Die Verfilmung der Vertonung des Gedichts vom Laubsauger

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36 Gedanken zu “Die Verfilmung der Vertonung des Gedichts vom Laubsauger

  1. Lieber Herr Ösi!
    Lange haben wir gewartet. Endlich ist es soweit. Ihr revolutionäres „Laubsaug-Poem“, wie es ein moderner Reich-Ranitzky wohl sagen würde, hat nun Einzug gehalten in die virtuellen Ruhmeshallen unvergessener Kinokunst.
    Und sogleich registriert der Betrachter den nimmermüden Zappelelvis, um den sich ungebrochen die Gerüchte ranken, ob er nun lebt oder nicht.
    Und genau so verhält es sich, wie Sie sich sicherlich erinnern, mit unserem Alm-Buntspecht, der ab und an ein leises „ZZzzt“ aus seiner Grabstätte vernehmen lässt. Lebt er noch oder zappelt er nicht mehr? Und während hier weiter die Gerüchteküche brodelt, hat sich der Buntspecht, um die Spekulationen weiter anzuheizen, zu Wort oder sollte man sagen, zu Pieps gemeldet und seinen Senf zum Laubsauger dazugegeben (nun fehlt nur noch das Würstchen) und hat Ihnen was gezwischtert.
    Hier herrscht natürlich wieder helle Aufregung, ob der Stimmen aus dem Jenseits (oder ist es etwa doch der werte Elvis?). Und so lassen wir den Specht mal für sich sprechen und Ihre herbstlich virtuos akustische Malerei auf uns wirken.

    Herzliche Grüße aus der Lyrikhecke äh ecke
    Mallybeau – ich glaub mein Specht pfeift 🙂
    PS: Ich nehme an, die Aufnahmen wurden gedreht, bevor die Laubsaug-Busters am Werk waren …

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    • Grandios, liebe Frau Mallybeau,

      während ich mit meiner Crew tagelang werkel, erstmal genug Laub – ohne Zuhilfenahme des Laubsaugers, der zeitgleich mit dem Buntspecht das Zeitliche gesegnet zu haben scheint – zusammenzutragen, um die literarische Darbietung einigermaßen optisch aufgewertet über oder auf die Bühne zu bringen, danach in mühevoller Kleinarbeit unter unzählig schweißtreibenden Wiederholungen den Text wieder und wieder aufsagen lasse, bis dass er endlich passt und schlussendlich zur musikalischen Untermalung des Werks das mir zur Verfügung stehende Orchester durch meine Penibelkeit beinah in den Wahnsinn treibe, während also die Tage verstreichen, kürzer und kürzer werden, kälter und unwirtlicher, während die Vollendung der Montage des Films in weite Ferne rückt und ich – mit meinen Nerven am Ende – ein Scheitern des gesamten Projekts in allerletzter Minute nicht mehr völlig auszuschließen vermag … zaubern Sie, kaum ist mein Filmchen veröffentlicht, in Windeseile ein Kunstwerk aus dem Zylinder, das seinesgleichen sucht (aber nicht finden wird).
      „Zum Kuckuck, wie macht Frau Mallybeau das?“, hören wir den Buntspecht aus der Gruft rufen.
      „Es gibt gar nicht so viel Laub, wie ich Lob aussprechen könnte“, sage ich.

      Mit herzlichen, halloweenen Grüßen 🙂
      Herr Ösi
      (Sammelt die letzten Blätter händisch ein)

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    • Lieber Herr Ösi!

      Da kommt ja der Blattonay genau richtig, um Ihre strapazierten Nerven wieder auf Vordermann zu bringen. Ich bitte vielmals um Entschuldigung, sollte ich ernstlich an dieser misslichen Lage Schuld sein. Doch ich kann Sie beruhigen. Denn was Sie in mühevollster Kleinarbeit sich alles Blatt für Blatt genauestens erdacht haben, ist von mir schließlich nur simpelst kopiert. Hat mir doch der Buntspecht gleich ins Ohr geflüstert „mach es doch wie der Herr Ösi.“ Und da auch der werte Elvis sich umgehend von Youtube auf meine Festplatte begeben und zur Weiterverarbeitung zur Verfügung gestellt hat, war das Ganze nur ein kleiner Kuhfladen, der düngend auf Ihr einmalig dichterisches Werk herniedergefallen ist.
      So gebührt das Lob eindeutig einzig und alleine Ihnen. Ohne Ihre Vordenkerqualitäten hätte ich den Specht niemals zum Singen gebracht!

