Humtata

Heute durchschnaufen. Die Lyrik-Verfilmung vom letzten Mal hat dem geschundenen Individuum alles abverlangt. Vom geistigen Dingens her und überhaupt. Weshalb heute Entspannung. Zurücklehnen. Eventuell die Füße auf den Tisch. Volksmusik auf dem oesiblog, ein Novum. Volksmusik und Blasmusik. Humtata bis zum Abwinken. Dazu servieren wir Pferdeäpfel, historische Traktoren, eine unerschrockene Rettungshundestaffel und und und. Es darf mitgeschunkelt werden.

Viel Vergnügen …

 

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26 Gedanken zu “Humtata

  1. Fürth sollte dem griechischen Beispiel dringend folgen: wer über 100 kg wiegt, hat auf einem Pferd, Esel etc. nix verloren. Aber das nur am Rande. Ansonsten, ganz schön was los, in Fürth …

    (Und falls jemand eine Idee hat, wieso ich seit kurzem nimmer liken kann, nur her damit, bitte bitte bittä.)

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  2. Klar, eine Dokumentation über das Fürther Erntedankfest auf dem Ösiblog.
    Der Laie betrachtet erfreut das traditionelle Vergnügen. Der Ösikenner merkt natürlich gleich, dass da etwas nicht mit rechten Dingen zugeht.
    Da war doch noch was mit der Kirmes. Damals bei „Visit from outta space“. Richtig, die Aliens sind gelandet. Oder hatten es zumindest vor.
    Und was sehen wir hier? Keineswegs ein Festumzug mit althergebrachten Trachten, Volksliedern und Pferdeäpfeln. Nein, nein. Es handelt sich um Außerirdische. Zu menschlichen Wesen transformiert. Die harmlos wirkenden Omas kommen vom Planeten Omikon, auserkoren, die eigentümlichen Vorgänge in diversen Haushaltsgruppen auszuspionieren. Die Pferde, gut getarnte Monsterdrachen, die es den Aliens erlauben, ihre größte Geheimwaffe inmitten der fröhlich klatschenden Menge zu platzieren und im geeigneten Moment für ein Horrorszenario zu sorgen. Bei der Hundestaffel handelt es sich um sogenannte Späher, die jedem Menschen erschreckend nahe kommen können, ohne dass dieser Verdacht schöpft.
    Kein Wunder liebt Herr Ösi die Marschmusik. Kosmische Klänge hallen in seinen Ohren und lassen ihn vergnügt mit der außerirdischen Schar einherschreiten, während alle übrigen Besucher keine Ahnung haben. Sie sind unter uns … 🙂

    Lieber Herr Ösi!
    Nach anfänglichen Schwierigkeiten war das Betrachten des Videos glücklicherweise kein Problem mehr.
    Ein wahrer Halloweenthriller, der in keinstem Falle unter 18-jährigen gezeigt werden sollte. Die subtil eingewobenen Hinweise auf außerirdisches Leben ist unverkennbar. Die Ösiredaktion hat mit dieser Dokumentation mal wieder ganze Arbeit geleistet.
    Wie wird es wohl weitergehn? Wann werden die Aliens zuschlagen? Wir bleiben auf Empfang und sind gespannt, ob Fürth dem Erdboden gleichgemacht wird oder als Schaltzentrale der Macht für anderweitige Übergriffe dient …

    Herzliche Grüße
    Mallybeau 🙂

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    • Liebe Frau Mallybeau,

      während die Marschmusik mir die Sinne raubt, an Radetzky und seinen Marsch denkend, das Blut in den Adern im 3/4 Takt, äh pulsierend, da sagt die Saftschubse, Herr Ösi, dieser schwarze Hund, nein, sie sagt, „lieber“ Herr Ösi, dieser schwarze Hund … und wenn meine Assistentin mich mit „lieber“ Herr Ösi tituliert, weiß ich, was es geschlagen hat … dieses süffisante „lieber“ Herr Ösi, dieser schwarze Hund … dieses Spöttische in ihrer Stimme, jetzt, wo ich freilich abgelenkt von der prächtigen Marschmusik im Gleichschritt, nur darauf achtend, nicht aus dem Tritt zu geraten, einherschreite, eins, zwei, drei, eins zwei, drei, ist es für die Assistentin ein leichtes zu sagen, „lieber“ Herr Ösi, dieser schwarze Hund und so weiter. Da fällt es mir wie Schuppen aus den Haaren. Klar, dieser schwarz Hund, wäre er ein irdischer schwarzer Hund, würde niemals und schon gar nicht als Mitglied einer ruhmreichen Rettungshundestaffel, nein, er würde sich niemals in einem Wägelchen quer durch die Straßen ziehen lassen. Eher würde er mit einem Schnapsfass um den Hals, quasi als Bernhardiner Imitator, hin zu begeisterten Publikum laufen, mit dem Schwanz wedeln, treuherzig die Augen rollen und seine „Erfrischungen“ anbieten, so die Saftschubse. Sie hat ja sooo recht. Sie haben ja sooo recht, sage ich zu ihr und komme langsam wieder zu Bewusstsein. So nicht, nein so nicht, sage ich. Die Alien Brut mag auf dem Vormarsch sein … doch wir haben sie im Blick.
      Lassen Sie Ihr Gerät bei Tag und Nacht eingeschalten. Wir informieren Sie, wenn es los geht …

