ESC auf IBIZA

Die neueste Création von Alfons Schubeck? wird manch einer fragen. Womöglich mit pochierten Morcheln in Essig und Öl auf geriebenem Schlagobers? Nein, weit gefehlt. Wir bearbeiten heute brandaktuelle und heikle Themen. ESC und Ibiza. Wer könnte die unbefangener überblicken und beurteilen als beispielsweise ein … Unbefangener? Die Antwort liegt auf der Hand. Der Brite, der vom Brexit gebeutelte Einwohner Großbritanniens, er ist genau der richtige. Er verfügt über den nötigen Abstand, den wir freilich nicht mit Anstand verwechseln dürfen, denn wir Kontinentaleuropäer sind für ihn bloß, nun ja, sie wissen schon … deshalb brauchen wir ihn heute und seine neutrale, klare und unvoreingenommene Sicht auf die Dinge. Denken wir, denkt er.

Let’s go Buckingham Palace, five o’Clock, tea time and so on. Present: the Queen and Mister Brexit. Everything is very british. Translation please …

Queen: Aus! Aus! Schalten sie das Radio aus! Ist ja nicht auszuhalten!
Herr Brexit tut wie geheißen: Sehr wohl, Ihre Majestät.
Queen: Unverschämt! Singt der über mich?
Herr Brexit: Ich denke nicht.
Queen: She’s a Killer Queen, gunpowder, gelatin, dynamite with a laser beam. Wer ist der Kerl?
Herr Brexit: Ein gewisser Freddie Mercury.
Queen: Holen sie ihn her!
Herr Brexit: Das wird nicht möglich sein.
Queen: Dann lassen sie ihn in Ketten legen. Wo ist Mum? Kommt sie heute wieder nicht?
Herr Brexit: Ihre Mum, mit Verlaub, ist …
Queen: Egal. Soll sie machen, was sie will.
Herr Brexit: Ihr Sohn ist übrigens ein großer Bewunderer von Freddie Mercury.
Queen: Mein Sohn? Habe ich etwa ein Kind?
Herr Brexit: Sie wissen es nicht mehr?
Queen: Ich kann mich nicht erinnern. Was tut er? Arbeitet er? Er hat doch einen anständigen Beruf? Sagen sie, dass er arbeitet und dass er rechtschaffen ist.
Herr Brexit: Früher die Fuchsjagd. Heute … man weiß nichts genaues.
Queen: Oh my god! Nichtsnutze! diese Windsors. Alles Nichtsnutze! sagte schon Onkel George, die Windsors kannst du höchstens für die Fuchsjagd gebrauchen. Zu nichts anderem als für die Fuchsjagd. Nicht dass sie schlauer wären als die Füchse, nein, im Gegenteil, aber sie haben das Schießpulver auf ihrer Seite.
Herr Brexit: Yeah! Gunpowder, gelatin, dynamite with a laser beam.
Queen: Die Fuchsjagd mit Dynamit haben sie nun wohl auch noch verboten. Sehe ich das richtig?
Herr Brexit: Ganz recht. Dynamit ist nicht mehr erlaubt. Sehr zum Leidwesen Ihres Sohnes. Die Tierpräparatoren …
Queen: Tierpräparatoren?
Herr Brexit: All jene Damen und Herren, die die Füchse nach der Sprengung mühsam einsammeln und zusammenkleben mussten …
Queen: … die Tierpräparatoren … wie geht es eigentlich meinem Philip? Es geht ihm doch gut?
Herr Brexit: Ja, es geht im gut. Er ist wohlauf und sieht sich die Wiederholung vom ESC an. Er ist ja so musikbegeistert. Er wartet auf die Darbietung der Wilden aus Nigeria, die, wie er sagt, so aussehen, als wollten sie gleich schlafen gehen. Die Wilden aus Nigeria, habe ich ihn angeschrien, weil er fast nix mehr hört, die Wilden dürfen am ESC nicht teilnehmen, weil eben Eurovision Song Contest, also, nur für Nicht-Wilde. Aber bei der Wiederholung, hat er gesagt, dürfen sie vielleicht doch antreten. Er würde es ihnen sooo gönnen.
Queen: Wie haben wir abgeschnitten?
Herr Brexit: Darf ich Ihrer Majestät Tee nachreichen?
Queen: Sie dürfen … und die Deutschen?
Herr Brexit: Haben Rang 24 belegt.
Queen: Gut so. Mehr haben die auch nicht verdient. Wie sieht’s mit den Ösis aus?
Herr Brexit: Die haben nicht teilgenommen, haben mal wieder die Qualifikation nicht geschafft. Haben wie üblich im Vorfeld alles vergeigt.
Queen: Das sieht ihnen ähnlich. Welch eine Schande. Kaiser Franz Joseph tut mir leid. Er wird wütend und verbittert sein.
Herr Brexit: Das denke ich nicht.
Queen: Sagen sie bloß, es ist ihm egal.
Herr Brexit: Sozusagen.
Queen: Er wird doch nicht …
Herr Brexit: Er ist von uns gegangen. – Ist schon ’ne Weile her.
Queen betroffen: Nein! Es trifft immer die Besten! Aber sein Star-Komponist … wie hieß der noch … dieser, dieser Mozart?
Herr Brexit: Nein, Radetzky. Feldmarschall Radetzky.
Queen: Fuck! Ja, natürlich, Radetzky. Wie konnte ich das vergessen. Manchmal denke ich, ich verblöde hier völlig auf Buckingham.
Herr Brexit: Geht mir genauso, Eure Majestät.
Queen: Dieser Radetzky lebt wohl auch nicht mehr.
Herr Brexit: So ist es.
Queen: Dann sagen sie mir: wer regiert dann die Ösis?
Herr Brexit: Nun ja, wenn ich das wüsste. Wer regiert die Ösis? Diese Frage ist so leicht nicht zu beantworten, nachdem DER SPIEGEL und die Süddeutsche Zeitung …
Queen: Drecksblätter! Ganz miese Drecksblätter sind das!
Herr Brexit: Völlig meine Meinung. Diese sogenannten Journalisten haben ein Video veröffentlicht, das hochrangige österreichische Politiker in Ibiza beim …
(Hier verzichten wir wiederzugeben, was der Leser ohnehin weiß beziehungsweise zu wissen glaubt)
Queen: Kurz gesagt, das deutsche Journalisten-Gesindel-Pack hat also unter dem Vorwand der investigativen Berichterstattung in die Politik eines souveränen fremden Staates eingegriffen, mit dem Ziel, eine legitim vom Volk gewählte Regierung zu Fall zu bringen. Man nennt dies Regime Change! Solche Sauereien waren bislang nur von unseren amerikanischen Freunden bekannt. Nein, es ist nicht bloß eine Sauerei, es ist ein Verbrechen!
Herr Brexit: So präzise und exakt wie Sie es sagen, Eure Majestät, hätte es nicht einmal Winston – Gott hab ihn selig – formulieren können.
Queen: Sie kleiner Schäker, sie. Kommen sie und schenken sie mir nach. Am besten einen Doppelten …

