Weihnachtsoratorium für Außerirdische

Urbi et orbi war gestern. Urbi et orbi et universi ist heute.
Der Weihnachtsmann von Welt richtet seine Botschaft an Außerirdische. Auch an Außerirdische. Weil bloß ans heimische Publikum, hat ja bis dato nicht wirklich was gebracht. Punkto verstehen, begreifen, sich verbessern und überhaupt. Ist ja regelmäßig schiefgegangen. Jetzt sind die Aliens gefragt, Ihn beziehungsweise Uns zu erhören. Um Deutschland, Europa und die Welt zu retten. Wenn’s da noch was zu retten gibt. Wenn es ihnen, den Außerirdischen, nicht piepegal ist, was hier unten auf der Erde an Mist & Schwachsinn passiert. Gut möglich, dass sie die Botschaft hören, aber gleichgültig mit der Achsel zucken, sofern sie eine Achsel haben, und sagen: Nö, liebe Erdlinge, geht uns nix an, zieht euren Karren gefälligst selber aus dem Dreck und so weiter …

Mit der Ösi-App Translator Earthly Extraterrestrial steht dem Weihnachtsmann und nicht nur dem, weil für jedermann und jederfrau kostenlos im Google Play Store verfügbar, ein Übersetzungsprogramm bereit, mit dem selbst der Untalentierteste mit Außerirdischen in der Sprache der Oumuamuas kommunizieren kann.

Und so funktioniert es: Den Text in die App sprechen oder tippen und übersetzen lassen. Gleichzeitig das Weihnachtsoratorium abspielen. Der Text springt auf das Weihnachtsoratorium auf, welches wiederum auf eine zufällig daherkommende Gravitationswelle aufspringt und das Gebräu aus Text und Oratorium zielsicher bei den Außerirdischen abliefert. Interstellarer Paketservice gewissermaßen. Zusätzlich garantiert CO2-neutral.
Verstanden? Nö? Macht nix. Funktioniert aber. Zum Beweis das Video klicken, zurücklehnen und den zu Ende gehenden Advent genießen …

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Ösi Grusical

Benötige ich zum Verstehen des nachfolgenden Videos ein wie immer geartetes Vorwissen?, werden Sie sich fragen. Eigentlich nicht, so die korrekte Antwort. Aber! Frau Mallybeau hat uns im letzten Beitrag mit ihrem grandiosen Video Tomaten-Psycho, dessen Sichtung wir ausdrücklich empfehlen, einmal mehr aufs vorzüglichste unterhalten. Und die Leser zur Aufführung eines Grusicals in der eigenen Küche inspiriert. Gesagt, getan. Weil, bloß einfallslos auf dem Herd herum kochen, kann schließlich ein jeder. Nun ja, fast …

Trivia.
Wie so oft wurde der erste Take in einer einzigen Sequenz ohne vorangegangene Probe eingestellt.

