Microchip

Nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist der nächste Schritt der Europäischen Union vorprogrammiert.

Wenn es um die Einschränkung von Freiheit geht, spielt diese EU ganz vorn in der ersten Liga mit. Hund und Katze wissen, wovon heute die Rede ist, nämlich vom Microchip. Die Vierbeiner, praktisch Vorreiter und Versuchskaninchen für den Menschen, tragen den unsichtbaren RFID-Chip bereits amtlich verschrieben unter ihrem Fell.

Am 1. Januar 2020 ist es  auch für uns so weit. Ab diesem Datum wird der Microchip für den EU-Bürger zur Pflicht. Der Chip wird relativ schmerzfrei zwischen Daumen und Zeigefinger implantiert. Durchgeführt vom Arzt oder einer Krankenpflegekraft, ist selbst Ihr persönlich bevorzugtes Piercing-Studio, welches Sie normalerweise mit geformten Blechteilen veredelt, zu diesem Eingriff berechtigt.

Die Vorteile, die sich dadurch für die vergleichsweise wenigen Personen ergeben, die Sie, die UNS beherrschen, überwachen, kontrollieren und steuern, können gar nicht hoch genug eingeschätzt und hervorgehoben werden. Jederzeit ort- und kontrollierbar, wird das EU-Vidium künftig durchsichtiger als Glas, auf Schritt und Tritt verfolgbar und kann – ist erst mal die Schnittstelle Chip zu Bankkonto hergestellt – ohne den implantierten Chip nicht einmal mehr seine Brötchen beim Billig-Bäcker erwerben. „Isch over!“ Das Bonmot eines ehemaligen Finanzministers, das eigensinnig abtrünnige Regierungen wieder auf Linie bringen sollte, ist ab sofort für die EU Gesamtbevölkerung gültig.

Jedoch: In der Vorlaufzeit bis zum 1. Januar 2020 ist es dem Individuum gestattet, einen beliebigen Chip seiner Wahl zu implantieren. Danach wird das EU Modell

Dirty Game 84

standardmäßig zur Vorschrift, ein Hightech-Produkt, das gemeinsam von der NATO, CIA und NSA entwickelt wurde und auf Drängen sogenannter Menschenrechtsorganisationen, auf deren namentliche Nennung wir verzichten, mit integriertem Eliminator-Tool ausgeliefert wird, das den Träger des Chips auf Wunsch ins Jenseits befördert. (Wir berichteten bereits darüber)

Herr Ösi hat den Selbstversuch gewagt und sich mutig und in vorauseilendem Gehorsam einen Chip implantiert.

PS: Bei Damen derzeit besonders hoch im Kurs … das Modell Chip ’n Dales … aus Gründen des Datenschutzes leider ohne Foto …

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Der Welthit

Der Künstler zieht sich zum Erschaffen seines neuesten Werkes in sein Atelier – in unserem Fall – in sein Tonstudio zurück. Hier arbeitet er völlig allein und ungestört.

Doch ist er tatsächlich allein?

Was sich hinter verschlossenen Türen abspielt, ist meist rätselhaft. Heute werfen wir einen Blick hinter die Kulissen, schauen dem Maestro über die Schultern und beobachten ihn bei der Erschaffung (s)eines Welthits.

 

Weltlachtag

Wenn ich lach – am Weltlachtach‘ – dann gute Nach‘ (t)

Am 6. Mai ist Weltlachtag. Da kann ein jeder lachen. Aber heute?

Kosmischer Gorilla

Während wir noch über das
Infinite-Monkey-Theorem nachdenken
das eine breite Leserschaft
wohl deshalb nicht erreichte
klagt Herr Ösi
weil WordPress bei der Benachrichtigung
des geschätzten Publikums
dermaßen schlampte
dass selbst die Bundespost
oder schlimmer noch
die Bundesbahn
im Vergleich dazu
als ein Ausbund an Zuverlässigkeit
bezeichnet werden müssen
schiebt sich ein weiterer Affe
diesmal in Form eines Gorillas
eines leibhaftigen Gorillas
in den Vordergrund
der es in puncto Sprachfertigkeit
nicht ganz mit Shakespeare
(wie unser erster Affe)
aufzunehmen vermag
dafür aber
glauben wir der Wissenschaft
mit unglaublichen Werten glänzt
die über die Fähigkeiten
eines handelsüblichen Gorillas
weit hinausgehen
die Rede ist vom Kosmischen Gorilla
und NEIN
um Missverständnissen vorzubeugen
dahinter verbirgt sich keine Kreation
aus der Ösischen Schreibwerkstätte
wie sich eventuell vermuten ließe
der kosmische Gorilla
sagt der Psychologe
sagt Herr Ösi
den Psychologen zitierend
der kosmische Gorilla
so die Wissenschaft
so der Wissenschaftler
spielt nicht nur
wie der FC Bayern
ein bis zwei Ligen höher
als der herkömmliche Affe
nein nein
er spielt mit nichts weniger
als mit unserer „Unaufmerksamkeitsblindheit“
Wie bitte?