ESC

Den ESC gesehen? fragt mich Frau Saftschubse, schubst mich beiseite und nimmt vor dem Laptop Platz.
Die ESC, sage ich, die ESC ist die Taste, die wo ich drück, wenn …
Auf die, korrigiert sie mich, aber es heißt DER ESC.
Sie? frage ich und überspringe ihren Klugschiss.
Klar, sagt die Saftschubse, im Fernsehen.
Seit über 20 Jahren, so ich, glücklicher Nicht-Besitzer einer solchen Kiste.
Sie: Die sind heutzutage flach.
Ich: Ja, so flach wie das Programm.
Sie überredet mich, den Auftritt von Madonna auf YouTube zu schauen.
Also gut.
Die Alte (Fabrikationsjahr wie der Autor) wackelt schwerfällig die Stufen runter.
Gegen DIE, lobe ich meine Assistentin, sind sogar SIE höchst elastisch.
(TIPP: Geizen Sie niemals mit Komplimenten, umso weniger, wenn Sie sie ehrlich meinen)
Danke, bedankt sich die Saftschubse artig.
Wir reden ein bisschen über Rollatoren.
Derweilen die Alte gasmaskenbewehrte Mädels umschubst und englisches Zeug quasselt. Unten angekommen Reggae. Sie bekommt von einem Rapper Unterstützung. Obwohl, eine Gehhilfe hätte es auch getan.
Ziemlich satanistische Darbietung, lautet mein Urteil.
Zustimmung meiner Assistentin.
Sie sollten, sagt sie, mal wieder einen Text veröffentlichen, einen Text, ganz ohne Firlefanz, ohne Video, ohne Musik, einfach nur einen Text.

