Nakkerd Buddha

Was? Ein nackerter Buddha?
Herr Ösi rieb sich ungläubig die Augen. Unerhört, was er hier las. Ein Buddha und nackert dazu? Ja, geht’s noch?

Nakkerd Buddha / Foto Herr Ösi

Bekanntlich ist er ein großer Fan der Ostsee, der Herr Ösi, nicht der Buddha. Nicht nur wegen den Außerirdischen, die du hier öfters antriffst als anderswo. Aber im Jänner, den sie in Deutschland als Januar schreiben und ebenso als Januar aussprechen, im Jänner also ist nix mit Ostsee, weil mehr als nur arschkalt. Da müsstest du mindestens ein – sagen wir mal – Russe sein, einer von denen, die ein Loch in den zugefrorenen See buddeln und nackert hinein hüpfen, weil außen nicht kalt genug. Wenn du vom Sternzeichen aber Warmduscher bist, wie Herr Ösi, dann ist nix mit Ostsee im Jänner, nein, nein, dann musst du ausweichen – dahin, wo es ein bisschen wärmer ist, sprich südlicher.
Er fährt also mit dem Roller den Berg hoch und sieht einen Schriftzug quer über die Fahrbahn: Nakkerd Buddha. Kruzifix! denkt er und reibt sich die Augen. Klar, den nakkerden Buddha haben sie grammatikalisch falsch geschrieben. Ist nicht weiter schlimm. Ist ja Ausland. Da schreiben sie einiges anders als du es gewohnt bist. Und die ungewöhnlichsten Schriftzeichen als Draufgabe. Der Google-Translator wirft sofort das Handtuch. Digitalisierung Null Punkt Null. Jetzt ist Herr Ösi auf sich selbst gestellt. Und auf den eigenen Verstand angewiesen.

Der Buddha ist nicht nackert / Foto Herr Ösi

Gleich die Entwarnung. Der Buddha ist nicht nackert. Der Ösi hat es überprüft. Der Buddha hat ein Gewand an. Zum Glück, möchte man sagen. Wäre, ehrlich gesagt, auch nicht anders denkbar. Den Buddha musst du dir vorstellen wie einen Oberchef. Eigentlich noch ein bisschen darüber. Und ist so ein Oberchef nackert? Natürlich nicht. Niemals. Okay, vielleicht zu Hause, wenn ihn keiner sieht. Oder höchstens seine Frau. Oder sein Gspusi. Weil sonst droht die Untergrabung der natürlichen Autorität. Freilich, der Buddha könnte es sich erlauben, ohne Klamotten also nackert herumzulaufen. Tut er aber nicht. Der Buddha denkt in seinem Denken immer weiter, als er eigentlich müsste und das geht hin bis zur Erleuchtung.

Selfie mit Buddha / Foto Herr Ösi

Natürlich hat sich Herr Ösi das Selfie mit dem Buddha nicht nehmen lassen. Quasi Beweisstück fürs Familienalbum. Oder aus Eitelkeit, wie manch einer denken wird. Egal. Das Selfie musste sein. Immerhin ist es ja der Buddha, der erleuchtet ist, nicht der Ösi.

Blick ins Tal / Foto Herr Ösi

So schaut es aus, wenn der Buddha hinunterschaut ins Tal. Bei diesem Ausblick, gepaart mit ganzjährigen Temperaturen von über 30 Grad bist du der Vollkommenheit ziemlich nah. Erleuchtung und Vollkommenheit. That’s it. Da staunt unsereins nicht schlecht. Das fernöstliche Dingens kannst du nur vor Ort erfassen. Da kannst du zu Hause Yoga treiben bis zum Umfallen. Ist doch nur Trockentraining. Nix Halbes und nix Ganzes. Der Buddha hat’s drauf. Und weil er ein schlaues Bürschchen ist, hat er eine Gruppe von Mönchen um sich gescharrt, die scharf drauf sind, ebenfalls Erleuchtung und Vollkommenheit zu erlangen.

Mönche / Fotos und Gif Herr Ösi

Ist praktisch so eine Art Schneeballsystem oder Pyramidensystem oder auch Multi-Level-Marketing. Bloß auf spiritueller Ebene. Geld gibt es nicht zu gewinnen beziehungsweise auch nicht zu verlieren. Da steht der Mönch über drüber. Wie über den ganzen westlichen Firlefanz, wo ein jeder immer reicher werden will. Raffgier gewissermaßen. Der Mönch mit den beiden Zähnen in der unteren Reihe, Paradebeispiel. Er ist glücklich. Und der Zahnarzt ist ihm schnuppe. Hier geht es um die Reinheit des Geistes, um Erhabenheit und so weiter. Ist ’ne völlig andere Kultur, will ich damit sagen.

