Double Feature

Frage: Was hat die Endzeit-Krawatte mit Mäuse-Mumien zu tun?

Nichts, ist die richtige Antwort. Für ein Single Feature sind die beiden Stories einfach zu dünn. Deshalb haben wir die Filme in ein Double Feature gepackt.
Wikipedia sagte, die Filmvorführung eines Double Features war vor allem in den 1930er- und 1940er-Jahren eine weit verbreitete Strategie der Kinobetreiber, die durch das Blocksystem – hier wollen wir nicht unnötig abschweifen und raten Interessenten sich eigenständig zu dokumentieren – unfreiwillig erworbenen billigen B-Filme zusammen mit attraktiven A-Filmen  zu zeigen. Dabei konnten mit einer Kinokarte zwei Filme hintereinander geschaut werden.
Schauen Sie, liebes Publikum  – ohne den Erwerb einer einzigen Kinokarte, weil kostenlos – zwei Ösi-Filme auf einmal. Dass es diesmal weder für ein B-Movie noch für einen A-Film gereicht hat … sei’s drum.

Genießen sie das weltweit erste Z-Movie Double Feature … 😉

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Sommerloch

Im Frühjahr … die Sommer-Kollektion
wenn im Märzen die ersten Krokusse
äh … sprießen
die Primeln und das ganze Zeug
sich ins Zeug legen
wenn die Sonnenstrahlen frech und frecher werden
der Winter den Arsch zusammenkneift
weil er nun weichen muss
dann präsentiert die Ösi Group ™
ihre Sommer-Kollektion
die Sommer-Kollektion
weiß man im Hause Ösi
die Sommer-Kollektion
immer im Frühjahr
wann denn sonst?
der Winter verweilt noch ein Weilchen
zickig hagelig graupelig
schaurig schauerig
die Primeln und die Krokusse
poch poch klopfen an
wollen raus aus der Erde
schnuppern den Morgenduft
in der Luft
die Sommer-Kollektion
heuer im trendigen Schwarz-Weiß
inklusive schickster Grauabstufung
die Sommer-Kollektion
will raus ans Tageslicht
das Licht der Welt erblicken
Kuckuck und so
die Sommer-Kollektion
unter dem Motto Sommerloch
wartet auf den Auftritt
„Kann ich“, so die etwas stärkere Dame
„kann ich, in meinem Alter Sommerloch tragen?“
nun ja, kommt ganz darauf an
„Worauf?“
auf Ihre Fitness und Ihre Muskelkraft
unsere Sommerlöcher sind in allen Größen verfügbar
und also auch in der Ihren
„Prima, ich nehme ein Dutzend“
Bitta schön und extra für Sie
musikalisch untermalt
„Ist hoffentlich kein billiger Fernost Import“
Iwo! Seien Sie versichert, alles handgemacht … 😉

Filmquiz 01

Vergessen Sie Hollywood!  Das erfolgreiche Mauswohnstudio zusammen mit Ösi-Productions gibt sich die Ehre und präsentiert das Filmquiz der Superlative.

Testen Sie Ihr Wissen, erraten Sie, aus welchen Film die nachgespielte Sequenz stammt … und gewinnen Sie … NICHTS.

Weil, wer sagt, dass es immer eine Belohnung geben muss?

Mottenfraß

Der Elefant, das brave Tier
sehr groß er ist, kann nix dafir
er ist mit sich im Reinen
bloß die ganz kleinen
Tiere tun ihn nerven
er kann sie nicht entschärfen
wenn sie an ihm knabbern
beißen, zerren, sabbern

 

 

Herr Ösi dereinst ’ne Krawatte
sozusagen … hatte
zwar nicht von Karl Lagerfeld
dazu fehlte ihm das Geld
designt mit blauen Elefanten
die Onkeln und die Tanten
taten ihn dafür beneiden
sahen sie die Tierchen weiden
im Kreise gelber Palmen
oder gar auf grünen Almen