Mice wake up from hibernation …

Die Künstliche Intelligenz KI unterschützt nein unterschützt nein  unterschützt nein  unterschützt nein  unterschützt nein  unterschützt nein  unterschützt nein  unterstützt ja unterstützt den Menschen dort, wo er Hilfe benötigt, greift ihm unter die Bottiche nein Fittiche, lenkt ihn behutsam seines Wegs, manövriert ihn sicher durch den Alltag. Da und dort und vielleicht überall, wo er überfordert ist, hopplahopp, eilt sie ihm zu Hilfe, die künstliche Intelligenz, schreibt – wenn es sein muss – ganze Blogbeiträge, hilft gegen die gefürchtete Schreibblockade, wenn dem Schreiber mal wieder wie so oft über eine längere Zeitspanne hinweg nix einfällt. „min G max D Ex[log(D(x))]+Ez[log(1-D(G(z)))]“ hat es vorgemacht, ein paar Parameter, eingetippselt wenn überhaupt, ratatata  ratatata, der Drucker rattert im Hintergrund, spuckt ein schmuckes Bildnis aus, dass einen jeden halbwegs begabten Impressionisten oder Expressionisten oder Exhibitionisten  vor Neid erblassen lässt. Ein herrliches Gemälde. Dann ab zu Christie’s Auktionshaus, man kennt den Laden, ratatata  ratatata, das uns wohlbekannte Geräusch, nein, nicht wieder der Drucker, diesmal es ist die Geldzählmaschine, die die Scheine runter zählt, ratatata  ratatata, 432.500 Dollar für Edmond de Belamy … nönö, ist nicht der Programmierer, es ist der auf dem Kunstwerk dargestellte Heini, der verdattert in die Landschaft glotzt und nicht glauben kann, dass er 432.500 Dollar wert sein soll. Wir können’s auch nicht glauben. Künstliche Intelligenz eben. Die weit mehr kann, als bloß nachschauen, ob noch Bier ist im Kühlschrank drinnen. Ey Alda, das ist Kunscht, nix wie früher vom Menschen, das ist jetzt aus vielen Nullen und Einsen, aus digital gemacht, ich denke, der oesiblog muss mit der Zeit gehen und das althergebrachte Geschreibsel war gestern. Heute die Künstliche mit den vielen Nullen. Und Frau Saftschubse? Gottchen, fast hätt‘ ich sie vergessen. Die behalten wir als Maskottchen.

Zack zack ein paar Parameter und fertig ist das Video. Jetzt ab zu Christie’s. Wir nehmen auch Euro. Es müssen keine Dollar sein …

Humtata

Heute durchschnaufen. Die Lyrik-Verfilmung vom letzten Mal hat dem geschundenen Individuum alles abverlangt. Vom geistigen Dingens her und überhaupt. Weshalb heute Entspannung. Zurücklehnen. Eventuell die Füße auf den Tisch. Volksmusik auf dem oesiblog, ein Novum. Volksmusik und Blasmusik. Humtata bis zum Abwinken. Dazu servieren wir Pferdeäpfel, historische Traktoren, eine unerschrockene Rettungshundestaffel und und und. Es darf mitgeschunkelt werden.

Viel Vergnügen …

Schwäne und Kräne

Kaum einer hat sich je Gedanken über das schwierige Zusammenleben zwischen Schwan und Kran gemacht. Das ist schade. Wie wir wissen, reimt sich nicht nur Schwan auf Kran, nein, sogar die Schwäne reimen sich auf Kräne. Und natürlich umgekehrt.

Da muss mehr dahinter stecken als bloßes Gereimsel, hat sich die Redaktion vom oesiblog gedacht und hat sich auf den Weg gemacht, die nicht ganz einfache Zweckgemeinschaft zwischen Schwan und Kran zu ergründen – beziehungsweise  mangels vorhandener Studien  – überhaupt erstmalig zu definieren.

Das erstaunliche Ergebnis jahrelanger Arbeit dürfen wir der geneigten Leser- Hörer- und Seherschaft heute unterbreiten …

 

 

alles außer irdisch

Ein Film über Außerirdische sollte mit einleitenden und erklärenden Worten beginnen.
Sagt wer?
Sagen die Experten. Man denke nur an Orson Welles und seine fiktive Radiosendung von 1938, mit der er eine Massenpanik auslöste.
Da war ich im Urlaub.
Genug der einleitenden Worte. Film ab…

Fly me to Tschuri-Gerasimenko

Klar, in der Badewanne. Wo denn sonst?

Wir singen alle in der Badewanne. Naja, sagen wir mal: viele singen in der Badewanne. Die meisten. Bei geschlossenem Fenster, versteht sich. Und das ist gut so. Nicht auszudenken, der Nachbar oder die Nachbarn würden … Das liefe unter Hausfriedensbruch. Mindestens. Ein Polizeiaufgebot und das ganze Programm wären die Folge. Öffentliche Ruhestörung, weil wir sind hier nicht bei DSDS. Da könnte ein jeder bei offenem Fenster und so weiter.