Zugegeben
das eher sperrig daher kommende Wort
Unaufmerksamkeitsblindheit
stammt aus der Feder
sie werden es erraten haben
aus der Feder eines Psychologen
möglicherweise aus jener jenes obig genannten
der wie ein jeder Psychologe
der ein neues Wort erfindet
{oder eben keins
weil bloß nur ein „einfacher“ Psychologe
ohne Worterfindungsambition
(soll schon vorgekommen sein)}
weil dieser neue Worte erfindende Psychologe
also der andere
naturgemäß naturgemäß
nicht nur mit den Problemen seiner Patienten
sondern auch oder vor allem
wie könnte es anderes sein
mit Problemen zu kämpfen hat
die wir als seine eigenen
meist hausgemacht psychologischen
identifizieren … äh müssen
(das nur am Rande)
diese Unaufmerksamkeitsblindheit
doziert der Psychologe
führt dazu
dass wir den Gorilla nicht sehen
nicht sehen können
den er zur seiner Unaufmerksamkeitsblindheit
praktischerweise gleich dazu erfunden hat
den Gorilla
so der Psychologe
nach Erfindung der Unaufmerksamkeitsblindheit
ja selbst wenn wir denn wollten
nicht sehen können
(da schau her)
so sehr wir uns auch mühen und bemühen
nein nein ja ja
der Gorilla
so Herr Ösi
den Psychologen zitierend
entzieht sich unserer Aufmerksamkeit
weil wir diese
also unsere Aufmerksamkeit
voll auf die Basketballspieler
auf ihr Ballgeschubse
et cetera et cetera lenken
so dass der Gorilla
frech ungeniert ungehindert
wie ein Gorilla eben
durch das Bild zu trotten vermag
ohne dass wir
unter Anführungszeichen „Laien“
ohne dass wir Laien
in der Lage wären
auch nur die geringste Notiz
und so weiter von dem Kerl zu nehmen
der Kosmische Gorilla
so der Psychologe weiter
jetzt in seinem Element
behindert uns in der Entdeckung
außerirdischer Intelligenzen
engt unsere Wahrnehmung ein

Irgendetwas
sagt Herr Ösi
irgendetwas scheint uns
den Boden unter den Füßen wegzuziehen
zerrt an den Beinen
oder unterhalb oder oberhalb
jedenfalls zerrt
der nächstbeste Stuhl
wir fallen in den nächstbesten Stuhl
ringen nach Luft
japsen hecheln röcheln schnaufen
pusten atmen schwer
der Gorilla
hat sich vor uns aufgebaut
direkt vor unserer Nase
steht er
versperrt uns die Sicht
die Sicht
auf die außerirdischen Intelligenzen
Weg da, Affe!
rufen wir
Weg da, dalli dalli!
untermalt von entsprechenden Handbewegungen
er hört uns nicht
will uns nicht hören
Aus dem Weg!
Geh mir aus der Sonne!

nix da
er weicht keinen Millimeter
es ist jener Moment
indem Herr Ösi beschließt
den Translator: earthly extraterrestrial
um einen Alien Finder zu erweitern

Freuen Sie sich darauf!

