Mice wake up from hibernation …

Die Künstliche Intelligenz KI unterschützt nein unterschützt nein  unterschützt nein  unterschützt nein  unterschützt nein  unterschützt nein  unterschützt nein  unterstützt ja unterstützt den Menschen dort, wo er Hilfe benötigt, greift ihm unter die Bottiche nein Fittiche, lenkt ihn behutsam seines Wegs, manövriert ihn sicher durch den Alltag. Da und dort und vielleicht überall, wo er überfordert ist, hopplahopp, eilt sie ihm zu Hilfe, die künstliche Intelligenz, schreibt – wenn es sein muss – ganze Blogbeiträge, hilft gegen die gefürchtete Schreibblockade, wenn dem Schreiber mal wieder wie so oft über eine längere Zeitspanne hinweg nix einfällt. „min G max D Ex[log(D(x))]+Ez[log(1-D(G(z)))]“ hat es vorgemacht, ein paar Parameter, eingetippselt wenn überhaupt, ratatata  ratatata, der Drucker rattert im Hintergrund, spuckt ein schmuckes Bildnis aus, dass einen jeden halbwegs begabten Impressionisten oder Expressionisten oder Exhibitionisten  vor Neid erblassen lässt. Ein herrliches Gemälde. Dann ab zu Christie’s Auktionshaus, man kennt den Laden, ratatata  ratatata, das uns wohlbekannte Geräusch, nein, nicht wieder der Drucker, diesmal es ist die Geldzählmaschine, die die Scheine runter zählt, ratatata  ratatata, 432.500 Dollar für Edmond de Belamy … nönö, ist nicht der Programmierer, es ist der auf dem Kunstwerk dargestellte Heini, der verdattert in die Landschaft glotzt und nicht glauben kann, dass er 432.500 Dollar wert sein soll. Wir können’s auch nicht glauben. Künstliche Intelligenz eben. Die weit mehr kann, als bloß nachschauen, ob noch Bier ist im Kühlschrank drinnen. Ey Alda, das ist Kunscht, nix wie früher vom Menschen, das ist jetzt aus vielen Nullen und Einsen, aus digital gemacht, ich denke, der oesiblog muss mit der Zeit gehen und das althergebrachte Geschreibsel war gestern. Heute die Künstliche mit den vielen Nullen. Und Frau Saftschubse? Gottchen, fast hätt‘ ich sie vergessen. Die behalten wir als Maskottchen.

 

Zack zack ein paar Parameter und fertig ist das Video. Jetzt ab zu Christie’s. Wir nehmen auch Euro. Es müssen keine Dollar sein …

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18 Gedanken zu “Mice wake up from hibernation …