 

Eines Tages kam die Motte
der Zufall ließ sie heißen: Lotte
verliebte sich in die Krawatte
obwohl diese Elefanten hatte
doch sie machte sich nichts draus
und den Jumbos den Garaus
die Lotte gab beim Fressen Gas
ein scheußlich widerliches Aas
die Elefanten hat sie heiß verschlungen
ehe denen die Flucht ward gelungen

 

Alle Fotos – Herr Ösi

Als Herr Ösi die Krawatte sah
war ihm sogleich sonnenklar
sie zu tragen … er kann’s vergessen
Motte Lotte hat sie ihm zerfressen
bloß weil eine Kleinigkeit er vergaß:
im Kleiderschrank gab’s Mottenfraß

 

Katzenvideo 2 – Choupette

Choupette, die süße Katze von Herrn Lagerfeld, steht nach dem Ableben des Herrchens mutterseelenallein da.
Wenngleich alles andere als mittellos. Forbes schätzt das Vermögen der gepflegten Katzendame auf satte drei Millionen US Dollar.

So viel Geld weckt natürlich Begehrlichkeiten …

eSport

eSport bezeichnet den Wettkampf zwischen Menschen mit Hilfe von Computerspielen. Oder auch den Wettkampf zwischen Mensch und Computer.

Die Zahl der passiven eSportler, also die Zahl der Faulpelze, die sich am Wettkampf Mensch gegen Computer vor den Bildschirmen ergötzen, wächst mit beängstigender Beständigkeit. Nun haben Krankenkassen und Menschenrechtler dazu aufgerufen, auch den passiven eSport als sportliche Betätigung zu werten …

Weihnachtsoratorium für Außerirdische

Urbi et orbi war gestern. Urbi et orbi et universi ist heute.
Der Weihnachtsmann von Welt richtet seine Botschaft an Außerirdische. Auch an Außerirdische. Weil bloß ans heimische Publikum, hat ja bis dato nicht wirklich was gebracht. Punkto verstehen, begreifen, sich verbessern und überhaupt. Ist ja regelmäßig schiefgegangen. Jetzt sind die Aliens gefragt, Ihn beziehungsweise Uns zu erhören. Um Deutschland, Europa und die Welt zu retten. Wenn’s da noch was zu retten gibt. Wenn es ihnen, den Außerirdischen, nicht piepegal ist, was hier unten auf der Erde an Mist & Schwachsinn passiert. Gut möglich, dass sie die Botschaft hören, aber gleichgültig mit der Achsel zucken, sofern sie eine Achsel haben, und sagen: Nö, liebe Erdlinge, geht uns nix an, zieht euren Karren gefälligst selber aus dem Dreck und so weiter …

Mit der Ösi-App Translator Earthly Extraterrestrial steht dem Weihnachtsmann und nicht nur dem, weil für jedermann und jederfrau kostenlos im Google Play Store verfügbar, ein Übersetzungsprogramm bereit, mit dem selbst der Untalentierteste mit Außerirdischen in der Sprache der Oumuamuas kommunizieren kann.

Und so funktioniert es: Den Text in die App sprechen oder tippen und übersetzen lassen. Gleichzeitig das Weihnachtsoratorium abspielen. Der Text springt auf das Weihnachtsoratorium auf, welches wiederum auf eine zufällig daherkommende Gravitationswelle aufspringt und das Gebräu aus Text und Oratorium zielsicher bei den Außerirdischen abliefert. Interstellarer Paketservice gewissermaßen. Zusätzlich garantiert CO2-neutral.
Verstanden? Nö? Macht nix. Funktioniert aber. Zum Beweis das Video klicken, zurücklehnen und den zu Ende gehenden Advent genießen …

 

