Ösi Grusical

Benötige ich zum Verstehen des nachfolgenden Videos ein wie immer geartetes Vorwissen?, werden Sie sich fragen. Eigentlich nicht, so die korrekte Antwort. Aber! Frau Mallybeau hat uns im letzten Beitrag mit ihrem grandiosen Video Tomaten-Psycho, dessen Sichtung wir ausdrücklich empfehlen, einmal mehr aufs vorzüglichste unterhalten. Und die Leser zur Aufführung eines Grusicals in der eigenen Küche inspiriert. Gesagt, getan. Weil, bloß einfallslos auf dem Herd herum kochen, kann schließlich ein jeder. Nun ja, fast …

Trivia.
Wie so oft wurde der erste Take in einer einzigen Sequenz ohne vorangegangene Probe eingestellt.

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Mice wake up from hibernation …

Die Künstliche Intelligenz KI unterschützt nein unterschützt nein  unterschützt nein  unterschützt nein  unterschützt nein  unterschützt nein  unterschützt nein  unterstützt ja unterstützt den Menschen dort, wo er Hilfe benötigt, greift ihm unter die Bottiche nein Fittiche, lenkt ihn behutsam seines Wegs, manövriert ihn sicher durch den Alltag. Da und dort und vielleicht überall, wo er überfordert ist, hopplahopp, eilt sie ihm zu Hilfe, die künstliche Intelligenz, schreibt – wenn es sein muss – ganze Blogbeiträge, hilft gegen die gefürchtete Schreibblockade, wenn dem Schreiber mal wieder wie so oft über eine längere Zeitspanne hinweg nix einfällt. „min G max D Ex[log(D(x))]+Ez[log(1-D(G(z)))]“ hat es vorgemacht, ein paar Parameter, eingetippselt wenn überhaupt, ratatata  ratatata, der Drucker rattert im Hintergrund, spuckt ein schmuckes Bildnis aus, dass einen jeden halbwegs begabten Impressionisten oder Expressionisten oder Exhibitionisten  vor Neid erblassen lässt. Ein herrliches Gemälde. Dann ab zu Christie’s Auktionshaus, man kennt den Laden, ratatata  ratatata, das uns wohlbekannte Geräusch, nein, nicht wieder der Drucker, diesmal es ist die Geldzählmaschine, die die Scheine runter zählt, ratatata  ratatata, 432.500 Dollar für Edmond de Belamy … nönö, ist nicht der Programmierer, es ist der auf dem Kunstwerk dargestellte Heini, der verdattert in die Landschaft glotzt und nicht glauben kann, dass er 432.500 Dollar wert sein soll. Wir können’s auch nicht glauben. Künstliche Intelligenz eben. Die weit mehr kann, als bloß nachschauen, ob noch Bier ist im Kühlschrank drinnen. Ey Alda, das ist Kunscht, nix wie früher vom Menschen, das ist jetzt aus vielen Nullen und Einsen, aus digital gemacht, ich denke, der oesiblog muss mit der Zeit gehen und das althergebrachte Geschreibsel war gestern. Heute die Künstliche mit den vielen Nullen. Und Frau Saftschubse? Gottchen, fast hätt‘ ich sie vergessen. Die behalten wir als Maskottchen.

Zack zack ein paar Parameter und fertig ist das Video. Jetzt ab zu Christie’s. Wir nehmen auch Euro. Es müssen keine Dollar sein …

Humtata

Heute durchschnaufen. Die Lyrik-Verfilmung vom letzten Mal hat dem geschundenen Individuum alles abverlangt. Vom geistigen Dingens her und überhaupt. Weshalb heute Entspannung. Zurücklehnen. Eventuell die Füße auf den Tisch. Volksmusik auf dem oesiblog, ein Novum. Volksmusik und Blasmusik. Humtata bis zum Abwinken. Dazu servieren wir Pferdeäpfel, historische Traktoren, eine unerschrockene Rettungshundestaffel und und und. Es darf mitgeschunkelt werden.