  1. Robärt Stöffelbär: Hunger! Hunger!
    Herr Schrödinger: Was? Schon wieder den ganzen Honigtopf leergeschleckt?
    Robärt Stöffelbär: Brumm … ja.
    Herr Schrödinger: Tja, wir haben nur noch trockenes Brot im Haus …
    Robärt Stöffelbär: Ich will Wurst!
    Herr Schrödinger: Das ist mir Wurscht. Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt.
    Macksi Maulwurf: Warum denn so streng?
    Herr Schrödinger: Naja, ich gebs ja zu, ich habe auch Hunger auf Wurst. Und pünktlich um 8 Uhr stand ich heute Morgen beim Metzger vor der Tür.
    Macksi Maulwurf: Aber heut ist doch Feiertag.
    Herr Schrödinger: Eben. Dann bin ich mit leeren Taschen und einem noch leereren Magen heimgekehrt.
    Robärt Stöffelbär: Und jetzt?
    Macksi Maulwurf: Ist doch klar. Wenns nicht weiter geht, ab zum Ösiblog.
    Robärt Stöffelbär: Meinst Du, Herr Ösi hat einen Wurstvorrat in seinem Kühlschrank gebunkert?
    Macksi Maulwurf: So ungefähr. Die Mäuse sind doch jetzt aus dem Winterschlaf erwacht, pünktlich im Winter…
    Robärt Stöffelbär: Äh?
    Macksi Maulwurf: Ja, die machens genau andersrum. Während Mann und Maus sich in der kalten Jahreszeit in den Höhlen verkriechen, kommen Didi und sein Kumpel aus ihrer Wohnvitrine hervor und machen ganz große Kunst.
    Robärt Stöffelbär: Wurstkunst? Sausage art?
    Macksi Maulwurf: Noch viel besser. Die zwei Mäuse haben ein Computerprogramm entwickelt, bei dem nach Eingabe streng geheimer Formeln kulinarische Welten entstehen.
    Robärt Stöffelbär: Ach, dann kommen da so Obst- und Gemüseköpfe wie von Archimboldo raus?
    Macksi Maulwurf: Ach, noch viel besser. Paradoxerweise haben die Mäuse zunächst eine Wurstwelt kreiert, anstatt sich dem Käse anzunehmen. Aber mit Würsten hat man auf dem Ösiblog schon einige Erfahrung.
    Robärt Stöffelbär: Ach, du meinst die Sprachwürste?
    Macksi Maulwurf: Genau. Ihre Entstehung ist legendär. Ja nun, und die zwei fabelhaften Mäuse haben eben nun eine Wurstwelt mit Hilfe künstlicher Intelligenz geschaffen, die weit mehr ist als nur Kunst.
    Robärt Stöffelbär: Ach?
    Macksi Maulwurf: Das geniale an der Sache ist, dass die Würste ausgedruckt mit einem handelsüblichen Tintenstrahldrucker zwar platt wie eine Flunder erscheinen, jedoch beim Verzehr genau den gleichen Geschmack aufweisen, wie die herkömmlichen Produkte.
    Robärt Stöffelbär: Hä? Also ich drucke mir beispielsweise eine Bockwurst aus und die schmeckt dann wie vom Metzger?
    Macksi Maulwurf: Exakt. Und das Beste: Bevor man das Gewünschte ausdruckt, kann man bei den Druckereinstellungen wählen, wie viele Kalorien solch eine Mahlzeit haben darf. Man nimmt also längst nicht so viel zu wie bei „normalen“ Speisen.
    Robärt Stöffelbär: Klasse. Und müssen Tiere für diese Art der Wurstherstellung geschlachtet werden?
    Macksi Maulwurf: Eine berechtigte Frage. Nein, natürlich nicht. Das setzt dem ganzen die Krone auf. Also im Grunde eine vegetarische Fleischtheke, der wir uns gegenübersehen.
    Robärt Stöffelbär: Und warum haben so viele der Würste Gesichter?
    Macksi Maulwurf: Man kann sich vor seiner Bestellung mit jeder einzelnen Wurst persönlich unterhalten, sich nach ihrem Befinden und ihrer Zusammensetzung erkundigen. So weiß man genau, was man zu sich nimmt.

    Währenddessen heult vor dem Haus ein Motor auf. Macksi und Robärt sehen neugierig zum Fenster hinaus. Herr Schrödinger hat das Auto aus der Garage geholt und sitzt wie auf glühenden Kohlen. Er kann es nicht abwarten, endlich nach Fürth zur neuen künstlichen Fleischwelt zu reisen. Hastig winkt er Macksi und Robärt herbei, die schnell ins Auto hechten, bevor es dann bereits hinter der Bergkuppe verschwindet. Die Mäuse haben einen fantastischen Köder ausgestreut, der nun nicht länger warten darf, probiert zu werden. Auf gehts zur Schlacht ans große Buffet! Yeah! 🙂

    Lieber Herr Ösi!
    Das nenne ich mal wieder einen Zufall. Vor ein paar Tagen habe ich ebenfalls den Artikel über das durch künstliche Intelligenz geschaffene Bild gelesen und sogleich über einen Blogbeitrag nachgedacht. Tja, allerdings fiel mir nichts wirklich passendes ein und raffinierte Mäuse habe ich auch nicht. Wie großartig, dass ich dann doch noch indirekt einen kleinen Beitrag durch das wurstige Bühnenbild leisten konnte, das ich bereits längst im Mülleimer wähnte.
    Pünktlich zu Weihnachten wird hoffentlich noch die Lebkuchenwelt per KI erschaffen sein, dann lohnt sich die Anschaffung eines Druckers auf jeden Fall. Und wenn der Ansturm auf die KI-Kunst dann doch übermächtig wird, können die kulinarischen Werke ja immer noch à la Banksy geschreddert werden … nur nicht die Mäuse 🙂