Mönche schuften im Akkord / Foto Herr Ösi

Okay! Okay! Heutzutage vielleicht ein kleiner Wandel. Die Mönche arbeiten im Akkord, der Wecker im Hintergrund bereits auf 12 Uhr 46 und noch abertausende Touris abzufertigen, bevor der Mönch nach Einnahme einer kleinen, kargen Mahlzeit ermattet auf seine Liegestatt niedersinken darf. Morgen geht’s weiter. Die Flugzeuge speien massenhaft Urlauber aus ihren Rümpfen, die das Land überfluten. Ein jeder von ihnen auf der Suche nach Vollkommenheit. Haha, nur die wenigsten werden sie finden. Ich gehe in die Knie, robbe vor bis zum Mönch, der mich leidenschaftlich mit Weihwasser segnet. Das Nass rinnt mir über den Schädel. Er hat wahrlich nicht gespart. Germany? fragt er. Ich zucke mit den Schultern, nicht wissend, wie Ösiland in seiner Sprache heißt. Er flüstert mir was zu. Womöglich ein Tauschangebot. Mein Flugticket gegen seinen Job. – Ich hätte zusagen sollen…

Rollerfahrer / Foto Herr Ösi

Als ich nachts den Roller starte, geht das Licht von selber an. So also geht Erleuchtung, sage ich zu mir. Und hoffe, dass der Mönch nicht versehentlich meinen fahrbaren Untersatz anstatt mich geblitzdingst hat, wenn du weißt, was ich meine…

Das Ende aller Schreibblockaden

Hand aufs Herz, wer kennt sie nicht?
Die Schreibblockade.
Die Herbsttage werden kurz und kürzer, draußen stürmt es und schneit es, dass es (k)eine Freude ist, Temperaturen unter Null et cetera. Du drückst die Nase ans Fenster und bist froh, jetzt keinen Hund zu haben, der, weil eben Hund, mal dringend einem inneren Bedürfnis folgend sagt beziehungsweise bellt: ich muss raus … und so weiter. Du bleibst also in der warmen Stube. Gerade so ein Herbstnachmittag, an dem du ein paar Stunden Zeit hast, Zeit zum Nichtstun gewissermaßen, die Seele baumeln zu lassen, dich vom Alltag zu erholen, gerade so ein Herbstnachmittag lässt dich nicht zur Ruhe kommen. Ist schon paradox. Anstatt ein gutes Buch zur Hand zu nehmen, es dir auf dem Sofa gemütlich zu machen, willst du plötzlich selbst eins schreiben. Gut, ein Bestseller soll es schon werden. Das ist dein Anspruch. Mindestens achthundert Seiten. Was gewichtiges halt. Einen Schmöker, den man gern in der Hand hält.
„Hast du den neuen Ösi schon gelesen? Nein? Solltest du unbedingt tun. Steht in der Bestsellerliste ganz oben.“
Allein, so ein Nachmittag im Herbst ist in den meisten Fällen nicht geeignet, ein Werk von epochaler Bedeutung aufs Papier zu bringen. Weil viel zu kurz. Noch dazu, wenn du keinen blassen Schimmer hast, worüber du schreiben könntest. Du denkst ein bisschen nach, doch wie gewohnt, es fällt dir nix ein. Okay, dann eben keinen Besteller, sagst du, und auch kein selbst geschriebenes Buch. Schon willst du das Vorhaben ad acta legen. Da fällt es dir wie Schuppen aus den Haaren. Ja herrschaftssakrament, fluchst du, wozu haben wir die vielgerühmte KI? Dass sie Bier nachbestellt, wenn im Kühlschrank die Leere gähnt? Sicher nicht. So eine Künstliche Intelligenz muss mehr können, als bloß profane Bedürfnisse erkennen und die entsprechenden Schritte einzuleiten.
Keine zwei Minuten später werde ich fündig. Die Webseite Talk to Transformer vervollständigt einen Text, den ich mit paar einleitenden Worten formuliere. Und wirft jenen Besteller automatisch und ungefragt aus, den ich schon immer schreiben wollte. „Der innere Schweinehund von Herrn Ösi ist“, lautet meine Vorgabe. Den Rest erledigt die KI auf Knopfdruck. Und zwar rucki zucki. Das Resultat kann sich wahrlich sehen lassen. Die Verlage werden sich um das Werk prügeln …