Also gut, dann tu ich das jetzt.

Wienerliederlichkeiten

Neulich im Radio, im Fernsehen oder sonst wo …

Reporter:  Von Null auf Hundert in 3 Minuten. Von Wurst auf Null in 365 
           Tagen. Was sagen Sie dazu, Herr Ösi?
Herr Ösi:  Das hängt natürlich vom Konzept ab. Es muss eben stimmen
Reporter:  Ostria siro Points. Tschörmani siro Points
Herr Ösi:  So ist das eben beim Song Contest
Reporter:  Sie meinen also ...
Herr Ösi:  Natürlich sitzt das tief. Auch wenn die Herrschaften jetzt
           sagen, ist eh alles Conchita. Aber im Inneren natürlich 
           tiefster Frust
Reporter:  Das brennende Kla...
Herr Ösi:  beim Abfackeln musst du besonders aufpassen. Du darfst
           nicht einen jeden Scheiß anzünden. Die brennende Schiraffe
           von 1936 ...
Reporter:  Oh! oh! oh! Gir-Affe, bitte
Herr Ösi:  Bitte?
Reporter:  Gir-Affe, nicht Schiraffe
Herr Ösi:  Wer sagt denn so einen Blödsinn?
Reporter:  Wir haben eine nicht unbedeutende deutsche Leserschaft
Herr Ösi:  Und die sagen Gir-Affe zur Schiraffe?
Reporter:  So ist es
Herr Ösi:  Ist das süß. Und ich dachte, wir hätten dieselbe Sprache
Reporter:  Das denken die auch
Herr Ösi:  Also, die brennende Schiraffe von 1936 ... Sie untertiteln
Reporter:  Wir untertiteln Ihre Schiraffe mit Gir-Affe
Herr Ösi:  Dem Salvator haben sie das damals durchgehen lassen,
           weil der Tierschutz noch in den Kinderschuhen, aber
           heutzutage mit den ganzen Verboten, und dann fackeln
           die das Klavier ab, wo in der Ukraine größter Brennstoff-
           mangel
Reporter:  Sie meinen also ...
Herr Ösi:  Die Ukrainer geben den Ösis siro Points
Reporter:  Und die anderen?
Herr Ösi:  Natürlich sofort Solidarität. Das sehen Sie ja auch an
           dem Rumgeschiebe mit den Punkten unter den Ostländern
Reporter:  Und Tschörmani?
Herr Ösi:  Die sowieso siro Points, weil der Ostländer sagt:
           Tschörmani, Ostria und das ganze, das ist eh alles das selbe 
           und verstehen tu ich die Sprache auch nicht 
Reporter:  Verstehe
Herr Ösi:  So kommt das eine zum anderen
Reporter:  Und dann haben Sie gesagt:
Herr Ösi:  Es reicht! Jetzt übernehme ich!
           Nie wieder eine Siro-Points-Schlappe! Nie wieder!
Reporter:  Die Choreographie ...
Herr Ösi:  Die Choreographie schreibt vor, dass ich in High Heels auf 
           die Bühne komme
Reporter:  Sind Sie für diesen Blödsinn nicht zu alt?
Herr Ösi:  Laut Choreographie soll ich ein Mal hinfallen, bevor ich
           das Mikrofon in der Bühnenmitte erreiche
Reporter:  Sie fallen aber mehrfach hin ...
Herr Ösi:  Weil ich in diesen Scheiß-Schuhen nicht laufen kann.
           Meine Anatomie ist nicht auf High Heels ausgelegt
Reporter:  Sie fallen also hin, rappeln sich hoch, gehen ein paar
           Schritte, fallen wieder hin ...
Herr Ösi:  Nach dem dritten oder vierten Hinfallen krieche ich auf 
           allen Vieren Richtung Mikrofon
Reporter:  Fantastisch!
           Puristen in Kleiderfragen kritisieren allerdings, dass die
           knallrote und extrem kurz geschnittene Hirschlederne
           auf gar keinen Fall mit den High Heels harmoniert,
           außerdem zu viel nacktes Bein, zu viel Knie und so weiter
Herr Ösi:  In der Bühnenmitte angekommen, nehme ich dann das
