Ösi Grusical

Benötige ich zum Verstehen des nachfolgenden Videos ein wie immer geartetes Vorwissen?, werden Sie sich fragen. Eigentlich nicht, so die korrekte Antwort. Aber! Frau Mallybeau hat uns im letzten Beitrag mit ihrem grandiosen Video Tomaten-Psycho, dessen Sichtung wir ausdrücklich empfehlen, einmal mehr aufs vorzüglichste unterhalten. Und die Leser zur Aufführung eines Grusicals in der eigenen Küche inspiriert. Gesagt, getan. Weil, bloß einfallslos auf dem Herd herum kochen, kann schließlich ein jeder. Nun ja, fast …

 

Trivia.
Wie so oft wurde der erste Take in einer einzigen Sequenz ohne vorangegangene Probe eingestellt.

31 Gedanken zu “Ösi Grusical

  1. Meine Güte, ist diese Küche pico bello. Da kann ich verstehen, dass der Tomate beim Gekilltwerden nicht zugesehen werden darf. In meiner Küche wärs wiederum wurscht, hier fällt der eine oder andere rote Spritzer gar nimmer auf, ans heimische Grauen hamma uns längst gewöhnt und sind nun fast ein bisserl enttäuscht, das Ösi Grusical so aufgeräumt vorzufinden …

    Mal sehen, wie es bei Frau Mallibeau drüben ausschaut … ?

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    • Saubere Küche? Kunststück! Das Zeug, das ich in die Mikrowelle schiebe, verursacht keine Spritzer. Wär ja noch schöner, wenn ich nach dem Kochen dann tapezieren müsste … 😉

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  2. Lieber Herr Ösi!

    Dass unser mörderisch kulinarischer Tomatenkrimi Sie zu solch einer fantastisch philosophisch anmutenden Einlage inspiriert hat, ist wirklich großartig.
    Faszinierend, wie unterschiedlich die Ansätze über die Entstehung eines Grusicals sein können.
    Ihr Beitrag inspiriert uns nun wiederum aufs Neue, die Sparte Küche und kochen etwas näher unter die Lupe zu nehmen. Mir scheint, dass der künstlerische Aspekt der in den Nahrungsmitteln schlummert, eindeutig mehr herausgearbeitet werden sollte. Unterschätzte Talente schlummern in unseren Küchenschränken und warten darauf, die (Schneide)bretter, die die Welt bedeuten, betreten zu dürfen.
    Ihre Erläuterungen sollten auf jeder Film- und Kochakademie im Basiskurs gezeigt werden und den angehenden Jungfilmern und Köchen Ansporn sein, das Beste aus einer Tomate zu machen. Der Oscar war gestern. Nun wird die goldenen Suppenkelle angestrebt und ist Markenzeichen eines jeden besseren Haushaltes. Stolz hängt die Kelle in der Hochsicherheitsvitrine und strahlt wortlos ihren Anspruch aus: „Ja, ich habe es geschafft. Ich habe die Suppe, die ich mir eingebrockt habe, wieder ausgelöffelt und den Olymp kulinarischer Inszenierung errungen.“
    Eins dürfte gewiss sein, ein Besitzer jener Auszeichnung wird diesen Löffel bestimmt nicht wieder abgeben.
    Und da Sie, lieber Herr Ösi, ohnehin für jeden Beitrag ein solches Küchenwerkzeug verdient haben, werden Ihre unzähligen Ehrungen nun in einem eigens errichteten Museum zur schau gestellt. So haben Sie weiterhin Platz in der Küche und die Öffentlichkeit kann sich an Ihren Kellen satt sehen 🙂
    Gratulation zu diesem filmischen Meisterwerk!

    Herzliche Grüße … mampf …
    Mallybeau 🙂

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    • Zuviel der Ehre, liebe Clara. Wenn ich überlege, dass Du alle zwei Tage einen Beitrag mit eigens geschossenen Fotos einstellst, ist das wohl ein wahrer Marathon gegen meinen spärlichen Wochenbeitrag.
      Aber eine Krone haben wir uns auf den Bloghütten alle verdient 🙂

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    • Du sagst es, ich mag Kronen aus Gold (in den Zähnen) und aus Schokolade, zum Essen.
      Ich meinte ausnahmsweise deine Kommentare, die so ausführlich sind.
      Aber einen Film herzustellen, wie du das ja so oft kunstvoll machst, ist auch nicht innerhalb von 10 Minuten erledigt.
      So, jetzt haben wir uns genug Ehre um die Backen geschmiert 🙂

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    • @ Frau Mallybeau

      In der Ösi Redaktion. Herr Ösi irrt suchend umher.

