Sounds for the next century

Als einer, der den Sound checkt und neuer Musik den Weg bereitet, wurde Herr Ösi kürzlich gefragt, wie er sich den Klang für das nächste Jahrhundert vorstellt. Er hat sehr klare und konkrete Vorstellungen. Viel Natur sei drinnen, aber auch – Überraschung – industrielle Klänge vermengt mit künstlich Intelligentem, was Experten unter KI verstehen. Da legt er sich fest. Unbeirrbar. Felsenfest. So ist er nun mal, der Herr Ösi.
Gut tanzbar wird er sein, der zukünftige Sound, zwar abweichend zum herkömmlich bekömmlichen, dennoch gut tanzbar. Tja, was will man mehr? Vielleicht mehr Meer…?

Herr Ösi checkt den Sound

Das Problem ist immer das selbe. Oder sagt man das gleiche? Egal. Angenommen du gehst in ein Konzert. Du gehst hinein und wartest. Bevor das Konzert beginnt, musst du warten. Ohne Warten geht es nicht. Zumindest nicht im Konzert. Oder du kommst zu spät. Platzt mitten in die Vorstellung hinein. Aber davon ist heute nicht die Rede. Heute bist du pünktlich. Nimmst Platz oder bleibst stehen. Je nachdem. Die Musiker im Orchestergraben oder auf der Bühne – je nachdem – stimmen ihre Instrumente. Das dauert. Bevor sie nicht ihre Instrumente justiert haben, geht es nicht los. Kann es nicht losgehen. Macht nix. Du hast ja bezahlt. Die Wartezeit, bevor die Musik losgeht, losgehen kann, ist im Konzertpreis inbegriffen. Sie steht dir zu. Außer… du kommst zu spät. Dann gibt es klarerweise keine Wartezeit, wenn die Musik bereits im vollen Gange. Dann, dies sollte dir klar sein, dann müsste man dir einen Preisnachlass gewähren. Eigentlich. Und gerechterweise. Wenn du zu spät kommst. Weil die Wartezeit, die dir vom Gesetz her zusteht, hättest du durch dein Zuspätkommen ja verpasst. Aber wie gesagt, heute nicht. Heute bist du pünktlich. Die Musiker, wo immer sie sich befinden, oben oder unten, stimmen ihre Instrumente. Und jetzt –
Problem. Großes Problem! Das Wirrwarr der Stimmen. Die Leute plaudern. Ungeniert. In voller Lautstärke. Plärren was das Zeug hält. Erzählen sich den größten Stuss. Unten im Orchestergraben geigen derweilen die ersten Geiger. Celliern stimmend die Cellisten. Bratscherln fiedelblogendschwingend die Bratschisten. Das Publikum nimmt davon keine Notiz. Es ist mit sich selbst beschäftigt. Auf der Bühne lässt der Gitarrist sein Instrument krachen, drischt der Drummer auf die Trommeln ein. Der Sänger sagt Eins, Zwei, Eins, Zwei, Eins, Zwei ins Mikrofon hinein. Niemand außer dir scheint zu checken, dass gerade der Soundcheck läuft. Hey! Ruhe im Saal! würdest du am liebsten brüllen. Die Ignoranten um dich ignorieren dein virtuelles Brüllen. Ein gekonntes Gitarrenriff lässt den Saal erzittern. Wahnsinn! Diese Präsenz, dieses Aufjaulen der Gitarre hörst du später, wenn der Soundcheck beendet ist, nie nie wieder. Deshalb ist der Soundcheck der eigentliche Höhepunkt eines jeden Konzerts. Was nach dem Soundcheck kommt, kannst du getrost vergessen, ist einfach weichgespülte Musik. Zwar harmonisch abgerundet. Aber schmerzhaft für jedes Kennerohr. Die Musik ist langweilig und entsetzlich. Kurz: entsetzlich langweilig.
Mal Hand aufs Herz: Wir verachten diese Musik. Diese Musik ohne Ecken ohne Kanten, diese perfekten, harmonisch niedergebügelten Töne, diese sanften Übergänge der Melodien. In Wirklichkeit warten wir auf den Schnitzer eines Musikanten, hoffen, er möge sich „verspielen“, warten auf die schrägen, auf die falschen Töne. Doch die Musiker erfüllen uns unsere Wüsche nicht. Jahrzehntelang wurden sie ausgebildet, geschult, gequält, domptiert und manipuliert, nur ja keinen falschen Ton zu erzeugen. Man bedroht sie mit dem Rauswurf aus dem Orchester, aus der Band, sollten sie sich erdreisten, einen nicht genehmigten, einen falschen Ton ihrem Instrument zu entlocken. Sich nur keinen musikalischen Furz erlauben, wie es in der Fachsprache heißt. Die einzige Freude, die den Musikern in ihrem jämmerlichen Dasein bleibt, ist der Soundcheck. Hier dürfen sie… dürfen sein, wie sie sind. Dürfen nach Belieben furzen. Hier blühen sie tatsächlich auf. Zeigen, was in ihnen steckt, zeigen Spielfreude und Individualität… bis, nun ja, bis das Konzert beginnt. Mit dem Konzertbeginn verabschiedet sich jegliche Kreativität.