      Ich wünsche ebenfalls ein herzlich gruseliges Hällowienfest 🙂
      Mallybeau (verdaut einen soeben vertilgten Geisterkürbis)

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  2. Lieber Herr Ösi!

    Damit die Laubsaug-Busters und natürlich auch Sie für weitere herbstliche Taten gut gerüstet sind, habe ich einen ganz besonders edlen Tropfen aus dem Ösi-Mauswohn-Weinkeller ankarren lassen. Mit diesem vorzüglichen Blattonay 258 steht den nächsten Lyrikvertonungen nichts mehr im Wege, geschmeidig im Abgang singt und textet es sich ausgezeichnet. Frau Saftschubse, bitte servieren Sie!
    Wohl bekomms! 🙂

    Mallybeau … hicks hicks hicks, ich glaub ich hab nen Schwips …

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    • Köstlich, liebe Frau Mallybeau,

      und herbstlich kraftvoll im Abgang, umschmeichelt der laubtrockene Blattonnay den Gaumen des Gourmets wie das leichte Kitzeln bunter Blätter beim novemberischen Freibaden (freilich nur eine Metapher, Herr Ösi ist Warmduscher), samt-ölig gleitet er die Kehle hinab, während sein Geist, die entgegengesetzte Richtung einschlagend, im Oberstübchen landet und sich breit macht.
      Ooops, jetzt erscheint dem Herrn Ösi die nächste Literaturvertonungsverfilmung wie ein Traum, halb verschwommen flackert sie vor seinem geistigen Auge, er will es niederschreiben, auf ein Blatt Papier, ehe sich die Wahrnehmung ins Nichts verflüchtigt, doch der Blattonnay fordert seinen Tribut, unbarmherzig, nix da mit Schreiben, die Gedanken tanzen wirr umher – herum und herum – umher …das Weinglas, zum Glück schon wieder leer getrunken, jetzt, gedankenschnell über die Halluzination gestülpt … und … und … haha! … schon eingefangen!

      Der Blattonnay gi gi gi, nicht wahr, gibt dem, na, wie heißt er noch?, Kün .., egal, ein herz herz herz … liches Prosit, hi hi hi … hi nauf auf Ihre Ranch, klirrrrrr, die Gläser, haha, die Gläser …

      Herzlichst
      Herr Ösi
      (fällt rücklings ins Bett)

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    • Ach herrje, was habe ich da wieder angerichtet, lieber Herr Ösi!
      Da wollte ich Ihnen mit diesem Tropfen etwas Gutes tun und nun das!
      Halluzinatorische Nebenwirkungen habe ich diesem Gesöff bisher nicht zugeschrieben, da waren Sie mal wieder der Leidtragende, welch ein Missgeschick, ich bitte um Verzeihung.
      Und die Gläser! Nun ja, Scherben sollen ja bekanntlich Glück bringen. Vielleicht stellt sich nach überstandenem Rauschausschlafen prompt eine hellklare musikalische Idee ein, die nur darauf wartet, durch Ihre begnadeten Hände zu Papier gebracht zu werden.
      Den Scherbenhaufen werde ich selbstverständlich höchstpersönlich beiseite räumen. Schlafen Sie gut derweil.
      Frau Saftschubse, wo ist die Winterdecke? … hicks 🙂
      Herzliche Grüße aus dem Porzellanladen
      Mallybeau (ich bin doch kein Elefant)

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  3. Lieber Herr Ösi,
    ich werde in ein paar Tagen prüfen, ob ich hier wirklich einen Kommentar geschrieben habe.
    Wenn nicht, werde ich Ihnen berichten, was ich geschrieben hätte, wenn ich nicht gedacht hätte, ich hätte einen Kommentar geschrieben und es gar nicht der Fall war.
    Denn zu dem Laubsauger neulich hatte ich (in Gedanken) einen Kommentar geschrieben und mich gewundert, dass Sie ihn gelöscht haben, nur weil ich dort dem Laubsauger gegenüber eine Straftat angedroht habe. Als ich dann gemerkt habe, dass ich diesen Kommentar gar nicht geschrieben habe, musste ich erst einmal überlegen, ob ich noch einen Grund habe, mich bei Ihnen zu beschweren.

