Grillen

Lern‘ was G’scheits, dummer Bub,
damit du später nicht in der Politik
oder in der Werbewirtschaft landest!

(Mama Ösi zum ihrem Sprössling, Anfang der 70ger)

Das Sammelbecken für Loser, die damals noch Versager hießen, und für Dummköpfe, die damals schon Dummköpfe hießen, wollte die Mama ihrem Söhnchen ersparen. Es ist ihr gelungen. Zumindest vorerst. Nicht, weil der kleine Ösi besonders g’scheit gewesen wäre. Nein, er hat sich bloß irgendwie durch die Schulzeit gemogelt.

Die intellektuellen Vorbehalte gegenüber gewissen Berufsgruppen sind seitdem nicht nur bei der Mama vom Herrn Ösi ins schier Unermessliche gewachsen. Wir bleiben heute, der Einfachheit halber, bei der Werbewirtschaft. Wer kennt sie nicht, die dummen Sprüche dieser Branche, die ständig versucht, uns zum Erwerb von irgendwelchem Krimskrams zu bewegen, den wir nie und nimmer benötigen. Schon aus Solidarität, und da brauchen wir die Werbung gar nicht, kaufen wir die Produkte großer US Konzerne, weil sie uns, in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wie diesen, sehr leid tun. Letztendlich ermöglichen wir mit unseren eifrigen Käufen einem Firmengründer, dem uns angrenzenden Weltall einen Kurzbesuch abzustatten. Hello universe, here I am. Schließlich muss der Junge mal an die frische Luft. Jahrelang an der Steuervermeidung abgerackert, hat er sich eine Belohnung redlich verdient. (Wer jetzt denkt, aus dem Ösi spricht der pure Neid, weil er nicht eingeladen wurde, mitzukommen, liegt völlig falsch. Nicht einmal mit einem kostenlosen Speibsackerl hätte man ihn zum Mitflug überreden können.)

Nach diesem kleinen Diskurs, kehren wir nach Deutschland, dem digitalen Neuland des Internets, zurück. Die nachstehende Plakatwerbung aus der werbewirtschaftlichen Steinzeit anno 2021 verdeutlicht eindrucksvoll, dass in diesem Land schon greater resettet werden muss, soll es mit der Moderne noch was werden.


Herr Ösi geht den nächsten Schritt und stellt das ultimativ multimediale Werbekonzept der Zukunft vor. Innovativ, bewegend und Dingens samt Ton.
Selbst wenn nun eine(r) sein Smartphone zu Hause vergessen hat, was kaum jäh passiert, wird anschaulich gezeigt, was unter GRILLEN zu verstehen ist.

PS: Werbewirtschaft, Politik und Geheimdienste richten etwaige Anfragen für eine mögliche Zusammenarbeit unter der Chiffre „Grillen“ an die Ösi-Redaktion.

Schmierfinken

 

Schmierfink

Hommage an den deutsch-österreichischen Journalismus anno 2015
damals auch „Mainstream-“ oder – was für ein Hohn – „Qualitätsjournalismus“ genannt …

SCHMIERFINKEN, SprayPaint App auf Android Smartphone,  Herr Ösi  2015

Pipi Caca

Wie selbst der nicht französisch sprechende Leser bereits dem Titel entnehmen kann, geht es heute um das Thema, naja …

nein, nicht um das Turmspringen und auch nicht um das Erlernen einer neuen Fremdsprache … obwohl, mit ein bisschen Fantasie und noch mehr Vorstellungskraft ist selbst die Sprache der Könige und der Diplomaten très facile à apprendre.

Aus grenzenloser Langeweile und aus Mangel an sinnvollen Herausforderungen hat die Politik nun eine Unisex-Toilette in Berlin im Rathaus Tiergarten eröffnet. Aber nicht, wie du jetzt denkst, eine Bedürfnisanstalt für Giraffen, Löwen und Schimpansen, nein, weil die würden sich beim Wasserlassen womöglich gegenseitig auffressen, sondern eine Toilette für Menschen.

Aha, Unisex-Toilette, denkt Herr Ösi und überlegt, ob er die überhaupt benutzen dürfte. Und wenn ja, stellt sich der Frage nach dem WIE?