Herr Ösi und seine virtuelle Band The Ösettes haben diese Jahrhundert alte Diskrepanz zwischen dem Soundcheck und dem nachfolgenden Konzert erkannt. Mit dem Mini-Album „Soundcheck“ veröffentlichen sie nun Essenzielles, das, worauf es ankommt…

Concerto con il mouse

Geschafft! Mit einem Knall fällt die Tür hinter mir ins Schloss. Draußen Sauwetter. April 2021. Begossen wie ein Pudel stehe ich im Flur. Wer sich bei diesen Temperaturen keine Erkältung holen will, braucht ein gutes Immunsystem. Ich friere. Erschöpft sinke ich aufs Sofa. Gleich das Handy. Was steht an? Putzen. Frühjahrsputz. Mit drei !!! Ich schnaufe. Aber okay. Bei diesem Wetter, bei dem du keinen Hund aus dem Haus jagst, schon gar nicht den, den du nicht besitzt, bei diesem Wetter ist Frühjahrsputz angesagt. Beste Gelegenheit. Noch dazu, weil der letzte Putz im Vorjahr wegen Schönwetter ausfallen durfte, nein, musste.
Zuerst den Boden schrubben. Dann die Möbel. Ja nein, nicht schrubben, die Möbel abstauben. Den Franzi nicht verschrecken. Steht so in der To-do-Liste. Sind genügend Putzmittel im Haus? Dies zu überprüfen, müsste ich mich erheben und in die Küche. Ich bleibe sitzen. Frosch. Neutral Reiniger. Müsste da sein. Wurde ja 2020 nicht gebraucht. Ph-neutral. Hautschonend. Ein Rechtschreibfehler. Müsste es nicht BH-neutral heißen? Alles kleiner als Körbchengröße D ist BH-neural. F natürlich jenseits aller Neutralität. Ich lache über diesen Unsinn. Noch ein paar Minuten. Genehmige mir fünf weitere. Minuten Pause eben. Wie schön sitzen sein kann. Regen prasselt ans Fenster. Die Beine ausgestreckt. Zuerst mit Swiffer-Tüchern den Staub auffangen, denke ich. Dann nass drüber wischen. Würde ich einen Blog-Beitrag verfassen, dürfte ich die Swiffer-Tücher erwähnen? Das ist die Frage. Müsste ich sie nicht umbenennen? Der unzulässigen Werbung wegen?
Beinah eingeschlafen läutet das Handy. Ich geh ran, nenne meinen Namen. „W Punkt Schmidt“, sagt der Anrufer. Stille. Nach einer Weile. „Anwaltbüro W Punkt Schmidt“ „Ich lausche“, sage ich und lausche. „Es geht um ihren letzten Blog Beitrag.“ „Ach so, um die Blockchain. Ich hoffe, sie fanden das Posting amüsant.“ „Nicht die Blockchain“, sagt W Punkt Schmidt, „es geht um ihren noch nicht veröffentlichen Beitrag.“ „Der wäre?“ „Seien sie nicht albern.“ „Ich muss sie bitten!“ „Die Swiffer-Tücher! Sagt ihnen das was?“ „Gerade dachte ich, ob ich sie verwenden darf. Also, im Haushalt, natürlich schon. Aber im Blog-Beitrag…“ „Nein, dürfen sie nicht.“ „Woher wissen sie…“ „Es ist mein Job. Meine Aufgabe ist es, einzugreifen, bevor strafbare Handlungen begangen werden. Nehmen sie von den Swiffer-Tüchern Abstand.“ Ich sitze verblüfft da und überlege, wer zuerst aufgelegt hat. W Punkt Schmidt oder ich?
Gestresst klappe ich den Laptop auf. Virtual Piano. Klimpern beruhigt mich. Entweder du nimmst die Finger, tust so, als würdest du maschinschreiben. Oder die Maus, wenn du es langsam angehen lassen willst. Ein Mausklick. Ein Ton. Noch einer. Noch ein Ton. Und so weiter. Eher für Minimalisten geeignet. Heute Maus. Bereits der erste Ton kommt richtig gut. Er gefällt mir. Schlag ihn noch drei Mal an. Pause. Und ein viertes Mal. Eins ist klar. In der Verfassung, in der ich mich befinde, werde ich nur wenig Töne benötigen. Zwei Tasten weiter, Richtung Rechts, werde ich fündig. Danach Wiederholung des ersten Tons. Klingt gut. Klingt ausgezeichnet. Den Fehler, den viele Komponisten begehen, ist, zu viele Töne in die Musik reinzupacken. Der Regen wird stärker. Mozart bestes Beispiel dafür. Klar, begabt war er. Keine Frage. Aber! Mit den Tönen, die er hätte einsparen können, um sie anderweitig einzubringen, wäre es ein Leichtes gewesen, die Anzahl seiner Werke zu verdoppeln. Der Fokus, sage ich. Verlier den Fokus nicht. Nie! Den Fokus nicht aus den Augen verlieren. Während ich über die Sinnhaftigkeit eines weiteren Tones nachdenke, fällt mir was anderes ein. Was Wesentliches. Ich wiederhole das Stück. Einmal mit den zwei verschiedenen Tönen. Ta-TaTaTa-Ta-Ti-Ta Dann, aus Spaß, mit einem neuen, einem dritten Ton. Tja, ich weiß nicht. Die einen werden sagen, zwei Töne sind für mich ausreichend. Viel mehr überfordern mich. Andere wieder werden drei Töne bevorzugen. Oder mehr. Als Komponist hast du’s schwer. Bist der Depp. Irgendwo ist immer einer, der meckert. Dem du es nicht Recht machen kannst. Egal, welchen Ton du anschlägst. Von Musikkritikern ganz zu schweigen. Die sind die Pest.