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    • Liebe Frau Mallybeau,

      ein bisschen komme ich jetzt durcheinander. Einmal ein Binsky Bansky, der während der Versteigerung geschreddert wird. Dann wieder ein KI-Gemälde, welches einen unglaublich hohen Preis erzielt … und eine sofortige Schredderung durchaus verdient hätte. Die Schreckensnachrichten aus dem Auktionsbetrieb, der zunehmend zu einer Spaßgesellschaft mutiert, reißen nicht ab.
      Dazu passt Hans Wurst, Innungsmeister der Ersten Fürther Wurstschredderei. O-Ton: Wir standen vor dem Aus. Der Laden lief ultraschlecht. Unser Geschäftsmodell bestand darin, Würste für unsere Kunden in Scheiben zu schneiden. Da aber heutzutage praktisch ein jeder Haushalt über ein oder mehrere Messer verfügt, um besagte Würste in Scheiben zu schneiden, dümpelte unser Unternehmen vor sich hin. Dann, eines Nachts, mein Geistesblitz. Anstatt die Wurst wie üblich zu Scheiben, wie wir in der Fachsprache sagen, schreddern wir sie nun längsseitig. Genial, nicht? Der Wurstsalat bekommt so eine völlig neue Note. Der Innovationspreis der Stadt Fürth ist uns sicher.
      Mittlerweile hat der umtriebige Hans Wurst im Süden Londons die Niederlassung „Shredding Sotherby’s Christie’s“ eröffnet, die nicht nur kaufwilliges Auktionspublikum mit Snacks versorgt, sondern ersteigerte Kunstwerke auf Wunsch noch vor Ort schreddert. „Its a little bit, you know“, sagt der versnobte Lord Carrington, „show the artist that we cannot only buy his shit but shred it.“ Applaus, das Publikum ist entzückt.
      Die nächste Evolutionsstufe wird wohl mit dem Schreddern von digitalem Material erreicht werden. Hans Wurst ist ganz vorne mit dabei…

      Ihr Beitrag, liebe Frau Mallybeau, kann, wie das Foto von der Versteigerung deutlich zeigt, gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. In diesem Sinne

      Herzlichen Dank und ein angenehmes, nicht geschreddertes Wochenende 🙂
      Herr Ösi

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  2. Überrascht war ich, den Genossen Walter Ulbricht zu hören: „Ist es denn wirklich so, dass wir jeden Dreck, der vom Westen kommt, nu kopieren müssen? Ich denke, Genossen, mit der Monotonie des Je-Je-Je, und wie das alles heißt, ja, sollte man doch Schluss machen.“

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  3. Herr Ösi, ich mache es selten, aber ich überwinde mich. Ich flehe Sie auf Knien an, bleiben Sie bei Ihrer Intelligenz, die gefällt mir viel besser als die Künstliche Intelligenz, bei der man nie genau weiß, was dabei rauskommt.
    Mit herzlichsten Berlingrüßen von
    Clara
    Hier in Berlin gibt es ja an vorderster Front immer weniger intelligente Menschen – und deswegen bleiben Sie und ich und hoffentlich noch ganz viele bei der eigenen Intelligenz.

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  4. Lieber Herr Ösi,
    Sie haben mich sehr nachdenklich gemacht!
    Was hat etwas Künstliches mit Kunst zu tun? Ist Kunst immer künstlich? Wenn etwas Künstliches, wie Haar oder Zähne nicht so gut wie das Natürliche ist, warum ist dann Künstliche Intelligenz jetzt schon schlauer als viele Menschen und bald schon sehr viel intelligenter als alle Menschen?
    Ich werde mal Alexa, Cortana, Siri oder meine Frau fragen – ich komme hier nicht weiter. 😦
    Gruß Heinrich

    Gefällt 3 Personen

    • Lieber Herr Heinrich!

      Ich finde es ja eigentlich immer etwas blöd, ein so seltsames Ding wie Alexa oder Siri nach etwas zu fragen. Beneidenswert, dass Sie auch Ihre Frau fragen können. Mit einem menschlichen Wesen kann man doch viel besser kommunizieren.
      Nun meine Bitte: Könnte Sie Ihre Frau fragen, ob sie nicht Kanzlerin werden möchte. Ich glaube damit wären viele Probleme gelöst, denn dann könnten wir alle immer Ihre Frau fragen und bräuchten Alexa und Co nicht mehr. Meine Stimme hat sie 🙂
      Vielen Dank im Voraus.

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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    • @ Herr Heinrich

      Lieber Herr Heinrich,
      ich kann mir gut vorstellen, dass Haare oder Zähne demnächst intelligent werden wie Kühlschränke jetzt schon sind. Die Haare beispielsweise stellen ihr Wachstum ab einer gewissen Länge ein, sodass die Angst, von der nächsten Friseuse mal wieder verhunzt zu werden, weil sie ihre Wünsche überhört, entfällt. Und der intelligente Zahn repariert sich von selbst. Ahnungslose Patienten abzockende Zahnärzte gehören bald der Vergangenheit an.
      Gruß
      Herr Ösi

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  5. Mir ist dies KI etwas unheimlich.
    Ich glaube, der Menschheit wäre statt mit Künstlicher Intelligenz besser geholfen,
    wenn es die Künstliche Flatulenz gäbe: gern geräusch- und geruchsfrei.
    Aber für sowas ist sicher wieder kein Geld da.
    🙂

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