben zu sein 🙂
      Als Geschenk bringe ich gerne den Film „Local Hero“ mit. Ich kann ihn Ihnen per wetransfer rasch zukommen lassen, wenn Sie Interesse haben?
      Prost. Genießen Sie Ihren Wein… und die Torte natürlich!
      Herzliche Grüße … hicks
      Mallybeau

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  11. wetransfer? Jetzt musste ich mal wieder googeln, und, tatsächlich … was es nicht alles gibt.
    Man lernt eben nie aus im Leben und noch weniger in diesem Internet.
    Ich habe den Film bereits auf YouTube gefunden. Da ist es am einfachsten. Dennoch herzlichen Dank für das wetransfer Angebot.

    Herzliche und sonnige Grüße
    Herr Ösi
    (Prost. Ein bisschen früh. Naja … 🙂 )

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    • Ah lieber Herr Ösi! Da lese ich Ihre Nachricht zu spät. Hat mich nicht direkt erreicht. Ich bitte um Entschuldigung. Habe den Local Hero bereits an Ihre Emailadresse geschickt, ist vielleicht auch im Spamrordner gelandet. Naja, lässt sich ja schnell in den Papierkorb verfrachten.
      Ebenfalls Prost! Trinken kann man ja nie genug … muss ja nicht immer Alkohol sein 🙂
      Herzliche Grüße, leider nicht sonnig hier, da werde ich wohl einen Wolkenfilm drehen müssen …
      Mallybeau

      Gefällt 1 Person

  12. Pingback: Kuhnversation mit der Zeigermaus – Wiedergekäutes von der BLOGHÜTTENALM

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