Darf dort ein Mann, so wie vielfach zu Hause üblich, wenn er keine Toilettenputzfachkraft sein Eigen nennt, die gewissenhaft nach jedem Gang hinter ihm her wischt, im Sitzen pinkeln oder muss er dort, so wie er es von klein auf erlernt hat, sein Geschäft im Stehen verrichten?  Muss eine wirtschaftlich erfolgreiche Frau, die sich im trauten Heim einen männlichen Toilettenputzer vorrätig hält, hier unter akrobatischen Verrenkungen im Stehen … oder darf sie, gemütlich über die neuesten Shoppingtrends mit der Freundin telefonierend schwadronierend, im Sitzen und so weiter? Oftmals wurden DAX-Frauen schon telefonierend im Stehen beziehungsweise telefonierend im Sitzen, aber eben dabei immer telefonierend schwadronierend, auf Toiletten angetroffen, weil die DAX-Konzerne ihren Vorstandsvorstehenden bzw. Vorstandsvorsitzenden – jetzt weißt du, woher der Name kommt – die Flatrate bezahlen und die Zeit, allerdings nur in der obersten Chefetage, toiletten- und telefoniermäßig keine Rolle spielt. Wenn es dir gelingt, tausende Arbeitsplätze einzusparen, dann darfst du deinen gesamten Arbeitstag am (ehemals) Stillen Örtchen verbringen. Manche Wirtschaftsbosse, so das HANDELSBLATT, wurden niemals außerhalb dieses Bereichs gesichtet.

Während 100 % aller Dachs-Frauen ihren Bau noch selber reinigen,
sind es bei den heutigen DAX-Frauen nur noch 0,7 % – Tendenz fallend
Quelle: Statistisches Bundesamt für Sauberkeit & Ordnung

Zurück zum Thema. Also Männer und Frauen im herkömmlichen Sinne, wie DER TAGESSPIEGEL wortwörtlich schreibt, die in Berlin wohl nur noch im einstelligen Prozentbereich – wenn überhaupt – anzutreffen sind, wie Herr Ösi vermutet, dürfen – wie großzügig – die Unisex-Toiletten ebenfalls frequentieren. Da haben wir Normalos, aber dieser Ausdruck ist im Zeitalter ungehemmten Genderwahns wahrscheinlich auch schon diskriminierend oder gar längst verboten, nochmal Glück gehabt.

Ca me fait chier, würde der Franzose darauf sagen. Und da siehst du wieder die Eleganz und die Diplomatie in seiner Sprache, weil es kotzt ihn eben nur an, obwohl es, wörtlich genommen, nach hinten los gehen müsste.

Aber im Prinzip ist es eh Conchita, ob Unisex-Toiletten oder nicht, resümiert Herr Ösi und stellt sich an den nächsten Baum …

Bombig

Berlin, Bundeskanzlerinnenamt:

Kaum hatte die regierungseigene Propagandazeitschrift DER SPIEGEL einen Artikel über die angebliche Flugzeugbombe von Scharm al-Scheich veröffentlicht, gelang den deutschen Sicherheitskräften ein spektakulärer Zugriff.

Bombe

Sichergestellte thermonukleare Lebkuchenbombe – Foto: Herr Ösi

Im Stadtteil Mövenpick, in einer nicht genannt werden wollenden Stadt, so Innenminister Thomas die Misere – O-Ton: ein Teil der Antworten würde die Bevölkerung verunsichern, wie er glaubhaft versichert – gelang den Beamten die Sicherstellung einer äußerst aggressiven thermonuklearen Lebkuchenbombe. Der Sprengsatz, so die Spezialisten vor Ort, hätte das Zeug dazu gehabt, unseren Planeten in zwei bis drei Teile auseinander zu reißen.

Ein Individuum, das unter dem Decknamen „Herr Ösi“ agiert und mutmaßlich als der Erbauer der Bombe gilt, ist weiterhin auf freiem Fuß. Während die Fahndung auf Hochtouren läuft, wird die Bevölkerung gebeten, bei Erkennung des Flüchtigen nicht eigenmächtig einzugreifen, sondern die Polizei zu informieren. Warnung: der Verdächtige ist mit einem Samsung Galaxy S3 Mini bewaffnet und zögert nicht, sein Smartphone jederzeit einzusetzen.