Leseprobe: Der Innere Schweinehund von Herrn Ösi ist ein sehr großer Hund, der ihm hilft, ihn durch das Gebiet zu führen, und er ist auch der Hund, auf dem er sitzt, wenn er sich ausruht. Der Innere Schweinehund ist so groß, dass er von den Passanten gesehen werden kann und im Mittelpunkt steht, so dass wir ihn nicht gerne im Freien haben. Es ist nicht ungewöhnlich, dass ein Hund wie dieser mit anderen Hunden und anderen Tieren zusammenkommt und gesehen wird, während sie miteinander auskommen. Herr Pohjalo sagt, dass Herr Ösi oft freundlich und verspielt ist und dass er die Aufmerksamkeit liebt. Aber, sagt er, es gibt Situationen, in denen er nicht da sein wird. In der Wildnis lebt er, der Schweinehund, in den Wäldern und ist meist mehr im Busch zu Hause. Obwohl er so groß ist, wird er übermorgen nicht im Freien sein, sondern er wird stattdessen auf einer Bank sitzen vor einem großen Fenster im Haus. Der Mond schien auf der Bank, und die Schatten bewegten sich durch ihn hindurch. Das Hinterbein lag im Schatten, so dass er nicht aufstehen konnte, sondern nur in der gleichen Position bleiben konnte. Dann stand er plötzlich auf und rannte dem Mond nach. Er konnte einige sehr süße Geräusche hören. Das war ein sehr angenehmer, wunderbarer Klang. Er fand es ziemlich schön, und das Geräusch beleidigte ihn nicht im Geringsten. Er begann zu rennen, sehr schnell, und bald war er außer Sichtweite.

Nun gut. Vielleicht nicht ganz perfekt, die eine oder andere kleine Ungereimtheit im Text, unbedeutende Formfehler, Kinkerlitzchen eben. Kurz gesagt, besser als die KI hätte auch ich das Geschreibsel nicht in die Tasten hauen können. Das Lektorat, denke ich, soll sich um die Kleinigkeiten im Text kümmern, während ich umgehend zur Vermarktung schreite, heißt, die nötigen Fernsehauftritte vorbereite, sowie die Künstliche Intelligenz mit dem Schreiben von Teil 2 beauftrage. Nebenbei, versteht sich. Dann einen Termin beim Friseur. Neue Klamotten könnten nicht schaden, zumal meine Krawatte … aber lassen wird das.
Puh!, sage ich leicht erfschöpft. Ich tu dann mal tun und machen. Sieht – von außen betrachtet – vielleicht arg nach Stress aus. Ist es auch. Aber wer sagt denn, wir wären bloß zur Erholung auf diese Welt gekommen. Keiner sagt das. Merke: wer rastet, der rostet. Sorry, ich muss weiter. Wir sehen uns dann die Tage … im TV!

Schlussbemerkung: Beunruhigend ist, dass die „etablierten“ Mainstream-Medien ihre aktuellen Tagesnachrichten ebenfalls nach dem oben beschriebenen Prinzip generieren. Weshalb wir, was politische und gesellschaftliche Themen betrifft, künftig verstärkt mit allerlei Blödsinn und Unwahrheiten zu rechnen haben. Bei ARD, ZDF und N-TV bereiten die Sprecher*innen ihre Texte dank KI während der Lesung quasi live vor, im Stegreif sozusagen.  Der inhaltliche Unterschied zwischen einer Nachrichtensendung und der Aufführung eines Stück aus einem Improvisationstheater verschwindet zusehends.

Once upon a Time … on Gliese 581c

Nach dem unerwarteten Erfolg unseres Experimental-Filmchens „Handelsübliche chinesische Hauskatzen beim Vorbeiflug an Gliese 581c“, wobei das C nicht für die Körbchengröße steht, wie man vermuten könnte, wenn es um Katzen, noch dazu chinesische Hauskatzen, geht … nach diversen Nominierungen und Standing Ovations, haben wir uns entschlossen – Flucht nach vorn sozusagen – kurzerhand nachzulegen.
In „Once upon a Time … on Gliese 581c“ steht der außergewöhnliche Planet erneut im Fokus.

Der Strandmensch und die Möwe

Kackt die Möwe auf ihn runter
wird der Strandmensch ganz schnell munter
zufrieden liegt er faul am Strand
auf einer Liege oder flach im Sand
die Augen hat er fest geschlossen
Urlaub ist’s … jetzt wird genossen
in der Ferne sanft des Meeres Tosen
er ist nackt oder auch in Badehosen
das ganze Jahr hat er geschufft‘
bevor er reingeht in die Gruft
möcht‘ er noch tanzen, singen, lachen
und verrückte Sachen machen

Kackt die Möwe auf ihn runter
wird der Strandmensch ganz schnell munter
das Viecherl, schadenfroh und voll der Häme
der Strandmensch eingesaut mit übler Creme
kunterbunt von schwarz bis weiß
ist des Vogels heißer Scheiß
fließt über Arme, Brust und Bauch
über Kopf und Haare auch
besorgte Urlauber, rasch eilen sie herbei
der Vogel wendet … für Attacke Nummer Zwei
wenn die Möwe sich entleert
ist’s für den Menschen meist verkehrt
Kacke aus der Luft = Gravitation
das wusste Albert Einstein schon