Draußen erscheint die Sonne. April. April. Macht was er will. Ich beginne von vorn. Mit einem helleren Ton. Dem Wetter entsprechend. Jetzt, im fortgeschrittenen Stadium der Komposition, ist es an der Zeit, einen, um nicht zu sagen, DEN geeigneten Musiktitel zu finden. Falsch wäre zu sagen, Symphonie N° 3, 4, 5 etcetera. Früher, ja. Früher ging das. Heute nicht mehr. Der Titel ist wichtig. Wichtiger als die Musik. Yesterday zum Beispiel. One day ago, wäre grauenhaft gewesen. Da hätten die Jungs gleich einpacken und nach Hause gehen können. Und Klempner werden. Oder Hausarzt. Nix gegen Klempner und Hausärzte. Ta-TaTaTa-Ta-Ti-Ta Never change a winning team. Bin äußerst zufrieden. Die Melodie ist einprägsam. Kommt gut an. Irgendwas mit Concerto im Titel muss es sein. Natürlich Kontscherto gesprochen. Italienisch bietet sich an. Naturalmente. Ist es ein Klavierstück, ist Concerto im Titel unumgänglich. Concerto mit Maus vielleicht. Du gibst dem Hörer was an die Hand. Mit dem er was anfangen kann. Oder, noch besser, ins Ohr. Concert with mouse? Nein. Klingt entsetzlich. Horrible. Concierto con raton? Ist um nix besser. Concert avec la souris? Okay, akzeptabel. Concerto con il mouse? Si! Perfetto! Besser geht es nicht. Läuft runter wie ein Barolo Riserva. Jahrgang egal. Umschmeichelt den Gaumen. Vorzüglichst im Abgang. That’s it.
Ta-TaTaTa-Ta-Ti-Ta Nehme ich ein Ta raus? Das vierte? Ich versuche es. Ta-TaTa-Ta-Ti-Ta Die Sonne blinzelt durchs Fenster. Auf einmal richtiges Frühlingswetter. Eigentlich sollte ich raus. In die Sonne. Die Sonnenstrahlen genießen. Wie habe ich sie vermisst. Einmal den Laptop aufgeklappt, kann ich mich nur schwer von ihm lösen. Das ist mein Problem. Ich gebe mir noch eine Stunde. Was ist schon das schon? Eine Stunde. Nichts, im Vergleich zur Ewigkeit. Der Frühjahrsputz kann warten. Muss warten. Die Sonne nicht. Morgen. Morgen ist auch ein Tag. Die Natur ist wichtiger. Franzi wird es mir danken. Er liebt die Ruhe. Verabscheut das Putzen. An mein Geklimper hat er sich gewöhnt. Ans Putzen nicht. So sind Weberknechte. Ich gebe das Ta wieder dazu. Ta-TaTaTa-Ta-Ti-Ta Besser so? Das ist die Frage. Ich nehme es wieder raus, das Ta, probiere das Stück vom Anfang an, um es gleich wieder hinzuzufügen. Diese Entscheidungen! Ich verabscheue sie. Diese ständigen Entscheidungen. Gebe ich einen Ton dazu? Nehme ich einen weg? Verändere ich ihn gar? Entscheidungen über Entscheidungen. Ich hasse sie. Sie machen mich verrückt. Bringen mich aus dem Gleichgewicht. Warum kann die Welt nicht stillstehen? Ein bisschen zumindest. Etwa für ein Jahr. Das wär schon was. Für den Anfang. Ist das zu viel verlangt? Ein ganzes Jahr. Ohne eine einzige Entscheidung zu treffen. Treffen zu müssen. Stillstand. Wunderbar. Ta-Ti-Ta-Ti-Ta-Ti-Ta-Ta Ta-Ti-Ta-Ti-Ta-Ti-Ta-Ta Ta-Ti-Ta-Ti-Ta-Ti-Ta-Ta Kleine Lockerungsübung zwischendurch. Den Mausfinger geschmeidig halten. Ohne ihn geht es nicht. Der Mausfinger macht die Musik. Heutzutage zumindest. Mozart spielte mit allen zehn. Ich mit einem. Das ist Effizienz.
Rückblickend sage ich, die Aufnahmeprüfung ans Musikkonservatorium in Wien total vergeigt. Ohne Geige. Total vergeigt. Ich saß am Flügel. Ein Bösendorfer war’s. Vor mir die Prüfungskommission. Strenge Blicke. Man bat mich zu spielen. Ta-Ta-Ta-Ta-Ta-Ta-Ta Oder war es Ti-Ti-Ti-Ti-Ti? Egal. Wie auch immer. Ich spielte nur einen Ton. Permanent ein und denselben Ton. Bereits damals der Hang zur Vereinfachung. Zum Minimalismus. Unverkennbar. Welcher Ton es war? Keine Ahnung. Die Erinnerung fehlt. Es war eine der weißen Tasten. Soviel ist sicher. „Aufhören! Aufhören!“, rief man im Saal. Ich spielte unbeirrt weiter. Die Entscheidung, mich entschieden gegen Entscheidungen zu stemmen, nahm ihren Anfang. Lang liegt es zurück. Jahrzehnte. Heute wäre ich mit meiner Musik ein gefeierter Pianist. Schon damals war ich meiner Zeit voraus. Die Royal Albert Hall, die Carnegie Hall und wie sie alle heißen, würden sich um mich reißen. Komplette Konzerte würde ich mit nur einem Ton absolvieren. Zwei Stunden ein und denselber Ton. Mit dem Mausfinger. Das Publikum enthusiastisch applaudierend. Aus dem Häuschen. Dann, vielleicht später, bei der Draufgabe, einen anderen Ton. Du darfst das Publikum nicht zu sehr verwöhnen. Musst ihm zeigen, wer der Chef ist, im Ring.
Ta-TaTaTa-Ta-Ti-Ta Aufkeimende Zweifel. Bleibe ich dabei oder werfe ich das Stück über den Haufen? Beginne gänzlich neu? Quasi Tabula rasa. Ich weiß es nicht. Kann mich nicht entscheiden. Den Titel habe ich bereits. Er ist das Wichtigste. Die Töne… na ja. Austauschbar. Beliebig austauschbar. Tosender Regen holt mich in die Wirklichkeit zurück. Blicke zum Fenster. Draußen strömender Regen. Grau in grau. April halt. Ich bleibe zu Hause. Bin erschöpft. Lege mich auf die Couch und schließe die Augen. Für den Frühjahrsputz ist es ohnehin zu spät…