           Mikrofon in die Hand. Ziemlich theatralisch und freilich
           immer noch auf allen Vieren. Das ist der Moment, in dem
           ich den "Graun-Pri-Dö-La-Schaun'S-Ooo", wie man ihn
           früher nannte, praktisch schon gewonnen habe
Reporter:  Erstaunlich!
Herr Ösi:  Das einzige, was jetzt noch passieren kann, sagen meine
           Berater, ist, das ich zu singen beginne. Da könnte ich den
           Sieg noch verspielen. Also, empfehlen die:
           den verdienten Applaus dankbar entgegen nehmen,
           eine Verbeugung links, eine Verbeugung rechts, auf keinen 
           Fall singen, noch eine Verbeugung mittig, danach links ab
Reporter:  Sie singen aber trotzdem
Herr Ösi:  Klar, so einfach kommt mir das Publikum nicht davon
Reporter:  Also quasi Rache für 2015
           Während Ihrer Bühnenshow gibt es den Moment, wo Sie
           sich Ihrer High Heels entledigen und diese mit Spiritus
           übergießen
Herr Ösi:  Das ist praktisch der Höhepunkt, wenn Sie so wollen.  Seit 
           2003 mache ich nix anderes, als diese Szene wieder und  
           wieder aufs Neue zu repetieren. 
           Das Abstreifen der High Heels und das Übergießen
           mit Spiritus. Seit mehr als einem Jahrzehnt ist mir diese
           Handlung in Fleisch und Blut übergegangen. Ich streife
           die High Heels ab und übergieße sie mit Spiritus
Reporter:  Obwohl Sie in diesen Scheiß-Schuhen, wie Sie sagen,
           nicht laufen können
Herr Ösi:  Deshalb übe ich das ja seit mehr als einem Jahrzehnt.
           Es gibt Dinge, da hast du einfach kein Talent dafür, die
           musst du üben, üben, üben
Reporter:  Dann aber, die Laszivität, mit der Sie das Streichholz 
           entfachen
Herr Ösi:  Die Laszivität, mit der ich dann das Streichholz entfache,
           habe ich mir patentieren lassen. Logisch. Auch als Künstler
           benötigst du eine Einnahmequelle, sprich Werbung.
           Ofenbauer und Gartengriller überweisen mir für diese
           Laszivität regelmäßig ein hübsches Sümmchen auf mein
           Schirokonto ... äh, pardon, natürlich Gier-O-Konto für die
           deutschen Leser
Reporter:  Schirokonto war schon richtig
Herr Ösi:  Jetzt versteh' ich nix mehr. Schriaffe nix tschörmen,
           Schirokonto aber schon?
Reporter:  Schirokonto ist tschörmen
           Merken Sie sich diesen Merksatz: Eine Schiraffe ohne
           Schirokonto hat in Tschörmani kein Bleiberecht
Herr Ösi:  Verstehe. Und eine Gir-Affe mit Gier-O-Konto? Darf die
           bleiben?
Reporter:  Äääh, keine Ahnung. Das müsste ich erst googeln
Herr Ösi:  Oder ein Schirokonto mit Gir-Affe, ein Gier-O-Konto
           ohne Schiraffe, oder ein Schiraffenkonto mit Gier?
Reporter:  High Heels und Spiritus ziehen sich wie ein roter
           Faden durch Ihre ...
Herr Ösi:  Das ist ja der Trick
Reporter:  Nach dem Abfackeln der Schuhe fallen gegen Ende Ihrer
           Darbietung hunderte High Heels vom Bühnenhimmel.
           Es regnet praktisch Schuhe. Eine Armada von Helfern in
           Retteruniformen sammelt die Schuhe ein und verpackt
           sie in Kartons. Gerade hier findet viel Slapstick und
           unfreiwillige Komik statt