Der Vogel denkt: für ein bisschen Relativität
ist es eigentlich nie zu spät
und ruft herbei ’ne ganze Vogelschar
da wird dem Menschen unten klar
beschissen wird er seit ewigen Zeiten
das sind nun mal die dunklen Seiten
weil eines hat er längst gelernt
vom Mittelalter sind wir kaum entfernt
heut‘ ist’s die Klimahysterie
die den Menschen zwingen soll ins Knie
und ja, du sollst den Unsinn glauben
selbst den Schlaf, will dir die Greta rauben

Kackt die Möwe auf ihn runter
wird der Strandmensch ganz schnell munter
so ist er nun, der Zeiten Geist
ziemlich frech und ziemlich dreist
wie soll der Mensch sich nun verhalten?
über Bord mit Traditionen, den ganz alten?
Kritik und Denken eingestellt
damit’s den „Eliten“ auch gefällt?
der Strandmensch … reibt sich ein mit Mövenscheiß
weil eins er ganz sicher weiß
der allerbeste Klimaschutz
ist nun mal der Mövenschmutz
mit einem Faktor über dreißig
cremt er sich ein, und das sehr fleißig
knüppeldick aufgetragen gleich Faktor hundert
was nun wirklich niemand wundert
wird das Wetter dir zu heiß
appliziere Möwenscheiß
gegen die drohende Klimakatastrophe
rezitier das Gedicht ab der ersten Strophe

Rohrkrepierer – Der Rap zum Sommerloch

Das Sommerloch hat uns wieder. Neuigkeiten Fehlanzeige.

Deshalb ein Rap zum Sommerloch: Der Rohrkrepierer.

Musik, Text und Gesang – Herr Ösi
Video – Mallybeau Mauswohn

Bardentreffen 2019 Zusammenschnitt

Was ist der Unterschied zwischen einem Konzert-Mitschnitt und einem Konzert-Zusammenschnitt?
Konzert-Mitschnitt ist eh klar.
Bei einem Konzert-Zusammenschnitt, eigentlich auch klar, wird das Konzert, sprich die Musik, zusammengeschnitten. Wie eine Wurst, die der Fleischhacker, neudeutsch Metzger, zusammenschneidet. Während bei einem Wurst-Zusammenschnitt nix Neues entsteht, weil Wust bleibt Wurst, egal wie du sie schneidest, entsteht bei einem Konzert-Zusammenschnitt immer was Neues.
Im vorliegenden Fall hat sich Herr Ösi das Bardentreffen 2019 in Nürnberg von einem Fleischhacker zusammenschneiden und praktischerweise gleich einpacken lassen. So hat ein jeder was davon. Der Nachteil natürlich, wenn du dir ein Konzert von einem abseits der Filmkunst Agierenden zusammenschneiden lässt, liegt auf der Hand. Unscharfe und verwackelte Bilder. Das musst du akzeptieren. Andererseits aber die Authentizität, also quasi Pluspunkt.
Den perfekten Konzert-Mitschnitt gibt es nicht.
Den perfekten Konzert-Zusammenschnitt auch nicht.
Naja, ist ja Wurst … findet die Ösi-Redaktion.

Trotzdem viel Spaß …

Mein Dank geht an die vielen tollen Künstler, die mir freilich nicht alle namentlich bekannt sind, um sie gebührend zu erwähnen.

Oligarchennichten

Nach dem HC-Strache Reinfaller musst du als Mann höllisch aufpassen. Weil zu viele falsche Oligarchennichten im Umlauf. Da, wo du sie am wenigsten erwartest. Beim ALDI zum Beispiel.