Ein Kommentar bei Frau Mallybeau über das legendäre Edgetreatment samt Edgefeeling gipfelt in dem fantastischen Cover „Fly me to Tschuri-Gerassimenko“. Sie kennen ihn praktischerweise, den Kometen, den mit der Bahnneigung von 7,0402° und fragen sich, wann er wohl wieder sein Perihel ändert. Nun gut. Sie haben Wichtigeres zu tun. Ich auch. Perihel hin oder her. Dennoch. Der Song „Fly me to the moon“, gesungen vom guten alten Frankie, ist plötzlich da und geht mir nicht aus den Ohren. Das Fenster ist geschlossen. Ich überarbeite den Text. Von D. Bohlen und Konsorten habe ich nichts zu befürchten. Also gebe ich meine Version zum besten.

Der Song ist Frau Mallybeau gewidmet … 🙂

Microchip

Nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist der nächste Schritt der Europäischen Union vorprogrammiert.

Wenn es um die Einschränkung von Freiheit geht, spielt diese EU ganz vorn in der ersten Liga mit. Hund und Katze wissen, wovon heute die Rede ist, nämlich vom Microchip. Die Vierbeiner, praktisch Vorreiter und Versuchskaninchen für den Menschen, tragen den unsichtbaren RFID-Chip bereits amtlich verschrieben unter ihrem Fell.

Am 1. Januar 2020 ist es  auch für uns so weit. Ab diesem Datum wird der Microchip für den EU-Bürger zur Pflicht. Der Chip wird relativ schmerzfrei zwischen Daumen und Zeigefinger implantiert. Durchgeführt vom Arzt oder einer Krankenpflegekraft, ist selbst Ihr persönlich bevorzugtes Piercing-Studio, welches Sie normalerweise mit geformten Blechteilen veredelt, zu diesem Eingriff berechtigt.

Die Vorteile, die sich dadurch für die vergleichsweise wenigen Personen ergeben, die Sie, die UNS beherrschen, überwachen, kontrollieren und steuern, können gar nicht hoch genug eingeschätzt und hervorgehoben werden. Jederzeit ort- und kontrollierbar, wird das EU-Vidium künftig durchsichtiger als Glas, auf Schritt und Tritt verfolgbar und kann – ist erst mal die Schnittstelle Chip zu Bankkonto hergestellt – ohne den implantierten Chip nicht einmal mehr seine Brötchen beim Billig-Bäcker erwerben. „Isch over!“ Das Bonmot eines ehemaligen Finanzministers, das eigensinnig abtrünnige Regierungen wieder auf Linie bringen sollte, ist ab sofort für die EU Gesamtbevölkerung gültig.

Jedoch: In der Vorlaufzeit bis zum 1. Januar 2020 ist es dem Individuum gestattet, einen beliebigen Chip seiner Wahl zu implantieren. Danach wird das EU Modell

Dirty Game 84

standardmäßig zur Vorschrift, ein Hightech-Produkt, das gemeinsam von der NATO, CIA und NSA entwickelt wurde und auf Drängen sogenannter Menschenrechtsorganisationen, auf deren namentliche Nennung wir verzichten, mit integriertem Eliminator-Tool ausgeliefert wird, das den Träger des Chips auf Wunsch ins Jenseits befördert. (Wir berichteten bereits darüber)

Herr Ösi hat den Selbstversuch gewagt und sich mutig und in vorauseilendem Gehorsam einen Chip implantiert.

PS: Bei Damen derzeit besonders hoch im Kurs … das Modell Chip ’n Dales … aus Gründen des Datenschutzes leider ohne Foto …

Der Welthit

Der Künstler zieht sich zum Erschaffen seines neuesten Werkes in sein Atelier – in unserem Fall – in sein Tonstudio zurück. Hier arbeitet er völlig allein und ungestört.

Doch ist er tatsächlich allein?

Was sich hinter verschlossenen Türen abspielt, ist meist rätselhaft. Heute werfen wir einen Blick hinter die Kulissen, schauen dem Maestro über die Schultern und beobachten ihn bei der Erschaffung (s)eines Welthits.

 

Weltlachtag

Wenn ich lach – am Weltlachtach‘ – dann gute Nach‘ (t)

Am 6. Mai ist Weltlachtag. Da kann ein jeder lachen. Aber heute?