Master-of-the-Universe

Präsentation der Herbstergebnisse:

Herr Ösi: Die aktuellen Zahlen, wenn ich bitten darf.
Fräulein Saftschubse: Sieben Downloads.
Herr Ösi: Was?!
Fräulein Saftschubse: Für Europa, wohlgemerkt.
Herr Ösi: Okay. Ist schlimm, aber lassen sie uns eins nicht vergessen: Die Earthly Extraterrestrial Translator App haben wir hauptsächlich für den verrückten US-Markt konzipiert.
Fräulein Saftschubse: Hier steht die schwarze Null.
Herr Ösi: Treiben sie mich nicht in den Wahnsinn!
Fräulein Saftschubse: Wenn ich’s ihnen sage.
Herr Ösi: Kein Download?
Fräulein Saftschubse: Kein einziger.
Herr Ösi: Weihnachten steht vor der Tür. Die Leute stellen sich wie alle Jahre die Frage: Was soll ich bloß schenken? Was? Was? Was? Hat ja ein fast jeder schon ein fast alles. Während wir unsererseits …
Fräulein Saftschubse: … klingelingeling, klingelingeling, klingelingeling, das optimale Weihnachtsgeschenk überhaupt …
Herr Ösi: … das man sich vorstellen kann, in die Handys hinein verfrachten könnten, hier betone ich das Wort könnten, würde man die App, die wir, großzügig wie wir sind, kostenlos zum Download anbieten, auch downloaden, gehen den Leuten auf der Suche nach dem idealen Geschenk die Ideen aus. Sie irren herum, eilen von Kaufhaus zu Kaufhaus, sehen die Bäume vor lauter Wald nicht mehr und verzweifeln regelrecht an der weihnachtlichen Geschenkfrage. Viele zerbrechen an ihr. Landen schließlich in der Klapse.
Fräulein Saftschubse: … in der es, glauben wir glaubhaften Augenzeugen, im Vergleich zu hier draußen ziemlich normal zugehen soll.
Herr Ösi: Das hilft uns nicht weiter.
Fräulein Saftschubse: Wie Recht sie haben.
Herr Ösi: Konklusion?
Fräulein Saftschubse: Wir brächten eine Art Werbe-Video. So was zieht immer.
Herr Ösi: Eine ausgezeichnete Idee! Hop hop, an die Arbeit …

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22 Gedanken zu “Master-of-the-Universe

  1. Mallybeau: Herr Schrödinger, Herr Schrödinger! Wo sind Sie?
    Herr Schrödinger: Hiiier (sitzt vor dem Fernseher und lauscht der Pressekonferenz zu der gescheiterten Jamaikakoalition).
    Mallybeau: Ah, da sind Sie ja. Sagen Sie, haben wir noch etwas Geld im Sparstrumpf, um uns ein Handy oder Tablet leisten zu können?
    Herr Schrödinger: Nein.
    Mallybeau: Sicher?
    Herr Schrödinger: Neiniger geht`s nicht. Warum?
    Mallybeau: Haben Sie nicht das grandiose Werbevideo vom Ösiblog gesehen? Wir sollten uns wirklich die Extraterrestrial Translator App downloaden.
    Herr Schrödinger: Doch habe ich gesehen. Alle 2 Minuten wird es eingeblendet, damit die Phrasendrescherei der Politiker nicht allzu langweilig wird.
    Mallybeau: Und, was meinen Sie? Wär das nichts?
    Herr Schrödinger: Doch. Klar. Schon. Aber wie gesagt, kein Geld in der Kasse.
    Mallybeau: Naja, man kann nicht alles haben.
    Herr Schrödinger: Manchmal wärs aber schon praktisch.
    Mallybeau: Was?
    Herr Schrödinger: Wenn man das ein oder andere noch hätte.
    Mallybeau: Zum Beispiel?
    Herr Schrödinger: Könnte Herr Ösi nicht einen Politiktranslator erfinden? Oder eine App, die alle Meinungen aus den Parteien zu einer vermengt und am Ende endlich mal was Vernünftiges dabei rauskommt.
    Mallybeau: Keine schlechte Idee.
    Herr Schrödinger: Sag ich doch. Oder am besten gleich einen Lindner-Eliminator. Einen „Master-of-Geschwätz“ können wir nicht brauchen.
    Mallybeau: Stimmt. Wir brauchen jetzt einen „Master-of-the-Bundesrepublik“.
    Herr Schrödinger: Sie sagen es. Könnte auch der Name eines Brettspieles sein. Wäre wirklich eine tolle Geschenkidee.
    Mallybeau: Na dann gehen Sie doch mal in Ihren Hobbykeller und basteln etwas zusammen.
    Herr Schrödinger: Mache ich. Und in Kombination mit Herrn Ösis „Master of-the Universe“ gibt das ein grandioses Christmas-Super-Package. Warum werden wir uns immer so schnell einig und in Berlin scheint das niemand hinzubekommen?
    Mallybeau: Keine Ahnung. Diese Frage beantwortet die extraterrestrial App leider nicht … 🙂