System Error

Jeder, der jetzt bei SYSTEM ERROR eine System-Kritik erwartet, den muss ich enttäuschen. Obwohl! Angebracht wäre sie schon, die System-Kritik. Vielleicht beim nächsten Mal. Ich merk‘ sie mir vor. Heute sind wir im Reich der Musik. Mal wieder. Musik bereitet in der Regel Freude. Also, meist dann, wenn wir nicht über die Oper sprechen. Obwohl! Das ist nun das zweite… äh pardon, das dritte Obwohl! in kürzester Zeit und natürlich gibt es den geneigten Opernfreund, den, der die Klassische Musik zu schätzen weiß, wie Herr Ösi (opernmäßig eher banausenhaft drauf), der, hört er Mozarts Zauberflöte, die einzige Oper übrigens, die er kennt und liebt, aber hey, die kennt er so gut, sprich aus dem Effeff, dass er den Papageno („Der Vogelfänger bin ich ja, stets lustig, heißa hoppsassa!), den er besonders mag, den Papageno, und den er bei seinen Liedchen derart kräftig unterstützt, dass du glaubst, der Ösi singt den ganzen lieben Tag nix anderes als Arien. Die Oper ist praktisch die einzige Musikrichtung, wo ein, kommen wir auf den Punkt, ein System Error unvorstellbar ist. Das ist erstaunlich. Ich spreche klarerweise von der Oper in der Oper. Die Oper in der Oper ist sozusagen System Error free. Nicht so die Oper zu Hause, die vom Plattenspieler oder vom Dingens dudelt. Nein, die nicht. Im trauten Heim ist jederzeit ein System Error möglich und, wenn ich mir’s recht überlege, dann ist er sogar ziemlich wahrscheinlich. Er tritt ein, wenn du ihn am wenigsten erwartest. Das ist das Verteufelte. Du wartest sehnsüchtig auf die Königen der Nacht – um Missverständnissen zuvorzukommen, wir sind immer noch in der Zauberflöte – und plötzlich ist er da, der System Error, bevor sie, die Königin der Nacht, zur Koloratur, was freilich nix Unanständiges ist, obwohl, ein bisschen klingen tut es schon danach, bevor sie zur Koloratur ansetzen kann. Statt der erwarteten Koloratur folgt ein veritabler System Error. Wär‘ dir in der Oper nicht passiert. Zu Hause aber sind dem System Error Tür und Tor geöffnet. Zu Hause fühlt er sich wohl. Weshalb viele in die Oper gehen, um den heimischen System Error zu entkommen. „Schatzi, heute bleibt die Küche kalt, wir gehen in den Wienerwa… äh in die Oper.“ Die Oper ist logischerweise System Error free, jedoch keineswegs Error free, wenn du weißt, was ich meine. Ich berichtete kürzlich darüber. Nun gut. Kommen wir zur Sache.
Der System Error ist, sagen wir mal… stromgebunden. Klar. Gerade in der elektronischen Musik ist er mitunter unvermeidlich, gehört quasi zum guten Ton. Weshalb Herr Ösi seinen neuen Song System Error nennt. In Zeiten wie diesen, wo Tanzmöglichkeiten Mangelware, bringt er dir die Mucke samt super prima Laune, die du jetzt am meisten brauchst, in die gute Stube hinein und ist dabei extrem tanzbar. Allein. Zu zweit. Zu dritt. Wie auch immer. Ein bisschen Latin Jazz, Soul, eine Prise Industrial, jener heiße Scheiß, für den wir eigentlich zu alt sind, wo wir denken, wir stehen inmitten einer Fabrikhalle, umgeben von maschinellem Gedöns-Gedrönhs, aber pssst, pssst, hör selbst… 😉