Viel Vergnügen …

Schwäne und Kräne

Kaum einer hat sich je Gedanken über das schwierige Zusammenleben zwischen Schwan und Kran gemacht. Das ist schade. Wie wir wissen, reimt sich nicht nur Schwan auf Kran, nein, sogar die Schwäne reimen sich auf Kräne. Und natürlich umgekehrt.

Da muss mehr dahinter stecken als bloßes Gereimsel, hat sich die Redaktion vom oesiblog gedacht und hat sich auf den Weg gemacht, die nicht ganz einfache Zweckgemeinschaft zwischen Schwan und Kran zu ergründen – beziehungsweise  mangels vorhandener Studien  – überhaupt erstmalig zu definieren.

Das erstaunliche Ergebnis jahrelanger Arbeit dürfen wir der geneigten Leser- Hörer- und Seherschaft heute unterbreiten …

 

 

alles außer irdisch

Ein Film über Außerirdische sollte mit einleitenden und erklärenden Worten beginnen.
Sagt wer?
Sagen die Experten. Man denke nur an Orson Welles und seine fiktive Radiosendung von 1938, mit der er eine Massenpanik auslöste.
Da war ich im Urlaub.
Genug der einleitenden Worte. Film ab…

Rohrkrepierer

Ich reblogge zum ersten Mal…

Die BLOGHÜTTENALM fabuliert

Tosend rüttelt ein heftiger Sturm an den Rollläden, Regentropfen peitschen umher, Wassermassen fließen in Strömen den Hang hinab. Unsere Alm hat es hart getroffen. Nach der wochenlangen Dürreperiode werden wir nun von einer nicht enden wollenden Regenzeit eingeholt. Seit Tagen strömt es ununterbrochen. Die Pflanzen haben ausreichend getrunken und geduscht, die Wasserspeicher sind gefüllt, jetzt wäre es an der Zeit, eine kurze Unterbrechung einzulegen. Doch Pustekuchen. Das Regenwasser quillt aus den Straßenschächten, die örtliche Feuerwehr muss Keller leer pumpen. Ein Desaster. Derweil harren wir in der warmen Stube aus und warten, bis jemand die Leitung zur Himmelsschleuse schließt. Die Tiere liegen bequem auf den Sofas und schmökern in Comicheften während Herr Schrödinger in die Küche geht, um einen Pott Salbeitee aufzusetzen. Er nimmt den kupfernen Kessel vom Herd, hält ihn unter den Wasserhahn und dreht auf. Nichts. Kein Wasser. Erneut schließt und öffnet er den Drehknauf, doch kein Tröpfchen fällt…

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Herr Ösi überquert einen Zebrastreifen und winkt …

An und für sich ist es nichts Besonderes, einen Zebrastreifen zu überqueren. Millionen von Menschen machen es täglich vor. Der Prozentsatz derer, die eine Straße abseits vom Zebrastreifen überqueren, ist deutlich größer als … aber kommen wir nicht ab vom Thema. Vermutlich wird es Sie wenig jucken zu erfahren, dass München am 8. Juli 1952, an einem herrlich sonnigen Sommertag, zwölf Zebrastreifen erhielt und ich hätte mir sparen können, dies zu erwähnen.

Interessant wir es allerdings, wenn einer über den Zebrastreifen geht und winkt.

Zeitgeschichtliche Dokumente, die das Ereignis zum ersten Mal belegen, fehlen. Dennoch gehen wir davon aus, dass es deutlich nach dem 8. Juli 1952 gewesen sein muss.
Gesichert ist, dass Paul McCartney am 24. Juli 2018 über einen Zebrastreifen ging und winkte. Ja, der große Paul McCartney. Geht Paul McCartney über einen Zebrastreifen, wenn es sein muss über einen x-beliebigen – was er nicht tut – und winkt er gleichzeitig, dann ist das Medienspektakel perfekt. Hunderttausende, wenn nicht Millionen Klicks belegen das epochale Ereignis. Paul McCartney geht nicht über einen x-beliebigen, weil Paul McCartney, wenn er einen Zebrastreifen überquert, ja niemals einen x-beliebigen überquert. Der Mann hat ein Gespür für den richtigen Zebrastreifen. Während wir sagen: „Ich geh mal über den Zebrastreifen, obwohl mir bewusst ist, dass es ein x-beliebiger ist, aber der Laden, in dem ich meine Einkäufe tätige, liegt nun mal auf der anderen Straßenseite“, geht Paul McCartney nie und nimmer über einen x-beliebigen und den Laden, in dem ich meine Einkäufe tätige, meidet er wie der Teufel das Weihwasser. Paul McCartney hat gut Winken, wenn er über den Zebrastreifen geht, weil er den Laden, in dem ich einkaufe, links liegen lässt.