In einem sichergestellten Erpresserschreiben fordert „Herr Ösi“ alle Regierungen dieser Welt auf, seinen – in der Tat – geschmacklosen oesiblog unverzüglich als Schullektüre zu etablieren und in sämtliche verfügbare Sprachen zu übersetzen.

Ein vorläufig erstelltes psychologisches Gutachten weist Herrn Ösi als einen laut Regierungsmeinung therapiebedürftigen Menschen aus, der weder mit der deutschen noch mit der europäischen Innen- Außen- und Gesamtpolitik einverstanden und zufrieden ist.

Zweckdienliche Hinweise bitte unter …

Demokratie durch Volksabstimmung

ist für den Deutschen …

 

.

Die allgegenwärtige EU-Diktatur, der Bundesnachrichtendienst sowie die NSA dankt für Ihre geschätzte Teilnahme.

Unter den Mitwirkenden wird eine nicht näher genannte Anzahl von Gewinnern ermittelt … egal für welche Variante Sie sich entschieden haben.

Den glücklichen Auserwählten winkt ein mehrjähriger Zwangsaufenthalt in einem EU-Umerziehungslager. Im Gesamtpaket enthalten sind genmanipulierter Saufraß, Denkverbote, Gehirnwäsche und Zwangsarbeit.

WILLKOMMEN IM NEUEN EUROPA

Kommentare zu New World Order

Liebe Leserinnen und Leser,

in unserem letzten Beitrag New World Order hatten wir ein bisschen Werbung gemacht, sagen wir mal – vorsichtig ausgedrückt – für nicht 100%ig koschere Produkte.

Meist ist es ja so, dass unsere Postings von den Konsumenten regelrecht verschlungen werden, dafür herzlichen Dank, was aber die Kommentare betrifft, die von den kundigsten Fachleuten der jeweiligen Materie eingestellt werden, sofern sie nicht der gestrengen Zensur des Herrn Ösi zum Opfer fallen (haha, ein Scherz), geht natürlich einiges unter, wenn man nicht ständig am Ball bleibt.

Gerade zum Thema New World Order haben die bedeutendsten Staats- und Regierungschefs dieser Welt Stellung bezogen.
Von Kanzlerin Angela Merkel über „fast“ Kanzlerin Uschi von der Leyen bis hin zur bekanntesten Marionette seit es US-Präsidenten gibt, Barack Osama, hat sich die Weltelite politischer Dilettanten zu New World Order geäußert.

Heute präsentieren wir unserem verehrten Publikum diese überaus interessanten Kommentare – mitsamt den Antworten aus der Feder von Abteilungsleiter Ösi.

Worum es in diesem Beitrag im Detail ging, können Sie, falls noch nicht geschehen, hier nachlesen.


 

  • 2015-07-01
  • Angela Merkel (Kanzlerin)

Und deshalb ist es alternativlos bundesdeutsche Bürgerinnen und Bürger im Sinne der sozialen Marktwirtschaft umgehend und zu ihrem eigenen Schutz mit dieser neuen Technik auszurüsten.

Gleichzeitig setzen wir ein Zeichen gegen den internationalen Terrorismus und bekennen uns zu unseren amerikanischen Freunden.

Die Stabilität Europas und die Stabilität des Euros sind in unserer Wertegemeinschaft das höchste … bla bla bla

Angela Merkel, Kanzlerin, DDR VierPunktNull

Sehr geehrte Frau Kanzlerin,

hiermit bestätigen wir den Eingang Ihrer Bestellung und empfehlen Ihnen die Abnahme von 80 Millionen Einheiten.

Darf’s a bisserl mehr sein?

Da unsere Produkte gern für den Eigenbedarf missbraucht werden, dazu noch der übliche Schwund, empfehlen wir Ihnen eine Stückzahl von 100 Millionen Einheiten. Da können Sie die widerborstigen Griechen gleich mit ausrüsten.

Für weitere Informationen sowie Spezial-Rabatte bei Abnahme von 500 Millionen Einheiten für den gesamten EU-Raum steht Ihnen unsere Verkaufsabteilung gern zur Verfügung.

