Quakende frogs at 2 pm

oder Konzert für eine Band und ein paar Frösche. Der Quaksalber ist laut Wikipedia ein Ausdruck für jemanden, der ohne die nötige Qualifikation und Befugnis die Heilkunde ausübt. Nicht, dass du denkst, der Ösi würde sich in die Niederungen der Kurpfuscherei begeben. Nein, das tut er nicht. Er verquickt bloß den lieblichen Gesang brünftiger Frösche mit dem flotten Sound seiner virtuellen Hausband. Heraus kommt Quaksalberei, die keinem schadet.

Ton ab, Herr Kapellmeister…

17 Gedanken zu “Quakende frogs at 2 pm

    • Liebe Clara,
      ich gestehe: es war äußerst schwierig, auf diese Schnapszahl 3:33 hinzuarbeiten, aber es ist mir, unter Aufgebot all meiner geistigen Kräfte, gelungen. Unverständlich, warum ich diesen Faktor bis dato außer Acht gelassen habe… 😉
      Herzliche Grüße
      Ösi

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  1. Seit irgendwelche Trottel Froschlurche auf anderen Kontinenten aussetzen und sich dann wundern, dass die einen die einheimsiche Tierwelt dezimieren, die anderen tödliche Pilze auf andere Amphibien übertragen, und in der einzigen schlauen, wenn auch nicht tierfreundlichen Konsequenz, andere Trottel die Krötensekrete lecken, bekommt der Begriff der quakenden Salberei ganz neue drogerierelevante Bedeutungen. Nicht umsonst hatte schn die alte, trankrührende Hexe gern eine Kröte bei der Hand.

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    • Es ist ja schon anstrengend genug, seine Koffer für andere Kontinente zu packen, weil immerhin mehr mit hinein muss, als bei einem gewöhnlichen Aufenthalt beispielsweise am Gardasee nebenan, wo die Mitnahme einer Badehose meist ausreicht. Da noch an den auszusetzenden Froschlurch zu denken, ihn einzupacken, ihn, der ständig quakt, unbemerkt am Zoll vorbeizuschleusen, ist, betrachten wir rein die logistische Seite, ein nicht ungefährliches Unterfangen, wenn wir daran denken, wie es den Kalle Rummenigges dieser Welt schon am Münchner Flughafen mit diversen Uhren ergangen ist… 😉
      (Da benötigst du massenhaft Kröten, um dich von einer Verurteilung freizukaufen…)

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  2. Wusstest Du übrigens, dass das Theater der Ansiedlung, zu der Du herab gestiegen bist von den lichten sowohl als auch weiten alpinen Höhen (oder so ähnlich) fast baugleich dem in Czernowitz ist? – Wenn der chinesische Staatssekretär für die Integration des ermattenden Abendlandes, Mr. Pu Tin, das nicht schon hat zusammen kartätschen lassen…

    (… es liegt mir fern, jemandem zu nahe zu treten; allein, „Man bringt sich ins Gespräch!“, wie Dr. R. zu sagen pflegte, nicht wahr… man hat ja auch im Alter nicht mehr so die Ansprache… äh… – hüstel…)

    Fürth Gott!

    Herr K.

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    • Frappant, lieber K., frappant. Sogar das halbrunde Dingens vor dem Eingang hat man kopiert. Als hätte man den Bauplan 1:1 übernommen. Fällt eh keinem Schwein auf, hat sich der Architekt gedacht, wenn ich ein paar Kilometer weiter baugleich baue.
      Da hat er freilich seine Rechnung ohne dem Internet gemacht… und ohne Herrn K. …

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  3. Mein lieber Ösi,
    ich lese erst heute davon, dass Dich der Schlag getroffen hat, und bin untröstlich,
    zum Einen darüber, dass ich Deinen Blog schon so lange nicht mehr besucht habe,
    zum Anderen aber ganz besonders darüber, dass Dir so etwas Gemeines widerfahren ist.
    Es ist genau das, wovor auch ich mich aktuell sehr fürchte, weil auch mir seit Jahresbeginn meine Pumpe Kummer macht, und ich in den letzten beiden Monaten vier Mal notfallmäßig „mit Musik“ ins Krankenhaus musste, wo man mir nun Stents ans Herz gesetzt hat, und ich nun schlapp bin, worin auch meine geringeren Aktivitäten hier bei den Blogs begründet ist.
    Ich hoffe und wünsche es Dir sehr, dass es Dir so rasch wie möglich wieder gut geht und Du alle Deine Fähigkeiten schon bald wieder erlangst. Und – dass Dir trotz der Einschränkungen, die sicher nicht einfach zu verkraften sind, Dein Humor und dDeine Kreativität nicht abhanden gekommen sind.
    Von Herzen alle guten Wünsche für Dich, lieber Ösi!
    Lo .
    Daumen drückend.

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    • Oje, lieber Lo,
      dass ist ja schrecklich mit uns alten Männern, wenn ich Deine Zeilen lese.
      Während mich die Pharmaindustrie voll pumpt mit Medikamenten, damit industrieseitig keine Arbeitsplätze verloren gehen (Sind die immer noch nicht automatisiert?, frage ich mich), ist eine Operation am Herzen alles andere als ein Klacks, weil dem unter Stress stehendem Operateur jederzeit das Messer bei der kleinsten Unachtsamkeit ausrutschen kann… nein, ich mag gar nicht daran denken…
      Mir hat der Schlaganfall den Gleichgewichtssinn zerstört. Ist normalerweise kein Problem. Das Gehirn sucht sich einen freien Platz und installiert das Ganze neu. Nur… was macht einer, bei dem das Gehirn flächendeckend bis zum letzten Winkel mit Unsinn zugemüllt ist? Wenn kein freier Platz mehr verfügbar ist, so wie bei mir? Ich bin nun noch dümmer und vergesslicher geworden als ich schon war. Aber egal. Da muss mein Umfeld eben durch… da kann ich auf niemand Rücksicht nehmen… 😉
      Großes Glück hatte ich, wenn ich an die wirklich armen Kerle während der Reha denke, die in ihren Rollstühlen saßen. Die haben das Recht, mit dem Schicksal zu hadern. Ich nicht. Meine Hausärztin hat mich nun in die Natur hinausverschrieben. Viel Bewegung soll ich machen… und quäle mich durch die Landschaft.
      Lieber Lo, ich hoffe, dir bleibt der rettungsdienstliche Musikantenstadl künftig erspart. Ich wünsche Dir alles Gute. Um mit der Altkanzlerin zu sprechen: WIR SCHAFFEN DAS! 👍

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    • (… ich bin zu faul, die Stöpsel aus den Ohren zu nehmen, um Deinen neuesten Beitrag auch audiovisuell zu rezipieren, allein, das mache ich noch, das ist, aua, nicht vom Tisch…)

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