Blockbuster

2017 beginnt mit einem Paukenschlag.

Herr Ösi dreht den teuersten Film aller Zeiten. Mit einem Budget von 1 Milliarde US-Dollar übertrifft er alle bisherigen Produktionen. Das ist Weltrekord. Und zwar weltweit.

Dieser erste und wohl auch einzige Blockbuster des Jahres 2017 trägt, wie sollte es anders sein, den treffenden Namen „Blockbuster“. George Clooney und Brad Pitt, um nur einige Stars zu nennen, konnten für diese Megaproduktion gewonnen werden. Erster, weil er es satt hat, ständig nur diese bunten Kapseln zu vertickern, die ihm letztendlich auch noch die Show stehlen. Und zweiter, naja, nach seinen Eskapaden in letzter Zeit kann er ein bisschen Taschengeld gut gebrauchen.

oesiblog präsentiert seien treuen Leserinnen und Lesern schon heute die fast fertige Version von „Blockbuster“, die hier genauso gut „Blogbuster“ heißen könnte.

Gemütlich bei Blogpasta und einigen Roten – hier ist nicht die Politik gemeint – sitzt die Film-Crew nach Abschluss der Dreharbeiten im Studio und wünscht allen: eine gute Unterhaltung …

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26 Gedanken zu “Blockbuster

  1. So kann das neue Jahr beginnen!
    MGMHSÖ zeigt DEN langersehnten „Blockbuster“. Endlich hat das Nespressoschlürfen ein Ende. Die klirrende Kälte treibt die Zuschauer in die Kinohallen.
    Angezogen von der einzigartigen Kameraführung, dem unverwechelsbaren Soundtrack und den, wenn auch schon reichlich verbrauchten, Schauspielern aus Hollywood zwängt man sich in die warmen Polstersessel und starrt neugierig auf die Großbildleinwand.
    Endzeitstimmung in naher Zukunft in LA. Eine Thematik die den Menschen auf und unter den Nägeln und Schrauben brennt. Der Regisseur hat die Zeichen der Zeit erkannt und keine Kosten und Mühen gescheut, um diese Produktion aus dem eisigen Boden zu stampfen. Wahrlich ein kühnes Unterfangen bei schlappen 89 Grad Minus.
    Die trostlosen und verlassenen Einkaufszentren zeigen schonungslos unser verwahrlostes Dasein. Ein Blick in die Zukunft, der nichts Gutes verheißen lässt. Wer hätte geahnt, dass wir uns jemals so zugrunde richten würden? Doch dies trifft glücklicherweise nur auf LA zu. Für andere Städte besteht also noch Hoffnung.
    Die Spannung ist zum Greifen nahe. Die Betrachter sehen mit offenen Mündern dem unfassbaren Geschehen zu. Einige Kritiker fragen sich, ob dieser Film erst ab einem Alter von ca.99 Jahren zugelassen werden sollte. Zu direkt und eindeutig wird hier der Verfall der Gesellschaft gezeigt. Kaum zu verkraften für ein zartes Gemüt und Minderjährige.
    Und dann dies: Die Spannung erreicht ihren Höhepunkt und plötzlich: ein Spendenaufruf! Die Zuschauer können es nicht fassen. Hollywood hat nicht bezahlt. Wie kann man die MGMHSÖ-Productions nur so im Stich lassen? Ein Raunen geht durch die Kinos. Und die Zuschauer wissen genau, dass die hohen Herrschaften in Hollywood wohl kaum den Zahlungsaufforderungen nachkommen werden. Wer genug hat, will nur noch mehr und gibt nichts ab.
    Doch die treuen Fans der MGMHSÖ-Produktionen wissen Rat. Hier hilft man sich schließlich gegenseitig. Und so sehen sie sich im Jahr 2017 jede Vorstellung des „Blockbuster“ an und verlassen die Kinos erst wieder, bis die Produktionskosten eingespielt sind. Das Unterfangen dürfte möglicherweise weit über dieses Jahr hinausgehen und so hat Familie Meier in weiser Voraussicht bereits Bett und Kühschrank von zu Hause mitgebracht und vollzieht den Kinomarathon im Liegen.
    Herr Meier ist über das geizige Verhalten aus Hollywood fassungslos und empört und verspricht, keine weitere ihrer Produktion zu unterstützen.
    Herr Ösi hingegen hat es völlig richtig gemacht und Brad Pitt und George Clooney so gekonnt in Szene gesetzt, dass sie nicht einmal auf der Leinwand zu sehen sind. Das will der Zuschauer sehen!
    Derweil schüttelt Frau Meier die Bettdecken aus, schlürft einen Nespresso und wartet, bis die 56786544 Wiederholung des „Blockbuster“ ihren Lauf nimmt und die nächsten Euro eingespielt sind.