      Saftschubse: Was suchen sie? Doch nicht etwa die Tomate?
      Herr Ösi: Paradeis, wenn ich bitten darf, Paradeis! Wir sind ja jetzt wieder unter uns. Genau, die Paradeis, die such‘ ich.
      Saftschubse: Die habe ich verzehrt.
      Herr Ösi: Was??? Was haben sie?
      Saftschubse: Die Tom … äh die Tomadeis … äh die Paradeis habe ich verzehrt. Schlimm?
      Herr Ösi: Kann man wohl sagen. Ich hatte noch Großes mit ihr vor.
      Saftschubse: Ein weiteres Video?
      Herr Ösi: Eine Oper. Sie müssen wissen: komische Oper. „Die Vertreibung aus dem Paradeis“.
      Saftschubse: Lasen sie mich raten. Mit ihnen als Sänger in der Hauptrolle des komischen Opas.
      Herr Ösi: Genau. Und sie als meine Assistentin mit dem Namen, sagen wir mal … Eva.
      Saftschubse: Oh Gott. Ich hab doch nichts anzuziehen für so eine Rolle.
      Herr Ösi: Haha. Das ist auch nicht notwendig.
      Saftschubse: Soll ich etwa nackt …
      Herr Ösi: Sie haben es erfasst.
      Saftschubse: Nein! Unter gar keinen Umständen!
      Herr Ösi: Das Geschäft läuft schlecht. Unser Geschreibsel kommt nicht an, vom Gefilmsel ganz zu schweigen. Wir benötigen einen Knaller, wenn sie verstehen was ich meine.
      Saftschubse: Das geht mir jetzt wirklich zu weit!
      Herr Ösi: Schauen sie mal …
      Es entwickelt sich eine lange Diskussion, die wiederzugeben tatsächlich ziemlich lange dauern würde …

      Liebe Frau Mallybeau,
      vielen Dank für die goldenen Suppenkellen. Das neue Ösi-Museum besteht innen drinnen hauptsächlich aus einer riesigen Suppenschüssel, in die die Gäste Brotkrümel hinein werfen und versuchen, sie wieder herauszulöffeln. Jedoch wissen die meisten nicht mehr, welche Krümel die ihren waren, sodass sie verpflichtet sind, eine Suppe auszulöffeln, die andere ihnen eingebrockt haben …

      Herzliche Grüße zum Wochenauftakt 🙂
      Herr Ösi

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    • Welch großartige Spielidee. Also das mit den Brotkrümeln. Das verspricht Spannung.
      Sie als Opernsänger könnte ich mir ebenfalls hervorragend vorstellen. Und komponieren können Sie ja sowieso. Das mit Frau Saftschubse würde ich auch lieber lassen. Sonst dürfte sich Ihre Besucherklientel vermutlich ändern 🙂
      Sollten Ihre Beiträge wirklich geringe Besucherzahlen aufweisen, können Sie sich trösten. Bei mir ist es nicht viel anders. Nebenbei spinnt auch der WP-Reader wieder, so dass wir es getrost auf die Tücken des Internets schieben und uns weiterhin selbstbewusst auf die Schultern klopfen können. 🙂

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  3. Pingback: Tetris manuell – Die BLOGHÜTTENALM fabuliert

  4. Sch… ich habe den Blog geschlossen, ohne den Kommentar abzuschicken.
    Ich meinte, dass Herr Moser ein wahres „Ding“ gelassen ausgesprochen hat.
    Ob Kopfhörer auf oder ab, ob Ton an oder aus – es war der gleiche Effekt, nur beim ersten war es lauter in den Ohren und den Kopfhörern.
    Herr Ösi, das nächste Mal trinke ich mich mit Ihnen durch ein Video, vielleicht klappt es dann bei mir besser!
    Herzlichst von Clara

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  5. Pingback: Raureif auf der Wiese, aber … | Schwemmland

    • Eine Frau unter den Rock zu filmen … nun ja, mag grenzwertig sein. Sich danach für mich auszugeben, NEIN!, geht gar nicht. Der Strolch hat seine Strafe zu Recht verdient … 😉

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