Statistik

Einerseits. Andererseits. Einerseits die Neugier. Andererseits… Schauen Sie mal, so Herr Ösi zu seiner Assistentin Frau Saftschubse, schauen Sie mal ins Internet hinein. Ins Internet hineinschauen bedeutet für ihn in erster Linie die Statistik studieren. Nein, nicht in dieses Internet, in das andere! sagt er. Das andere Internet ist YouTube. Du Schlauch, wie er immer sagt. Schauen Sie in den Du Schlauch hinein. Typisch Ami, sagt er. Manchmal bezeichnet der Ösianer eine raffinierte, sprich schlaue Person als Schlaucherl. Das ist okay. Aber in das YouTube hineinzuschauen, das Wort YouTube zu verwenden, sagt er, das ist nicht okay. Du Schlauch müsste es heißen, das andere Internet, nicht YouTube. Aber wer sagt schon Du Schlauch? Alle sagen YouTube, wenn sie in den Du Schlauch hineinschauen. Für ihn ist es ziemlich dingens, um nicht zu sagen: echt arg deppert, wenn einer YouTube sagt. Keiner scheint sich irgendwas dabei zu denken, schimpft er, wenn er YouTube sagt und dann in den Du Schlauch hineinschaut. Alle schauen in den Du Schlauch hinein und sagen YouTube dazu, wiederholt er. Diese unnötige Amerikanisierung, stöhnt er. Es folgt eine Abhandlung über den schlampigen Umgang mit der Sprache. Als hätte er nur darauf gewartet, dass, einmal das Wort YouTube ausgesprochen, er in der Folge nur noch Du Schlauch sagt, Du Schlauch, Du Schlauch, Du Schlauch, um den gedankenlosen Umgang mit der Sprache, will heißen, diese unerträgliche Überamerikanisierung anzuprangern. Und…, fragt er, wie viele Videos haben wir schon gedreht? Über achtzig, sagt die Saftschubse. Wow! sagt er. Über achtzig? Sie nickt zur Bestätigung. A lot of wood, findet er. Weil, wenn ein jeder YouTube sagt statt Du Schlauch, sagt er A lot of wood statt Eine Menge Holz. Bei über achtzig, sagt die Saftschubse und lässt ihren Geist kurz aufblitzen, bei über achtzig sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Er lacht. Was ergibt das in der Summe, will er wissen. Hintereinander abgespielt? fragt sie. Ja, die Dauer, wie lang müsste einer gucken? Bis er alles gesehen hat? Ja, ja, die Dauer, die Dauer… Er wird ungeduldig. Statt es auszurechnen, lenkt sie ihn ab. Sagt: Wussten Sie, Ihre Symphonie für Hunde hat mittlerweile über 34.200 Aufrufe! Ihr mit Abstand erfolgreichstes Video. Er: Nein! Sie: Ja! Er: Gibt’s ja nicht. Sie: Doch, das gibt es. Er: Tatsächlich? Sie: Wenn ich es Ihnen sage. Die Symphonie für Hunde, grübelt er, aus dem Jahr 2015 ist alles andere als ein Meisterwerk. Na gut, korrigiert er schnell. So schlecht ist sie auch wieder nicht. Sie zu kompostieren hat mir einiges an musikalischem Geschick abverlangt. Für die damalige Zeit womöglich revolutionär.  Aber Meisterwerk? Nein, ein Meisterwerk ist sie nicht. Wäre gut möglich, sagt die Saftschubse, dass die Hunderln, die großen und die kleinen, die jungen und die alten, die, die knurren und die, die bellen und die, die beißen, dass die, die ja bekanntlich ganz anders ticken als wir Menschen im Tagesbetrieb, dass diese ganzen Hunderln auf diese speziell für sie kompostierten und abgestimmten Klänge, sagen wir mal… besonders intensiv abfahren. Nur so wären die unglaublich hohen Klickzahlen zu erklären. Sie haben eben ein besonderes Gespür für Hunderln und was die sich in ihrer Freizeit musikalisch am liebsten reinziehen, lobt sie ihn. Kann sein, entgegnet er und ergänzt: wie Sie ja ein besonders Gespür für den neuen WordPress Editor haben. „Los, los, nun spielen Sie endlich meine Symphonie für Hunde ab, aus diesem verflixten Du Schlauch.“ Er ist ungeduldig. Das Publikum vermutlich ebenso…

