alles außer irdisch

Ein Film über Außerirdische sollte mit einleitenden und erklärenden Worten beginnen.
Sagt wer?
Sagen die Experten. Man denke nur an Orson Welles und seine fiktive Radiosendung von 1938, mit der er eine Massenpanik auslöste.
Da war ich im Urlaub.
Genug der einleitenden Worte. Film ab…

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19 Gedanken zu “alles außer irdisch

  1. Herrn Ösi wird eine weitere Spritze verabreicht.
    „Er fantasiert“, denken die Ärzte. „Wer glaubt schon an Außerirdische? Gibt es doch gar nicht!“
    Doch halt, die treuen Leser des Ösiblogs wissen natürlich, wem sie ihr Vertrauen schenken können. Werden solch stichhaltige Beweise in Text und Bild geliefert, kann es sich nur um einen knallharten Tatsachenbericht handeln, der unter keinen Umständen unter den Teppich gekehrt werden sollte.
    Die Außerirdischen sind gelandet. Im Wasser. Erleichtert atmet die Alpenregion auf. Doch was passiert, wenn die pubertierenden Aliens den entspannten Wasserspielen entwachsen sind? Haarsträubende Aufnahmen der Zerstörungswut lassen nichts Gutes erahnen. Also ist Vorsicht geboten.
    Nehmen wir uns den Workshop zu Herzen.
    Um festzustellen, ob die Außerirdischen bereits dicht um das geliebte Eigenheim versammelt sind, werden mit dem auf dem Fensterbrett griffbereit stehenden Feldstecher sorgsam alle umliegenden Balkone und Hausfassaden nach außergewöhnlichen Dekorationselementen abgesucht.
    Selbst wenn nichts Ungewöhnliches zu entdecken ist, sollte man sich im nächstgelegenen Ortskern vorsichtig umsehen, ob beliebte Plätze weiterhin von den Einheimischen belegt sind oder die drohende Leere schon eingesetzt hat.
    Um auf Nummer sicher zu gehen, ist die Ausschau nach den geheimnisvoll auf der Stelle fliegenden Möwen unumgänglich. Diese Tiere spielen eine entscheidende Rolle in schicksalsträchtigen Begebenheiten. Man denke nur an Hitchcocks Film „Die Vögel“ oder an den Hollywoodklassiker „Moby Dick“, wo ein Schwarm kreischender Möwen das Auftauchen des sagenumwobenen Wals ankündigt.
    Und sehen wir tatsächlich den ungeliebten Nachbarn versteinert vor seiner Garageneinfahrt stehen, wissen wir, dass es ernst wird.
    Als Nordländer sieht man natürlich umgehend besorgt in die möglicherweise leeren Fischernetze. In Alpenregionen wird geraten, die Einkaufsnetze zu überprüfen und sie bei beträchtlicher Leere sicherheitshalber mit Obst und Gemüse zu füllen. Dies könnte die Ankunft der Aliens möglicherweise etwas verzögern.
    Die Aufmerksamkeit ist also geschärft. Sollte nichts Auffälliges zu verzeichnen sein, können wir getrost die Trainingshose überstreifen, die Füße auf den Tisch legen und entspannt das Samstag-Nachmittag-Programm im ZDF betrachten (auch wenn erst Freitag ist).
    Sprechen jedoch alle Anzeichen dafür, dass die Außerirdischen bereits direkt vor der Haustüre verweilen, liegt es im Ermessen des Betrachters, was nun zu tun ist.
    Höflich die Türe öffnen und die Gäste zu Kaffee und Kuchen einladen? Oder doch lieber in der Vorratskammer verschanzen und hoffen, dass die Meute rasch wieder von dannen zieht?
    Während allerorts nun heftig gegrübelt wird, konnte Frau Saftschubse Herrn Ösi Dank Kettensäge aus der Nervenheilanstalt befreien. Die Spritze wurde dem Oberarzt verabreicht und wir freuen uns, dass Herr Ösi die Kurve gekriegt hat … wenn er nicht längst in ein Raumschiff gestiegen und mit den Außerirdischen hinfort in die Unendlichkeit geflogen ist. 🙂