    Nun wäre eine solche Beschwerde grundlos und würde nur ein sehr schlechtes Zeugnis über meine geistige Verfassung ablegen.

    Dass Sie allerdings in der Lage sind, einen Kommentar zu löschen, den ich nie geschrieben habe, ist sehr beachtlich. Da passt es sich, dass die Kollegin Mariby heute die Frage stellt: „Ist die eigene Realität Realität?“

    Ein wichtiger Punkt über den ich nachdenken sollte.

    Falls meine Recherchen in dieser Richtung stecken bleiben, werde ich Sie oder Mallybeau Mauswohn um Unterstützung bitten.

    Bei Ihnen beiden habe ich das Gefühl, Sie können alles bewegen, was Sie möchten. Diese Bewegung, die sich auch in den Videos wiederspiegelt, ist meines Erachtens eine völlig neue Kunstrichtung, die schon als postdigital zu bezeichnen wäre, wenn man sie einordnen wollte, was aber sicher nicht der Sinn eines solchen Vergnügens ist.

    Schubladen haben wir schon genug – da können wir unsere Erlebnisse und Betrachtungen ruhig offen legen und nicht in einem dunklen Schubfach verstecken.

    Meine ich. Aber ich bin nicht sicher, ob das wirklich so ist. Warten wir es einfach ab! Oder?

    Gruß Heinrich

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    • Lieber Herr Heinrich,

      Danke! Ich bin zerknirscht und untröstlich, untröstlich zerknirscht, solle ich – falls ja, dann unbeabsichtigt – einen Kommentar von Ihnen gelöscht haben. Es war keine Absicht.
      Selbst die versehentliche Löschung eines Kommentars, den Sie gar nicht geschrieben haben, oder, den Sie zwar geschrieben, aber aus welchen Gründen auch immer, nicht abgeschickt haben, würde hier beim oesiblog die sofortige Einberufung der Personals, Feiertag hin oder her, zur Folge haben, mit der akribischen Aufgabe, Ihren Kommentar aus dem Wust absichtlich oder unabsichtlich gelöschter Kommentare herauszufinden und ihn unverzüglich wiederherzustellen. Sollte Ihr Kommentar tatsächlich unauffindbar sein, da Sie ihn zum Beispiel niemals geschrieben haben, dann beauftrage ich mein Team, einen Kommentar – in Ihrem Namen, versteht sich – zu verfassen und zwar so perfekt in Ihrem Geiste, dass selbst Sie denken werden, Sie hätten ihn selbst verfasst.
      Machen Sie sich bitte um Ihre Realität keinerlei Sorgen. Manchmal sind diese Dinger eben nur dazu da, um bereits im Keim erstickt zu werden … 🙂

      Herzlichst
      Herr Ösi
      (Ösi258: Völlig irreal, Herr Ösi, völlig irreal!)

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    • Servus,
      da schau her, wieder ein Ambros, den ich nicht kenne. Unglaublich, was der schon in den 70gern rausgehaut hat … und dann erst die Querflöte … hab soeben versehentlich ein Glas zertrümmert … die Fliege aber nicht erwischt … 🙂
      Schönen Sonntag äh Dienstag …

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  4. Danke. Eigentlich wollte ich ja … aber ohne alpenländischen Akzent geht es bei mir nicht … und da kam mir der virtuelle und akzentfreie Herr – zurzeit ziemlich unterbeschäftigt – gerade recht … 🙂

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    • Ah, lieber Herr Ösi-Sinatra!
      Sie haben eine ganz wundervolle Stimme.
      Lassen Sie die virtuellen Stotterer das nächste Mal ruhig in der Schublade. Ein Dialekt macht das Ganze ja erst richtig charmant und liebenswert … und das Liederl landet auf Hitliste No.1! 🙂
      Dialektkuh Mallybeau