Ich steh in der Schlange an der Kasse. Natürlich die längste der Welt, wo nix mehr geht. Der Opi weiter vorn hat die Pin 3 x eingegeben. Klar, 3 x die falsche und das Bargeld reicht nicht. Wird noch ’ne Weile dauern. Da schubst mich die Schnecke von hinten. Ich dreh mich um … in Zeitlupe, lasziv sozusagen. Sie, wasserstoffblond, Russin, stark geschminkt und so weiter, sieht Mann auf den ersten Blick. Zwei Flaschen Wodka Gorbatschow hat sie mir gnadenlos in den Rücken gerammt.
„Ey, Alda, lass mir vorbei!“, bellt sie in gepflegtem Russisch-Deutsch.
Ich will „нет“ sagen und sage stattdessen: „Schon gewusst, Wasserstoffperoxid verwenden sie in Amerika als Raketentreibstoff.“ Quasi ein Kompliment. Sie versteht den Joke nicht und lacht trotzdem. Russin eben. Im positiven Sinn.
Der Deal“, sag ich, „Gluck, Gluck, Gluck und du darfst vor.“ Ich unterstreiche mein Angebot mit einer Trinkbewegung. Das versteht sie und reicht mir eine Flasche. „Na dann, Urbi et Gorbi“, proste ich ihr zwinkernd zu. Das ist die hohe Kunst der Konversation an der ALDI-Kasse: entweder du machst es geistreich oder lässt es bleiben. Dazwischen gibt es nix.
Sie müsse zum Begräbnis, sagt sie und spricht das Müsse wie Müssen aus. „Funeral“, sagt sie. Keine Ahnung, was Begräbnis auf Russisch heißt und vielleicht ist das der Grund, warum sie es auf Englisch sagt. Sie sagt Funeral, ein paar Mal sagt sie Funeral, damit ich verstehe, worum es geht. Onkelchen Michail Michailowitsch ist im Kaukasus in einen Hinterhalt geraten. Wurde erschossen. Jetzt Funeral. Zuerst die Geldübergabe abgeschlossen, dann der Hinterhalt.
Peng! Peng! Peng! Sie tippt mir an die Brust, an den Kopf, auf den Bauch, auf die Hände, auf die Beine, praktisch überall hin. Na ja, fast.
„Kalaschnikow?“, frage ich. Sie nickt. Das Onkelchen, sag ich, muss durchlöchert gewesen sein wie ein Nudelsieb.
„Nudelsieb?“, fragt sie. Ich nicke. Mir ist auf einmal klar, dass sie eine Oligarchennichte ist. Warum? Die Kalaschnikow kennt sie, ein Nudelsieb nicht. Noch Fragen?
Hinter uns Tumult. Die Menge tobt erbost. Okay, wir sind an der Reihe und blockieren das Laufband. „Wisst ihr, wen ihr vor euch habt?“, frage ich den Pöbel hinter uns.
„Ludmilla!“, sagt die Russin selbstbewusst. Ich wiederhole ihren Namen bedeutungsschwanger. Der Pöbel tobt weiter. Will nicht warten, will endlich sein Zeug bezahlen und nach Hause. Wir ignorieren ihn.
„Zu mir oder zu dir?“, frag ich.
„Funeral“,  sagt sie.
„Macht das Onkelchen auch nicht wieder lebendig“, sag ich und freu mich über meine Schlagfertigkeit.
Nun wird der Pöbel noch handgreiflich. Ludmilla teilt Fußtritte an die Umstehenden aus, bis einer zu Boden geht. Ich bin beeindruckt. „Gehen wir“, sagen wir gleichzeitig wie aus der Kalaschnikow geschossen. Und wir gehen.

Auf dem ALDI-Parkplatz eine schwarze Limousine. Die Scheiben abgedunkelt. Panzerglas-Verglasung, so viel ist sicher. Ludmilla macht winke winke. Vom Fahrer keine Reaktion. Die Scheiben bleiben geschlossen. Ich denke an das Onkelchen. Wie hieß der noch?
„Michail Michailowitsch“, sagt Ludmilla als hätte sie meine Gedanken erraten.
„Da lang“, sag ich und zeig ihr den Weg.
Die Limousine folgt uns im Schritttempo. Tausend Gedanken jagen mir durch den Kopf und – Fuck! – das Nudelsieb immer dabei. Musst du dir so vorstellen: ein Gedanke, Nudelsieb, nächster Gedanke, Nudelsieb und so weiter. Hätte ich die Oligarchennichte ohne Widerrede vorbei gelassen, wäre nix passiert. Aber das „Ey, Alda“ hat mich gewurmt. Jetzt die Limou im Nacken, der V12 säuselt unter der Haube, kann ihn deutlich hören obwohl fast nicht zu hören. Zwinge mich, mich nicht umzuschauen. „Drah di ned um, schau, schau, der Kommissar geht um.“ Ich spiele die mir verbleibenden Möglichkeiten durch. Sind nicht viele. Durchstarten und abhauen? Ich verwerfe diese nicht wirklich männliche Option. „Er hot die Kroft und wia san klan und dumm.“
Dann der Geistesblitz. Mir fällt dieser Survival Scheiß auf YouTube ein. Folge 1. Was zu tun ist, wenn am 14.1.2020 in Deutschland der Strom ausfällt. Nein, nicht für ein paar Stunden, sondern wochenlang. Ist im Augenblick kein Thema. Folge 8, der Gullideckel, eher schon. Oder war’s Folge 7? Egal. Unter der Straßendecke ist deine Stadt längst nicht zu Ende. Im Gegenteil. Das Werkzeug, einen Gullideckel anzuheben und beiseite zu schieben, solltest du bei dir haben. Hab ich und mach es.
„Nach dir, mein Engel“, sag ich und lass ihr den Vortritt.
Sie schaut verdattert in das Loch. Merke: Oligarchennichten erwarten eine Extra-Einladung, wenn sie aus heiterem Himmel einen engen Schacht runterklettern sollen. Also, ein Bitte Bitte und den ganze Kram. Dafür haben wir keine Zeit. Ich mach ein paar Kletterbewegungen mit Händen und Füßen wie ein Affe, damit sie kapiert, wie’s weitergeht, weil auf Russisch hätt‘ ich es nicht sagen können. Klar, mit dem Google Translator, wirst du einwenden, eine Kleinigkeit. Bloß die Zeit haben wir nicht. Der V12 im Rücken säuselt nicht mehr, er brummt bedrohlich. Endlich kapiert sie’s und steigt die Leiter hinab. Ich folge. Schließe den Gullideckel über mir. Wetten, der Fahrer und oder die Doofmänner in der Limou sind nun richtig angepisst.