    Lieber Herr Ösi!
    Hier hat Ihre Filmfirma einen absolut fantastischen Blockbuster geschaffen, der nun trotz des fehlenden Schlusses die Kinos über Jahre hin füllen wird. Es ist wirklich eine Schande, dass man Sie finanziell so im Stich gelassen hat. Aber man hätte es sich ja denken können. Wie gut, dass Ihre treuen Fans zu Ihnen halten und Ihnen so nebenbei sicherlich auch noch einen weiteren Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde bescheren werden.
    Die Alm beliefert die unerschütterlichen Kinogänger gerne mit frischen Naturalien, so lässt sich der „Blockbuster“ bis zum bitteren Ende in Ruhe genießen!
    Ich werde jetzt meine sieben Sachen packen und ins nächste Almkino umziehen, um Ihr Meisterwerk die nächsten Jahre betrachten zu können. Das Survival-Cinema kann beginnen! 🙂
    Herzliche Grüße aus der klirrenden Kälte
    Mallybeau
    PS: Ich hoffe, dass es in Malibu 2036 nicht auch so aussieht wie in LA!

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    • Am Set:

      Saftschubse: Livanto, Livanto.
      Herr Ösi: Wie meinen?
      Saftschubse: Livanto, Livanto. Das waren seine letzten Worte. Dann ist er eingeschlafen.
      Herr Ösi: Was? Doch nicht etwa im …
      Saftschubse: Doch, im Wagen. Jetzt pennt er wie ein Baby.
      Herr Ösi: Dem Kerl werd‘ ich Beine machen!
      Saftschubse: Livanto. Livanto.
      Herr Ösi: Nix Livanto. Die Leviten werde ich ihm lesen! Auf dem Set wird gearbeitet, nicht gepennt. Hier auf diesem Set wird der nächste Trend gesettet. Der Trend von morgen, von übermorgen, fürs nächste Jahrtausend.
      Saftschubse: Aber sie können doch nicht einen George Cloo …
      Herr Ösi: Und wie ich kann!
      Saftschubse: Livanto?
      Herr Ösi: Nix Livanto. Bringen sie mir einen ordentlichen Espresso. Einen Doppelten. Avanti, avanti.
      Saftschubse: Sonst wird er granti. – Äh, bin schon unterwegs.
      Herr Ösi: Warten sie. Und der Text?
      Saftschubse: Den hat er vergessen. Er sagte immer nur: Livanto, Livanto.
      Herr Ösi: Vergessen? „My name is Ralph Henderson. Ralph Henderson is my name.“ Das ist sein Text für’s erste Drittel. Wie kann man den vergessen?
      Saftschubse: Er macht halt viel auf Kapsel. What else. Kapsel hin, Kapsel her.
      Herr Ösi: Kapsel! Kapsel! Mir platzt auch gleich meine Kapsel. Irgendwie hab ich es geahnt: Es ist ein Fehler, einen Schauspieler aus der Dauerwerbesendung abzuziehen, um ihn für einen Blockbuster zu engagieren. Wo ist mein Espresso?
      Saftschubse: Bin schon unterwegs.
      Herr Ösi: Äh, da ist noch ein Problem. Unsere Zahlungsaufforderung an die Mogule klingt für manche Zuschauer, die mit unserer komplexen Materie nicht vertraut sind, wie ein Spendenaufruf. Wer hat denn diesen Mist so ungeschickt formuliert.
      Saftschubse: Das waren sie, Herr Ösi.
      Herr Ösi: Nun ja, nun ja. So eine Formulierung ist immer eine Sache der richtigen Interpretation, finden sie nicht? Das kann man so oder auch so auslegen.
      Saftschubse: Durchaus, durchaus. Wie Recht sie haben. So eine Interpretation muss richtig interpretiert werden, sonst ist die ganze Formulierung für die Katz, beziehungsweise umgekehrt.
      Herr Ösi: Umgekehrt? Krieg ich endlich meinen Espresso?
      Saftschubse: Bin schon unterwegs.
      Herr Ösi: Gibt’s was Neues vom Zahlungseingang?
      Saftschubse: Negativ.
      Herr Ösi: Schicken sie mal diesen Herrn Machete rüber zu den Jungs, damit er sie auf Vordermann bringt. Und sagen sie ihm, er soll das große Messer nicht vergessen. Wo … wo ist er eigentlich? Schläft der vielleicht auch irgendwo?
      Saftschubse: Nö, der ist bloß eingefroren. Sobald der Strom wieder läuft, werden wir ihn enteisen.
      Herr Ösi: Na sauber, jetzt auch noch ein Stromausfall. Haben wir denn niemanden, der diesen zahlungsunwilligen Mogulen ein wenig auf den Zahn fühlen kann?
      Saftschubse: Ich hätte da so ein Gerätchen in meinem Schrank … wenn sie wissen, was ich meine. Ich hol ihnen den Espresso.
      Herr Ösi: Lassen sie nur. Den kann ich mir auch selber holen. Kümmern sie sich lieber um unseren Kontostand.
      Saftschubse: Ratatata, Ratatata. Ich mag dieses Knattern der Kettensäge am frühen Morgen …