Das Infinite-Monkey-Theorem

Setzen wir den Affen
sagt die Wissenschaft
einen beliebigen Affen
vor die Schreibmaschine
geben wir ihm Zeit
ausreichend Zeit
tippt er
behauptet die Wissenschaft
den Shakespeare
oder die Bibel
den ersten oder zweiten Teil der Bibel ist nicht bekannt
zumindest aber den Shakespeare
soviel ist gesichert
weil kürzer
als jede heilige Schrift
den Shakespeare
tippt der Affe
I-R-G-E-N-D-W-A-N-N
in seiner Gesamtheit
rein zufällig
in die Tastatur hinein
tack tack tack
früher oder später
wohl eher später als früher
erhalten wir den Shakespeare
tack tack tack
als vollständige Werkausgabe
so Herr Ösi
so die Wissenschaft
den Shakespeare
direkt aus der Schreibmaschine
wenn es sein muss als vom Affen
persönlich signierte Gesamtausgabe
die Wissenschaft
untermauert die Wahrscheinlichkeit
dieser Wahrscheinlichkeit
des vom Affen
versehentlich oder zufällig
getippten Shakespeare’s
mit ausführlichen Berechnungen
komplizierten Formeln et cetera
eine Ungeheuerlichkeit
das Infinite-Monkey-Theorem
hätte er nur annähernd
geahnt tack tack tack
dieser Herr Shakespeare
sagt Herr Ösi
dass ein Affe
noch dazu ein beliebiger
früher oder später
all seine Werke
in die Schreibmaschine tippt
sprich Gesamtausgabe
wetten
der Dichter hätte Abstand genommen
vom Schreiben
das Schreiben
bleiben lassen
hingeschmissen noch vor Beginn der ersten Zeile
vor dem Hinkritzeln des ersten Wortes
hätte sich hingesetzt
mit einem guten Drink
und abgewartet bis der Affe fertig ist
so Herr Ösi
die Wissenschaft
damals wie heute unfähig
Voraussagen richtig vorauszusagen
Wahrscheinlichkeiten sicher zu berechnen
Prognosen glaubhaft aufzustellen
und so weiter
andernfalls hätte dieser Shakespeare
so wie wir ihn kennen
das Tier werkeln lassen
bis zur letzten Seite tippen lassen
dann dem Affen
gleich nach fertig werden
mit einem Schwung das Werk entrissen
das Affen-Manuskript an sich genommen
kurzerhand zum eigenen erklärt
den Affen mit einem Stück Zucker abgespeist
und die Lorbeeren höchstpersönlich eingeheimst
der Verdacht
der in uns keimt
sich zu Recht manifestiert
dass die Werke Shakespeares
nicht von Shakespeare himself stammen
sondern von einem (bis heute verschollenen) Affen
auf einer (bis heute verschollenen) Schreibmaschine
mit nachträglicher Rückdatierung
nach dem Zufallsprinzip
von einem uns nicht bekannten Affen
in die Schreibmaschine hinein getippt worden sind
ist laut Herrn Ösi
nach Überprüfung der Wissenschaft
und insbesondere nach Überprüfung
der Wahrscheinlichkeit der Wahrscheinlichkeit
und des Infinite-Monkey-Theorems
ein felsenfest sich erhärtender

 

Geht es um Effizienz
ist der Literaturbetrieb
an vorderster Stelle
wirtschaftliche Akzente zu setzen
sagt Herr Ösi
ein jeder Affe
vor seiner Schreibmaschine
ist dem Literaturbetrieb gerade Recht
Effizienz und Gewinn
Gewinn und Effizienz
beide müssen gesteigert werden
der Affe unschlagbar in seiner Kunst
die Bestseller unserer Tage
Belletristik oder Sachbuch
ganz egal
acht von zehn Topsellern
so die Statistik
werden in diesen Tagen
von einem Affen
nach dem Zufallsprinzip
nach dem Infinite-Monkey-Theorem
in die Schreibmaschinen beziehungsweise
in die Laptops hinein getippt
acht von zehn Topsellern
derart zielstrebig
derart perfekt
dass selbst ein Marcel Reich-Ranicki
Gott hab ihn selig
so Herr Ösi
das Werk eines Affen
nicht von dem eines Menschen
hätte unterscheiden können
acht von zehn Topsellern
erinnern wir uns
wie oft der bekannte Kritiker
bei der Beurteilung eines
mehr oder weniger literarischen Textes
versehentlich auf „Affe“ tippte
wo doch – damals zumindest – „Mensch“
die richtige Antwort gewesen wäre
acht von zehn Topsellern
ein Wahnsinn an
Effizienz und Gewinn
tack tack tack vom Affen
hinter dem Affen
der Lektor
vom Verlag beauftragt
schaut dem Tier
über die behaarte Schulter
wartet auf den nächsten Bestseller
erstklassige Weltliteratur
so die Vorgabe vom Verlag
sobald der Affe
erstklassige Weltliteratur
in die Tasten klopft
Anwurf der Vermarktungsmaschinerie
oftmals bereits davor
as whence the sun ‚gins his reflection
shipwracking storms and direful thunders break
so from that spring, whence comfort seem’d to come
discomfort swells. Mark, King of Scotland, mark

