Katzenvideo 2 – Choupette

Choupette, die süße Katze von Herrn Lagerfeld, steht nach dem Ableben des Herrchens mutterseelenallein da.
Wenngleich alles andere als mittellos. Forbes schätzt das Vermögen der gepflegten Katzendame auf satte drei Millionen US Dollar.

So viel Geld weckt natürlich Begehrlichkeiten …

58 Gedanken zu “Katzenvideo 2 – Choupette

  1. Lieber Herr Ösi!
    Ihre Mäuse sind wirklich unermüdlich am Werk und halten Sie gut auf Trab. Wie die Wildzeitung meldet, haben bereits einige Regierungen versucht, die zauberhafte Choupette zu erpressen, um den maroden Staatshaushalt aufzubessern. Gut, dass Didi und sein Kumpel letztlich doch von einer natürlichen Angst beseelt keine 3 Millionen gefordert, sondern nur ein wenig Lösekäse verlangt haben. Ein schmackhafter Camembert dürfte in Frankreich wohl zu haben sein und für eine gönnerhafte Katze sicherlich kein Problem darstellen. Prima, dass sich auch gleich Kommissar Ösi aus dem Kloster Kinkerlitz zu Wort gemeldet hat:

    Die ganze Geschichte scheint mir bereits zur einer regelrechten Phobie der Mäuse ausgeartet zu sein, die bereits seit einer Katzenentführung auf der Bloghuettenalm versuchen, an einen leckeren Käse zu kommen:

    Aber kann man es zwei so reizenden Mäusen auch verdenken? Ein gutes Futter sucht schließlich jeder. Und dass sich Didi und sein Kumpel nun für eine unblutige Lösekäseerpressung entschieden haben, finde ich äußerst begrüßenswert. Ich denke, dass auch der seelige Karl damit einverstanden ist, der mit Sicherheit bereits auf einer flauschig weichen Cloud ein gemütliches Plätzchen gefunden hat und den Engeln schöne Kleider näht.
    Sehr bemerkenswert ist übrigens auch, dass Ihre Mäuse zweisprachig unterwegs sind. Ein Vorbild für uns alle. Bildung bietet eindeutig mehr Möglichkeiten, an gutes Futter zu kommen.
    Wer weiß, ob den zwei lieben Mäusen nun nicht noch eine zweite Karriere im Hause Chanel angeboten wird. Mäuse wird man dort zwar vermutlich ausreichend in der Kasse haben, aber zwei solch kreative Köpfe hat die Modewelt noch nicht gesehen 🙂

    In Vorfreude auf eine raffinierte Mausekollektion grüßt die komplette Almbelegschaft
    Herzliche Grüße
    Mallybeau … miau 🙂

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    • Chère Madame Mallybeau,

      dabord merci beaucoup. Das vorliegende Video hat nur sehr wenig Zuschauer hinter dem Ofen hervor gelockt und erreicht. Verpackt unter dem reißerischen Zusatztitel „Choupette“, haben viele naturgemäß gleich geahnt, hier geht es um mehr als bloß um ein harmloses Katzenvideo, hier geht es um Existentialismus, Jean-Paul Satre und so, die großen Denker, schwere Kost sozusagen, die sich nicht oberflächlich konsumieren lässt, wie man es heutzutage gewohnt ist, belangloses Berieseln nach einem harten Arbeitstag, nein, nein, hier wird tief eingetaucht und geschürft im katzenhaft-mäuslichen im Menschen, an die Oberfläche gezerrt und analysiert, die großen Themen unserer Tage scheinbar en passant zur Sprache gebracht, eben durch Weglassung des quasi Essentiellen. Nun gut.
      Unsere sprachbegabten Mäuse sind nebenbei für die Korrespondenz mit dem Ausland zuständig. Leider findet diese so gut wie gar nicht statt, weil uns das Ausland noch weniger schreibt als das Inland, weshalb wir sie, die Mäuse, zu Schauspielern umschulen lassen mussten … und wir denken, das Resultat kann sich sehen beziehungsweise hören lassen. Schluss mit dem Eigenlob! schimpft Frau Saftschubse, „Madame Jus de pousser“, wie sie von den Mäusen heimlich wie gleichzeitig lächerlich genannt wird.
      Bliebe tatsächlich nur das Haus Chanel für unsere Mäuse als zusätzliche Einnahmequelle, wenn es nichts zu korrespondieren und zu schauspielern gibt, trotzdem aber Mäuse eingenommen werden müssen, um eine Redaktion wir die unsere weiterhin zu betreiben und auf dem gewohnten Niveau zu halten … 😉