      Liebe Frau Mallybeau,

      vielen Dank für Ihre Unterstützung. Da „Blockbuster“ über Jahre hinaus in den Kinos dieser Welt gezeigt werden wird und die Menschen sich nicht auf Dauer von Popcorn und Gummibärchen versorgen lassen, biete ich Ihnen hiermit an, die Kinos künftig mit almfrischen Köstlichkeiten zu versorgen, während ich … entschuldigen Sie bitte, aber der Ticker meines Kontostandes schnellt geradezu atemberaubend in die Höhe. Tja, Frau Saftschubse leistet schon früh am Morgen ganze Arbeit …

      Herzliche Grüße 🙂
      Ihr
      Herr Ösi

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    • Lieber Herr Ösi!

      Sie haben völlig Recht. Es ist wirklich sehr schwierig, mit einem verweichlichten Nespresso-Werbestar zu arbeiten. Nicht nur, dass er es nicht schafft, den einfachsten Regieanweisungen Folge zu leisten, er widersetzt sich auch den Anweisungen Frau Saftschubses. Ein Blick hinter die Kulissen des Ösiblog zeigt einmal mehr, wie schwer Sie es mitunter mit diesen Hollywoodgrößen haben …
      Umso bemerkenswerter, welch fantastischer Film dabei entstanden ist.
      Nochmals meine Hochachtung vor diesem brillianten Meisterwerk!

      Herzliche Grüße von
      der applaudierenden Alm 🙂
      Mallybeau

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    • Danke, danke, liebe Frau Mallybeau,

      früher hat man den Zuschauer am Ende des Film darauf hingewiesen, dass ihm in den nächsten Jahren noch eine Fortsetzung ins Haus steht.
      Heute lässt man den Schluss ganz einfach weg ,,, und wenn das Budget reicht, gibt es eine Fortsetzung.
      In Zukunft wird der Hauptfilm entfallen … die Vorstellung endet nach der Werbung. Das kommt den Zuschauern zugute, denn die haben schließlich noch anderes zu tun als sich zu vergnügen.
      Für uns Filmschaffende bedeutet dies ebenfalls eine Erleichterung. Der Stress am Set wird entfallen, weil der Set entfällt. Das freigesetzte Filmpersonal könnte zum Teil von der Werbeindustrie übernommen werden. Einer, der nachweisbare Erfolge im Tele-Verkauf von zum Beispiel Pfannen mitbringt, dürfte somit klar im Vorteil sein … 🙂

      Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend
      Herr Ösi

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  2. Liebe Herr Ösi,
    ich habe Sie enttarnt! Von wegen Los Angeles 2036!
    Das ich nicht lache!
    Wenn man bei 2:36 mal ganz aufmerksam die Aufnahmen anschaut,

    sieht man, wie der Fahrer beim Lenken seine rechte Hand bewegt

    und in der Vergrößerung sieht man seine Armbanduhr.
    Ich habe das Bild anschließend mal scharf gestellt und konnte auf der Uhr das Datum lesen.
    Darauf stand eindeutig 2026!
    Entweder hat Ihr Zeitreiseleiter gefuscht, oder Sie wollen uns in Sicherheit wiegen, dass die Klimakatastrophe erst 2036 abgeschlossen ist und wir bis dahin noch munter Benzinautos kaufen,
    So oder so, nicht sehr glaubhaft!
    Ich werde also nur befürworten, dass Ihr Blogbuster die Oskars für Regie, Idee, Hauptdarsteller, Kamera, Maske, Bühnenbild und Catering bekommt, aber nicht in der Rubrik Krimi oder Fantasy, sondern nur als Dokumentarfilm bewertet wird. Da wird nicht so genau geprüft, ob alles der Wahrheit entspricht!.
    Gruß Heinrich E. F. Heinrich
    Vorsitzender der Jury der BlogOskarLeihArbeitsFirma

    Gefällt 3 Personen

    • Lieber Herr Heinrich,

      Ich habe noch zu den Komparsen gesagt: bitte geben sie auf jedes noch so kleine Detail peinlichst Acht. Wobei … am Vortag wurde hier eine deutsche Großproduktion abgedreht, in der es von Schildern wie Edeka, Deichmann, C & A und so weiter nur so wimmelte. Der Rückbau der Kulissen in das ursprüngliche Los Angeles hätte Wochen, wenn nicht Monate in Anspruch genommen, eine Zeit, die wir nicht hatten, weshalb ich sagte: wir verzichten auf den Umbau, erstens, weil es eh keiner merkt, und zweitens, weil diese Konzerne ihr Hauptgeschäft längst außerhalb von Deutschland bestreiten.
      Und jetzt das. Ich hätte wissen müssen, dass Sie uns wegen einer unglücklich eingestellten Armbanduhr überführen. Sherlock Holmes hätte wie Sie bei 2:36 die detektivische Notbremse gezogen und dem schändlichen Treiben ein Ende bereitet. Der Fahrer der Limousine ist übrigens auf der Stelle geflogen. Nein, nicht zurück nach Europa, sondern hinein in den Pazifik, der, das müssen Sie mir glauben, von einer der Jahreszeit entsprechenden Eisschicht bedeckt war, die zwar einiges aushält, aber unter dem Gewicht des angeflogen kommenden Komparsen barst wie … wie … wie … wie Sie sehen, bin ich noch immer außer mir ob dieser unverzeihlichen Unzulänglichkeit.
      Soeben habe ich persönlich das Downgrade für „Blockbuster“ in die Kategorie Dokumentarfilm veranlasst.