    Lieber Herr Ösi!
    Ein perfektes Werbevideo rechtzeitig vor dem Black Friday und der hektischen Weihnachtszeit! Ich hoffe sehr, dass alle den Trend hin zur Extraterrestrial-App endlich erkennen und die Download-Zahlen explodieren. Herr Schrödinger hat rasch seine Laubsäge zur Hand genommen und einige Politikerfigürchen in heroischem Gewande geschnitzt. Das Brettspiel für die ganze Familie ist komplett. Und gemeinsam mit Ihrer App halten wir dieses Bundle für unschlagbar. Auch wenn man kein Handy hat 🙂

    Herzliche Grüße from Planet Earth and a wonderful extraterrestrial day
    Mallybeau

    Gefällt 3 Personen

    • Liebe Frau Mallybeau,

      welch eine geniale Idee, die Translator App um ein Brettspiel zu ergänzen! Die ultimative, grenzüberschreitende Symbiose aus digitaler und analoger Welt.
      Und so funktioniert’s: Solange das Spiel gespielt wird – und es scheint sich um ein nie enden wollendes zu handeln – so lange wird auch in der Wirklichkeit keine funktionierende Regierung zustande kommen. Das bedeutet, ohne reguläre Regierung sind die Politiker (in beiden Fällen) außerstande, ihre Dummheiten wie gewohnt in die Tat umzusetzen, da ihnen die benötigten Genehmigungen und Voraussetzungen fehlen. Die leidgeprüften Menschen halten inne und freuen sich über den ungewohnten Stillstand im Lande. Endlich Ruhe. Sie atmen, zum erstem Mal seit langem, auf.
      Dann fallen die Würfel. Es ist ein bisschen wie Monopoly. Es gibt Ereignis-Karten und Politiker-Karten, wobei auf letztgenannten immer derselbe Text steht: „Geh nicht über Los, zieh kein Geld ein, sondern geh direkt ins Gefängnis!“ Es ist, als würde Weihnachten und Ostern auf ein und denselben Tag fallen. Auftritt des Bundespräsidenten und der Kanzlerin. Ihr Gefasel wird in der Sprache der Extraterrestren übersetzt. So klar und deutlich haben wir sie noch nie gehört. Herr Schrödinger sägt ein ungelenkes Männchen aus dem Holz und fragt: „Was reimt sich auf blöder?“ und präsentiert dem verblüfften Volk den neuen Ministerpräsidenten für Bayern. „Nur der alte war doofer, nämlich der …“
      Obwohl es recht kalt draußen ist, versammeln sich die Menschen im Freien, in Parks, in Fußgängerzonen, auf Bahnhöfen, vor roten Ampeln … und spielen überall dasselbe Spiel „Masters of the Bundesrepublik“. Und je zahlreicher sie es spielen, umso deutlicher erkennen sie, wie unnötig diese Horden aus Lackaffen letztendlich sind, die sie – an ihren Bedürfnissen vorbei – jahrzehntelang regiert, unterdrückt und versklavt haben. Beherzte Bauarbeiter besteigen Bagger beziehungsweise Planierraupen und machen zahllose Regierungsgebäude dem Erdboden gleich. Die Gefängnisse platzen aus allen Nähten, können sie doch nicht alle Politiker, hinunter bis zum letzten Dorftrottel, fassen.
      Endlich ist es so weit: Das Volk ruft die Demokratie aus! Diesmal gottlob die richtige.

      Liebe Frau Mallybeau,
      manchmal muss man auch ein bisschen träumen dürfen, und wer weiß, man sollte niemals sagen, es wäre irgendwann für irgendwas zu spät, auch wenn es noch so unwahrscheinlich scheint.

      Herzliche Grüße und ein wunderschönes Wochenende 🙂
      Herr Ösi
      (Heute Revoluzzer)

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    • Toll! Ich bin begeistert, lieber Herr Che Ösi. Wir sollten viel öfter den Revoluzzer in uns rauslassen, die Würfel auf die Straße schmeissen und Ereigniskarten ziehen.
      Und das mit dem träumen sehe ich ganz genau so. Man kann sich gar nicht fest genug an illusorisch fantastischen Utopien festhalten. Dann werden Träume viel eher wahr als man denkt … denk ich mal 🙂
      Ich wünsche Ihnen ebenfalls ein wunderschönes Wochenende
      Herzliche Grüße, auch an Frau Saftschubse und die Mäuse
      von der frühlingshaft warmen Alm 🙂
      Mallybeau