der Affe tippt ein bisschen müde
aber dennoch gut erkennbar „McBeth“
zusammenhanglos wie zufällig
der Lektor ist begeistert
ein großer Text
ein großer Wurf
in der Chefetage genüssliches Händereiben
Dollarnoten in den Augen
Anstoßen mit und auf Schäks-Bier
man prostet sich zu
acht von zehn Topsellern
Marcel Reich-Ranicki hätte den vorliegenden Text
in der Luft zerrissen
den Autor vermutlich auch
erstklassige Weltliteratur?
von wegen! – purer Schwachsinn!!!
hätte er erbost gerufen
sagt Herr Ösi
doch für den oesiblog könnte es reichen …

Flugtaxi Marke Bär

Die neue Staatsministerin für Digitales, Dorothee Bär, stellt im Interview neue Forderungen auf.

Weg mit dem Datenschutz in Deutschland, der noch aus dem 18. Jahrhundert stammt. Programmierunterricht für alle. Flächendeckende Digitalisierung. Und … künftig reisen wir im Flugtaxi.

Frau Staatsminister, melde gehorsamst den Beginn der Digitalisierung auf dem oesiblog!

 

Über die Wichtigkeit des ersten Wortes

 

Roter Luftballon

Was wäre geschehen, hätte dieser Beitrag nicht mit den Worten „Was wäre geschehen“ und so weiter begonnen, sondern mit anderen. Genauer gesagt: bereits die simple Veränderung des ersten Wortes, hier also des „Was“-Wortes, hätte – wie wir sehen werden – ausgereicht, dem Text einen Drall in eine völlig andere Richtung zu geben. Unglaublich? Ja, unglaublich! Man ersetze beispielsweise das Wort „Was“ durch … äh sagen wir mal „Gänseblümchen“ und es liegt auf der Hand, dass wir uns plötzlich in einem völlig anderen Film wiederfinden. Sehr wahrscheinlich im falschen.

Über die Wichtigkeit einer ordnungsgemäßen Beschriftung haben wir bereits ausführlich berichtet. Heute lenken wir unser Augenmerk auf „De sermo primus interestibus“, wie es der echte Lateiner, hätte er es zu Lebzeiten gesagt, sicherlich niemals so ausgedrückt hätte. Aber egal, Hauptsache Sie wissen, worum es mir geht.

Britische Mathematiker, die After the Brexit praktisch beschäftigungslos herumsitzen und nach neuen Herausforderungen suchen, haben – glauben wir der Nachricht – sich diesem Ersten Wort und seiner immensen Wichtigkeit angenommen, haben es analysiert und sind auf Erkenntnisse gestoßen, die uns gelinde gesagt erstaunen. Das erste Wort, so die neuesten Berechnungen aus der City of London, ist so gewichtig, dass alle nachfolgenden mehr und mehr an Bedeutung verlieren, bis die letzten schließlich zur Gänze verblassen.

Frage:   Wenn ich das erste Wort mit Bedacht wähle, weil es so 
         immens signifikant ist, könnte man daraus schließen, 
         alle diesem Worte nachfolgenden wären unnötiges Beiwerk 
         auf das man genauso gut verzichten könnte? 
Antwort: Ja, richtig erkannt.

Es liegt in der Natur des Menschen, nach gesagtem besagtem ersten Wort, nicht wie es sich geziemt, in andächtig ehrfurchtsvolles Schweigen zu fallen, sondern viele fühlen sich nach dem sermo primus, dem sie – freilich in Unkenntnis neuester britischer Forschungsergebnisse – keine Bedeutung beimessen, geradezu ermuntert, munter und ungeniert weiter zu plappern … in manchen Fällen sogar zum Eintreffen des Notarztes.