    Lieber Herr Ösi!
    Ihr fantastischer Dokumentarfilm mit bisher noch nie dagewesenem Beweismaterial über die Existenz der Aliens hat uns allen die Augen geöffent. Selbstredend haben wir umgehend Ihren Workshop absolviert und können vermelden, dass auf der Alm momentan keine Außerirdischen zugegen sind. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Wir bleiben in jedem Falle wachsam und werden Ihr Video im Internet und im www rasch verbreiten, damit alle gerüstet sind. Ihre Recherchen sind wie immer lückenlos aufgearbeitet und von musikalischer Brillianz untermalt. Ein unverkennbares Markenzeichen Ihrer Produktionsfirma.
    Sollten Sie sich bereits in anderen Umlaufbahnen befinden, bitten wir um Mitteilung der neuen Blogfrequenz. Neuigkeiten from outta space wollen wir in keinem Falle versäumen. Vielen Dank. Over and out 🙂

    Herzliche Grüße
    Mallybeau
    PS.: Es ist wohl ratsam, das kommende Weihnachtsfest etwas weniger dekorativ zu zelebrieren. Man muss die Aliens schließlich nicht durch unnötige Spielereien anlocken … es sei denn, man bevorzugt eine solche Begegnung, als die mit dem Weihnachtsmann 🙂

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    • OmG, liebe Mallybeau, dein Kommentar ist ja länger als viele, viele Blogbeiträge des Durchschnittsbloggers allgemein.
      Ein Satz fiel mir auf: „… irgendwas mit ungeliebtem Nachbar an der Garagentür“ stand dort. Du, die du die Menschenliebe in Person bist, kannst doch gar keine ungeliebten Nachbarn haben. Oder sind die etwa so dreist, dass sie DICH nicht lieben – dann kann ich sie auch nicht leiden.
      Liebe vorweihnachtliche Grüße schickt dir die immer noch im Sommerwahn befindliche Clara

      Gefällt 2 Personen

    • Bei solch einem ausführlichen Alienbericht kommt man beinahe nicht umhin, viel zu schreiben. Zumal der werte Herr Ösi ja nicht jeden Tag Blogbeiträge einstellt, die zu kommentieren sind. So kommt es in der Summe wohl aufs Gleiche raus.
      Nette Nachbarn habe ich in der Tat. Sehr nette. Da habe ich wirklich großes Glück gehabt. Und wenn sie unfreundlich wären, würde ich künftig einfach die Aliens anlocken, dann erstarren sie automatisch zu Stein 🙂
      Liebe Regengrüße … brrrr
      Mallybeau

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    • Wenn ich mir das Bild von dem Balkon aus dem Film mit Gartenzwergen und sonstigen dekorativen Elementen ins Gedächtnis rufe, hoffe ich doch ganz, ganz sehr, dass sich die Aliens einen anderen Landeort suchen. Ich hätte gerade keinen Kuchen für sie parat. 😉