      Herzliche Grüße und eine sonnige Woche 🙂
      Herr Ösi

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    • Für die Oscarverleihung in diesem Jahr kam das Katzenvideo leider ein wenig zu spät. Aber man munkelt bereits, dass Quentin Tarantino so begeistert davon ist, dass er Ihre Idee schamlos abkupfern und den Film „Choupette Fiction“ im kommenden Jahr bei den Oscars präsentieren möchte. Der wird sich wundern, wenn Sie dann sämtliche Preise mit Ihrer Choupette abräumen und er nur mit der sauren Erdbeere bedient wird 🙂

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  2. Lieber Herr Ösi,
    nicht mal für 3 Millionen möchte ich Katze bei Lagerfeld sein. Schon gar nicht jetzt, wo er tot ist.
    Auch bei keinem anderen.
    Im Grunde möchte ich gar nicht Katze sein.
    Hat ja auch keiner gesagt, dass ich das soll!
    Was rege ich mich dann auf?

    Irgendwas ist ja immer.

    Gruß Heinrich

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    • Liebe Mallybeau,
      ich hatte mal einen Kater. Der war schlimm genug.
      Nun weiß ich nicht, ob Katze schlimmer ist oder nicht.
      Danke, dass Sie mir beistehen! So kann ich hier beruhigt weitermachen.
      Ist ja auch so viel zu tun!
      Ich hoffe, bei Ihnen läuft soweit alles geschmeidig!?!
      Gruß Heinrich

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    • Lieber Herr Heinrich!
      Ich muss gestehen, dass ich mich mit Katzen und Katern nicht besonders gut auskenne. Ich habe zwar seit einiger Zeit einen streunenden Kater adoptiert, aber der ist taub und deshalb kann ich mich mit ihm leider nicht über das Katzenleben unterhalten. Die Gebärdensprache für Katzen muss ich erst noch erlernen. Nun ja, Sie wissen ja, es ist eben immer irgend etwas.
      Ansonsten alles geschmeidig 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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    • Mit solchen Katern kenne ich mich noch viel weniger aus. Ich bin zwar tierlieb, aber einen solchen Kerl würde ich nie bei mir ins Haus bzw. in den Kopf lassen 🙂
      … und wenn mir die Katzen aus der Nachbarschaft auf die Nerven gehen, schmeisse ich denen einfach ein paar Aspirin nach, vielleicht hilfts ja ….

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    • @ Heinrich

      Lieber Herr Heinrich,

      dass Sie keine Katze sein wollen, kann ich gut verstehen. Schon eine Maus, die viel kleiner ist als eine Katze, verlangt dem Blogbetreiber einiges ab, sich mit Dingen zu beschäftigen, zu denen er normalerweise wenig bis keinen Zugang hat. Aber, wie Sie sagen: irgendwas ist immer … 😉
      Gruß
      Herr Ösi

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  3. Hallo Herr Ösi, jetzt auf meinem Morgenmarsch werde ich darüber nachdenken, ob ich Talent hätte, so reich wie Herr Lagerfeld zu werden, um dann meinen ganzen Bären das Millionenvermögen zu vererben. Die weißen Haare bringe ich ja schon mit – bisschen wachsen lassen und pudern wird leicht sein. Schwarze Kleidung mit Stehkragen und Handschuhen wird sich auftreiben lassen. – Und für die Modeentwürfe werde ich mich mit Mallybeau zusammentun – dann werden wir beide zwar nur halbreich, aber das reicht uns immer noch.
    Ich werde aber nicht nach Frankreich gehen, ich bleibe eine deutsche Lagerfeld(herr)in.
    Mit Gruß von Clara

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  4. O, oh, der Herr Ösi :-D, 😀

    Ist die Mietzekatze reich,
    Angstmäuse werden schlichtweg weich.
    Weiß und schwarz und schwarz und weiß,
    huch. da werden sie ganz heiß.
    Kommt sie, die Katze, dann gesprungen,
    sind sie nicht mehr ungezwungen.
    Drum traue nie ’nem reichen Vieh,
    wie’s wirklich ist, das weißt du nie.

    Narrhallamarsch!

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    • Die Katze von Herrn Lagerfeld
      sie schwimmt und schwimmt im vielen Geld
      isst täglich nur das Beste
      nicht nur zum Weihnachstfeste
      vom silbernen Tablett
      reist im privaten Jet
      Schampus
      im Überfluss
      allerbester Fisch
      klarerweise frisch


      Doch in Wirklichkeit, ach Graus
      hät‘ am liebsten sie ’ne Maus … 😉

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    • Zzzz Zzzz … dieser Onkel Dagobert
      sich wenig um das Hühnchen schert
      der Alte sich abrackert
      das Hühnchen nur müde gackert
      deshalb merke: Sex im Geldspeicher
      ist bloß anstrengend, macht nicht reicher … 😉

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  5. Das leuchtet ein – auch immer mehr Mäuse haben Übergewicht.