Küss die Hand, gnä‘ Frau
Herr Ösi
Sachbearbeiter Import/Export

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  • 2015-07-02
  • Ursula von der Leyen (Fast Kanzlerin)

Verehrte Kanzlerin (noch, denn bald bin ich dran, was Sie auch daran erkennen können, dass ich die innigeren Kontakte zur Rüstungsindustrie in Deutschland pflege),

sehr geehrter Herr Ösi,

diese Angelegenheit gehört ganz klar in mein Ressort!
Glücklicherweise wurde mein Etat gerade erhöht, somit sehe ich mich in der Lage, die erforderliche Menge an Kleingeräten umgehend zu ordern.

Bitte liefern Sie umgehend 7,3 Mrd. Exemplare an mein Ministerium bzw. falls ich dort bereits verzogen sein sollte, an mein Kanzleramt. Die Sendung ist an mich persönlich auszuliefern. Den Skonto von 5 % überweisen Sie bitte auf mein Privatkonto.

Als mein persönlicher Hoflieferant dürfen Sie meine Gemächer durch den Haupteingang betreten. Wir erwarten weitere Vorschläge zur Gesundung der Republik/Europas/der Welt.

Majestätische Grüße
Von der Leyen
Mächtigste Frau der Welt in Spe

 

Eure Hoheit,

mit der allergrößten Freude, die uns eigen ist, haben wir Ihren hochwohlgeborenen Auftrag dankend entgegen genommen.

Bereits als Familienministerin haben Sie uns gezeigt, wie wichtig und wohltuend sich der von Ihrer Majestät in allen Kitas eingeführte schroffe Kasernenhofton sich nicht nur auf die Kleinsten sondern vor allem auch auf die Größten überaus positiv auswirkt.

Wenn sie die Von der Leyen erst Von der Leynen (österreichisch für Leine) lassen, sage ich wieder und wieder, und Sie verzeihen mir das kleine Wortspiel, das Ihre zupackende und kompromisslose Hemdsärmeligkeit, die den geringsten Widerspruch nicht duldet, am besten beschreibt, wenn sie die Von der Leyen erst Von der Leynen lassen, wenn Eure Majestät, wie unlängst in Tirol geschehen, in aller erster Reihe bei den Bilderbergern präsidiert, dann sind die Tage der Alten, und ich sage bloß DDR VierPunktNull, mehr muss dazu nicht gesagt werden, dann sind die Tage der Alten mehr als gezählt, dann kommt ein frischer Wind wenn nicht gar ein Orkan nach Deutschland, der dem gelangweilten Spaßvolk, das gar nicht mehr weiß, wie es sich am besten amüsieren soll, unter die Segel bläst, dass diese sich wölben, dass der Wind, der jetzt zum Tornado angeschwollen ist, alles mit sich reißt, was sich ihm widersetzt …

Kommen wir gnädigst zu Ihrem Auftrag.

Ditto 7,3 Mrd. Einheiten

Auch hier sollten wir etwas drauf satteln, sagen wir 8,5 Mrd. Einheiten, weil bisschen Eigenverbrauch und Schwund sollten schon mit eingerechnet werden, und die Zunahme der Weltbevölkerung setzt ja nicht aus, während wir Ihren gütigen Auftrag kommissionieren und bearbeiten.

Eure Majestät, ich gestatte mir, Sie höchst persönlich bezüglich dem jeweiligen Stand Ihres Auftrages auf dem Laufenden zu halten.

Untertänigst
Herr Ösi
Leiter der Abteilung Public Relation Excellenzen & Staatsoberhäupter

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  • Barack Osama (Teleprompter USA)
  • 2015-07-04 @ 10:46:23

Hi folks,

here I am again. The most famous marionette in the world, how Michelle always says.

Without my teleprompter I’m lost. Can anybody of you assholes turn on my teleprompter?

Yes, Mister President, we can.

Thank you! By the way, don’t think that the shit, that I tell you every day comes from me. It comes from Rothschild, Rockefeller and the other families who makes the world go round. You and You and even You, You are their slaves without knowing it. They make you work for them, they make you under pressure day by day so cleverly that you dont realise.

But the biggest shit comes of course form the eternal Kriegstreiber Kissinger, Wolfowitz, Soros, Brzezinski and others. They want from us to bring more and more wars over the whole world, more than we have soldiers and weapons. Crazy, isn’t it?