      Gruß
      Herr Ösi
      (sichtlich zerknirscht)

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    • Lieber Herr Ösi!
      Ich glaube, sie können sich getrost wieder entknirschen. Denn diese Feinheit mit der Uhr kann mal wieder nur dem findigen Herrn Heinrich mit dem Röntgenblick auffallen. Die Otto-Normal-Zuschauer und Kühe nehmen so etwas gar nicht wahr, wie Sie ja an meiner oberflächlichen Filmbeschreibung bemerkt haben.
      Und das Downgrade zur Kategorie Dokumentarfilm würde ich umgehend rückgängig machen. Meines Erachtens haben Sie ausgezeichnete Chancen, den Oscar für die Sparten „Crime“, „Sciencefiction“ und „Action“ zu erhalten, aufgrund Ihres schnellen Handelns bezüglich des Limousinenfahrers, der auf so spektakuläre Weise im Pazifik gelandet ist. Wenn das keine 180-Grad-Wendung im Handlungsstrang ist! Eine absolut gekonnte Meisterleistung des Regisseurs! Dieser Film füllt dermaßen viele Facetten aus, dass sie sich dem Betrachter erst nach mehrmaligem Schauen erschließen. Bemerkenswert!
      Herzliche Grüße
      … ich hoffe, Sie sind nicht mehr so zerknirscht!
      Mallybeau
      PS: Und natürlich dürfte Ihnen auch ein Oscar vom Tierschutzbund gewiss sein, der Ihre Maßnahme hocherfreut begrüßt, dass Sie den altgedienten MGM-Löwen nun endlich in die Freiheit entlassen haben und ein anderer Brüller seine Arbeit verrichtet! 🙂

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    • Lieber Herr Heinrich!
      Ihre scharfe Beobachtungsgabe ist wirklich beängstigend. Mir rinnen bereits die Schweißperlen von der Stirn. Denn ich habe die leise Befürchtung, dass sich in meinen Filmen auch einige Leichtsinnsfehler eingeschlichen haben. Und jetzt wo ich weiß, dass Sie sogar Vorsitzender der Jury der BlogOskarLeihArbeitsFirma sind, keimt die Ahnung in mir auf, dass Sie als getarnter Hollywood-Agent auf den Bloghütten unterwegs sind, um die größten Fehler in unseren Filmen zu unterbinden. Das kann ja heiter werden 🙂
      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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    • Obwohl die beiden bis weit über 2036 hinaus eine Festanstellung beim oesiblog bekleiden, kann eine Schirmherr- oder Patenschaft durchaus angestrebt werden.
      Ihr Eigensinn gepaart mit einer Portion Übermut ist dabei nicht zu unterschätzen … 🙂

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    • Ich schreibe mal wieder gehörig am Thema vorbei und war gedanklich bei den Mäusen, die doch diesmal gar keinen Auftritt hatten …
      Trotzdem hat mein oberer Kommentar betreffend dem Blogbusterösilöwen seine Gültigkeit … 🙂

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  3. Erleichtert bin, das Video nicht ein siebentes Mal anschauen zu müssen, weil mir partout kein zweites Viechi unterkam, und falls doch, dann höchstens in perfekter Tarnung, was – nach Genuss des Heinrich’schen Enttarnungskommentars – nicht auszuschließen gewesen wäre, zumal jedes Jährchen mehr auf meinem geschundenen Buckel mir rät, mich verstärkt nur noch mit dem Wesentlichen in diesem Leben zu befassen.

    Und dann zum Glück doch noch die Auflösung, herzlichen Dank für solch wertvollen Dienst am Kunden. Die Paten rissen sich bereits um die Schirmherrschaft, weshalb es sehr gelegen kommt, dass die Mäuse gerechterweise noch rasch in Erinnerung gerufen wurden, damit der Ösilöwe von soviel Zuspruch nicht gänzlich überfordert wird und bei den künftigen Produktionen womöglich noch gequälter dreinschauen muss …

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  4. In der ersten Zeile steht geschrieben:
    2017 beginnt mit einem Paukenschlag

    Ich habe diesen Paukenschlag wirklich gehört! Das war ein sehr nachhaltiger Paukenschlag!
    Aber eben, vor 5,9 Minuten ist er verhallt. Es ist ganz still. Bedeutet das nun, dass 2017 vorbei ist?
    Das ist ja schade. Es hatte eigentlich ganz prima begonnen und ich dachte, dass das nun so weiter geht. Nun ist 2017 schon wieder vorbei, ohne dass wir einen Jahresrückblick schreiben konnten. 😦

    Rückblickend war das ein sehr kurzes Jahr. 2017.01.11
    Ok, dann heißt das nächste Jahr sicher 2017.01.12
    Bin gespannt, wie lange das dauert, ob es neue Feature gibt und ob die alten Bugs behoben sind.