Blöderweise wird es schlagartig zappenduster, wenn du den Gullideckel über dir schießt. Im YouTube-Survival-Video natürlich kein Sterbenswörtchen davon. Wer will sein Publikum schon vergraulen? Ich fluche wie ein Rohrspatz beim Runterklettern in der Dunkelheit. Und Ludmilla? Ja … Ludmilla. Jetzt kommt der große Moment der Oligarchennichte. Ein Licht geht an. Aus dem Nichts. Ich perplex. Aus ein paar Stofffetzen, dem Wodka und was weiß ich, hat sie eine Fackel konstruiert. Onkelchen Michail Michailowitsch hat ganze Arbeit geleistet.
„Onkelchen Michail Michailowitsch hat …“, sagt sie.
„… ganze Arbeit geleistet“, ergänze ich.
Der Oligarch im Kaukasus, denk ich, ist den ganzen lieben Tag schwer beschäftigt. Mit Geldübergaben, mit Kalaschnikows, aufpassen, nicht in den Hinterhalt zu geraten et cetera. Zu guter Letzt: die Erziehung der Nichte. Wer, wenn nicht er, soll sich um das Mädel kümmern? Da hast du’s. Für uns im Westen ist der Oligarch einer mit einer möglichst dicken Yacht. Füße im Wasser. Geld um sich werfend. Ab und an ein Deal: Erdöl, Waffen, Drogen, was halt grad anfällt. Aber, weit gefehlt! Die Nichte hast du vergessen. Er muss sich um die Nichte kümmern. Müssen vielleicht nicht. Dennoch: er tut es. Was lernt er der Kleinen? Kochen etwa? Nö. Wird die nie brauchen. Schießen? Na klar. Was die handelsübliche Hausfrau hierzulande höchstens aus dem Fernsehen kennt, damit sind keine harmlosen Kochshows gemeint, sondern knallharte Actionkrimis, das muss die Oligarchennichte aus dem Effeff beherrschen. Reiten, schießen, vergiften, jagen, überleben, wenn’s drauf ankommt, den Nahkampf, kurz: alles, was die verwöhnten Weibsen hierzulande niemals lernen, weil niemals brauchen. Da kommt vor, dass das Onkelchen mal vergisst auf Kleinigkeiten hinzuweisen: „Die Fußnägel immer sauber halten, niemals dreckig. Verstehst du?“ Der Oligarch ist eben auch nur ein Mann. Gewieften Oligarchennichten ist es gelungen, selbst mit dreckigsten Fußnägel die Männer rumzukriegen. Die Herren haben zwar gewittert, wie das Reh den Jäger wittert, da ist was faul, vor Geilheit aber im entscheidenden Moment die Witterung verloren. Danach den Job verloren. In der Folge eine höchst miserable Presse eingefahren. Üble Nachrede. Eben das ganze Programm, das du dir einfängst, wenn du einmal nicht aufpasst.
„Wohin?“, fragt Ludmilla.
Ich muss mich erst orientieren. Oben ist’s ein Kinderspiel. Hier aber …
„Da lang“, sag ich leicht verunsichert. „Google Maps kannst du hier nämlich knicken.“

Das Kanalisationssystem der Stadt. Der reinste Wahnsinn, wenn du niemals unten warst. Wir waten knöcheltief durchs Wasser. Der Gestank bestialisch. Mäuse, Ratten, Spinnen, das ganze Zeug. Die handelsübliche Hausfrau würde vor Panik schreien, sofort auf einen Stuhl klettern. Wenn es einen gäbe. Gibt es aber nicht. Die handelsübliche Hausfrau zum Glück auch nicht. Und Ludmilla? Ist in ihrem Element. Schnappt sich eine Kakerlake, wirft den Kopf in den Nacken, lässt da Tier in den Rachen gleiten. Das weltweite Ernährungsproblem, sagt sie auf Russisch, lasse sich nur durch den Verzehr von Insekten lösen. Wegen dem Eiweiß. Schmatzend doziert sie über Proteine und unkontrolliertes Bevölkerungswachstum, das an allem schuld sei. Ich versteh kein Wort, wegen dem Russisch, versteht sich. Gut möglich, dass ihr Thema ein völlig anderes ist. Versteh ja nichts, vermute nur. Interessant, dass du Unterirdisch nicht nur die Orientierung verlierst, sondern auch das Gefühl für Zeit. Deshalb kürze ich ab. Erstens den Weg, zweitens die Beschreibung. Irgendwann landen wir in einem immens hohen Raum, mit hunderten, eng beieinander stehenden Leitern. Die Kathedrale. Beschriftete Pfeile an den Leitern weisen den Weg nach oben. ALDI steht auf dem einen. Daneben eine Leiter mit Beschriftung XXX. Die nehme ich. Rauf geht’s. Ludmilla klettert hinter mir. Oben angekommen der obligate Gullideckel. Ich öffne ihn und stehe plötzlich in meiner Wohnung. Ludmilla schicke ich erstmal unter die Dusche. Kann nie schaden. In der Zwischenzeit google ich im Internet den Begriff Oligarchennichten. Und werde fündig.