So, we decided, it would be better, Europe and Russia become enemies … and make the dirty work for us. Our ingenious strategy is that they will weaken each other before eliminating each other. And at the same time we are preparing the Third World War.

Shit happens! to you European.

When the third and next World War begins, I will comfortably sit in my Air Force One, while you … you … you …

Holy shit! This is not the speech I have to deliver!
Who is the asshole that has foisted the truth in my speech?
Who has manipulated my telepromper?
Come forward immediately!

I am angry! I am very very very angry!!!


Barack Osama
President of the United States of America

Äh … thank you for the Klartext, Mister President, but … do you not think that you are here on the falschen Veranstaltung, weil normally this is die Seite to order unsere Units Mindreader & Eliminator wie oben beschrieben that can bring a lot of happyness to you and your damned Kumpels.

So, please Mister President, order your bullshit here and now.

Greetings wie immer to the Gattin
Doctor Ösi
Facility Manager (Hausmeister)

 

Beamen

CG42 … also ich lenke die Sicherheitskrä-ä-ä
CG44 nein, das ist mein Job
CG42 aber Herr Ösi hat doch gesa-a-a
CG44 du schnappst dir die Alte
CG42 ich soll immer den Drecksjo-o-o
CG44 vereinbart ist vereinbart
CG42 darf ich wenigstens Handschu-u-u
CG44 klar, darfst du
CG42 wegen der Bakterien und Mikro-o-o
CG44 keiner will, dass du dir was holst
CG42 wie ist die bloß Kanz-z-z
CG44 das wissen die Götter
CG42 komische Rasse, diese Europä-ä-ä
CG44 du steckst die Alte in den Sack
CG42 dann zuschnü-ü-ü
CG44 den Sack schnell
CG42 zuschnü-ü-ü
CG44 zuschnüren
CG42 schnell den Sa-sa-sa
CG44 und die beiden Marios
CG42 Sack wieder aufmachen, die beiden Mar-i-i-i
CG44 hinein, schön hinein in den Sack
CG42 Sack offen aufgemacht, die bei-d-d-d
CG44 die beiden Marios hinein damit
CG42 haha, zur Alten im Sa-sa-sa
CG44 die beiden Marios hinein zur Alten
CG42 die Alte mit den Marios zuschnü-ü-ü
CG44 zuschnüren, zuschnüren nicht vergessen
CG42 Sack schnell aufgemacht und zuschnü-ü-ü
CG44 sobald die Herrschaften drinnen sind
CG42 zuschnü-ü-ü
CG44 zuschnüren
CG42 das wird ein Fe-fe-fe
CG44 beamen, sagt Herr Ösi, den Sack sofort beamen
CG42 den Sack mit der Alten und den beiden Säcken bi-bi-bi
CG44 … men, beamen, beamen
CG42 sobald der Sack zugeschnü-ü-ü
CG44 zugeschnürt ist, beamen
CG42 hurra, wir bi-bi-bi
CG44 den Sack mit den Säcken sofort beamen
CG42 ay ay Capt’n sofort bi-bi-bi
CG44 den Sack zuschnüren und ab die Post
CG42 wird gemacht, sofort den Sa-sa-sa
CG44 zuschnüren, zuschnüren nicht vergessen
CG42 nein, nein, nicht verge-ge-ge
CG44 und ab geht die Beamer-Post
CG42 yeah! die Bi-bi-bi-po-po-po
CG44 ist der Sack zugeschnürt, nur noch beamen
CG42 bi-bi-bi, po-po-po, wo-hi-hi-hi
CG44 mindestens 100 Lichtjahre von der Erde weg
CG42 hu-hu-hu
CG44 meinetwegen auch 200 Lichtjahre
CG42 zwo-o-o
CG44 je weiter desto besser
CG42 und da-da-da
CG44 dann kümmern wir uns um den Rest

Wir bitten den Sprachfehler von CG42 zu entschuldigen.

Gerettet

Höhö, diese Barbaren aus dem Norden hatten tatsächlich gedacht, sie wären uns überlegen. Von einem vorübergehenden Zwischenhoch haben die wohl noch nix gehört …

Na also, es ist geschafft.