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  5. Lieber Herr Ösi!
    Sie sind ja wirklich zauberhaft!
    Nun hat mein hinterwäldlerisches Almblatt doch tatsächlich die ösischen Weihen erhalten und darf in der Seitenleiste unter dem Katzenvideo prangen! Welch eine Ehre!
    Ich bin gerührt und danke vielmals.
    Dank Ihrer Präsenz auf dem Titelblatt, hat mein Käseblatt das erste Mal große Umsätze erzielt.
    Mit „Kuh reisst Weidezaun nieder – Sachschaden gering“ konnte bisher niemand so recht überzeugt werden. Wie gut, dass ich nun einen neuen Titelhelden habe! 🙂
    Herzliche Grüße aus der Almredaktion
    Mallybeau

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    • Liebe Frau Mallybeau,
      es ist mir eine Ehre und ein großes Vergnügen Ihr Almblatt, das alles andere als hinterwäldlerisch zu nennen ist, auf meiner bescheidenen Seite promoten zu dürfen. Nun, der Hinweis „gleich unterhalb von dem Katzenvideo“ mag ja auf den ersten Blick ein wenig dingens klingen, betrachten wir aber die Katzenvideowerbung genauer, erkennen wir, dass durch das ständige Katzenvideowerbungsgeblinke das Augenmerk des Betrachters automatisch auf das darunter liegende Objekt gelenkt und somit zum Almblatt-Klick regelrecht einladungsverpflichtet – man verzeihe mir dieses unsägliche Business-Deutsch – wird.
      Herzliche Sonntagsgrüße 🙂
      Herr Ösi
      (Marketing 4.0 oder 5.Irgendwas)

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    • Es klingt keineswegs dingens, lieber Herr Ösi. Weil wenn man die Seitenleiste von unten betrachtet, dann ist ja sozusagen das Almblatt oberhalb. Also zuerst an der Reihe. Dingens eben und deshalb keineswegs … 🙂

      Ihnen ebenfalls einen schönen Sonntag 🙂
      Mallybeau 0.0

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  6. Guten Morgen, lieber Herr Ösi!
    Sie haben die Laubsaug-Thematik der Allgemeinheit mal wieder brilliant vorweggenommen. Die hiesigen Tageszeitungen hinken da immer ein wenig hinterher. So fand ich dieses Bild heute in der Zeitung:

    Wie gut, dass ich bei Ihnen ein Dauerabo habe, sonst wäre ich mit aktuellen Neuigkeiten stets im Hintertreffen! 🙂
    Ich wünsche ein wunderschön laubfreies Wochenende im Paradies!
    Herzliche Grüße
    Mallybeau

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    • Ach ja, wenn nur jeden Tag solch herrliche Schlagzeilen die Titelblätter zieren würden. Ich hoffe ja insgeheim auf ein neues Ösi-Video, dem ich dann Ihren galanten Körper per Photoshop entnehmen kann, um ihn in weiteren Nachrichten zu platzieren. Es wäre schließlich jammerschade, wenn die guten Nachrichten ein Ende nehmen würden 🙂

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  7. Lieber Herr Ösi!
    Wenn ich mir eine Bemerkung erlauben darf: Ich habe gesehen, dass Sie unter Ihren Beiträgen immer recht wenig Stichworte angegeben haben. Und ich habe auf meiner Blockhütte festgestellt, je mehr Suchbegriffe ich dort platziere, desto größer ist natürlich auch die Chance, dass mein Artikel von anderen Lesern gefunden wird. Am besten eignen sich so ganz allgemeine Begriffe, wie Sie das ja auch bereits gemacht haben. Ich hätte beispielsweise noch hinzugefügt: Humor, Satire, Movie, Kurzfilm, fun, Musik, Kurzgeschichte, schreiben,… egal worum es eigentlich in dem Beitrag geht.
    Bitte entschuldigen Sie, dass ich mich da so einmische, Sie werden natürlich schon wissen, wie Sie das machen. Aber ich glaube, so erhalten Sie auf Dauer noch mehr Besucher, die Ihre Beiträge eindeutig verdient haben!
    Mallybeau … lässt Sie jetzt endlich in Ruhe …für heute 🙂

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    • Liebe Frau Mallybeau,
      manchmal wäre es schön, ich würde wissen, was ich da so mache …
      Vielen Dank für den guten Tipp.
      Sie dürfen sich jederzeit gerne einschalten … 🙂

      Herzliche Grüße
      Herr Ösi
      („Frau Saftschubse, vergessen sie ihren Feierabend, wir müssen nämlich noch …)

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  8. Pingback: Leaves Sucker | oesiblog

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