Bardentreffen 2019 Zusammenschnitt

Was ist der Unterschied zwischen einem Konzert-Mitschnitt und einem Konzert-Zusammenschnitt?
Konzert-Mitschnitt ist eh klar.
Bei einem Konzert-Zusammenschnitt, eigentlich auch klar, wird das Konzert, sprich die Musik, zusammengeschnitten. Wie eine Wurst, die der Fleischhacker, neudeutsch Metzger, zusammenschneidet. Während bei einem Wurst-Zusammenschnitt nix Neues entsteht, weil Wust bleibt Wurst, egal wie du sie schneidest, entsteht bei einem Konzert-Zusammenschnitt immer was Neues.
Im vorliegenden Fall hat sich Herr Ösi das Bardentreffen 2019 in Nürnberg von einem Fleischhacker zusammenschneiden und praktischerweise gleich einpacken lassen. So hat ein jeder was davon. Der Nachteil natürlich, wenn du dir ein Konzert von einem abseits der Filmkunst Agierenden zusammenschneiden lässt, liegt auf der Hand. Unscharfe und verwackelte Bilder. Das musst du akzeptieren. Andererseits aber die Authentizität, also quasi Pluspunkt.
Den perfekten Konzert-Mitschnitt gibt es nicht.
Den perfekten Konzert-Zusammenschnitt auch nicht.
Naja, ist ja Wurst … findet die Ösi-Redaktion.

Trotzdem viel Spaß …

Mein Dank geht an die vielen tollen Künstler, die mir freilich nicht alle namentlich bekannt sind, um sie gebührend zu erwähnen.

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11 Gedanken zu “Bardentreffen 2019 Zusammenschnitt

  1. Beim Metzger
    Mozart: Einmal Bardenwurst, bitte.
    Metzger: Gerne. Welchen Barden hättens denn gern?
    Mozart: Einen mit einem Paukenschlag und ohne Plastik.
    Metzger: Hier ist immer alles plastikfrei.
    Mozart: Auch kein Mikroplastik?
    Metzger: Nein, natürlich nicht. Nur frisch geköpfte Tonhälse nach einer Rezeptur von Herrn Ösi.
    Mozart: Wunderbar. Dann bitte 100 g Else-Admire-Gehacktes, mit viel Knoblauch in F-Dur.
    Metzger: Bitte, gerne.
    Mozart: Und noch 3 A-Capella-Bratlinge, bitteschön.
    Metzger: Gerne, bitte sehr.
    Mozart: Hams auch eine Vogelfängerwurst?
    Metzger: Tut mir leid. Die ist noch im Käfig und muss garen.
    Mozart: Na egal, das reicht für meine weiteren Kompositionen.
    Metzger: Sie komponieren Wurst?
    Mozart: Nein, ich esse eine Bardenwurst, die musikalischen Innereien gelangen in meinen Kreislauf und dann habe ich einen Einfall für ein Musikstück. Was glauben Sie, woher ich all meine Ideen nehme!
    Metzger: Von musikalischen Würsten?
    Mozart: Natürlich. Ohne die singende klingende Ösi-Wurst wäre ich aufgeschmissen.
    Metzger: Und das sagen Sie mir erst jetzt? Dann werde ich meine Produkte künftig teuer im Musikbusiness vermarkten.
    Mozart: Gerne, kann mir nur Recht sein. Dann habe ich noch größere Musikwurstauswahl von Rockkonzerten. Das Rolling-Stone-Schnitzel, der Beatles-Schinken, die Queen-Mettwurst … ach, ich höre schon die nächsten Kompositionen in meinen Ohren.
    Metzger: Könnten Sie mir vielleicht eine kurze Werbemelodie komponieren, um meine Fleischprodukte zu vermarkten?
    Mozart: Freilich. Eine kleine Wurstmusik vielleicht?
    Metzger: Super. Ich freue mich auf die wurstig musikalische Zusammenarbeit.
    Mozart: Danke, ebenso. So bleibt mir ein Dasein als Hungerkünstler in jedem Falle erspart 🙂

    Lieber Herr Ösi!
    Fabelhaft, dass Sie uns gleich einen kompakten Zusammenschnitt der Bardenmusik geliefert haben. So bleiben dem Konsumenten die lästige Lauferei, das Stehen im Gedränge und die verschwitzen Festivalbesucher erspart. Sie haben mal wieder alles gegeben und nicht nur Herrn Mozart mit ausreichend Nahrung versorgt. Ich bin gespannt, wann es das erste Musikwurstfestival in Nürnberg geben wird 🙂

    Herzliche Grüße und einen wurstigen Wochenausklang
    Mallybeau

    Gefällt 1 Person

    • Prolog.

      Mozart: Lirum, Larum, Löffelstiel …äh … Simsala … Simsala …
      Fee: Bim. Nochmal, Wolferl, nochmal.
      Mozart: Lirum, Larum, Löffelstiel …äh … Simsala … Simsala …
      Fee: Bim! Donnerwetter! Nun aber fehlerfrei. Bim! Bim!
      Mozart: Lirum, Larum, Löffelstiel … Simsala … bim.
      Fee: Na endlich. Ich glaub‘ jetzt hat er’s!

      Erster Akt.
      In der Ösi-Redaktion. Es läutet an der Tür.