Wer befürchtet hatte, die Verfassungsrichter würden die Südeuropäer alleine weiter wursteln lassen, wurde eines besseren belehrt. Die regierungseigene karlsruher Karnevalssitzung mit ihren rotgerobten Kasperln hat die künftigen Milliarden-Hilfen wie vorausgesehen abgenickt. Und das ist gut so.

Während früher das Geld dafür verwendet und verschwendet wurde Straßen, Krankenhäuser, Schulen und sonstigen Unsinn zu bauen, dürfen jetzt die Milliarden weiterhin an den Finanzmärkten verbrannt werden. Das macht durchaus Sinn.

Die Schlaglöcher auf den verrotteten Straßen werden größer und größer, bald wirst du dich nur mehr mit einem SUV fortbewegen können. Und der säuft wie Harald Juhnke in besten Zeiten. Gut für den Staatssäckel, gut auch für diverse Euro-Rettungen.

Dass sich in Krankenhäuser hauptsächlich arbeitsscheues Gesindel herumtreibt, das sich auf Kosten rechtschaffener Firmen einen Erholungsurlaub gönnt, dürfte allen klar sein. Reinhold Würth, der milliardenschwere Schrauben-Fritze und Steuerhinterzieher, von dem manche behaupten, bei ihm wären die Dinger, die er fleißig verkauft, oben locker, hat nun seinen Außendienstlern kräftig in den Arsch getreten. Hopp, hopp, ab an die Arbeit, ihr Taugenichtse! Jetzt wir wieder auf die Arbeitssklaven gespuckt, wir erhöhen das Bruttonationalprodukt und so weiter.

Und Schulen braucht kein Mensch. Am allerwenigsten die Kinder und Jugendlichen selbst. Solange du die mit Pizza, Smartphone, Facebook und schlabbriger Brühe in Plastikbechern versorgst, werden die kleinen Scheißer nicht aufmucken. Dafür haben ihre Eltern gründlich mit dem, was sie Erziehung nennen, vorgesorgt.

Was liegt also näher, als die verfügbaren oder nicht verfügbaren Milliarden an den Finanzmärkten zu verbrennen? Richtig, nichts.

Genaugenommen werden sie ja nicht verbrannt. Anstatt sie gleichmäßig auf 500 Millionen Menschen in den EU-Ländern zu verteilen und deren Dasein lebenswerter zu gestalten, profitieren eben nur ein paar hundert „Eh-schon-Milliardäre“ davon. Herr Würth winkt treuherzig von seiner 9.496-PS-Yacht herüber, die er gerade mit 284.500 Liter Diesel aufgetankt hat und schimpft den Ösi einen Neider und Spaßverderber.

Wird der Euro dadurch gerettet? Nein, natürlich nicht, ist ja auch nicht vorgesehen …

Die EU, das sollte dir spätestens jetzt klar sein, ist kein Kindergeburtstag. Die Zeiten der Spaß- und Lachgesellschaft sind endgültig vorbei, der Ernst des Lebens wieder angesagt. Wir befinden uns, die meisten übrigens zum ersten Mal, in einer Art Vorkriegszeit, wo die Würth’schen Schrauben schon mal probehalber täglich bisschen fester angezogen werden. Das mit der Vorkriegszeit traut sich bloß keiner denken bzw. aussprechen, weil allein schon der Gedanke quasi unverschämteste Unverschämtheit.

Der Europäische Gulag ist unwiderruflich auf dem Vormarsch. Allerdings ohne die putzigen sibirischen Schlittenhunde. Dort hatte Herr Ösi unlängst schon mal wenig vorschnuppern dürfen …

Das Leben, sagen die Herrschaften von der EU, soll auch kein leichtes, kein schönes und kein lebenswertes sein. Zumindest nicht für 99,9 % der Bevölkerung. Dass mir keiner sage, die da Oben würden das nicht hinkriegen. Wenn sie schon sonst nix auf dem Kasten haben, die Verschlechterung unserer Lebensqualität schaffen die mit links.

Nach jahrelanger Besudelung durch öde Raabs, Jauchs und Bohlens ist die Kehrtwende längst überfällig. Weil das Volk längst vertrottelt ist. Selbst der alte Gottschalk ist nicht mehr der „alte“.