    Wenn nicht, laden wir uns einfach nochmal ein neues Jahr runter. Kostet ja nix. free year
    Oder sollten wir lieber eine Vollversion kaufen? Ohne Werbung.
    Da würde ich erstmals ein Abo begrüßen – eines, das sich automatisch immer wieder bis 2058 verlängert.

    Und was ist, wenn nun einer noch einmal auf die Pauke haut? Dann sollte der Paukenschlag länger anhalten. Vielleicht eine Musik komponieren, für Pauke und Triangel. Dann kann die Triangel die Lücken füllen, während der Paukist mit dem Knüppel ausholt – oder so.

    Jetzt wieder ernsthaft. Wollte ich eben als Gag, die Triangel durch eine Trillerpfeife ersetzen. Dabei wäre das gar nicht so verkehrt gewesen, denn laut Wikipedia ist eine Trillerpfeife tatsächlich auch ein Musikinstrument! Das hätte ich nie für möglich gehalten. 😉

    Gruß Heinrich

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    • Lieber Herr Heinrich!
      Man glaubt gar nicht, wie viele Menschen ein 5-8-jähriges Studium an einem Musikkonservatorium durchlaufen müssen, bevor sie die anspruchsvolle Aufgabe einer Trillerpfeifenpfeifung am Bahnhof Hintertupfingen übernehmen dürfen. Und dabei dürfen diese Musiker oft gar nicht im Konzert der Großen mitspielen. Aber die meisten pfeifen da sowieso drauf 🙂
      Herzliche Grüße aus dem Muhsizierzimmer
      Mallybeau

      Gefällt 2 Personen

    • Lieber Herr Heinrich,

      die Vereinigung Europäischer Ohrenärzte wollte den Paukenschlag per Dekret ganzjährig hörbar durchsetzen, scheiterte jedoch am Veto aller übrigen Ärzteverbände, die, um ihre Kundschaft fürchtend, sofort von „unlauterem“ Wettbewerb sprachen und das Vorhaben unterbanden.
      Sprachwissenschaftler erörtern nun die Frage, ob es sich beim ganzjährig ertönenden Paukenschlag nicht eher um einen „lauteren“ als um einen „unlauteren“ Wettbewerb gehandelt hätte. Das Urteil steht noch aus … 🙂

      Herzlichst
      Herr Ösi

      PS: Das Runterladen eines beliebigen Jahres mittels App, steht im Moment nur „Künstlichen Intelligenzen“ zur Verfügung. Das Problem dabei ist nicht der Download an sich, als vielmehr eine Gemütslage, die wir gern mit dem Wort „Nostalgie“ beschreiben und die ganz und gar nicht zu Robotern zu passen scheint. Der oesiblog wird in Kürze ausgiebig dazu berichten …

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  5. Lars von Trier und seine Mitstreiter vom dänischen Dogma 95 wären stolz auf diese Produktion, die natürlich nicht alle Anforderungen einhält, die Dogma 95 formuliert hat, aber tatsächlich fast alle! Unglaublich ist diese Handkamera, die realen Drehorte und der vollständige Verzicht auf Effekthascherei. Auch die langen Einstellungen, die uns an Rainer Werner Faßbindern denken lassen, dürfen nicht unterschlagen werden. Ich habe auch die Blocks gesehen, die den Namen Blockbuster rechtfertigen, auch die angedeutete und sofort wieder zurückgenommene Verfolgungsjagd ist mir nicht entgangen. Ein Oscar sollte schon drin sein, neben dem für den Originalsoundtrack natürlich, an dem auch Carl Orff seine Freude gehabt hätte.

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