Workshop: Oligarchennichten leicht erkannt & durchschaut – Fotos Herr Ösi

Diese Oligarchennichte ist echt. Sie trägt Trauerflor

Mitnichten eine Oligarchennichte. Sie hat dreckige Fußnägel

 

ESC auf IBIZA

Die neueste Création von Alfons Schubeck? wird manch einer fragen. Womöglich mit pochierten Morcheln in Essig und Öl auf geriebenem Schlagobers? Nein, weit gefehlt. Wir bearbeiten heute brandaktuelle und heikle Themen. ESC und Ibiza. Wer könnte die unbefangener überblicken und beurteilen als beispielsweise ein … Unbefangener? Die Antwort liegt auf der Hand. Der Brite, der vom Brexit gebeutelte Einwohner Großbritanniens, er ist genau der richtige. Er verfügt über den nötigen Abstand, den wir freilich nicht mit Anstand verwechseln dürfen, denn wir Kontinentaleuropäer sind für ihn bloß, nun ja, sie wissen schon … deshalb brauchen wir ihn heute und seine neutrale, klare und unvoreingenommene Sicht auf die Dinge. Denken wir, denkt er.

Let’s go Buckingham Palace, five o’Clock, tea time and so on. Present: the Queen and Mister Brexit. Everything is very british. Translation please …