Ösi Grusical

Benötige ich zum Verstehen des nachfolgenden Videos ein wie immer geartetes Vorwissen?, werden Sie sich fragen. Eigentlich nicht, so die korrekte Antwort. Aber! Frau Mallybeau hat uns im letzten Beitrag mit ihrem grandiosen Video Tomaten-Psycho, dessen Sichtung wir ausdrücklich empfehlen, einmal mehr aufs vorzüglichste unterhalten. Und die Leser zur Aufführung eines Grusicals in der eigenen Küche inspiriert. Gesagt, getan. Weil, bloß einfallslos auf dem Herd herum kochen, kann schließlich ein jeder. Nun ja, fast …

 

Trivia.
Wie so oft wurde der erste Take in einer einzigen Sequenz ohne vorangegangene Probe eingestellt.

Mice wake up from hibernation …

Die Künstliche Intelligenz KI unterschützt nein unterschützt nein  unterschützt nein  unterschützt nein  unterschützt nein  unterschützt nein  unterschützt nein  unterstützt ja unterstützt den Menschen dort, wo er Hilfe benötigt, greift ihm unter die Bottiche nein Fittiche, lenkt ihn behutsam seines Wegs, manövriert ihn sicher durch den Alltag. Da und dort und vielleicht überall, wo er überfordert ist, hopplahopp, eilt sie ihm zu Hilfe, die künstliche Intelligenz, schreibt – wenn es sein muss – ganze Blogbeiträge, hilft gegen die gefürchtete Schreibblockade, wenn dem Schreiber mal wieder wie so oft über eine längere Zeitspanne hinweg nix einfällt. „min G max D Ex[log(D(x))]+Ez[log(1-D(G(z)))]“ hat es vorgemacht, ein paar Parameter, eingetippselt wenn überhaupt, ratatata  ratatata, der Drucker rattert im Hintergrund, spuckt ein schmuckes Bildnis aus, dass einen jeden halbwegs begabten Impressionisten oder Expressionisten oder Exhibitionisten  vor Neid erblassen lässt. Ein herrliches Gemälde. Dann ab zu Christie’s Auktionshaus, man kennt den Laden, ratatata  ratatata, das uns wohlbekannte Geräusch, nein, nicht wieder der Drucker, diesmal es ist die Geldzählmaschine, die die Scheine runter zählt, ratatata  ratatata, 432.500 Dollar für Edmond de Belamy … nönö, ist nicht der Programmierer, es ist der auf dem Kunstwerk dargestellte Heini, der verdattert in die Landschaft glotzt und nicht glauben kann, dass er 432.500 Dollar wert sein soll. Wir können’s auch nicht glauben. Künstliche Intelligenz eben. Die weit mehr kann, als bloß nachschauen, ob noch Bier ist im Kühlschrank drinnen. Ey Alda, das ist Kunscht, nix wie früher vom Menschen, das ist jetzt aus vielen Nullen und Einsen, aus digital gemacht, ich denke, der oesiblog muss mit der Zeit gehen und das althergebrachte Geschreibsel war gestern. Heute die Künstliche mit den vielen Nullen. Und Frau Saftschubse? Gottchen, fast hätt‘ ich sie vergessen. Die behalten wir als Maskottchen.

 

Zack zack ein paar Parameter und fertig ist das Video. Jetzt ab zu Christie’s. Wir nehmen auch Euro. Es müssen keine Dollar sein …

Humtata

Heute durchschnaufen. Die Lyrik-Verfilmung vom letzten Mal hat dem geschundenen Individuum alles abverlangt. Vom geistigen Dingens her und überhaupt. Weshalb heute Entspannung. Zurücklehnen. Eventuell die Füße auf den Tisch. Volksmusik auf dem oesiblog, ein Novum. Volksmusik und Blasmusik. Humtata bis zum Abwinken. Dazu servieren wir Pferdeäpfel, historische Traktoren, eine unerschrockene Rettungshundestaffel und und und. Es darf mitgeschunkelt werden.

Viel Vergnügen …