Das seitliche Abdriften des Kuckucks auf dem Weg zur Gabelung

Saftschubse: Man sieht ihnen die Enttäuschung an, Chef.
Herr Ösi: Ja? Ist das so?
Saftschubse: Regelrecht.
Herr Ösi: Das haben sie schön gesagt, dieses Regelrecht.
Saftschubse: Es war bestimmt nicht leicht.
Herr Ösi: Wie wahr. Sie sagen es.
Saftschubse: So kurz vor dem Ziel.
Herr Ösi: Ja, das Ziel vor Augen. Zum Greifen nah. Zauntimeter gewissermaßen…
Saftschubse: Eine herbe Enttäuschung. Wenn einer diese Ablehnung nicht verdient hat, sind sie es, Chef.
Herr Ösi: Ach, Saftschübslein…
Saftschubse: Diese Horden nichtsnutziger… äh… gemeingefährlicher…
Herr Ösi: Die Möwe als Möwe belassen, verstehen sie? Vielleicht hätte ich die Möwe belassen sollen, wie sie ist. Als Möwe eben.
Saftschubse: Sie meinen…
Herr Ösi: Eine Möwe als einen Kuckuck auszugeben, überfordert das Publikum. Die moderne Smartphone-Gesellschaft von heute ist nicht bereit für jene Flexibilität im Denken, die nötig wäre. Das Gehirn spielt bei ihr einfach nicht mit. Ein Zuviel an Technik engt die Menschen ein. Die Bandbreite, die freies Denken in diesen Tagen noch ermöglicht, wird zusehends schmäler.
Saftschubse: Da ist was dran.
Herr Ösi: Jammerschade.
Saftschubse: Sie sind angetreten, die verkrusteten Strukturen aufzubrechen. Den alten Mief rauszublasen aus der Stadt. Weg! Weg! „Fenster auf! Türen auf!“, haben sie wieder und wieder gerufen. „Wir brauchen Luft! Frische Luft! Viel frische Luft!“
Herr Ösi: Die Honoratoren der Stadt haben es nicht honoriert.
Saftschubse: Weil die eben keine Ahnung haben.
Herr Ösi: Vielleicht war es zu gewagt zu sagen: Die Zauberflöte muss runter vom Spielplan. Weg damit! Mozart kann auch in einer Turnhalle aufgeführt werden.
Saftschubse: Das stimmt. In Gramatneusiedl hätten man ihnen für diesen Vorschlag die Hände und die Füße geküsst.
Herr Ösi: In Gramatneusiedl… ganz bestimmt. Nicht in Salzburg, nein, in Salzburg nicht. In Salzburg sind sie zu verbiestert. Zu starrköpfig. Die Stadtoberen haben sich mit Händen und Füßen gewehrt, ihren geliebten Mozart in eine Turnhalle auszulagern.
Saftschubse: Dabei hätte es massive Vorteile gehabt.
Herr Ösi: Mozart, da bin ich sicher, Mozart wäre es egal gewesen. Er hätte es sogar befürwortet. Er hätte der Turnhalle den Vorzug gegeben. Papageno und Papagena hätten ihre Arie auf einem Stufenbarren gesungen.
Saftschubse: Ich glaube, Mozart hätte ihnen das Große Festspielhaus zur Verfügung gestellt.
Herr Ösi: Selbst mit der Felsenreitschule wäre ich zufrieden gewesen.
Saftschubse: Ihre Bescheidenheit ehrt sie, Chef, allein, sie bringt nix.
Herr Ösi: Der Beschluss fiel einstimmig aus. Es wäre nicht tragbar, Mozart, das berühmteste Kind der Stadt, aus dem Programm der „Salzburger Festspiele“ zu nehmen, so die Verantwortlichen, und statt dessen einen unbekannten Experimentalfilm mit kontemporärer Musikbegleitung mit dem Titel „Das seitliche Abdriften des Kuckucks auf dem Weg zur Gabelung“ dem erlauchten, oftmals weitgereisten und weit vergreisten Publikum darzubieten. Zudem würde der Film mit einer Dauer von 5 Minuten nur einen Bruchteil der Zeit veranschlagen, den die Zauberflöte benötigt, heruntergefiedelt zu werden, wir sprechen hier von einem Sechsunddreißigstel.
Saftschubse: Papperlapapp!