Queen: Aus! Aus! Schalten sie das Radio aus! Ist ja nicht auszuhalten!
Herr Brexit tut wie geheißen: Sehr wohl, Ihre Majestät.
Queen: Unverschämt! Singt der über mich?
Herr Brexit: Ich denke nicht.
Queen: She’s a Killer Queen, gunpowder, gelatin, dynamite with a laser beam. Wer ist der Kerl?
Herr Brexit: Ein gewisser Freddie Mercury.
Queen: Holen sie ihn her!
Herr Brexit: Das wird nicht möglich sein.
Queen: Dann lassen sie ihn in Ketten legen. Wo ist Mum? Kommt sie heute wieder nicht?
Herr Brexit: Ihre Mum, mit Verlaub, ist …
Queen: Egal. Soll sie machen, was sie will.
Herr Brexit: Ihr Sohn ist übrigens ein großer Bewunderer von Freddie Mercury.
Queen: Mein Sohn? Habe ich etwa ein Kind?
Herr Brexit: Sie wissen es nicht mehr?
Queen: Ich kann mich nicht erinnern. Was tut er? Arbeitet er? Er hat doch einen anständigen Beruf? Sagen sie, dass er arbeitet und dass er rechtschaffen ist.
Herr Brexit: Früher die Fuchsjagd. Heute … man weiß nichts genaues.
Queen: Oh my god! Nichtsnutze! diese Windsors. Alles Nichtsnutze! sagte schon Onkel George, die Windsors kannst du höchstens für die Fuchsjagd gebrauchen. Zu nichts anderem als für die Fuchsjagd. Nicht dass sie schlauer wären als die Füchse, nein, im Gegenteil, aber sie haben das Schießpulver auf ihrer Seite.
Herr Brexit: Yeah! Gunpowder, gelatin, dynamite with a laser beam.
Queen: Die Fuchsjagd mit Dynamit haben sie nun wohl auch noch verboten. Sehe ich das richtig?
Herr Brexit: Ganz recht. Dynamit ist nicht mehr erlaubt. Sehr zum Leidwesen Ihres Sohnes. Die Tierpräparatoren …
Queen: Tierpräparatoren?
Herr Brexit: All jene Damen und Herren, die die Füchse nach der Sprengung mühsam einsammeln und zusammenkleben mussten …
Queen: … die Tierpräparatoren … wie geht es eigentlich meinem Philip? Es geht ihm doch gut?
Herr Brexit: Ja, es geht im gut. Er ist wohlauf und sieht sich die Wiederholung vom ESC an. Er ist ja so musikbegeistert. Er wartet auf die Darbietung der Wilden aus Nigeria, die, wie er sagt, so aussehen, als wollten sie gleich schlafen gehen. Die Wilden aus Nigeria, habe ich ihn angeschrien, weil er fast nix mehr hört, die Wilden dürfen am ESC nicht teilnehmen, weil eben Eurovision Song Contest, also, nur für Nicht-Wilde. Aber bei der Wiederholung, hat er gesagt, dürfen sie vielleicht doch antreten. Er würde es ihnen sooo gönnen.
Queen: Wie haben wir abgeschnitten?
Herr Brexit: Darf ich Ihrer Majestät Tee nachreichen?
Queen: Sie dürfen … und die Deutschen?
Herr Brexit: Haben Rang 24 belegt.
Queen: Gut so. Mehr haben die auch nicht verdient. Wie sieht’s mit den Ösis aus?
Herr Brexit: Die haben nicht teilgenommen, haben mal wieder die Qualifikation nicht geschafft. Haben wie üblich im Vorfeld alles vergeigt.
Queen: Das sieht ihnen ähnlich. Welch eine Schande. Kaiser Franz Joseph tut mir leid. Er wird wütend und verbittert sein.
Herr Brexit: Das denke ich nicht.
Queen: Sagen sie bloß, es ist ihm egal.
Herr Brexit: Sozusagen.
Queen: Er wird doch nicht …
Herr Brexit: Er ist von uns gegangen. – Ist schon ’ne Weile her.
Queen betroffen: Nein! Es trifft immer die Besten! Aber sein Star-Komponist … wie hieß der noch … dieser, dieser Mozart?
Herr Brexit: Nein, Radetzky. Feldmarschall Radetzky.
Queen: Fuck! Ja, natürlich, Radetzky. Wie konnte ich das vergessen. Manchmal denke ich, ich verblöde hier völlig auf Buckingham.
Herr Brexit: Geht mir genauso, Eure Majestät.
Queen: Dieser Radetzky lebt wohl auch nicht mehr.
Herr Brexit: So ist es.
Queen: Dann sagen sie mir: wer regiert dann die Ösis?
Herr Brexit: Nun ja, wenn ich das wüsste. Wer regiert die Ösis? Diese Frage ist so leicht nicht zu beantworten, nachdem DER SPIEGEL und die Süddeutsche Zeitung …
Queen: Drecksblätter! Ganz miese Drecksblätter sind das!
Herr Brexit: Völlig meine Meinung. Diese sogenannten Journalisten haben ein Video veröffentlicht, das hochrangige österreichische Politiker in Ibiza beim …
(Hier verzichten wir wiederzugeben, was der Leser ohnehin weiß beziehungsweise zu wissen glaubt)
Queen: Kurz gesagt, das deutsche Journalisten-Gesindel-Pack hat also unter dem Vorwand der investigativen Berichterstattung in die Politik eines souveränen fremden Staates eingegriffen, mit dem Ziel, eine legitim vom Volk gewählte Regierung zu Fall zu bringen. Man nennt dies Regime Change! Solche Sauereien waren bislang nur von unseren amerikanischen Freunden bekannt. Nein, es ist nicht bloß eine Sauerei, es ist ein Verbrechen!
Herr Brexit: So präzise und exakt wie Sie es sagen, Eure Majestät, hätte es nicht einmal Winston – Gott hab ihn selig – formulieren können.
Queen: Sie kleiner Schäker, sie. Kommen sie und schenken sie mir nach. Am besten einen Doppelten …

ESC

Den ESC gesehen? fragt mich Frau Saftschubse, schubst mich beiseite und nimmt vor dem Laptop Platz.
Die ESC, sage ich, die ESC ist die Taste, die wo ich drück, wenn …
Auf die, korrigiert sie mich, aber es heißt DER ESC.
Sie? frage ich und überspringe ihren Klugschiss.
Klar, sagt die Saftschubse, im Fernsehen.
Seit über 20 Jahren, so ich, glücklicher Nicht-Besitzer einer solchen Kiste.
Sie: Die sind heutzutage flach.
Ich: Ja, so flach wie das Programm.
Sie überredet mich, den Auftritt von Madonna auf YouTube zu schauen.
Also gut.
Die Alte (Fabrikationsjahr wie der Autor) wackelt schwerfällig die Stufen runter.
Gegen DIE, lobe ich meine Assistentin, sind sogar SIE höchst elastisch.
(TIPP: Geizen Sie niemals mit Komplimenten, umso weniger, wenn Sie sie ehrlich meinen)
Danke, bedankt sich die Saftschubse artig.
Wir reden ein bisschen über Rollatoren.
Derweilen die Alte gasmaskenbewehrte Mädels umschubst und englisches Zeug quasselt. Unten angekommen Reggae. Sie bekommt von einem Rapper Unterstützung. Obwohl, eine Gehhilfe hätte es auch getan.
Ziemlich satanistische Darbietung, lautet mein Urteil.
Zustimmung meiner Assistentin.
Sie sollten, sagt sie, mal wieder einen Text veröffentlichen, einen Text, ganz ohne Firlefanz, ohne Video, ohne Musik, einfach nur einen Text.

Also gut, dann tu ich das jetzt.