Jetzt sagen Sie vielleicht Plagiat. Herr Ösi überquert einen Zebrastreifen und winkt. Das habe ich schon von Paul McCartney gesehen. Es ist natürlich nicht der Zebrastreifen von der Abbey Road, den ich überquere, weil da nicht der Laden liegt, in dem ich meine Einkäufe tätige, sondern es ist ein x-beliebiger. Aber winken tu ich trotzdem. Oder gerade deswegen. Während ich den Zebrastreifen überquere, winke ich. Das generiert, so hoffe ich, Millionen von Klicks, auch wenn ich nicht Paul McCartney bin oder gerade weil ich nicht Paul McCartney bin. Ich setze auf Altbewährtes. Was bei Paul McCartney funktioniert, kann auch mir zum Erfolg verhelfen. Selbst in Hollywood hat man dieses Rezept erkannt und dreht künftig nur noch Remakes von Remakes von Remakes von Remakes. Man reduziert einerseits das Risiko eines Flops, dem das Neue zwangsläufig ausgesetzt ist, andererseits vermeidet man die Überforderung des Zuschauers, ihm einen Stoff vorzusetzen, den er nicht kennt. Während ich den Zebrastreifen überquere und winke, rechne schnell jene Kosten nach, die dieses Filmprojekt verschlingt. Überschaubar, denke ich, überschaubar. In Hollywood kann man es nicht besser. Sollte der Film dennoch zum Flop mutieren, indem er die gewünschte Anzahl an Klicks nicht erreicht, any way ich kann es mir leisten.

Während ich überschaubar denke und gleichzeitig winke, den x-beliebigen Zebrastreifen hin zum Laden überquerend, in dem ich meine Einkäufe tätige, fällt mir Paul McCartney ein und sein riesiges Vermögen. Wie hat er es verdient? Reicht simples Musizieren aus, einen derartigen Reichtum anzuhäufen? Ich bin skeptisch.
Was, wenn er das Überqueren des Zebrastreifens und das gleichzeitige Winken während dem Überqueren sich hat patentieren lassen?
Was, wenn er seinen Lebensunterhalt damit verdient, harmlose Passanten, die auf dem Zebrastreifen ahnungslos winken, mittels gewiefter Rechtsanwälte abmahnen zu lassen?
Was, wenn die in der Nähe von Zebrastreifen immer zahlreicher montierten Kameras dazu dienen, winkende Fußgänger abzulichten, um sie einer Straftat wegen Verletzung des McCartney’schen Urheberrechtes zu überführen?
Fragen über Fragen.

Egal, ich gehe das Risiko ein – überquere einen Zebrastreifen und winke.

Fly me to Tschuri-Gerasimenko

Klar, in der Badewanne. Wo denn sonst?

Wir singen alle in der Badewanne. Naja, sagen wir mal: viele singen in der Badewanne. Die meisten. Bei geschlossenem Fenster, versteht sich. Und das ist gut so. Nicht auszudenken, der Nachbar oder die Nachbarn würden … Das liefe unter Hausfriedensbruch. Mindestens. Ein Polizeiaufgebot und das ganze Programm wären die Folge. Öffentliche Ruhestörung, weil wir sind hier nicht bei DSDS. Da könnte ein jeder bei offenem Fenster und so weiter.