Anders der Römer, sprich der Lateiner. Intuitiv, weil noch vor dem Brexit, hatte er so was wie eine Vorahnung, die ihn erkennen ließ, dass das Wort, zu dem er gerade im Begriffe war, sich hinreißen zu lassen, doch – sagen wir mal – einen gewissen Einfluss auf den weiteren Handlungsverlauf seiner unmittelbaren Umgebung haben würde – worauf er wohlweislich verzichtete, es, also das Wort, auszusprechen und stattdessen nonverbal mit dem Daumen antwortete. Rauf oder runter. Ein kluger Schachzug, der es ihm ermöglichte, die Problematik des ersten Wortes geschickt zu umgehen. Ein versehentlich nach unten gerichteter Daumen ließ sich in der Regel genauso wenig korrigieren, wie heutzutage ein gesagtes Wort sich zurücknehmen lässt.

„Yes“, sagt Professor Pi Cadilly zur Einleitung seiner Präsentation und schweigt ausführlich.
CRAZY titelt The Sun in übergroßen Lettern mit nix darunter. Sie haben verstanden.
Die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest ist mit dem Wort „Zweiundvierzig“ klar und ausführlich beantwortet.

Das an die Wand geworfene Schaubild des Professors zeigt wichtige Details seiner Arbeit. Während ein neutral gesprochenes „Good Morning“ nach exakten Berechnungen so gut wie nichts über den weiteren Verlauf einer Konversation verrät, außer dass es sinnvoll wäre, sie unverzüglich zu beenden, da bereits alles wichtige gesagt, verheißt ein beim Aufwachen hervor gepresstes „Fuck“ nichts Gutes für den gerade eben begonnenen Tag. Sagt die Forschung.

„Wow!“, prustet Fräulein Saftschubse und zeigt durch pantomimische Bewegungen, dass mein heutiger Beitrag so überflüssig ist wie ein Kropf.

 

Doppelgänger

Eigentlich hätte es ein Gespräch über Kunst werden sollen. Eigentlich. Doch es kam anders. Warum?
Sehen Sie bitte selbst …

Frohe Weihnachten

Master-of-the-Universe

Präsentation der Herbstergebnisse:

Herr Ösi: Die aktuellen Zahlen, wenn ich bitten darf.
Fräulein Saftschubse: Sieben Downloads.
Herr Ösi: Was?!
Fräulein Saftschubse: Für Europa, wohlgemerkt.
Herr Ösi: Okay. Ist schlimm, aber lassen sie uns eins nicht vergessen: Die Earthly Extraterrestrial Translator App haben wir hauptsächlich für den verrückten US-Markt konzipiert.
Fräulein Saftschubse: Hier steht die schwarze Null.
Herr Ösi: Treiben sie mich nicht in den Wahnsinn!
Fräulein Saftschubse: Wenn ich’s ihnen sage.
Herr Ösi: Kein Download?
Fräulein Saftschubse: Kein einziger.
Herr Ösi: Weihnachten steht vor der Tür. Die Leute stellen sich wie alle Jahre die Frage: Was soll ich bloß schenken? Was? Was? Was? Hat ja ein fast jeder schon ein fast alles. Während wir unsererseits …
Fräulein Saftschubse: … klingelingeling, klingelingeling, klingelingeling, das optimale Weihnachtsgeschenk überhaupt …
Herr Ösi: … das man sich vorstellen kann, in die Handys hinein verfrachten könnten, hier betone ich das Wort könnten, würde man die App, die wir, großzügig wie wir sind, kostenlos zum Download anbieten, auch downloaden, gehen den Leuten auf der Suche nach dem idealen Geschenk die Ideen aus. Sie irren herum, eilen von Kaufhaus zu Kaufhaus, sehen die Bäume vor lauter Wald nicht mehr und verzweifeln regelrecht an der weihnachtlichen Geschenkfrage. Viele zerbrechen an ihr. Landen schließlich in der Klapse.
Fräulein Saftschubse: … in der es, glauben wir glaubhaften Augenzeugen, im Vergleich zu hier draußen ziemlich normal zugehen soll.
Herr Ösi: Das hilft uns nicht weiter.
Fräulein Saftschubse: Wie Recht sie haben.
Herr Ösi: Konklusion?
Fräulein Saftschubse: Wir brächten eine Art Werbe-Video. So was zieht immer.
Herr Ösi: Eine ausgezeichnete Idee! Hop hop, an die Arbeit …