Trompetenfanfare. Schluss mit lustig.

Und was wird aus mir, wirst du dich fragen, während du die schönen Tage deines Leben geistig an dir vorüberziehen siehst?

Tja, glasklare Ansage: da bleibt nur noch der oesiblog.

Das Militär muss her

Der stets aufmerksame Herr Koskator alias Dino alias Oppa hat einen Artikel gepostet, der meiner einem wieder mal völlig im Verborgenen geblieben ist. Das Bundesverfassungsgericht erlaubt künftig den Einsatz militärischer Kräfte im Inland.

Da schau her! Natürlich nur unter den aller strengsten Auflagen, versteht sich. Für uns bedeutet das: wenn wir ehemals gültige EU-Gesetze als Beispiel heranziehen und vergleichen, wie schnell diese verwässert beziehungsweise gleich außer Kraft gesetzt worden sind, ist es nur eine Frage der Zeit, bis das Militär mit Panzern und Raketenwerfern gegen die Zivilbevölkerung vorgehen wird.

Da musst du als Staat schon das Schlimmste befürchten, um solche Gesetze zu verabschieden. Und oder den eigentlichen Ordnungskräften, sprich: der Polizei, gründlich misstrauen. So ein Polizist hat ja dummerweise mehrere Schwachstellen. Zum einen ist er furchtbar bürokratisch ausgelegt. Die Festsetzung eines einzigen Wildpinklers zieht ein mindestens 50-seitiges Ermittlungsprotokoll nach sich und beschäftigt den Beamten für 3 Wochen. Zum anderen muss er sich an bestehende Gesetze halten.

Das entfällt beim Militär. Der Soldat muss sich nicht an irgendwelche Gesetze halten, sondern bloß an die Befehle seines Vorgesetzten. Und die werden traditionell mehr gebellt als sprachlich artikuliert. Wie das in der Praxis aussieht, zeige ich dir mit einem Filmausschnitt.

Da wird der Ösi fast ein bisschen melancholisch, wenn er an die guten alten Zeiten erinnert wird, als er im untersten Glied der alpinen Verteidigungsmaschinerie für sein Vaterland dienen durfte. Natürlich hatten die Vorgesetzten damals noch lauter gebellt. Einerseits wegen der hohen Berge, die einen Gutteil der Resonanz verschlucken, andererseits weil unsere Truppe nicht eine der schnellsten im Denken war.

Durch das Bellen der Befehle kommt es bei der Umsetzung von Direktiven immer wieder zu kleinen Missverständnissen. Beispiel: der Major fordert von seinem Personal: „Wenn der Verdächtige die Aussage verweigert, dann müssen sie eben poltern.“ Da darfst du den Soldaten keine Schuld geben, wenn die statt „poltern“ eben „foltern“ hören. Und der Major ist ohnehin über jeden Zweifel erhaben.

Jetzt wird dir vielleicht klar, warum aus diesen militärischen Spielchen so schnell Kriege entstehen. Die Missverständnisse und das Gebell. Wenn du jemals auf einem belebten Kasernenhof gestanden hast, dann weißt du: das Kläffen der Jagdhundemeute von Prinz Charles ist nix dagegen.

Und dann natürlich die Uniform. Und die gewixten Stiefel. Musste der Ösi nachts Wache schieben, ist er polternden Schrittes den Gang auf und ab marschiert und hat dabei Pläne zur Eroberung der USA geschmiedet. Zum Glück hat er diese Gedanken für sich behalten, die nächste Psychiatrie war keine 5 Autominuten entfernt. Da siehst du, wie eine Uniform den Menschen verändert. Sogar den Ösi.

Das Paradoxe wie Gefährliche ist: du kannst jederzeit einen Krieg beginnen, bloß verlieren darfst du ihn nicht. Mit einer blitzblanken und kunterbunt dekorierten Offiziersuniform fallen die entsprechenden Entscheidungen wesentlich leichter, weil die Steigerung des eigenen Selbstvertrauens in dieser Kluft … praktisch unermesslich.