      Saftschubse: Wollen sie nicht öffnen, Chef?
      Herr Ösi: Nö. Ist bestimmt nur ein Hausierer, ein Scherenschleifer oder ein Halsabschneider.
      Saftschubse: Oder einer vom Finanzamt.
      Herr Ösi: Sagen sie ihm, ich wäre nicht zu Hause.
      Frau Saftschubse öffnet.
      Saftschubse: Tut mir leid. Herr Ösi ist nicht zu …
      Mozart: Gestatten, Mozart. Wolfgang Amadeus Mozart.
      Saftschubse: Die Karnevalssitzung, mein Herr, findet nebenan statt. Dort müssen sie läuten, nicht hier.
      Mozart: Ich möchte Herrn Ösi sprechen. Das ist doch die Ösi-Redaktion?
      Saftschubse: Ja … aber …
      Herr Mozart dringt in die Wohnung ein.
      Herr Ösi: erbost Was soll das? Ist das die neue Art, sich Zugang zu unbescholtenen Bürgern zu verschaffen?
      Mozart: Zugang?
      Herr Ösi: Sie kommen doch wegen der Kaution.
      Mozart: Kaution?
      Herr Ösi: Die 11 Euro 99. Ich habe meine Strafe bereits in der Karibik verbüßt.
      Mozart: Ich komme nicht wegen Geld. Ich bin Wolfgang Amadeus Mozart.
      Herr Ösi: Das kann ein jeder sagen. Beweisen sie’s.
      Mozart trällert die Kleine Nachtmusik.
      Herr Ösi: Okay, sie sind nicht vom Finanzamt. Sonst könnten sie nicht so schön singen.
      Mozart: Sag ich doch. Ich komme aus dem Jahr 1782.
      Herr Ösi: zur Saftschubse Ich glaub, der spinnt. Aber wenn er kein Geld verlangt, ist es in Ordnung.
      Mozart: Eine gütige Fee hat mich mittels Zauberspruch auf eine Zeitreise geschickt. Zu ihnen. Sie sind der einzige, der imstande ist, mir zu helfen.
      Herr Ösi: Das wage ich zu bezweifeln. Doch die Psychiatrie, die sie suchen und die sich gern ihrer annehmen wird, ist nur einen Block entfernt. Darf ich sie begleiten?
      Mozart: Nicht so schnell. Es geht um meine Symphonie Nummer 35.
      Herr Ösi: Die Haffner-Symphonie?
      Mozart: Ich wusste, dass sie sie kennen.
      Herr Ösi: Klar. Was ist mir ihr?
      Mozart: Dieser Haffner, der sie in Auftrag gab, ist Pleite gegangen. Der Lump hat mir nur ein Zehntel des vereinbarten Honorars bezahlt.
      Herr Ösi: Wie hat er das geschafft?
      Mozart: Mit Glücksspiel, mit Weiber und mit Alkohol.
      Herr Ösi: Der Klassiker also. Und was kann ich für sie tun?
      Mozart: Sie müssen die Symphonie zusammenschneiden. Sie müssen sie um 90% kürzen. Sie müssen meine Musik reduzieren, Noten raus, weniger Melodie und so weiter. Erst dann bin ich mit dem Halunken quitt.
      Herr Ösi: überlegt, dann zur Saftschubse Werte Kollegin, ich denke, das müsste zu schaffen sein. Holen sie ihre Kettensäge … und dann geht es den Tonköpfen an den Kragen …

      Für die Nachwelt erhalten. Die Haffner-Symphonie vor der Kürzung …

      Liebe Frau Mallybeau,

      einfach grandios Ihr Dialog zwischen Mozart und dem Metzger. Wurst ist eben nicht bloß Wurst. Den nächsten Beitrag gibt es vielleicht über eine Flying Saucer äh Sausage … während die Vogelfängerwurst noch gart …

      Herzliche Grüße und eine wundervolle (nicht zu heiße) Woche 🙂
      Herr Ösi

      Gefällt 1 Person

    • Fabelhaft, lieber Herr Ösi!

      Da sieht man mal wieder, wie alles miteinander zusammenhängt und nichts wirklich ein Ende findet. Nur die Wurst hat bekanntlich zwei.
      Ein Beitrag über eine Flying Sausage wäre grandios. Die Translator App haben wir ja schon. Vielleicht hilft sie uns auch im Wurstiversum weiter, wenn wir uns mit sprechendem Hackfleisch und grölenden Bockwürsten auseinandersetzen müssen 🙂
      Ich wünsche Ihnen ebenfalls eine wunderbar entspannte Sommerwoche in angenehmer Kühle … und dazu eine Sushi-Wurst 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

      Gefällt 2 Personen

  2. Lieber Herr Ösi,
    ich bin so dankbar, dass Sie mir eine nicht so vertraute Welt nahe bringen. Nicht so nahe, dass ich abgeschreckt werde, aber eben nahe genug, dass ich keine sehr großen Sorgen habe, etwas verpasst zu haben. Sie als kompetenten Bardenbotschafter da draußen zu wissen, beruhigt mich sehr! Danke!
    Gruß Heinrich

    Gefällt 1 Person

    • Lieber Herr Heinrich,
      selbst ohne Elektroroller war es äußerst anstrengend, sich in den Menschenmassen zu bewegen. Am besten hatten es noch die Musiker, oben auf der Bühne. Hätte man sie nicht eingeladen, wären sie vermutlich aus Angst vor dem Getümmel zu Hause geblieben. Am letzten Tag habe ich – des starken Regens wegen – pausiert. Da wurde aus dem Bardentreffen ein Badetreffen. Zum Glück hatte ich meine Filme da bereits im Kasten … 😉
      Gruß
      Herr Ösi

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  3. Lieber Herr Ösi, dann ist es also nicht unbedingt nur ein Schimpfname, wenn etwas „verwurstet“ wird. – Diese Art der Berichterstattung wäre ja auch was über meine Urlaube, wäre mir aber zu anstrengend, da ich nicht so das richtige Filmequipment habe.
    Mit Gruß von Clara

    Gefällt 1 Person

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