Ein Kommentar bei Frau Mallybeau über das legendäre Edgetreatment samt Edgefeeling gipfelt in dem fantastischen Cover „Fly me to Tschuri-Gerassimenko“. Sie kennen ihn praktischerweise, den Kometen, den mit der Bahnneigung von 7,0402° und fragen sich, wann er wohl wieder sein Perihel ändert. Nun gut. Sie haben Wichtigeres zu tun. Ich auch. Perihel hin oder her. Dennoch. Der Song „Fly me to the moon“, gesungen vom guten alten Frankie, ist plötzlich da und geht mir nicht aus den Ohren. Das Fenster ist geschlossen. Ich überarbeite den Text. Von D. Bohlen und Konsorten habe ich nichts zu befürchten. Also gebe ich meine Version zum besten.

Der Song ist Frau Mallybeau gewidmet … 🙂

Microchip

Nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist der nächste Schritt der Europäischen Union vorprogrammiert.

Wenn es um die Einschränkung von Freiheit geht, spielt diese EU ganz vorn in der ersten Liga mit. Hund und Katze wissen, wovon heute die Rede ist, nämlich vom Microchip. Die Vierbeiner, praktisch Vorreiter und Versuchskaninchen für den Menschen, tragen den unsichtbaren RFID-Chip bereits amtlich verschrieben unter ihrem Fell.

Am 1. Januar 2020 ist es  auch für uns so weit. Ab diesem Datum wird der Microchip für den EU-Bürger zur Pflicht. Der Chip wird relativ schmerzfrei zwischen Daumen und Zeigefinger implantiert. Durchgeführt vom Arzt oder einer Krankenpflegekraft, ist selbst Ihr persönlich bevorzugtes Piercing-Studio, welches Sie normalerweise mit geformten Blechteilen veredelt, zu diesem Eingriff berechtigt.

Die Vorteile, die sich dadurch für die vergleichsweise wenigen Personen ergeben, die Sie, die UNS beherrschen, überwachen, kontrollieren und steuern, können gar nicht hoch genug eingeschätzt und hervorgehoben werden. Jederzeit ort- und kontrollierbar, wird das EU-Vidium künftig durchsichtiger als Glas, auf Schritt und Tritt verfolgbar und kann – ist erst mal die Schnittstelle Chip zu Bankkonto hergestellt – ohne den implantierten Chip nicht einmal mehr seine Brötchen beim Billig-Bäcker erwerben. „Isch over!“ Das Bonmot eines ehemaligen Finanzministers, das eigensinnig abtrünnige Regierungen wieder auf Linie bringen sollte, ist ab sofort für die EU Gesamtbevölkerung gültig.

Jedoch: In der Vorlaufzeit bis zum 1. Januar 2020 ist es dem Individuum gestattet, einen beliebigen Chip seiner Wahl zu implantieren. Danach wird das EU Modell

Dirty Game 84

standardmäßig zur Vorschrift, ein Hightech-Produkt, das gemeinsam von der NATO, CIA und NSA entwickelt wurde und auf Drängen sogenannter Menschenrechtsorganisationen, auf deren namentliche Nennung wir verzichten, mit integriertem Eliminator-Tool ausgeliefert wird, das den Träger des Chips auf Wunsch ins Jenseits befördert. (Wir berichteten bereits darüber)

Herr Ösi hat den Selbstversuch gewagt und sich mutig und in vorauseilendem Gehorsam einen Chip implantiert.

PS: Bei Damen derzeit besonders hoch im Kurs … das Modell Chip ’n Dales … aus Gründen des Datenschutzes leider ohne Foto …

Der Welthit

Der Künstler zieht sich zum Erschaffen seines neuesten Werkes in sein Atelier – in unserem Fall – in sein Tonstudio zurück. Hier arbeitet er völlig allein und ungestört.

Doch ist er tatsächlich allein?

Was sich hinter verschlossenen Türen abspielt, ist meist rätselhaft. Heute werfen wir einen Blick hinter die Kulissen, schauen dem Maestro über die Schultern und beobachten ihn bei der Erschaffung (s)eines Welthits.