Herr Ösi: Das habe ich auch gesagt. Höchstens fünf Minuten dauert die Zeitspanne, die es dem modernen Mensch ermöglicht, sich zu konzentrieren. Dann ist es vorbei. Dann schweift er ab, driftet ab, verzettelt sich und verliert den Faden. Der Kuckucks-Film wäre geradezu ideal gewesen. Einen Mozart in der heutigen Zeit aufzuführen ist Wahnsinn, genauso gut könnte man Perlen vor Säue werfen. Das Publikum ist einfach überfordert. Bedenken sie: Die Ouvertüre ist noch im vollen Gang, da läuten die ersten Handys. Telefonate werden geführt. Ob das Bügeleisen ausgeschaltet ist, wird gefragt, ob die Oma gut versorgt ist, der Kanarienvogel sein Futter bekommen hat, kurz: ab diesem Moment werden von Salzburg aus die elementarsten Botschaften in die Welt hinausgeschickt. Die Leidtragenden dieser neuzeitlichen Unsitten sitzen im Orchestergraben. Er ist das Auffangbecken, in dem sich die Gespräche des Auditoriums zu einem Stimmengewirr verdichten. Ist doch klar, die Gespräche purzeln bedingt durch die Schwerkraft in den Orchestergraben hinab und wabern wie unsichtbare Nebelschwaden um die Musiker. Malträtieren sie. Peinigen sie. So mancher Streicher scheidet noch während der Vorstellung freiwillig aus dem Leben. Den Veranstaltern ist es egal. China hält genügend Nachschub parat. Eine Riege von hochtalentierten Streichern wartet nur darauf, endlich in einem Salzburger Orchestergraben das Leben auszuhauchen. Hauptsache Salzburg. Das ist es, was zählt. Begonnen hatte alles mit einem gewissen Ching Chang Chong, der sich mitten in der Rachearie mit einer Saite seiner Bratsche erdrosselte. Das Telefonnetz brach völlig zusammen, als Teile des Publikums die Tat hautnah miterlebten und das gesehene Geschehene unverzüglich in den Äther hinausposaunten. Die Oper lief zum Glück ohne Unterbrechung weiter. Der Vorfall blieb kein Einzelfall und machte Schule. In Musikerkreisen spricht man längst von der „Chinesischen Schule“, wenn Geiger sich während der Vorstellung das Leben nehmen. Weshalb in Salzburger Orchestergräben immer mehr Musiker sitzen, als für die eigentliche Vorstellung nötig. Als Reserve sozusagen. Legendär ist der Selbstmord eines argentinischen Dirigenten, der mit seinem Taktstock Harakiri verübte, nachdem er das vermeintliche Fremdgehen seiner Gattin aus einem Gespräch herausgehört zu haben glaubte. Kein Problem für die Musiker, die ihre Hausaufgaben mit Bravour erledigt hatten und unbeirrt ohne den Orchesterchef zu Ende fiedelten.
Saftschubse: Entsetzlich!
Herr Ösi: Ein DAX-Vorstand gibt zu Protokoll, die besten Geschäftsabschlüsse mache er, wenn die Königin der Nacht ihr Liedchen trällert und seine japanischen Geschäftspartner denken, er befände ich auf einer Alm mit Jodelmusik und Schuhplattler-Einlagen im Hintergrund. Während einer Mozart-Oper führen die Wichtigsten dieser Welt oder die, die sich dafür halten, all jene Gespräche, zu denen ihnen im normalen Tagesbetrieb die Zeit fehlt. Das erlauchte Publikum hat vor allem eines: Geld. Deshalb ist es den Stadtvätern so wichtig, diese Mozart-Tradition fortzuführen. Im Grunde ist es nichts anderes als Geschäftemacherei. Der Rubel muss rollen. Sehr im Gegensatz zum Publikum, das aufgrund seiner Altersstruktur sich immer wieder in den Gängen mit den Rollatoren in die Quere kommt und verkeilt. Dann rollt gar nichts mehr. Bis der letzte seinen Sitzplatz gefunden und eingenommen hat, hätte man zwei Zauberflöten hintereinander aufführen können. Endlich ist so weit. Der Dirigent klopft mit dem Taktstock wichtigtuerisch auf das Pult. Die Ouvertüre beginnt. Und gleichzeitig mit ihr hunderte von Telefongesprächen. Der dringlichen Bitte, die Musiker sollten doch nicht so laut spielen, es störe extrem beim Telefonieren, wird schon mal gegen Bezahlung eines schwindelerregenden Betrages nachgekommen. Für die nächsten drei Stunden ist Salzburg das Zentrum der Welt. Mindestens. Wenn nicht gar der Mittelpunkt des Universums.
Saftschubse: Unglaublich.
Herr Ösi: Die Absage kam also nicht von ungefähr.
Saftschubse: Chef, ich hab eine Idee. Warum bieten sie ihren Experimentalfilm nicht unseren Lesern an? Die sind bestimmt dankbarer als diese verwöhnt elitären Mozart-Fuzzies.
Herr Ösi: Wow! Das ist es! Sie sind ja sooo genial, Saftschübslein. Was, so frage ich mich, würde ich bloß ohne sie machen?
Saftschubse leise zu sich: Das frage ich mich auch.