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    • Liebe Frau Mallybeau,

      ein Urlaub an der Ostsee ist alles andere als eine Entspannung. Hingefahren, um mit den Füßen ein wenig im Wasser zu waten, warten letztendlich Außerirdische an allen Ecken und Enden. Ist es das Meer, das die Gedanken verwirrt? Das Mehr an Meer, die Fülle an Wassermassen, die unser Denken beeinflusst? Ich weiß es nicht. Zum Glück hatte ich mein Smartphone stets griffbereit, um sonderbare Begebenheiten aufzuzeichnen, die andere Urlauber nicht im Ansatz registrierten, obwohl die, unter einer merkwürdigen Smartphone-nitis leidend, ständig auf ihre Display starrten.
      Der kleine Ratgeber über das Erkennen außerirdischer Präsenz, ein quasi Abfall- bzw. Bonusprodukt, je nach Betrachtungsweise, soll uns lehren, nicht mit leeren Gedanken an Stränden entlang zu laufen, sondern immer mit geöffneten Augen. Augenblicklich kann sich alles ändern, sofern wir änderungswillig bzw. von Aliens herbeigeführt, sprich aufgezwungen.
      Ein möglicher Ausweg, nämlich das Abseilen von der Erde, um den Exzessen der Außerirdischen zu entkommen, wird von den Experten derzeit kontrovers diskutiert. Am Seile und hoch in der Luft hängend, könnte ein beherzter Sprung ins Nichts, ins absolute Nichts, ein Sprung direkt hinein in ein Wurmloch, den Springer in ein anderes Universum befördern, womögli…
      Pssst! Die Schwester kommt. Ich werde so tun, als wäre ich weggetreten. – Wo nur meine Assistentin bleibt?

      Liebe Frau Mallybeau,
      es beruhigt mich zu hören, dass auf Ihrer Alm sich noch alles im Grünen Bereich befindet. Bleiben Sie wachsam.

      Herzliche Grüße und einen sonnigen Sonntag 🙂
      Herr Ösi

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  2. Sehr beruhigend, dass alle Rostocker und Tiere überlebt haben. Ich habe dieses vorzügliche Video auf einer riesigen Riesenleinwand betrachtet und – auch überlebt! Zum Schluss habe ich aber den Faden ein bisschen verloren. Worum gings? Die Aliens sind gelandet. Und die Lügenpresse verschweigt es mal wieder. Großartig, Herr Ösi, dass du die Sache unter Einsatz von Leib und Leben und mit nassen Füßen publik gemacht hast. Danke!

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  3. Ich bin fasziniert, liebe Herr Ösi – weniger erschrecken mich die Aliens, es gibt da und anderswo Erscheinungen, die mich mehr irritieren.
    Wunderbar gefallen hat mir der Dreimaster mit seiner Gaffeltakelung, wie er sich majestätisch vorwärts bewegt – im Gegensatz zu der Möwenschar, die so mit dem starken Gegenwind zu tun hat, dass sie gar nicht von der Stelle kommt.
    Ich hatte also 12 Minuten einen cineatischen Leckerbissen vor der Nase und den Augen – und Quallen liebe ich, auch wenn sie wabbelig und für viele eklig sind, es dürfen nur keine Feuerquallen sein. Aber ich finde sie wunderbar erschaffen.
    Liebe Grüße von Clara

    Gefällt 2 Personen

    • Danke.
      Der Dreimaster war relativ einfach zu filmen, zumal ich eine Bank als Auflage für mein Smartphone hatte. Schwieriger die Möwen, die ziemlich unkoordiniert in der Luft flatterten, vom Gegenwind ganz zu schweigen. Die Qualle habe ich nicht angefasst, noch dazu nicht wissend, um welches Modell es sich handelte … 🙂

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  4. Lieber Herr Ösi,
    Sie haben unserer Familie, mir und noch irgendwem eine riesige Freude gemacht, mehrere unerklärliche Ereignisse in Rostock (Gruß an R in Warnemünde) Ribnitz bis Zingst, ach was sage ich – ganz McPomm – aufzuklären und filmisch so grandios darzustellen.
    Nun endlich fügen sich alle Puzzleteile zu einem kompletten Bild!
    Danke!
    Gruß Heinrich

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    • Lieber Herr Heinrich,
      bis Ribnitz und Zingst bin ich leider nicht gekommen. Bei Markgrafenheide war Schluss, da ich alle Wege ab Rostock mit dem Fahrrad zurückgelegt habe. Die Drehorte mussten freilich erst ausgekundschaftet werden. Eigentlich hätte es ein entspannter Urlaub werden sollen … 😉
      Ich danke Ihnen.
      Gruß
      Herr Ösi

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