Herr Ösi:  Eine exzellente Idee. Finden Sie nicht?
Reporter:  Die Schuhkartons werden von den Helfern mit riesigen
           Besen zu einem Hügel zusammen gekehrt
Herr Ösi:  Eher schon ein Berg als ein Hügel
Reporter:  Ein Schuhhügelberg. Erklären Sie uns bitte die subtile
           Symbolik, die hinter dieser Performance steht
Herr Ösi:  Das zusammen kehren der Schuhpakte bedeutet:
           Hier, liebes Publikum, hier haben wir Kehr-Pakete
           für euch, oder auch CARE-Pakete, wie der Globalist
           sagen würde, High-Heels-Kehr-Pakete
Reporter:  Also quasi ein Wettbewerbsbeitrag mit karitativem Touch
Herr Ösi:  Wenn Sie so wollen
Reporter:  Dann kommt der wohl ergreifendste Moment. Sie
           nähern sich dem Schuhhügelberg wild entschlossen
           mit einer Flasche Spiritus, 10-Liter-Magnum-Special-
           Ausgabe
Herr Ösi:  Spätestens jetzt wird dem geistigen Prekariat aus
           NordSüdOstWest, welches die Sendung guckt, klar:
           Ich muss dem Herrn Ösi meine Stimme geben, bevor er
           die Kehr-Pakete in Brand steckt. Hier befinden wir uns
           nun im psychologischen Teil meines Auftritts.
           Und ja, das Publikum ist einerseits saublöd, anderer-
           seits ahnt es, dass es hier mit ein bisschen Glück ein
           Paar High Heels abgreifen kann.
           Jetzt reagiert nur noch die Gier ... oder sagt man in
           Tschörmani Schier?
Reporter:  Man sagt schier die Gier
Herr Ösi:  Zugegeben: Meine Methode ist zwar an der Grenze
           des Erlaubten. Aber, ist nicht der ganze Song Contest,
           sind nicht wir alle, Sie, ich und die gesamte Welt an der 
           Grenze des Erlaubten?
Reporter:  Manche Kreise sprechen sogar von einer FIFArisierung
Herr Ösi:  Der Herr Blatter, der seit geraumer Zeit gelangweilt auf
           dem heimischen Sofa herum sitzt und nicht recht weiß,
           was tun, bat mich ...
Reporter:  Sie haben doch hoffentlich abgelehnt!
Herr Ösi:  Gewiss, gewiss, schon vom Stimmlichen her, nicht die
           geringste Übereinstimmung
Reporter:  Kommen wir nun zum Schluss zu Ihrer musikalischen
           Darbietung. Sie haben sich für ein Wienerlied
           entschieden. Und das, obwohl Ihnen Ihre Berater
           nahelegten, unter allen Umständen auf das Singen
           zu verzichten. 
           Sie singen trotzdem. Ein Wiederlied. Warum ein Wienerlied? 
           Und warum auf Ösisch?
Herr Ösi:  When I wiggle with my dachshund homewards from
           Grinzing - Das klingt doch höxt beschissen! Oder?
           Ein Wienerlied geht eben nur auf ösisch. Oder gar nicht.
Reporter:  Herr Ösi, wir danken Ihnen für dieses Interview und wünschen
           Ihnen und Ihrem Wienerlied viel Erfolg beim nächsten 
           Song Contest
Herr Ösi:  Ich danke
Reporter:  Unserem geneigtem Publikum möchten wir an dieser Stelle
           eine Hörprobe unseres nächsten Song Contest Beitrags nicht
           vorenthalten. Man beachte die unbewusst ins hans-moserisch 
           gehende Aufnahmetechnik.

Zum Bühnenbild:

Dackel auf Riesenleinwand

Das Bühnenbild wird schlicht, jedoch in hai-tech gehalten. Die Abbildung zeigt einen virtuellen Braunhaar-Dackel auf einem echten X X X Largen Screen … beziehungsweise umgekehrt …