Herr Ösi schnappt über

Die aktuelle… äh Krise fordert ihren Tribut… will sagen, ihre Opfer, ihre irren Opfer. Auch Herr Ösi kann sich dem aktuellen Weltgeschehenswahnsinn nur schwer entziehen. Er versucht’s mit ein bisschen Schokolade… 😉

Rohrkrepierer – Der Rap zum Sommerloch

Das Sommerloch hat uns wieder. Neuigkeiten Fehlanzeige.

Deshalb ein Rap zum Sommerloch: Der Rohrkrepierer.

Musik, Text und Gesang – Herr Ösi
Video – Mallybeau Mauswohn

Bardentreffen 2019 Zusammenschnitt

Was ist der Unterschied zwischen einem Konzert-Mitschnitt und einem Konzert-Zusammenschnitt?
Konzert-Mitschnitt ist eh klar.
Bei einem Konzert-Zusammenschnitt, eigentlich auch klar, wird das Konzert, sprich die Musik, zusammengeschnitten. Wie eine Wurst, die der Fleischhacker, neudeutsch Metzger, zusammenschneidet. Während bei einem Wurst-Zusammenschnitt nix Neues entsteht, weil Wust bleibt Wurst, egal wie du sie schneidest, entsteht bei einem Konzert-Zusammenschnitt immer was Neues.
Im vorliegenden Fall hat sich Herr Ösi das Bardentreffen 2019 in Nürnberg von einem Fleischhacker zusammenschneiden und praktischerweise gleich einpacken lassen. So hat ein jeder was davon. Der Nachteil natürlich, wenn du dir ein Konzert von einem abseits der Filmkunst Agierenden zusammenschneiden lässt, liegt auf der Hand. Unscharfe und verwackelte Bilder. Das musst du akzeptieren. Andererseits aber die Authentizität, also quasi Pluspunkt.
Den perfekten Konzert-Mitschnitt gibt es nicht.
Den perfekten Konzert-Zusammenschnitt auch nicht.
Naja, ist ja Wurst … findet die Ösi-Redaktion.

Trotzdem viel Spaß …

Mein Dank geht an die vielen tollen Künstler, die mir freilich nicht alle namentlich bekannt sind, um sie gebührend zu erwähnen.

Sommerloch

Im Frühjahr … die Sommer-Kollektion
wenn im Märzen die ersten Krokusse
äh … sprießen
die Primeln und das ganze Zeug
sich ins Zeug legen
wenn die Sonnenstrahlen frech und frecher werden
der Winter den Arsch zusammenkneift
weil er nun weichen muss
dann präsentiert die Ösi Group ™
ihre Sommer-Kollektion
die Sommer-Kollektion
weiß man im Hause Ösi
die Sommer-Kollektion
immer im Frühjahr
wann denn sonst?
der Winter verweilt noch ein Weilchen
zickig hagelig graupelig
schaurig schauerig
die Primeln und die Krokusse
poch poch klopfen an
wollen raus aus der Erde
schnuppern den Morgenduft
in der Luft
die Sommer-Kollektion
heuer im trendigen Schwarz-Weiß
inklusive schickster Grauabstufung
die Sommer-Kollektion
will raus ans Tageslicht
das Licht der Welt erblicken
Kuckuck und so
die Sommer-Kollektion
unter dem Motto Sommerloch
wartet auf den Auftritt
„Kann ich“, so die etwas stärkere Dame
„kann ich, in meinem Alter Sommerloch tragen?“
nun ja, kommt ganz darauf an
„Worauf?“
auf Ihre Fitness und Ihre Muskelkraft
unsere Sommerlöcher sind in allen Größen verfügbar
und also auch in der Ihren
„Prima, ich nehme ein Dutzend“
Bitta schön und extra für Sie
musikalisch untermalt
„Ist hoffentlich kein billiger Fernost Import“
Iwo! Seien Sie versichert, alles handgemacht … 😉