      Herzliche Grüße 🙂
      Ihr wachsamer
      Herr Ösi

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  3. Sehenswerte Doku, lieber Herr Ösi. Wir im übrigen Land hatten ja keine Ahnung, was da in Fürth fürtherliches abgeht. Beeindruckt haben mich die Ochsen, die Brauerei Gutmann, vor allem aber die schmucken Fürtherinnen in der Kutschen, und wie schön einträchtig sie winken. Ich dachte, die Bebrillte gibt der Vorderen zwischendurch mal eine Watschen, doch zum Glück war hier ein exzellenter Dokumentarfilmer am Werk und hat die Szene ein paarmal wiederholen lassen. Dank Videobeweis: es war kein Tor.

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    • Der Videobeweis soll laut gut informierten Kreisen nun auch verstärkt im richtigen Leben zum Einsatz kommen. Dass die Bebrillte ihrer Mitfahrerin keine Watschen gab, konnte erst durch mehrfaches Abspielen der Sequenz ermittelt werden. So sieht das Innenministerium für das nächste Jahr die flächendeckende Videoüberwachung aller Haushalte vor. Besonders in Schlafzimmern käme es immer wieder zu Missverständnissen, die durch den Einsatz von Technik geklärt bzw. analysiert werden könnten …

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  4. Herr Ösi, als ich die Schlagworte Bayern und Blasmusik las, wollte ich gleich gar nicht das Video abspielen. Doch gut, dass ich das tat – denn ich merke, dass mir das Motorengedröhn und das Hundegebell am besten gefallen haben. Im Gegensatz zu Ihnen bevorzuge ich keine stramme Marschmusik.
    Ich bin meinem Vater immer wieder dankbar, dass sein Unfall die Ursache war, dass ich nicht in Bayern geblieben bin – ich hätte dort nicht hingepasst – aus heutiger Sicht – oder ich hätte mich angepasst und wäre wie die eine gewichtige im Marschmusikblock.
    Schmeckt das Bier? Vielleicht könnte ich mich dafür begeistern.
    Eine Ehrenrunde auf dem Löwen des Kinderkarussels hätte ich gedreht – aber nicht in so rasender Geschwindigkeit 🙂
    Jetzt bin ich also informiert und schicke kluge Grüße aus Preußen

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    • Bei himmelhoch sonnigem Wetter, wie es eins war, wird die Marschmusik generell drei achtel Oktaven höher gespielt. Das wirkt sich positiv auf die Musiker und Zuhörer aus. Also, meistens.
      Über das Bier kann ich als Weintrinker leider nichts sagen. Der Frankenwein schmeckt für mich unter einer jeden – wenn ich könnte, würde ich die Sau jetzt klein hinschreiben, damit es nicht auffällt, doch meine Tastatur gibt solche Features nicht her. Aber die ausländischen Weine, sogar den hervorragenden Sauvignon Blanc aus Neuseeland, den bringen sie bis nach Fürth, wo man ihn im Supermarkt erwerben kann. Tja, Großstadt eben.
      Herzliche Grüße nach Berlin 🙂

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    • Herr Ösi, ich habe mir schon voller Bauernschläue den Netznamen „Himmelhoch“ ausgesucht – damit war ich von Anfang an gut beraten.
      Über Wein kann ich nicht urteilen, da ich gar keinen trinke – schmeckt mir nicht. Ich bin alsterwassersüchtig – oder eben Radler genannt.
      Herzliche Grüße aus einem ganz kleinen Teil von Berlin

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  5. Lieber Herr Ösi,
    wenn Sie erlauben, kopiere ich mir den Lanz Bulldog Ton als Endlosschleife raus, weil es hier nun keinen mehr gibt. Bis vor kurzem hatte unser Uhrmacher noch einen Lanz (grandioser Gegensatz zwischen Beruf und Hobby!) Aber nun ist er fort. 😦
    Gruß Heinrich

    Gefällt 2 Personen

    • Lieber Herr Heinrich,
      selbstverständlich dürfen Sie den Lanz Bulldog Ton als Endlosschleife abspeichern. Ich bitte darum. Machen Sie auch gleich eine Kopie für den Uhrmacher. Vielleicht schaut ja eine Rolex für Sie dabei raus … 😉
      Gruß
      Herr Ösi

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  6. Habe festgestellt, das die Spielvereinigung Fürth immerhi drei mal deutsher Fußballmeister war. Ist allerdings etwa länger her. Eine Sushi Bar habe ich auch gesehen.

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    • Hallo Manfred,
      Deutscher Fußballmeister? Das habe ich nicht gewusst. Lange Zeit galten die Fürther als die Unaufsteigbaren. Bis sie 2012 einen kurzen Abstecher in die 1. Liga machen durften.
      Sushi Bar? Warst du etwa auf der Kirchweih?
      Herzliche Grüße

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