    Leider hatte ich kein Frankreichisch, da aber Sie, werter Herr Ö. Sib-Log, offenbar diese Sprache, boah, medienfähig beherrschen, können Sie mir vielleicht sagen, was um aller Welt eigentlich „Choupette“ heißt?! – Ist aber nicht sooo wichtig; nur hießen meine Kater halt aus einleuchtenden Gründen, familiennämlich, „Nasebeiß“ oder „Kabelbeißer“, und vielleicht hat sich Herr Lagerfeld auch was dabei gedacht; auch ich als Marginalperson wünsche doch zuweilen teilzuhaben am unbanalen Geschehen in hohen und hehren Sphären…

    In diesem Sinne – lieber Lagerfeld als Feldlager!

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    • Choupette ist die Verkleinerungsform von Chou, wie der Schuh gesprochen, im Deutschen also Kohl (hat nix mit Politik zu tun) und wird im Französischen gern als Kosename verwendet.

      Der Kabelbeißer würde „mordeur du câble“ oder „mordeur du nez“ für Nasebeiß heißen, man merkt bereits die relative Schärfe in der Phonetik … Ich kann mich noch gut an die Fotos von dem kleinen Süßen erinnern.

      Auch ich hatte kein Französisch in der Schule, aber während einem Frankreich-Aufenthalt von 18 Jahren lernt selbst der unbegabteste Ösi ein paar ausländische Brocken … 😉

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    • Kaum ist das Herrchen beim Himmelvater
      hat Choupette nun ihren eignen Kater
      bevor die Medien ham’s geschnallt
      das Kätzchen einen Kater sich hat gekrallt
      beschwipst wankt sie durch die Villa
      träumt von einem Vieh namens Godzilla
      wilde Gedanken sausen durch ihren Kopf
      hängt das Herrchen nun wohl am Tropf?
      im Himmel, weit weit oben
      oder tun sie ihn gar loben
      weil – immer schon ein Bengel –
      er jetzt schneidert für die Engel?

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    • Du liebes bisschen! (… damit soll nicht gesagt werden, dass ich die/den Adressatin/Adressaten der Gruß- und Schmus-Adresse – meine Güte, wie poetisch! – für ein bisschen halten würde; allein: eben ward ich gewahr, dass es sich bei „Skirron“ um ein weibliches Individuum der rezenten Hominiden auf dem drittem Planeten des Systems handelt – darf ich trotzdem noch ’n bisschen im Internet bleiben? – Ich reinige nachher auch die Kanäle… oder so…

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  6. Dies ist eine Antwort auf Mr. Skirron

    … wordpress.com spielt nich‘ mit mir… uäääh… – ich schreib‘ an Mutti… (klingt immerhin besser als „Ich schreib an AKK!“, hihihi…)

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  7. Dies ist eine Antwort auf Mr. Oesi

    … äh… – ja… alles sehr merkwürdig… also – nicht, dass das so neu wäre, aber ich wollte wieder einmal darauf verweisen, dass meine Wahrnehmung zumindest zum Teil adäquat scheint, hüstel, indem ich belege, dass mir das Merkwürdige auch aufgefallen ist… oder so ähnlich…

    (… irgendwie funzt das nicht mit der Email-Benachrichtigung… und ich kann in meinem provisorischem wordpress.com-Blog nicht mal mehr posten, weil ich auf eine Bestätigungsmail warte, die aber nie ankommt, so oft auch ich auf den Button klicke… heule, heule, heule… äh… – falls das jemanden interessiert, wie H. Caulfield sagen würde, der auch Dir als Vertreter eines aparten Bergvolkes nicht ganz unbekannt sein dürfte… und ’n „richtigen“ Blog kann ich immer noch nicht einrichten, weil ich als hagestolzer Unterschichtler auch in diesem Mond nicht über ausreichend Zahlungsmittel verfüge… heule heule heule…)

    18 Jahre Frankreich??? Alter – der Hammer; ohne Irokasmus usw. gesprochen.

    Und „Kohlchen“ ist ja wieder „Höchst, höchst spaßhaft!“ (Kesselmeyer, Chaotenbankier, „Buddenbrooks“).

    … äh… – ja… „Sie reden zu viel, Herr Koske!“ Ich verstumme! – Nicht zu früh freuen, nicht für lange!

    Habe Er ein erquickliches Wochenendchen! Und so! Bla.

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  8. Pingback: Mottenfraß | oesiblog

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