      Gefällt 1 Person

  2. Diese fabelhafte App kann Leben retten! Aber wie so oft zeigt sich die Menschheit unfähig vorzusorgen und sich vor eventuellen Bedrohungen zu schützen. Wenn dann erst mal das Ufo im eigenen Vorgarten zur Landung ansetzt, wenn danach das eine oder andere Familienmnitglied durch den schrecklichen Saugrüssel im Inneren des Ufos verschwindet, wenn aus dem Ufo-Lautsprecher das brutalstmögliche Außerirdisch ertönt. ist man vermutlich zu aufgeregt,um mit zitternden Fingern die Earthly Extraterrestrial Translator App herunterzuladen. Dann hilft kein „Hätte ich doch!“ und „Wie konnte ich nur?“ Also lieber heut als morgen runterladen!

    Gefällt 2 Personen

  3. Es ist mir unverständlich, dass die App nicht läuft.
    Noch immer sehe ich Menschen, die Tag für Tag ihr Handtuch mit sich herum schleppen. Das haben sie, aber ihre App….Fehlanzeige. Sie müssen unbedingt einen Hinweis in das Buch „Per Anhalter durch die Galaxis“ drucken lassen.
    Handtücher sind doch nicht mehr zeitgemäß.

    Gefällt 2 Personen

  4. Ich vermute, die App wird im Darknet unter der Hand zu horrenden Preisen gehandelt. Wovon der geniale Erfinder Herr Ösi natürlich keinen Cent sieht.
    Das ist das Schicksal viele Künstler, dass Raubkopien den Umsatz vernichten, oder „vergessene“ Patentanmeldungen die Nachmacher auf den Plan rufen – ich denke da an den Schweizer Erfinder der Digitaluhr, der zu langsam war und die Japaner vor ihm das Patent angemeldet haben.
    Lieber Herr Ösi, ich weiß nicht, ob die Ösis ebenso langsam wie die Schweizer sind, aber ich kann nur für Sie hoffen, dass Sie nun wenigsten durch die Werbeeinnahmen reich werden!
    Gruß Heinrich

    Gefällt 2 Personen

    • Lieber Herr Heinrich,

      ich muss Ihnen gestehen, dass die Ösis noch langsamer sind als die Schweizer. Aber wie heißt es so schön bei Matthäus 19,30? (hier ist nicht Lothar gemeint) „Die letzten werden die ersten sein.“
      Leider hat er vergessen, seinen Spruch durch aussagekräftige Statistiken zu untermauern, überliefert ist bloß der Zusatz 19,30, was irgendwie an eine Uhrzeit erinnert. Künftig werde ich um ½ 8 an Reichtum denken, in der Hoffnung, dass dieser Kelch nicht an mir vorübergeht (Markus 14 Uhr 36 oder ähnlich)
      Sollte es tatsächlich nichts werden mit Reichtum, führe ich einfach diesen oesiblog weiter …

      Gruß
      Herr Ösi

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  5. ja sorry herr ösi und frau sääftschubbse
    ich hab die ganzen besucher
    wechgeleitet
    😦
    von ihrem blog 😦 😦
    die ganzen internetzzionalen besucher sind irgendwie bei mir
    gelandet
    zumindest den zahlen nach ^^
    wenn sich das ausweitet werde ich 2 cent verlangen
    als eintritt
    selbstverständlich für die hundefutterkasse
    von irgendwas muß ich ja im alter leben wenn ich keine
    pittbulls mehr erziehen kann
    und keine mäuse jagen
    was sich reimt auf blöder ?
    natürlich
    – schnööder –
    is doch wohl nich wirklich ne frage von ihnen gewesen 🙂
    dinger reimen sich da nich drauf
    auch keine schrö
    😀 😀
    gruß bella 🙂

    Gefällt 1 Person

    • Liebe Bella
      ist nicht schlimm
      sag ich mal
      gar nicht
      die Umleitung der Besucher
      auf deine Seite
      ja
      ist ganz normal
      da wo die Äktschn äktscht
      ohne Ende
      Löcher gebuddelt
      Wildsäue gejagt
      Insektenhotels gebaut
      äh … werden
      während hier
      erstmal vom Theoretischen her
      in die Komplexität
      der Aliensprache
      gewissermaßen kompliziert
      eingeführt werden muss
      hast du
      die Maus
      ausgebuddelt
      UND verzehrt
      (ich war verwundert)
      (wen wundert’s?)
      (dachte nur die Katz et cetera)
      wenn der Außerirdische
      sollte er es wagen
      sich anschickt
      dich hochzubeamen
      wie wir es aus Filmen kennen
      ins Raumschiff hinein
      ist ein beherztes Bellen
      einer jeden App
      ziemlichst überlegen 🙂
      überlege ich gerade
      Gruß
      Herr Ösi

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