Zurück zum Thema. Der Ösi schließt aus dieser unerwarteten karlsruher Nachricht, dass der Deutsche Staat in Anbetracht der aktuellen Entwicklungen schließt, dass in diesem Lande die Kacke bald gehörig am Dampfen sein wird. Anders sind diese News nicht zu interpretieren. Die Regierung wird dich klarerweise einlullen und dir verklickern, der militärische Schnick-Schnack werde bloß zu deiner eigenen Sicherheit aufgefahren.

Der Gutgläubige wird darauf vertrauen, die Soldaten werden schon nicht mit scharfer Munition auf die eigenen Landsleute schießen. Was aber, wenn man sich eines Tages entschließt, das griechische Militär zur Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung einzusetzen? Wetten, die wären da weniger zimperlich …

Gelb

Gabriel, aber nicht der Erzengel, sondern Sigmar, der SPD-Parteivorsitzende, hatte unlängst dem Tagesspiegel ein Interview gewährt.

In der Kunst wird der Erzengel als eine ziemlich massige und gewaltige Erscheinung dargestellt. Insofern liegt die Assoziation mit seinem politischen Pendant auf der Hand. Erzengel Gabriel tritt als kompakter und weiblicher Engel auf, meist hält er eine weiße Lilie in der Hand, und, siehst du, schon wieder eine Übereinstimmung. Nicht, dass der Ösi den Sigmar jemals Blümchen schwingend gesehen hätte, aber seine weiblichen Anteile rückt er immer stärker in den Vordergrund.

Natürlich, das unausweichliche Gedöns zur Euro-Rettung im Interview, dann aber kommt er mit seinen wahren Befindlichkeiten heraus. Der Politiker war mit seinem drei Monate alten Töchterchen unterwegs und wir fragen uns, wie der Mann es schafft, schon wieder schwanger zu sein.

Wortgewandt erklärte er den Journalisten, wie er in einem Café der Kleinen die Windeln wechseln und aus diesem Behufe die Damentoilette aufsuchen musste, weil es in der Herrentoilette bedauerlicherweise keinen Wickeltisch gab. Grundtenor: Wickeltische auf den Herrentoiletten müssten her. So ein Politiker hat freilich viel mehr praktische Ansatzpunkte als unsereins, der sich aufs Kritisieren beschränkt.

An dieser Stelle hatte der Ösi einen genialen Geistesblitz, was die Verfügbarkeit von Wickeltischen auf Herrentoiletten betrifft und setzte sich sofort an sein Erfinder-Reißbrett.

Die Nachrüstung von Wickeltischen auf Herrentoiletten könnte dem wirtschaftlichen Niedergang Europas Einhalt gebieten und dem „alten“ Kontinent zu neuer Blüte verhelfen. Wir wissen alle, dass es eine Unmenge von Pissoiren in den EU-Mitgliedsstaaten gibt, wobei es uns unmöglich erscheint, genaue Zahlen zu nennen, weil es für die Bedürfnisanstalten noch keine Meldepflicht gibt. Indes: der Nachholbedarf ist enorm.

Der Ösi hat sogleich den durchschnittlichen Abstand zwischen zwei Urinalen penibel vermessen und einen Wickeltisch konstruiert, der sich nahtlos und formschön in das Ambiente einfügt. Bei Bedarf, hier also eher bei Nichtbenutzung, kann der Wickeltisch an die Wand geklappt werden, was aus hygienischen Gründen äußerst empfehlenswert erscheint. Die Anzahl der benötigten Wickeltische errechnet sich aus der Anzahl der Urinale minus Eins … weil jeweils dazwischen. Erstaunlich einfach oder einfach erstaunlich, mit welch geringen Mittel zur Verbesserung der Lebensqualität beigetragen werden kann. Herrn Gabriel sei Dank.

Wir Männer sind ja hilfsbereiter als man gemeinhin annimmt, und wenn man bedenkt, dass die meisten bei der Verrichtung ihres Geschäfts bloß eine Hand benötigen, wäre der Weg bereitet, einem „Kollegen“ beim Wechseln der Windeln mit der anderen, der freien Hand solidarisch zu assistieren.

Natürlich müssen wir auch auf jene Angeber verweisen, die breitbeinig und beidhändig ihre Erleichterung betreiben. Gegen diese Machos hilft nur eine neue EU-Verordnung, die diese Unsitte ein für allemal abstellt und diese Herren unter Strafandrohung zur Hilfsbereitschaft verdonnert.